Adéu Barcelona

10. Mai 2015

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Hola a tots!

“Nach dem Mittagessen machen wir dann Siesta!”, zählte zu den ersten Worte, mit denen ich bei meinem ersten Mandanten vom Team empfangen wurde. Kein Zweifel: dieses Praktikum würde großartig werden!

Nachdem nun die “busy season” hinter mir liegt, ist es Zeit für ein kleines Fazit meines Aufenthaltes in Spanien, wo ich seit Anfang Januar die Kollegen in der Wirtschaftsprüfung unterstützen durfte.

Das Büro von PwC Barcelona ist mit 670 Mitarbeitern das zweitgrösste von PwC Spanien und wohl eine der wenigen Stairway-Destinationen, wo man mit Katalanisch und Spanisch gleich zwei Sprachen gleichzeitig „in echt“ erleben kann. Die Zweisprachigkeit wird in ganz Katalonien – einer der 17 autonomen Regionen in Spanien – gelebt, auch wenn vielfach katalanisch überwiegt. So sind zum Beispiel Straßenschilder, Zeitungen und Geschäftsnamen zweisprachig.

In Sachen Kultur hat Barcelona ziemlich viel zu bieten. Nicht umsonst ist die Stadt Anziehungspunkt für Kreative aus aller Welt; so trafen und treffen sich hier Maler, Schriftsteller, Fotografen und Architekten. Bekannte Persönlichkeiten wie Picasso, Dalí, Gaudi und Ludwig Mies van der Rohe haben hier Spuren hinterlassen, was man in zahllosen Museen und Parks und natürlich an Bauwerken bestaunen kann. Wer genug vom Trubel der pulsierenden Metropole hat und sich etwas Ruhe wünscht, kann sich auch an einem der zahllosen Strände entspannen.

Die Arbeit in der Wirtschaftsprüfung unterscheidet sich im Vorgehen nicht sonderlich von der in Deutschland. Und doch geht es manchmal etwas entspannter zu: So gibt es zum Beispiel die Tradition, am Freitag gemeinsam zu frühstücken. Dann bringt jeder etwas von den ausgezeichneten Bäckern Barcelonas mit und (je nach Zeit) nimmt man sich eine halbe Stunde zum gemeinsamen Essen. Hin und wieder geht es auch mal auf dem Rücksitz des sich hier großer Beliebtheit erfreuenden Motorrades zum Mandanten; das – im morgendlichen Berufsverkehr – ist für sich genommen schon ein interessantes Erlebnis.

Bis hin zur Siesta geht die Gemütlichkeit dann allerdings doch nicht, mit diesem Vorurteil wurde sogleich aufgeräumt. Spaß gemacht hat der Aufenthalt aber trotzdem und ich danke allen Kollegen für die tollen Erfahrungen und auch dem ganzen Stairway-Team für die hervorragende Betreuung!

Adéu i fins aviat!

Johannes

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