¡Hola y bienvenidos a mi aventura en Barcelona!

6. Januar 2016

Für mein Stairway-Praktikum verschlägt es mich bis Ende April in die architektonisch und modisch perfekt entfaltete Stadt Barcelona, der Hauptstadt von Katalonien – eine der 17 Regionen im Nord-Osten Españas.

FullSizeRenderKein Jahr hat bisher so aufregend begonnen wie 2016. Nach einem gelungenen Silvesterrave in Hamburg und der ein oder anderen kleinen Abschiedsträne hier und da ging es bereits am 2. Januar morgens in den Flieger. Der monströsen Kaltfront, mit der sich nun alle meine lieben Hinterbliebenen in Deutschland beschäftigen dürfen, konnte ich so auch gleich netterweise entkommen. Mit Sack und Pack  ging es dann ca. 1.500 km Richtung Süden – je länger der Flug, umso besser – dachte ich mir zumindest, denn je südlicher, desto weniger Kälte und mehr Sonnenschein. Meine kleine These hat sich schon direkt beim Verlassen des Flugzeugs bestätigt, als die Sonnenstrahlen der Mittagssonne Barcelonas durch die verglaste Gangway auf mein Gesicht strahlten und mir ein kleines, wohlzufriedenes Lächeln zauberten.

 

 

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Eine Besonderheit Barcelonas springt einem direkt ins Auge. Denn vor allem Straßenschilder und beschriftete Piktogramme sind nicht nur auf spanisch dargestellt, sondern auch auf katalanisch – neben spanisch eine weitere Amtssprache Kataloniens. Katalanisch erinnert an eine Mischung aus Spanisch und Französisch, klingt sehr interessant und recht männlich. Wahrscheinlich ist die PwC-Niederlassung Barcelonas eine der wenigen der Welt, in der neben selbstverständlich Englisch sowie Spanisch noch eine dritte Sprache gesprochen wird. IMG_2091

Dank PwC konnte ich direkt nach meiner Ankunft im Viertel Gracia, ca. 2 km nördlich der Plaza de Cataluña gelegen, mein gemütliches und schön eingerichtetes Apartment beziehen und direkt die Stadt erkunden gehen. Auch die liebe Anne, meine Stairway-Kollegin, wohnt ein paar Stockwerke unter mir in dem selben Gebäude, sodass ja fast gar nichts mehr schief gehen kann.

Es gibt meiner Meinung nach keine bessere Möglichkeit eine völlig fremde Stadt zu erkunden, als einfach mit seiner Runtastic App drauf los zu joggen und schauen, wo man ankommt. Ein kurzer Blick auf die Karte verriet mir, dass die Sagrada Familia in der Nähe ist, ca. 5 km südlich davon der Strand Barceloneta und um die Ecke dann la Rambla, eine weltbekannte Straße, die den Hafen Barcelonas mit der Plaza de Cataluña verbindet. Dann mal los, wunderbarer Sonnenschein, frühlingshafte 15 Grad und fröhliche Spanier auf den Straßen, was möchte man mehr?

FullSizeRender[4]Dank meiner kleinen Laufsession konnte ich mir nun einen ersten groben Überblick über die Stadt verschaffen, natürlich wird alles dann im Laufe der nächsten Monate detailreicher inspiziert. Besonders aufgefallen ist mir, dass Ampeln und Zebrastreifen überwiegend nur als Straßendekoration dienen. Hier also besondere Obacht geboten, ich habe das Gefühl, dass man schneller überfahren werden kann, als einem lieb ist. Barcelona scheint zudem eine äußerst sportliche Stadt zu sein, denn so viele Jogger, Pumper, Skater und Fahrradfahrer am Strand und an den Promenaden habe ich noch nie gesehen – und das sogar schon im Januar, während viele andere im Norden Europas eigentlich noch schlafen. Das lässt mein Sportlerherz höher schlagen und motiviert.

 

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FullSizeRender[3]Die ersten Schritte in Barcelona sind gemacht. Aber nichts ist perfekt, wenn nicht die ein oder andere Startschwierigkeit mit von der Partie ist. Leider habe ich voller Vorfreude und Euphorie eine ab 2016 nicht mehr gültige Bankkarte eingesteckt und meine McFit Karte irgendwo in Hamburg liegen lassen, was mir leider erst aufgefallen ist, als ich das nagelneue, riesige Studio fast neben der PwC Niederlassung Barcelonas gesehen habe. Die Spanier sind aber klasse und hilfsbereit, erst einmal sagen, dass man „estudiante alemán“ ist und dann wird jedes Problem auf jeden Fall im Handumdrehen gelöst.

 

Als nächstes steht dann unsere erste Woche bei PwC in Barcelona an. Wir werden gemeinsam mit anderen Praktikanten eine Einführung ins spanische Audit bekommen und mit unserem IT-Equipment ausgestattet werden. Wie genau die ersten Arbeitstage in Barcelona so vonstatten gehen werden, was es mit der für deutschen äußerst ungewöhnlichen Frühstückspause auf sich hat und wie das erste gesamte Wochenende in Barcelona verläuft, das verrate ich euch bald in meinem nächsten Eintrag!