Viele Grüße aus Brüssel!

17. Januar 2016

Am 03.01.16 hat mein kleines Abenteuer in der „Hauptstadt Europas“ begonnen!

Nach einer entspannten Autofahrt und einer eher weniger entspannten Auto-Ausräum-Aktion konnte ich mein kleines Appartement in der Nähe der PwC-Niederlassung beziehen.

Die ersten drei Arbeitstage bestanden aus einer Willkommensveranstaltung und einem Audit-Crash-Kurs. Das war sehr hilfreich, da alle wichtigen Audit-Themen noch einmal durchgesprochen wurden und ich auch einen kleinen Einblick in die Belgische Buchführung und den „Belgisch Rekeningenstelsel“, also den Belgischen Kontenplan, bekommen habe.

Da mit mir noch weitere – belgische – Praktikanten angefangen haben, konnte ich außerdem gleich zu Beginn meines Aufenthaltes neue Bekanntschaften machen und einige Insidertipps zu Belgien ergattern.

Auf den angenehmen Start in der Niederlassung folgte dann mein erster Tag beim Mandanten. Das vierköpfige Team, das ich dort die vergangenen Tage unterstützt habe, hat mich sofort freundlich aufgenommen und gefordert. Mir waren bereits einige Prüffelder zugeteilt, die ich eigenständig bearbeiten durfte.

Meine Kollegen sprechen alle Niederländisch bzw. Flämisch oder Französisch miteinander, geben mir Arbeitsanweisungen aber auf Englisch. Auch beim Mittagessen achten sie darauf, Englisch zu sprechen, sodass ich immer eingebunden bin.

Nach den aufregenden ersten Tagen habe ich dann das Wochenende genutzt, um Brüssel ein wenig zu erkunden.Schild

Ganz klassisch ohne GPS (leider gab mein Handy den Geist auf) und nur mit Reiseführer bewaffnet, habe ich mir zunächst einmal die Touristen-Hotspots angesehen.

Der „Grand’ Place“ bzw. der „Grote Markt“ ist der zentrale Platz der Innenstadt und hat mir mit seiner wunderschönen Fassadenfront besonders gut gefallen.

Natürlich musste ich mir auch das Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt, den „Manneken Pis“,  ansehen, von dem ich trotz des großen Touristen-Ansturms ein Foto schießen konnte.

Manneken Pis

Die charmante Innenstadt mit ihren kleinen belebten Gassen hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen, nicht zuletzt weil es sich bei fast jedem zweiten Laden um eine Chocolaterie handelt. Da bei diesem Anblick natürlich jeder hungrig wird, habe ich zwar bei Pralinen, dafür aber bei einer belgischen Waffel nicht ‚Nein’ sagen können…

Waffel

Ab morgen bin ich nun bei einem anderen Mandanten eingesetzt und schon sehr gespannt, welche Aufgaben mich dort erwarten!