Singapore Lah!

24. February 2016

Mittlerweile ist die Prüfung meines ersten Mandanten abgeschlossen. Da wir uns mitten in der „peak period“ befinden, wurde ich bereits am zweiten Tag meines Praktikums beim Mandanten vor Ort eingesetzt und mir wurden sofort Aufgaben zugeteilt, die ich selbstständig im Kontakt mit dem Kunden erledigte. Die Coaching-Kultur ist hier sehr stark ausgeprägt. Vor jeder Aufgabenzuteilung erklärten mir meine Kollegen den Hintergrund und Zweck des durchgeführten Tests und waren jederzeit offen für Fragen. Das Team war wirklich toll, so dass wir selbst an langen Arbeitstagen viel Spaß hatten. Mittlerweile bin ich bereits meinem zweiten Team zugeteilt. Dieser Kunde, und somit auch das Prüfungsteam, ist größer und somit unterscheiden sich auch die Tätigkeiten im Vergleich zum ersten mittelständischen Kunden.

Leicht gewöhnungsbedürftig war für mich zunächst die Kommunikation. Die vier Amtssprachen in Singapur sind Chinesisch, Englisch, Malaiisch und Tamil. Im Geschäftsleben und als Verkehrssprache wird jedoch eigentlich ausschließlich Englisch verwendet, so hatte ich in dieser Hinsicht keinerlei Probleme. Jedoch musste ich mich zunächst an das „Singlish“ gewöhnen, dies ist gefühlt eine buntere und schnittigere Version der Englischen Sprache. So hängen die Singapurer an jeden Satz oder teilweise auch an ein einzelnes Wort ein -lah, und die Sätze werden stark verkürzt und teilweise grammatikalisch anders gebildet. So gesehen ist Singlish genauso effizient und bunt, wie Singapur selbst:) Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und merke, dass ich bereits selber anfange ein paar Satzkonstruktionen zu übernehmen.

An den Wochenenden hat man in Singapur die Qual der Wahl. So nutze ich meine Zeit hier um die verschiedenen Stadtteile wie China Town, Little India und Arab Street zu erkunden. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele verschiedene kulturelle Eindrücke man in diesem kleinen Stadtstaat sammeln kann.

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Hier bin ich im Buddha Tooth Relic Temple in China Town. Neben der Besichtigung von Tempeln kann man in China Town sehr gut und günstig shoppen und natürlich essen:)

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Dies ist der Sri Mariamman Temple, ein wunderschöner Hindutempel mit bunten Statuen. Jeder kann hinein um ihn zu besichtigen, nur nicht vergessen vorher die Schuhe auszuziehen!

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Die Sultan Mosque befindet sich in der Arab Street. Dieses Viertel hat einen ganz anderen Charme als der Rest von Singapur. Einerseits spiegeln sich hier die muslimische Kultur und Traditionen wieder und anderseits ist es mit sehr vielen kleinen Boutiquen, Bars und Streetart hip und trendy.

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Zum entspannen, kann man mit der MRT nach Sentosa rausfahren, eine singapurische Insel mit vielen Gärten und zahlreichen Vergnügungsmöglichkeiten.

Während es hier tagsüber sehr viel zu erleben gibt, kommt die wahre Schönheit Singapurs meiner Meinung nach erst Abends richtig zur Geltung. Die Skyline ist einfach wunderschön und die ganze Stadt leuchtet.

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 Hier wurde ich vom Partner der German Business Group auf eine Rooftop Location nahe dem Office eingeladen.

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Hier ist das Marina Bay Sands bei Nacht aus dem 64. Stockwerk zu sehen!

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Zum Abschluss noch ein weiteres Bild von der wunderschönen Skyline Singapurs:)