Welcome to South Africa

21. März 2016

Die Zeit vergeht wie im Flug. Mittlerweile bin ich schon 3 Wochen im wunderschönen Südafrika und komme endlich dazu euch von meinen Eindrücken und Erlebnissen zu berichten.

Am 28. Februar ging mein Flieger aus dem winterlichen Deutschland nach Johannesburg. Schon am Johannesburger Flughafen habe ich gemerkt, dass ich die Winterjacke die nächste Zeit nicht mehr brauchen werde, da mich ein strahlend blauer Himmel und angenehme 30 Grad begrüßten. Nachdem ich dann endlich meinen Fahrer zwischen den gefühlt hundert wartenden Menschen mit Namensschildern gefunden hatte, ging es in meine Unterkunft, welche nur ca. 5 Minuten von der PwC Niederlassung entfernt ist und keine Wünsche offen lässt.IMG_0683

Dort begrüßte mich die Vermieterin Martie, eine herzallerliebste ältere Dame, die mich liebevoll in Empfang genommen hat und mir direkt am ersten Tag die Gegend gezeigt hat. Generell hat sie immer ein offenes Ohr und verköstigt einen auch gerne mal mit traditionellen südafrikanischen Speisen wie selbstgebackenen „Rusks“, eine Art süßer, zwieback- ähnlicher Keks, welchen man sehr gut als Snack zu Kaffee oder Tee essen kann oder „Biltong“. Dies ist geräuchertes und luftgetrocknetes Fleisch, welches in Südafrika außerordentlich beliebt ist und als Fingerfood, insbesondere bei Sportereignissen wie Rugby, Cricket oder Fußballspielen, gesnackt wird. Mein Highlight war heute „Potjie“, eigentlich die Bezeichnung für einen schwarzen, bauchigen Kessel auf drei Beinen, indem ein leckerer Eintopf über mehrere Stunden zubereitet wird. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen. Sehr lecker IMG_0654und wird garantiert versucht zu Hause nach- zukochen.

Auch ein südafrikanisches „Braai“ (Grillen) sollte man nicht verpassen, welches in Südafrika generell einen hohen Stellenwert hat. Bisher hatte ich in meiner kurzen Zeit schon drei Braais und ich hoffe es werden noch mehr! Generell ist die südafrikanische Küche sehr zu empfehlen, allerdings nichts für Vegetarier.

Auf der Arbeit wurde ich ebenfalls sehr herzlich aufgenommen. Ich arbeite im International Tax Team und die Kollegen sind sehr nett, geben einem viele nützliche Tipps und es herrscht eine angenehme und entspannte Arbeitsatmosphäre. Freitags wird auch öfters Pizza bestellt, so z.B. auch letzten Freitag. Mittlerweile finde ich mich gut zurecht und konnte schon einiges über das südafrikanische Steuersystem lernen. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie unterschiedlich oder auch ähnlich bestimmte steuerliche Sachverhalte behandelt werden. Ein wesentlicher Unterschied zu Deutschland sind definitiv die Arbeitszeiten. Die meisten fangen früh zwischen 7 und 8 Uhr an und gehen nachmittags ab 15/16 Uhr nach Hause. Es sei denn es stehen wichtige Deadlines an.IMG_0033

Die Wochenenden nutze ich meist dazu Johannesburg und seine Umgebung näher zu erkunden und Land und Leute besser kennenzulernen. Letztes Wochenende hat mir eine Kollegin ein paar Ecken in der Stadt gezeigt, u.a. den Neighbourgoods Market. Ein Markt mit leckerem Essen, wo man an jedem Stand Kostproben bekommt und eigentlich schon satt ist, bevor man sich dann für ein Gericht entscheidet. Nachmittags sind wir in einen Löwen und Nashorn Park gefahren und konnten zahlreiche Tiere beobachten. Die Tiere laufen im ganzen Park frei herum und man darf nur an bestimmten Stellen aus dem Auto aussteigen. Der Ausflug ist jedenfalls nicht mit einem Zoobesuch zu vergleichen.

Aber seht selber auf den Bilder.

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