Die Wiege der Menschheit

16. Mai 2016

Hallo zusammen,

Ich bin vor mittlerweile knapp drei Wochen nach turbulentem Umsteigen in Doha in Johannesburg gelandet. Bei Sonnenschein und bester Laune wurde ich direkt beim Verlassen des Terminals in Empfang genommen und zu meiner Unterkunft geleitet. Diese liegt in direkter räumlicher Naehe zu unserem Büro und ist mit Pool im Garten bestens für afrikanische Witterungsbedingungen ausgestattet. Nach den ersten drei Wochen kann ich Euch außerdem bestätigen, dass der südafrikanische Herbst wesentlich angenehmer ist als der Deutsche. Wenn es auch vor allem in der Nacht deutlich kälter wird, scheint tagsüber stets die Sonne und die Temperaturen sind sommerlich.

Während meiner ersten Tage wurde ich sehr freundlich vom gesamten TICE Assurance Team aufgenommen und habe mich sehr gut eingelebt. In der zweiten Woche ging es direkt zum Klienten, wo ich bei der Konzernkonsolidierung eines Medienkonzerns vor Ort mitarbeiten darf und für meinen eigenen Verantwortungsbereich zuständig bin. Sehr interessant ist es das Geschäftsmodell zu verstehen und wie die verschiedenen globalen Beteiligungen sich buchhalterisch aufeinander auswirken, bzw. wie hiermit im internationalen Jahresabschluss umgegangen wird.

Abgesehen davon habe ich die ersten Wochen genutzt nach der Arbeit und am Wochenende Johannesburg kennenzulernen und mich mit der hiesigen Kultur vertraut zu machen. Sehr schön und aufregend sind insbesondere Maboneng und Braamfontein, Stadtteile, die die Regenbogennation bestens repräsentieren, da Menschen unglaublich vielseitiger kultureller und ethnischer Hintergründe zusammentreffen, um sich auszutauschen und den Feierabend zu genießen.

Am ersten Wochenende haben Lena (Service Line: Tax) und ich gemeinsam die Cradle of Humankind, ein Weltkulturerbe, nördlich von Johannesburg besichtigt. Die dortigen Skelett – und Schädelfunde vor 3,3 Mio. Jahren und 2,15 Mio. Jahren haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Theorie vom Ursprug des Menschen in Afrika internationale Anerkennung und Akzeptanz gefunden hat. Des Weiteren habe ich, da das Wochenende darauf ein Verlängertes war, beschlossen zum Kruger-Nationalpark zu fahren. Nachdem wir auf dem Weg dorthin die „panoramic Route“ genommen hatten, haben wir an unserem einzigen Tag dort das Glück gehabt die kompletten Big Five und Geparden, Wildschweine, Hyaenen, Giraffen, Krokodie, Antilopen sowie Gnus zu sehen. Die Erfahrung diese exotischen Tiere in Ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, war unglaublich und eine solche Safari kann ich Euch nur wärmstens ans Herz legen! Auf dem Rückweg haben wir es noch geschafft montags in Swaziland, einer Enklave zwischen Südafrika und Mosambik, vorbeizuschauen. Das dortige Mantenga-Dorf bietet einzigartige Einblicke in die traditionelle Lebensweise der Swasi, die in der letzten absoluten Monarchie Afrikas leben. Ähnlich ursprünglich ist die Lebensweise der Basotho in Lesotho, einer anderen Enklave Südafrikas, die sich bis heute hauptsächlich auf dem Land zu Pferde fortbewegen:
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Ich hoffe ich konnte Euch einen guten Eindruck meiner ersten Wochen vermitteln uns bis bald!

Florian