Ein fröhliches Nihao aus dem fernen Osten!

21. September 2016

Mit etwas Verspätung möchte nun auch ich von meinen ersten Wochen hier in Shanghai erzählen. Nach einem viertägigen Zwischenstopp in Peking mit all den Touri-Attraktionen (inklusive der Chinesischen Mauer, der Verbotenen Stadt, den Ming Gräbern, etc.) kam ich am 31. August endlich in Shanghai an. Viel Eingewöhnungszeit hatte ich nicht, denn bereits am ersten September war mein erster Arbeitstag.

Wirklich viel arbeiten konnte ich jedoch nicht, denn nachdem die ganzen Formalitäten erledigt waren, stellte ich/man fest, dass mir gar kein Laptop zugewiesen wurde. Das Positive daran (außer dem Faulenzen): Ich konnte so ganz in Ruhe meine neuen Kollegen kennenlernen. Ich arbeite in einer German Business Group und unsere Hauptaufgabe besteht darin, die Kunden (meist deutsche Unternehmen) hier vor Ort zu betreuen. Das Laptop-Problem konnte übrigens im Laufe des Tages nach einigen Anrufen in der Personal- und der IT-Abteilung gelöst werden.

Doch kaum mit dem Arbeiten angefangen, stand schon das erste Wochenende an. Und was macht man an seinem ersten Wochenende in Shanghai? Natürlich erst einmal den Fake-Market besuchen.

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Stilgerecht mit Louis Vuitton-Gürteln, Burberry-Taschen und einem königlichen Messi-Trikot (der Verkäufer hat versprochen, dass es so stimmt) eingedeckt, konnte ich mich nun an die anderen Sehenswürdigkeiten wagen. Und von diesen gibt es hier in Shanghai mehr als genug. Nächstes Mal mehr dazu. Was mich jedoch bisher an Shanghai am meisten fasziniert, ist wie eng die „Gegensätze“ beieinander liegen: alt und modern, altkommunistisch und kapitalistisch, chinesisch und westlich.

Das Büro von PwC liegt in einer sehr guten zentralen Lage und ist mit der U-Bahn bestens zu erreichen. In der Assurance-Abteilung setzt sich die GBG aus einem Partner – welcher für mich zuständig ist –  und mir zusammen. Diese Zusammensetzung macht das Praktikum so besonders für mich: Wann sonst erhält man die Möglichkeit  direkt mit einem Partner zusammenzuarbeiten? Ein weiteres Highlight war das Forum der Deutschen Handelskammer, auf dem ich mich u.a. mit CFOs und Sales Directors unterhalten und austauschen konnte. Ein Gespräch beginnt man am besten mit der Frage: „Und wie lange sind Sie schon hier?“.

So das wär’s fürs Erste. Ich mache mich auf in die Stadt, doch davor noch eine Kleinigkeit essen.

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Nächstes Mal werde ich euch berichten, ob’s geschmeckt hat und ein bisschen mehr von der Stadt erzählen.

Bis zum nächsten Mal (ich weiß leider noch nicht, was das auf Chinesisch heißt)!