Mittwochs-„Fika“ und ein Ständchen für den König

21. September 2016

Es ist nun schon drei Wochen her, dass ich bei strahlendem Sonnenschein mit zwei Koffern, großer Vorfreude und vom Stairway-Team ausgerüstet mit einem Stockholm Stadtführer in der schwedischen Hauptstadt angekommen bin.

Vor dem Arbeitsantritt hatte ich noch einen freien Tag, um mir ganz entspannt einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen. Das absolute Highlight für mich war hierbei der Wachwechsel um 12.00 Uhr vor dem Stadtschloss in der Altstadt „Gamla Stan“. DeVersion 4r Wechsel der sehr ernst wirkenden Wachen vollzog sich unter den zackigen Befehlen der Kommandanten mit der musikalischen Begleitung durch eine berittene Blaskapelle und bot so für die Mittagsstunde ein unterhaltsames Schauspiel.

Abends war einiges auf den Straßen los, denn im Rahmen der Stockholm Fashion Night hatten die Läden extra lang geöffnet und sorgten mit Aktionen und DJs für gute Stimmung. In den Straßen liefen viele stylische Personen herum, die im Alltag immer noch häufig zu sehen sind. Das ist auch nicht verwunderlich, denn bei der großen Auswahl an Pop-up Stores und kreativen Läden, bietet Stockholm viel Inspiration.

Jetzt aber noch ein paar Worte zu meiner Arbeit: Fährt man mit der „Tunnelbana“ von meinen Apartment in Södermalm aus unter der Altstadtinsel durch nach Normalm, gelangt man nach diesem kleinen Inselhopping zum PwC-Gebäude. Mich hat gleich am Anfang das Design der Einrichtungsgegenstände begeistert: alles ganz skandinavisch.

Die schwedischen Kollegen haben mich mit herzlicher Gastfreundlichkeit und vielen „Hej, hej“ bei sich aufgenommen. Mein Team hat mit 20 Mitgliedern eine angenehme Größe und stellt innerhalb Schwedens das größte Team der „Verrechnungspreis“-Gruppe (Teilgebiet der Unternehmenssteuern).

Die Arbeit im Team macht sehr viel Spaß. Die Atmosphäre ist recht locker und entspannt, was nicht zuletzt den schwedischen Hierarchievorstellungen zu verdanken ist. Die Hierarchie rückt nämlich in den Hintergrund. Weitere typisch schwedische Besonderheiten sind die an die „Sommersaison“ angepasste Arbeitszeiten (7-Stunden-Tag), die große Anzahl interner Meetings und zu guter Letzt das fest im Büroalltag verwurzelte „Fika“ – die nachmittägliche Kaffeepause. Sie wird jeden Mittwoch mit Selbstgebackenem zelebriert, das von den Kollegen abwechselnd gemäß dem Fika-Plan mitgebracht wird.

Allgemein wird beiVersion 2 PwC viel organisiert. So gibt es jeden zweiten Freitagabend den sogenannten „Pub“. In entspannter Stimmung kommt man auf der Dachterasse des PwC-Gebäudes auf ein für das Stockholmer Preisniveau unschlagbar günstiges Bier zusammen. Wenn man schnell genug ist, kann man auch ein Stück Pizza ergattern. Das Event hatten mir die Kollegen schon Tage zuvor angekündigt, weil der Pub quasi frisch aus der Sommerpause im August zurückgekommen ist. Links eine kleine Impression mit meinen Kollegen beim Pub.