Ein krönender Abschluss

8. Mai 2017

Nun sitze ich im Flugzeug nach Hause und nutze die Zeit um meinen letzten Blog Post zu verfassen.

Natürlich vergehen die letzten Wochen eines Aufenthalts besonders schnell. Für mich stand noch ein Trip nach Kyoto an, die letzten Punkte auf meiner To-Do-Liste sollten abgehakt werden und dann wollte ich mich natürlich auch noch angemessen von allen verabschieden, die mir während meines Abenteuers begegnet sind.

Kyoto

Ein Trip nach Kyoto wurde mir von meinen Kollegen sehr ans Herz gelegt. In der Hoffnung die Kirschblüte dort zu sehen, die dann leider enttäuscht wurde, hatte ich den Trip auf das letzte Wochenende im März gelegt.

Was natürlich bei einem Aufenthalt in Japan nicht fehlen darf ist die Fahrt mit dem Shinkansen. Deshalb hatte ich mich für meinen Trip nach Kyoto für die Fahrt mit dem weltberühmten Hochgeschwindigkeitszug entschieden. Nach ca. 2h Fahrt und selbstverständlich ohne Verspätung kam ich in Kyoto an. Eigentlich wollte ich mit dem Bus zum Hotel fahren, aber nachdem ich zwei Mal in den falschen eingestiegen war und der Weg zu Fuß eigentlich nur 15 Minuten dauert, entschied ich mich zu laufen. Den Koffer ins Hotel gebracht, machte ich mich auf zum Bamboo Forest und dem Goldenen Pavillon.

Der Goldene Pavillon übrigens heißt nicht nur so, in der Farbe sind tatsächlich echte Goldpigmente enthalten. Der Zen-Garten in einem der Tempel war leider gar nicht so Zen, da das ein echter Touristenmagnet zu seien schien.

Da offiziell schon die Sakura-Season (Kirschblüte) angefangen hatte, hatten einige Tempel besondere Events. Leider war es noch zu kalt und deshalb blühten tatsächlich noch keine Kirschblüten. In einem der größten Tempel in Kyoto war eine Illumination installiert, Japaner lieben Illuminationen nicht nur zur Weihnachtszeit. Nach dem ich den Sonnenuntergang über Kyoto vom Temples aus bewundert hatte und dann durch den erleuchteten Tempel geschlendert war, ging es am nächsten Tag wieder zurück nach Tokyo, wo meine letzten drei Arbeitstage auf mich warteten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied von den Kollegen

Die letzten drei Tage auf der Arbeit waren nochmal voll verplant. Ich wollte natürlich meine Aufgaben noch ordentlich zu Ende bringen und hatte noch ein Feedback-Gespräch mit dem Manager der German Business Group. Mein letzter Mandant lag direkt neben dem Imperial Palace und am letzten „richtigen“ Arbeitstag auf dem Heimweg zeigte sich dieser nochmal von seiner besten Seite, die Kirschblüte war endlich in Tokyo angekommen.

Für den letzten Tag mussten dann noch eine Menge Dokumente ausgefüllt werden und Laptop, Smartphone und Zugangskarte abgegeben werden. Außerdem hatte die German Business Group noch zum Farewell-Lunch eingeladen, mit wunderbarem Blick über Tokyo aus dem 42 Stock, an dieser Stelle schon mal DANKE dafür.

Die japanischen Kollegen hatten einen Abend in einer deutschen Izakaya organisiert. Mit echten deutschen Bier und deutschen Spezialitäten wie Brezel, Maultaschen, Würstchen und Sauerkraut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stairway-Praktikum

Was euch beim Stairway-Praktikum in Tokyo erwartet? Ein sehr internationales Arbeitsumfeld, multikulturelle Teams, ganz unterschiedliche Mandanten und spannende Aufgaben. Die japanischen Kollegen waren sehr hilfsbereit und auch wenn die Kommunikation manchmal schwierig war hat man sich doch verstanden. Ich konnte fachlich und auch für mich persönlich viel mitnehmen und habe wunderbare und interessante Menschen kennen gelernt. Auch wenn nicht immer alles einfach war, das Durchhalten hat sich gelohnt und die Erfahrungen sind unvergesslich.

Auch wenn ich vorher keinen großen Bezug zu Japan hatte, habe ich das Land wirklich zu schätzen gelernt und eine richtig gute Zeit hier gehabt. Mein mehr als positiver Eindruck des Landes konnte auch durch das ein oder andere kleinere Erdbeben nicht erschüttert werden.

Tokyo ist wirklich eine lebenswerte Stadt mit vielen kleinen grünen Oasen, gutem Essen und zudem noch sehr sicher. Trotzdem merkt man, dass hier das Leben pulsiert, es ist immer etwas los und die Stadt schläft nie, man merkt den Drive der Stadt und wird mitgetragen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, man kann die besten Messer der Welt kaufen oder aber auch eine Melone für 200€ oder einen Seidenkimono. Die Nächte durchfeiern, in einer Karaoke-Bar schlafen, wenn man die letzte Bahn nach Hause verpasst hat, und unzählige Tempel, geschichtsträchtige Orte und Städte sowie wunderschöne Landschaften erkunden. Wer mal etwas Neues und ganz Anderes als Deutschland erleben will, ist hier auf jeden Fall richtig.

Zum Schluss bleibt mir nur noch übrig PwC für diese einmalige Chance zu danken sowie für die Betreuung aus Deutschland und vor Ort.

 

Bis Bald!

Verena