Welcome to Shanghai

28. August 2017

Ni Hao aus Shanghai,

bevor ich anfange euch von meinen Erfahrungen zu berichten, möchte ich mich kurz bei euch vorstellen:

Mein Name ist Vanessa, ich bin 23 Jahre alt und mich hat es in das ferne Shanghai verschlagen. Von hier aus werde ich in den nächsten Wochen und Monaten von meinem Praktikum in der German Business Group (GBG) – Line of Service Tax berichten.

Anreise & die ersten Tage

Am 11. August stand für mich der Abflug Richtung Shanghai bevor. Da ich die Woche zuvor im wahnsinnig heißen Dubai verbracht hatte, lag ein „nur noch“ 8-Stunden-Flug vor mir und ich erwartete schon sehnsüchtig die „kühlen“ 35 Grad Celsius Außentemperatur. Ohne jegliche Komplikationen landete mein Flieger dann auch pünktlich in Shanghai und nach ein wenig Knieschlottern am Visa-Desk, durfte ich endlich offiziell in China einreisen.

Die Orientierung in den ersten Tagen fiel mir, dank zahlloser Apps, nicht allzu schwer – die Sprache hingegen schon, weshalb ich nach wie vor sehr froh bin, dass im Büro problemlos auf Englisch (oder mit meinen Kollegen aus der GBG auf Deutsch) kommuniziert werden kann. Im Alltag verständige ich mich dann auch oft mit Händen und Füßen, was bislang aber immer gut geklappt hat. 🙂

Im Büro

In Deutschland habe ich bereits ein Praktikum im Bereich Corporate Tax absolviert und hatte deshalb bereits eine Vorstellung vom Arbeitsalltag – der ist hier in Shanghai allerdings doch etwas anders. Was zuerst auffällt, sind die räumlichen Unterschiede. Während ich mir in Düsseldorf ein Büro mit maximal drei weiteren Kollegen geteilt habe, sitze ich hier in einem Großraumbüro, – welches im Endeffekt eine ganze Etage einnimmt – in dem jeder Mitarbeiter seine eigene kleine „Nische“ hat. Das war zunächst sehr ungewöhnlich, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Außerdem beginnt der Arbeitstag später. Viele meiner chinesischen Kollegen kommen erst gegen 10 Uhr ins Büro – so vermeiden sie die morgendliche Rush Hour in der Metro. Besonders amüsant finde ich die Mittagszeit: Um 12 Uhr ist es so gut wie unmöglich, einen Platz im Aufzug zu bekommen, da gefühlt ganz PwC zum Mittagessen aufbricht. Auch ist es so gar nicht unüblich, dass man in der Mittagspause einfach den Kopf auf den Tisch legt und ein kleines Nickerchen macht! Danach geht es dann gut erholt in die Nachmittagsstunden.

Erkundungstour

Natürlich habe ich die ersten Tage auch genutzt, um Shanghai, und vor allem die vielen kulinarischen Möglichkeiten, zu entdecken. Hier eine kleine Auswahl:

 

Besonders gut schmecken mir Dumplings, da spielt es auch keine Rolle ob gebraten, gekocht oder in einer Suppe. In den nächsten Wochen werdet ihr wahrscheinlich (und hoffentlich) noch viele weitere Bilder von leckerem Essen sehen.

Das erste Wochenende habe ich in der Wasserstadt Qībăo und in Shanghai verbracht. Am nächsten Wochenende stand dann direkt ein Ausflug in die Nachbarstadt Hángzhōu auf dem Plan. Auch hier möchte ich ein paar Eindrücke mit euch teilen:

 

 

Von Shanghai kann ich insgesamt nur sagen, dass es eine wirklich schöne und lebhafte Stadt ist, die von allem etwas mitbringt: Es gibt viele kleine Viertel, große Einkaufsstraßen, traditionelle Häuser und riesen Wolkenkratzer – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für mich gibt es deshalb auch in den kommenden Wochen noch sehr viel zu erleben.

Das soll es aber auch erstmal von meiner Seite gewesen sein. Viele Grüße aus Shanghai,

Vanessa