¡Bon dia aus Barcelona!

27. September 2017

Ankunft und erste Tage

Die ersten beiden Wochen in meiner neuen Heimat auf Zeit sind wie im Flug vergangen. Nachdem es kurz vor meiner Ankunft nochmal ein kleines Problem mit meiner Unterkunft gab und ich jetzt eine Bleibe direkt an der weltweit bekannten Rambla habe, war es für die erste Zeit der perfekte Ausgangspunkt um Barcelona zu erkunden. Denn direkt neben der Rambla liegt bspw. mit dem gotischen Viertel eine der schönsten Ecken Barcelonas direkt vor meiner Haustür. Was mir an dieser Stadt bisher am besten gefällt, ist die Vielseitigkeit der verschiedenen Stadtteile. Mein persönliches Highlight der Stadt ist der Kontrast der umliegenden Berge und dem Meer direkt vor der Haustür. Besonders vom Montjuïc und dem Tibidabo hat man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt.

Miró Museum Montjuïc

Blick über die Stadt vom Tibidabo

Der Arbeitsalltag

Am 01. September ging es bei mir auch schon direkt mit meinem ersten Arbeitstag los. Zuerst wurde ich von einer netten Kollegin aus dem HR Bereich am Empfang abgeholt, mit der nötigen IT ausgestattet und danach in meine Abteilung gebracht. Da der August in Spanien die traditionelle Urlaubszeit ist und der 01.09. auf einen Freitag fiel, habe ich zunächst nur knapp die Hälfte meiner Abteilung kennengelernt. Trotzdem wurde ich herzlich empfangen und konnte mich in angenehmer Arbeitsatmosphäre eingewöhnen. Bis Ende November werde ich im Bereich internationale Verrechnungspreise der Service Line Tax arbeiten. Dabei geht es um die Preisgestaltung von grenzüberschreitenden Produkttransaktionen und Serviceleistungen zwischen Konzerngesellschaften und deren Fremdüblichkeit. Neben der hohen Aktualität dieses Themenbereichs ist es für mich als Praktikanten auch deshalb spannend, weil hierfür keine detaillierten Kenntnisse über das spanische Steuerrecht benötigt werden.

Der größte Unterschied im Arbeitsalltag im Vergleich zu PwC in Deutschland ist, dass hier vom Praktikanten bis hin zum Senior Manager jeder im Open Space arbeitet und lediglich die Directoren und Partner ein eigenes Büro haben. Das mag für den ein oder anderen vielleicht gewöhnungsbedürftig sein, fördert aber auf jeden Fall den Austausch mit den Kollegen.

Ein toller Nebenaspekt meines Starts während der Urlaubszeit war, dass das normale Arbeitsende bis zum 15.09. um 15:00 Uhr war.  Das war für mich natürlich perfekt, um die Stadt und ihr Flair kennenzulernen, oder um einfach den Tag am Strand ausklingen zu lassen.

Viele Grüße aus Barcelona!