Hola aus Madrid

21. Oktober 2017

Hola aus Madrid,

ich heiße Ewa und ich studiere BWL im Master an der Humboldt Universität Berlin. Seit über einem Monat ist meine neue Heimat Madrid, wo ich im Rahmen vom Stairway Programm mein Praktikum bei PwC angefangen habe. In diesem Post erzähle ich euch was ich so alles in den letzten Wochen erlebt habe!

 

VORBEREITUNG

Bevor es los ging war die Aufregung, wie vor jedem Umzug riesig. Ich musste allerdings noch jeden Tag an meiner Masterarbeit in der Bib arbeiten, weswegen ich umso mehr erleichtert war, als ich erfuhr, dass ich mich um die Wohnungssuche nicht kümmern musste, sondern die Adresse von PwC einfach zugeschickt bekommen habe.

 

ANREISE

In Madrid hat mich gleich von Anfang an das gute Wetter begrüßt. 26 Grad und das um 8 Uhr abends! Ich habe ein Taxi genommen und 15 min später bin ich in meiner Unterkunft angekommen. Die Wohnung hat alles was man braucht für die Praktikumslaufzeit: Küchengeschirr, Waschmaschine, Bügeleisen einen großen Balkon, Wohnzimmer und ein schönes modernes Bad. Das Apartment ist nur 10 min Fußweg vom Büro entfernt. Gleich am nächsten Tag habe ich mich mit Maximilian getroffen, ebenfalls ein Stairway Praktikant, der im gleichen Haus wohnt und hier in Madrid ein Praktikum in der Taxation Abteilung macht. Wir sind als erstes zum PwC Tower gelaufen, haben uns die Gegend in Ruhe angeguckt und natürlich ein paar selfies gemacht!

 

PWC OFFICE LEBEN

Das PwC Büro liegt im Norden vom Madrid in der Chamartin Gegend in einem von den 4 Torres – 4 Türme, die zu den höchsten Gebäuden in Madrid gehören. Meine Abteilung sitzt im 44 Stock und dadurch haben wir eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Berge. Im Büro herrscht freie Platzwahl was einerseits ein bisschen stressig ist, weil man nie weiß, wo man sitzt und man immer alle Dokumente und Sachen am Ende des Tages wegräumen muss.  Auf der anderen Seite, hat man allerdings jeden Tag einen neuen Sitzpartner, den man besser kennenlernen kann und natürlich auch eine neue Aussicht!

Ich mache mein Praktikum in der Transaction Advisory Abteilung. Die Arbeit ist so organisiert, dass wir in Teams von 3-5 Leuten an einem Projekt arbeiten. Zu meinen Hauptaufgaben gehört es eine Financial Due Dillgence durchzuführen in der man im Detail die Finanzen eines Unternehmens analysiert um auf deren Basis eventuelle Kaufpreisanpassungen durchzuführen. Die Laufzeit der Projekte ist mit ein bis zwei Wochen kürzer als was man aus Deutschland kennt. Dadurch hat man in der kurzen Zeit des Praktikums die Möglichkeit an vielen unterschiedlichen Projekten mitzuarbeiten. Die Kollegen in der Abteilung sind alle sehr freundlich und hilfsbereit. Obwohl die Reports für die Projekte meistens in Englisch vorbereitet werden, ist die spanische Sprache schon eine Herausforderung für mich, da die meisten Dokumente dann doch in Spanisch sind. Das Gute daran ist, dass mein Spanisch jeden Tag besser und besser wird!

Der Arbeitstag fängt immer um 9 Uhr an und endet um 19 Uhr. Dazwischen gibt´s eine 1 stündige Mittagspause, in der die meisten Kollegen nach Hause gehen um eine kleine Siesta zu machen oder dort etwas zu essen. Im Gebäude gibt es auch eine Cafeteria, in der viele sich zum Mittagessen treffen.

 

FREIZIET

Madrid, mit 5 Millionen Einwohnern hat viel zu bieten. Hier gibt es viele tolle Restaurants, Bars, Einkaufsstraßen Museen etc. Da in Madrid in der letzter Zeit super Wetter war, habe ich viel Zeit in Parks verbracht. Ich habe eine Gruppe gefunden die freie Yoga Kurse draußen anbietet wo ich regelmassig hingegangen bin. Mein Lieblingspark ist Templo Debot, der auf einem Hügel liegt mit einem wundervollen blick auf die Stadt! Abends habe ich die Bars in Malasana erkundet, eine Gegend in Madrid wo sich abends viele junge Leute verabreden.

Die Spanische Küche hat auch viel zu bieten und mit dem riesigen Angebot an Restaurants kann man hier alles probieren. Als Vegetarier ist es ein bisschen schwierig in dieser Stadt satt zu werden, es gibt selten Gerichte ohne Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte. Zum Glück bin ich kein! In Madrid sind die spanischen croquetas sehr populär. Das sind kleine frittierte Bällchen gefüllt mit Béchamelsosse und Schinken, Pilzen oder Spinat. Außerdem gibt es hier auch sehr gute Paellas, eine große Auswahl an Tapas  und mein absolutes Lieblingsessen – Churros (allerdings kann man die nicht mehr als einmal im Monat essen ohne den absoluten Zuckerschock zu bekommen).

Das war ein kleiner Überblick darüber, was ich so erlebt habe in meinem ersten Monat hier. Ich melde mich bald mit neuen Eindrücken!

Cheers

Ewa