„你好“ –Nǐ hǎo and welcome to Beijing!

22. Oktober 2017

Seit ca. 2 Wochen befinde ich mich nun in einer der Weltmetropolen Chinas, in der Hauptstadt Peking. Mein Praktikum hat zwar erst vor Kurzem begonnen, doch die Zeit ist schon am rasen. In meinem Blog versuche ich euch in den nächsten 3 Monaten an meinem Arbeitsalltag, meiner Freizeit und an der Kultur Chinas teilhaben zu lassen.

Bevor ich jedoch anfange euch mehr zu erzählen, stelle ich mich kurz vor. Mein Name ist Tim, ich bin 22 Jahre alt und studiere an der Hochschule Pforzheim im Master Business Administration & Engineering. Hier in Peking arbeite ich für PwC im Bereich Automotive Advisory.

Ankunft & Eingewöhnung in Peking

Für mich begann das Abenteuer China am 06. Oktober als ich am Flughafen in Peking gelandet bin. Flug, Einreise und Transfer hat dank der Unterstützung von HR Deutschland und meinen zuvorkommenden Vermietern sehr gut funktioniert. Bei dem Bezug meiner Unterkunft haben sich jedoch schon erste Sprachbarrieren abgezeichnet. Leider ist nur ein sehr kleiner Teil der Chinesen der englischen Sprache mächtig, was die Kommunikation ohne technische Hilfsmittel mit den Einheimischen ziemlich erschwert. Dank Google Translator, Händen und Füßen und natürlichem Menschenverstand haben sowohl der Bezug meiner Wohnung, sowie erste Einkäufe geklappt. Allerdings kostet alles was man macht um einiges mehr Zeit als man gewöhnlich dafür benötigen würde.

Start in den Arbeitsalltag

Auf meinem ersten Arbeitstag bei PwC Peking habe ich mich sehr gefreut. Da alle Kollegen Englisch sprechen war verbale Kommunikation endlich wieder möglich! Erste Erfahrungen mit der chinesischen Geschäftskultur habe ich in den ersten Tagen auch schon gemacht. Anders als in Deutschland war in China alles etwas unorganisierter und improvisierter. Viele Dinge werden hier nicht so eng gesehen, weshalb bspw. meine Introduction sehr knapp ausfiel. Weiterhin gehören ein Nickerchen in der Mittagspause oder das ständige Benutzen des Smartphones zur chinesischen Arbeitskultur. Ferner beginnt der Arbeitstag hier meist erst um 10 Uhr, um die Rush Hour in Peking zu umgehen.

Erkundungstour

Allgemein ist für mich der komplette asiatische Kontinent noch Neuland, abgesehen von einem kurzen Stop-Over in Singapur. Peking als Hauptstadt Chinas spiegelt viele Facetten Asiens wider, die ich jeden Tag aufs Neue gerne erkunde. Eine besondere Rolle nimmt dabei natürlich das Essen ein. Ich versuche immer wieder neue Dinge zu probieren. Hier eine kleine Auswahl davon:

Nudeln mit frittiertem Hühnerfleisch nach idonesischer Art

Thai-Nudeln mit Rindfleisch und Gemüse

Rindfleisch-Sushi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schweinefleisch mit speziellem Gewürz

Frittiertes Hühnerfleisch mit Pilzen

Rindfleisch mit Gemüse

 

 

 

 

 

 

 

 

Solange die Karte auf Englisch zur Verfügung stand, war mein Essen immer sehr lecker. Bei chinesischen Karten ist es meist jedoch wie beim Roulette-Spiel. Kulturell ist mir in den Restaurants schon oftmals aufgefallen, dass die Chinesen keine wirkliche Essens-Kultur haben und bspw. gleich wie die Amerikaner nach dem letzten Bissen schlagartig das Restaurant verlassen. Schade, wie ich finde.

Direkt an meinem ersten Wochenende habe ich versucht etwas von Peking und der Umgebung zu entdecken. So verschlug es mich zum einen in die Nachbarstadt Tianjin und zum anderen habe ich mir die Hu Tongs Peking’s angeschaut. Hierbei handelt es sich um die historischen Häuser, welche von den Einheimischen belebt werden. Aufgrund der zunehmenden Mordernisierung der Stadt werden allerdings immer mehr dieser Wohnungen abgerissen und durch Hochhäuser ersetzt. Gerne möchte ich diese Eindrücke mit euch teilen:

Am Ufer des Haihe Flusses in Tianjin

Tianjin Eye

 

 

 

 

 

 

Beleuchtete Engelsflügel in Peking

Hutongs in Peking

 

 

 

 

 

 

 

In den nächsten Wochen werde ich bestimmt noch viele weitere interessante Dinge in Peking erleben. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Bis dahin,

beste Grüße Tim