¡Hola aus Barcelona!

14. Januar 2018

Mein Name ist Leonard Simon, ich bin 22 Jahre alt und studiere in Frankfurt Finance & Management. Nach dem Auswahlverfahren bekam ich die Chance, vom 2. Januar bis zum 31. März in Barcelona, im Bereich Assurance tätig zu sein.

Vorbereitung und Ankunft

Die Vorbereitung auf mein Praktikum lief dank der tollen Unterstützung vom Stairway Team reibungslos ab. Da mein Praktikum in Spanien ist, musste ich keine Visa Hürden überwinden, anders als zum Beispiel die Kollegen im asiatischen oder amerikanischen Raum. Im November buchte ich meinen Flug und bekam die Infos zu meiner Wohnung. Los geht’s!

Mein Praktikumsstart war der 2. Januar, somit verbrachte ich Silvester noch in Deutschland. Meine Reise nach Spanien begann am Nachmittag des 1. Januars. Nach zweieinhalb Stunden Flugzeit stieg ich in den Bus Richtung Plaza Cataluña und nahm ein Taxi zu meiner Wohnung. Für mich wurde eine Unterkunft mit wenigen Minuten Fußweg von der Sagrada Familia entfernt gebucht.

Die Wohnung ist relativ groß und hat einen getrennten Schlaf- und Wohnbereich. Haushaltstechnisch musste ich an nichts denken, da von der Kaffeemaschine bis hin zum Handtuch alles bereitgestellt wurde.

Erste Schritte im PwC Office von Barcelona

Mein vorübergehendes Zuhause und das PwC Office trennt eine 20-minütige Busfahrt mit anschließendem Weg durch einen Park. Übersehen kann man das Bürogebäude allerdings nicht, da der „Glaspalast“ aus der Menge heraussticht.

                                                                     

Die erste Woche verbrachte ich in der Einführungsveranstaltung “Academy” von PwC. Hier wurden alle Praktikanten mit den notwendigen Arbeitsmaterialien wie PC´s und Taschen versorgt und es wurden die ersten IT-Instruktionen vermittelt. Gegen Ende der Woche wurde der Schwerpunkt auf Prüfungsstrategien und –methodiken gesetzt, sodass wir bis Freitagnachmittag alles Wichtige über den Prüfungsprozess wussten und montags durchstarten konnten.

Am darauffolgenden Montag ging ich mit dem mir zugeteilten “Buddy” frühstücken. Dabei bekam ich die Gelegenheit, Kollegen von ihm kennenzulernen mit denen ich die nächsten beiden Wochen auf Mandat sein werde. Sie waren neugierig und daran interessiert, welche Unterschiede zwischen dem Office in Barcelona und dem in Frankfurt bestehen. Im Laufe der Woche studierte ich die wesentlichen Unterschiede zur deutschen Rechnungslegung mit den dazugehörigen Vokabeln und ich bekam die ersten Aufgaben zum kommenden Mandat.

Katalanische Präsenz

Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung ist in Deutschland im medialen Fokus. Dadurch wollte ich herausfinden, wie man in der katalanischen Hauptstadt die bipolare Kultur zu spüren bekommt. Bei der Ankunft fiel mir auf: Viele Schilder und Anzeigetafeln sind auf drei Sprachen. Zuerst auf Katalanisch, dann auf Spanisch und zuletzt auf Englisch. Mein erstes Wochenende nutzte ich dazu die Stadt zu erkunden und kennenzulernen. Auffällig ist, dass sehr viele Wohnungen eine katalanische Flagge vom Balkon hängen haben. Spanische Flaggen sind in deutlicher Unterzahl.

Ein Problem wurde es, als ich in einem Fitnessstudio nach einem spanischen Vertrag gefragt habe, dies aber mit dem Kommentar verneint wurde: „Wir sind Catalán!“ Somit war ich gezwungen die wesentlichen Bestandteile des Vertrages mit Google-Translate zu übersetzen.

Die nächsten Wochen

Ab dem 15. Januar bin ich auf dem ersten Mandat, bei einem Pharmaunternehmen. Wenige Wochen später darf ich zu einer Versicherung und anschließend in die Bankenprüfung. Die Busy Season geht für mich in großer Vielfalt jetzt richtig los!

Ich melde mich bald wieder – dann mit ausführlicheren Erfahrungen und Eindrücken zum Berufsalltag in Barcelona.

¡Hasta entonces todo lo mejor!

Leo