Dobrý den aus Prag!

6. Februar 2018

Da der erste Monat meines Praktikums in Prag nun auch schon wieder vorbei ist, wird es Zeit für meinen ersten Blogeintrag.

Kurz zu mir: Mein Name ist Melina, ich bin 22 Jahre alt und studiere Management im Master an der Ruhr-Universität Bochum.  Von Januar bis Ende März 2018 mache ich ein Praktikum bei PwC Tschechien in der Service Line Assurance.

Die ersten Tage in Prag

Da sich PwC Deutschland im Rahmen des Stairway-Programms wirklich um alles Organisatorische kümmert, musste ich mich Neujahr nur noch in den Flieger setzen, und das große Abenteuer „Auslandspraktikum“ konnte beginnen. Die bereitgestellte Wohnung befindet sich nur zwei Haltestellen vom Büro entfernt, und auch bis in die Altstadt von Prag sind es nur ca. 15 Minuten.

Direkt am nächsten Tag ging es dann auch schon mit einem Einführungstraining für alle New Joiner los. Der Großteil der Informationen wurde uns zum Glück auch auf Englisch gegeben, nur auf meinen Laptop musste ich einen Tag länger warten als die tschechischen Kollegen, um dann eine IT-Einführung auf Englisch zu bekommen. Zudem wurde jedem New Joiner ein Buddy zugewiesen, der bei Fragen zur Verfügung steht. Zu meinem Glück macht ein weiterer PwC-Kollege aus Deutschland sein Secondment hier in Prag und unterstützt mich nicht nur bei fachlichen Fragen, sondern auch bei Fragen zum Alltag in der tschechischen Hauptstadt. Ein großes Dankeschön auf diesem Wege schon einmal an Ben!

Nachdem die erste Woche –  mit organisatorischen Angelegenheiten und Online-Schulungen gefüllt- sehr schnell vorbei ging, durfte ich ab der zweiten Woche mit zum Mandanten. Die letzten beiden Wochen war ich z.B. bei einem Mandanten außerhalb Prags und konnte so direkt das richtige Prüferleben inklusive Hotelaufenthalten kennenlernen. Wirklich toll ist, dass man als Praktikant bei PwC von Beginn an richtig mitarbeiten kann und so in kurzer Zeit viel lernt und verschiedene Unternehmen kennenlernt. Die Arbeit in den jeweiligen Teams bisher war super, alle sind sehr hilfsbereit und versuchen jede Frage zu beantworten trotz der teilweise sehr engen Deadlines während der Busy Season. Und zum Abschluss einer erfolgreichen Prüfung geht es dann auch schon mal mit dem Team ins Restaurant.

Unterwegs in der „goldenen Stadt“

Prag ist nicht nur als „goldene Stadt“ bekannt, sondern auch als die “ Stadt der hundert Türme“, was sich auf die unzähligen Türme bezieht, die das Stadtbild maßgeblich prägen. Da Prag von den Bombardements im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont geblieben ist, zählt die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe und zieht Unmengen an Touristen zu jeder Jahreszeit an.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind sicherlich die Karlsbrücke und die Prager Burg, von welcher man einen tollen Blick über Prag hat.

Karlsbrücke und Prager Burg am Abend

Ich habe mir die meisten Sehenswürdigkeiten bisher nur von außen angeguckt und mir einen Besuch in der Burg aufgespart, um dort zusammen mit Freunden hinzugehen, weshalb ich in meinem nächsten Blogeintrag genaueres berichten werde.

Eine Sache, die ich mir aber nicht entgehen lassen konnte, sind die sog. Trdelnik, die man in Deutschland unter dem leichteren Namen „Baumstriezel“ kennt. Diesen süßen Hefeteig, der über einer offenen Flamme gebacken wird, findet man mittlerweile in allen möglichen Varianten an jeder Ecke in der Altstadt.

Ich melde mich bald mit noch mehr Eindrücken aus dem Berufsalltag und dem Leben in Prag zurück.

Na shledanou!

Melina