Umzug nach Washington

5. März 2018

Hi zusammen,

nachdem ich die ersten Tage in New York City verbrachte, nehme ich nun den Bus nach Washington D.C.. Dort wohne ich für die Dauer meines Praktikums, das ich im McLean Office von PwC absolviere. Heute berichte ich euch von den Leistungen, die ich im Rahmen des Praktikums erhalte, den Arbeitsalltag bei PwC, und über die heimische Esskultur.

 

Leistungen von PwC

Ihr kennt sicherlich den gewöhnlichen Stress vor Auslandsaufenthalten: Die Wohnungssuche kann sehr zeitaufwendig und kompliziert sein, eine Auslandsversicherung muss abgeschlossen und Koffer gepackt werden. Eure Koffer müsst ihr selbst packen – alles andere übernimmt PwC. Nach meiner Ankunft in Washington D.C., wurde ich von einem persönlichen Chauffeur abgeholt. Dieser fuhr mich direkt zu einer Autovermietung, wo ich meinen Mietwagen entgegennahm. Danach fuhr ich zu meinem Apartment, welches meine Vorstellungen um Weitem übertraf. Meine Unterkunft ist sehr geräumig und beinhaltet unter anderem ein Ankleidezimmer, Waschmaschine, Trockner und einen Fernseher. Zudem beinhaltet die Residency ein sehr modernes 24 hours Gym, das ich regelmäßig nutze.

Arbeitsalltag

In der ersten Praktikumswoche besuchten alle neuen Praktikanten aus der Washington Metro Area Trainingskurse im PwC Office. Dies war sehr hilfreich, um mit den Systemen von PwC familiär zu werden. Zudem konnte ich viele Kontakte zu anderen Praktikanten knüpfen. Trotzdem freute ich mich, als das Training beendet war und ich „on the job“ Erfahrungen sammeln konnte. Während meines Praktikums werde ich den Jahresabschluss von drei Klienten begleiten. Diese haben sehr unterschiedliche Unternehmensstrukturen, welches meine Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend macht. Während der erste Klient ein großer deutscher Konzern war, führe ich gerade die Prüfung eines mittelgroßen amerikanischen Unternehmens durch. Die gesamte Arbeitszeit wird beim Klienten verbracht, sodass ich das PwC Office schon lange nicht mehr besucht habe.

Esskultur

Das Land hat deutlich mehr zu bieten als Burger, Fries und Hot Dog. Trotzdem wurde mir schnell deutlich, dass Fastfood eine große Stellung innerhalb der amerikanischen Esskultur hat. Die ersten Tage genoss ich das amerikanische Fastfood und „ging von Hot Dog zu Burger“. Dies änderte sich aber relativ schnell, und ich hielt erfolgreich Ausschau nach Alternativen. Die Diversität der Bevölkerung spiegelt sich in der Vielfalt der Restaurants wider. Meinen Hunger nach iranischen und afghanischen Köstlichkeiten kann ich in Washington D.C. problemlos stillen. Ich bin sehr überrascht über die vielen afghanischen Restaurants in der Hauptstadt. So stieß ich im Internet auf die Website „Best 10 Afghan Restaurants in DC“. Es gibt also zumindest genug Restaurants, um eine Best-of-Liste herzustellen. Weitere Migrantengruppen beeinflussen die kulinarische Landschaft, sodass es unter anderem viele mexikanische, äthiopische und italienische Restaurants gibt.

Ich werde in wenigen Wochen weitere Erfahrungen mit euch teilen, und hoffe, ihr startet gut in den Frühling.

Bis bald,

Euer Arasch