Es wird Frühling in Madrid

25. März 2018

Vom Glück in der Sonne zu arbeiten

Wer hätte nicht ein Grinsen im Gesicht, wenn man mit Freunden und der Familie telefoniert und sie einem von immer neuen Minusrekorden bei der Temperatur in Deutschland erzählen und man selbst im T-shirt im Park sitzt und die Sonne genießt. Diese Erfahrung durfte ich vor einigen Wochen, dank PwC, machen.

Bei mir hat sich mittlerweile auch eine Art Alltagsgefühl eingestellt. Die wichtigsten Orte und Denkmäler wurden besichtigt und das Touristische gerät immer mehr in den Hintergrund. Dafür verbringe ich jetzt mehr Zeit mit der Reiseplanung von Zielen außerhalb von Madrid. Gerade sitze ich zum Beispiel im Zug Richtung Valencia, wo ich an den Fallas Festlichkeiten teilnehmen werde (mehr dazu im nächsten Blog). Und im April geht es dann zu einer Rundreise durch Andalusien.

Wenn man nur Spanisch versteht

Bei meinem ersten Projekt hatte ich noch das Glück, dass das „Target“ ein deutsches Unternehmen war und ich die Jahresabschlüsse und andere wichtige Dokumente problemlos lesen konnte. Mittlerweile habe ich es mit spanischen Unternehmen zu tun, die erwartungsgemäß ihre Abschlüsse auf Spanisch erstellen. Trotz meiner 3 Jahre Spanisch in der Schule, die zu meiner Verteidigung 5 Jahre zurückliegen, und einem Auffrischungskurs an der Uni, ist es für mich quasi unmöglich die Abschlüsse in angemessener Zeit zu übersetzen. Zum Glück erleichtern diverse Seiten im Internet einem die Übersetzung und zu meiner Überraschung sind diese auch noch einigermaßen in Ordnung.

Im Alltag ist es dann aber leider doch nicht so einfach. Mit Englisch kommt man in Geschäften und Restaurants nicht weit und jedes Mal den Übersetzer zu benutzen macht auch nicht viel Sinn. Da braucht es schon einer guten Strategie, um durch den Alltag zu kommen. In Restaurants achte ich zum Beispiel nur noch darauf, ob es vegetarisch ist oder welches Fleisch es beinhaltet, der Rest wird blind bestellt.

Ein internationales Team

Nach mehr als zwei Monaten im Büro habe ich allmählich auch alle Kollegen kennen gelernt. Dabei fällt einem direkt auf, wie international das Team hier ist. Neben zwei Deutschen, habe ich jetzt auch schon Amerikaner, Engländer, Italiener und Portugiesen getroffen. Man kann sich vorstellen, wie die Sprachvielfalt im Büro ist. Daneben ist es auch ganz interessant zu erfahren, wie die Arbeit für PwC in ihren Ländern aussieht.

 
Letztes Wochenende hatte ich dann auch den ersten Besuch aus Deutschland. Dank Schlafcouch konnten problemlos drei Freunde bei mir übernachten. Eins der Highlights unserer Sightseeingtour war mit Sicherheit der Besuch im Santiago Bernabeau Stadion. Auf der Route durch das Stadion kommt man unter anderem an den unzähligen Pokalen und Auszeichnungen vorbei. Dabei beeindruckt insbesondere die Sammlung an Pokalen zum Weltfußballer des Jahres. Einen Abend sind wir dann in einer Tapas Bar essen gegangen, da wir die Bezeichnung der meisten Speisen nicht verstanden, haben wir einfach blind bestellt. Zum überwiegenden Teil hatten wir dabei echt Glück und wir haben sehr leckere Speisen bekommen.

Viele Grüße,

Gregor