Besuche in Tokio und Hong Kong und abschließendes Fazit

2. April 2018

Hallo aus Singapur!

Durch den Vertrag mit PwC Deutschland stehen einem auch als Praktikant Urlaubstage zu, die sich vor allem hier als sehr wertvoll erwiesen haben. So konnte ich sie nutzen, um auch mal für mehr als ein Wochenende Singapur zu verlassen und Jonas in Tokio und Steven in Hong Kong zu besuchen.

Zu Besuch bei Jonas in Tokio

Zunächst verbrachte ich ein sehr langes Wochenende bei Jonas in Tokio. An den ersten beiden Tagen (Donnerstag und Freitag) habe ich mir einige Ecken der Stadt auf eigene Faust angeschaut, da Jonas natürlich arbeiten musste. Leider hat es fast durchgehend geregnet, wovon ich mich aber nicht runterziehen lassen habe. So habe ich mir die berühmte Shibuya Crossing angeschaut, war in Asakusa, der Heimat einer traditionellen Market Street und eines riesigen Schreins, im Ueno Park, auf der verrückten Elektromeile in Akihabara und habe mir in Hamamatsucho auf einer Aussichtsplattform einen Blick über die Stadt verschafft. Dabei waren die Tipps von Jonas sowie sein Reiseführer, den er, sowie wir alle, von PwC bekommen hat, sehr hilfreich. Am Samstag haben wir dann noch einige weitere Must-Sees abgeklappert, wie z. B. das imposante Gebäude des Hauptbahnhofs, den Park des Kaiserpalasts und den sehr belebten Stadtteil Shinjuku. Am Sonntag und Montag standen, wie auch schon in Jonas‘ Blog zu lesen war, zwei Trips außerhalb Tokios an. Zunächst einmal ging es nach Kamakura, eine Region, in der sich unglaublich viele Tempelanlagen befinden. Am Montag ging es dann zu den Five Lakes und dem Mount Fuji. Wir hatten, wie auch in den zwei Tagen zuvor, blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein, weshalb wir einen super Blick auf den Berg hatten und traumhafte Fotos machen konnten.

Hauptbahnhof Tokio

Hauptbahnhof Tokio

Blick von oben

Blick von oben

 

 

 

 

 

 

 

Einer der viele Shreine

Einer der viele Shreine

Tempel in Kamakura

Tempel in Kamakura

 

 

 

 

 

 

 

 

Jonas und ich vorm Mt Fuji

Jonas und ich vorm Mt Fuji

Nachdenklich beim Sonnernuntergang

Nachdenklich beim Sonnernuntergang

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war sehr interessant, die Stadt, die Menschen und ihre Kultur zu erleben. Es gibt auf jeden Fall einige Unterschiede zu Singapur. Zunächst einmal fällt auf, dass hier kein Multi-Kulti, sondern eine einheitliche Kultur herrscht. Eine Sache, die mich sehr verwundert hat, ist die absolute Stille in den morgentlichen Stunden in der U-Bahn. Lebensmittel sind zwar günstiger als in Singapur, dafür die Mieten höher. So haben viele, selbst gut bezahlte, Menschen nur sehr kleine Wohnungen. Zuletzt muss ich noch erwähnen, dass ich noch nie ein so gutes Sushi und Ramen gegessen habe wie in Tokio. Eine Reise nach Tokio ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss und ich kann jedem nur empfehlen, diese Stadt einmal im Leben zu besuchen.

Zu Besuch bei Steven in Hong Kong

Nicht einmal zwei Wochen später besuchte ich den nächsten Stairway-Praktikanten, nämlich Steven in Hong Kong. Leider konnte ich bei ihm nur knapp 3 Tage verbringen. Dadurch, dass der Flughafen recht weit außerhalb auf Lantau Island liegt, habe ich mich entschlossen, an meinem Ankunftstag zunächst dort zu bleiben, bevor ich in die Innenstadt zu Steven fahre. Dort konnte ich bereits traumhaufte Eindrücke von Hong Kong sammeln. Bei überragendem Wetter besuchte ich den Tian Tian Buddha (oder auch einfach nur Big Bhudda genannt), das anliegende Po Lin Monastery sowie das Fischerdorf Tai O. Am nächsten Tag haben wir die Victoria’s Peak, von der wir eine super Aussicht über Hong Kong hatten, bestiegen. Nachdem wir den Nachmittag mit ein paar Freunden von Steven mit BBQ am Strand verbracht haben, hat er mir am Abend dann noch die beeindruckende Skyline von Hong Kong bei Dunkelheit gezeigt. Am Sonntag, dem leider schon letzten Tag, sind wir viel durch Kowloon gelaufen, wodurch ich einen sehr guten Eindruck über die Stadt bekommen konnte. Vor allem den sogenannten Ladies Market fande ich sehr beeindruckend. Abgerundet haben wir den Tag mit einem Besuch des Chi-Lin-Nonnenklosters und der anliegenden Nan-Lian-Gardens.

Big Bhudda

Big Bhudda

Blick auf Lantau

Blick auf Lantau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nan-Lian Garden

Nan-Lian Garden

Chi-Lin-Nonnenkloster

Chi-Lin-Nonnenkloster

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf Lantau

Blick auf Lantau

Mit Steven und einem Freund auf der Victoria's Peak

Mit Steven und einem Freund auf der Victoria’s Peak

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Hong Kong sind deutlich Unterschiede im Vergleich zu Singapur festzustellen. Während in Singapur alles piekfein und im Business District alle Skyscraper hoch modern sind, ist es in Hong Kong durchaus öfter der Fall, dass auch mal ein altes, hässliches Wohnhochhaus dazwischen steht. Auch hier gilt bei den Preisen Ähnliches wie in Tokio. Lebensmittel sind recht günstig und vergleichbar mit Deutschland, während für die kleinste Wohnung horrende Preise bezahlt werden. Hong Kong ist meiner Meinung nach nicht wirklich eine Sightseeing-Stadt. Bereits nach 3 Tagen hat man eigentlich alles Wichtige gesehen. Dennoch ist ein Besuch dieser Stadt auf jeden Fall lohnenswert, da es einfach der Flair der Stadt ist, den man mal erlebt haben muss.

Ein großer Vorzug des Stairway-Praktikums

Alles in allem bin ich unglaublich froh, dass ich die Möglichkeit hatte, diese Trips während meines Stairway-Praktikums machen zu können. An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an Jonas und Steven, dass sie mich für die Zeit in ihrer Wohnung aufgenommen haben. Beide Besuche zähle ich definitiv zu den Highlights meines Praktikums.

PwC Stairway – an opportunity of a lifetime

Zu guter letzt möchte ich noch ein Fazit zu meinem Praktikum bei PwC in Singapur ziehen und meinen Gesamteindruck darlegen. Alles in allem bin ich super zufrieden und kann das Stairway-Programm uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind einfach unvergesslich. Ich kann nicht sagen, ob ich so eine Zeit jemals wieder erleben werde. Daher kann ich voll and ganz bestätigen, dass ein Stairway-Praktikum definitiv eine opportunity of a lifetime ist! Die Kollegen und vor allem meine deutsche Managerin waren super nett und immer zur Stelle, wenn ich mal Fragen hatte. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, mit viel Verantwortung verbunden und dadurch unglaublich spannend. Ich möchte mich bei all denen bedanken, die mein Praktikum unvergesslich gemacht haben, und vor allem bei PwC, das mir das Praktikum überhaupt erst ermöglicht hat.

Da mein Praktikum nun so gut wie zu Ende ist, war dies mein letzter Blog-Eintrag. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und dass ich euch meine Erlebnisse gut näher bringen konnte. In diesem Sinne – macht’s gut!

 

Viele Grüße,

Stefan