!Hasta la vista Madrid¡

30. April 2018

Hallo zusammen,

Ein bisschen bereue ich es schon, dass ich vor ein paar Wochen mit Schadenfreude auf die niedrigen Temperaturen in Deutschland geguckt habe, denn in den letzten Tagen hatte ich mit dem Wetter nicht allzu viel Glück. Neben kühlen Temperaturen, hat es auch noch ungewöhnlich viel geregnet. Während meine Freunde in Deutschland ihre Freizeit mit Grillen und einem kühlen Bier im Freien verbracht haben, habe ich mir weitere Museen und Sehenswürdigkeiten angeguckt. Das schlechte Wetter beschäftigt mich jetzt umso mehr, da ich einige Ausflüge, in der Hoffnung auf besseres Wetter, in den April verschoben habe und jetzt in Zeitnot gerate, diese noch vor meinem Praktikumsende nachzuholen.

Im Büro habe ich die letzten Wochen damit verbracht Unternehmensprofile für eine Roadshow zu erstellen. Die Aufgabe, die eher der M&A Abteilung zuzuordnen ist, besteht darin die wichtigsten finanziellen Kennzahlen herauszuarbeiten und die Entwicklung des Unternehmens darzustellen. Diese Profile werden in der Regel dann Investoren vorgezeigt, die dadurch neue Investitionsobjekte kennenlernen. Bei dieser Arbeit ist es wichtig, die Gewinn- und Verlustrechnung zu verstehen (mittlerweile gelingt mir dies auch in Spanisch) und im Umgang mit externen Quellen geschult zu sein.

Ein Tag im Büro

Bevor es morgen für mich nach Hause geht, möchte ich euch noch kurz beschreiben, wie ein typischer Arbeitstag bei mir aussieht. In der Regel komme ich zwischen 9:00 Uhr und 9:30 Uhr im Büro an, womit ich zu den Ersten gehöre. Die meisten Kollegen kommen nämlich erst nach 9:30 Uhr ins Büro. Wenn es nicht gerade eine harte Deadline einzuhalten gilt, gehe ich dann gegen 10 Uhr mit einigen Kollegen einen Kaffee trinken. Dabei erfährt man meist auch, was für den Tag geplant ist. Nach dieser kurzen Pause wird dann bis zum Mittagessen gegen 13:30 fleißig gearbeitet. In der Regel gehe ich zum Essen in die Cafeteria im 34. Stock, da es allein schon zwischen 5 und 10 Minuten dauert, um aus dem 44. Stock bis zur Straße zu gelangen und damit zu viel Zeit der einstündigen Mittagspause verloren geht. Danach wird dann im Normalfall bis 19:30 / 20:00 Uhr weitergearbeitet.

Schönes Andalusien

Neben der ganzen Arbeit hatte ich aber auch genügend Zeit zum Reisen. So ging es Anfang März nach Valencia und im April nach Málaga, Granada, Cordoba, Sevilla und Cádiz. Am einfachsten reist man in Spanien mit den AVE Schnellzügen. Mit diesen ist man in den meisten Fällen in weniger als 2 Stunden in den größeren Städten. Falls ihr auf eurer nächsten Tour eine Reise mit dem AVE plant, kann ich euch auf manchen Routen ein Upgrade in die 1. Klasse empfehlen. So habe ich auf der Reise nach Cordoba nur 12€ mehr bezahlt und dafür ein reichhaltiges Menü und Getränke erhalten. Von den besuchten Städten haben mir besonders gut Valencia und Málaga gefallen, da beide Städte am Meer liegen und man nach dem Sightseeing am Strand entspannen kann.

 

Zu guter Letzt möchte ich noch dem Stairway Team in Deutschland und meinen spanischen Kollegen Benedikt, Nadine und Alvaro für ihre Hilfe und die nette gemeinsame Zeit danken.

 

Viele Grüße,

Gregor