Busy Season und Coronakrise in Paris

Eigentlich wollte ich den nächsten Blogeintrag hauptsächlich über das Arbeitsleben und die Busy Season schreiben. Da nun aber die aktuellen Entwicklungen und das Thema Corona auch hier in Paris extreme Auswirkungen haben, muss das natürlich auch berichtet werden.

Zunächst erst einmal kurz meine Erlebnisse vor Corona: Die Busy Season ist ab Januar voll im Gange und man merkt sehr rasch, was genau das heißt: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Die meisten Unternehmen haben das Ende ihres Geschäftsjahres am 31.12. und somit müssen ihre Abschlüsse Anfang des Jahres geprüft werden. Da viele Tochterunternehmen an den Konzern berichten müssen, gibt es Deadlines. Dadurch kann man sich ja gut vorstellen, wie viel Arbeit anfällt. Manchmal wäre es gut mehr als zwei Hände zu haben, denn manchmal muss man Dinge praktisch gleichzeitig erledigen und gleich an mehreren Mandaten arbeiten. Auch im Februar und März bleibt das so und der Rückgang der Arbeitsmenge wird wohl (unter normalen Umständen) erst im April zu sehen sein. Warum unter normalen Umständen? Corona hat natürlich auch im Audit extreme Auswirkungen und „normal“ gibt es eigentlich nicht mehr. Aber hierzu später.

Ich war im Januar auf einem sehr interessanten Projekt gebucht, bei dem ich schon in der Vorprüfung im November dabei sein durfte. Dadurch kannte ich das Unternehmen schon etwas besser und konnte jetzt noch effektiver mitarbeiten. Jedes Teammitglied hatte selbstverantwortlich die eigenen Risiken zu prüfen, die erforderlichen Dokumente vom Kunden einzuholen, Stichproben zu ziehen oder aufkommende Fragen zu klären. Mir macht es vor allem Spaß, wenn ich eigenständig arbeiten kann und das konnte ich dort voll ausleben. Die erfahreneren Teammitglieder standen mir jedoch zum Glück wirklich zu jeder Zeit bei und beantworteten mir alle meine Fragen. Es ist wirklich schön, dass wir Praktikanten vollwertige Teammitglieder sind und genauso behandelt werden, wie die Leute im ersten Jahr (Junior 1). Das finde ich besonders gut an dem Praktikum, weil man so tatsächlich genau den Arbeitsalltag erlebt und sich nicht wie jemand fühlt, der nur als Aushilfe für lästige Arbeiten betrachtet wird.

So verflogen die Wochen! Von der Busy Season kann ich einfach nur von sehr, sehr viel Arbeit erzählen. Das ist bestimmt nichts für jeden, da unter der Woche die Freizeit tatsächlich etwas auf der Strecke bleibt. Jeder arbeitet im Moment bis an seine Grenzen. Man hat seit Januar eigentlich nie Pause, da nach Abschluss eines Projektes direkt das nächste kommt. Allerdings vergeht die Zeit wie im Flug. Kaum ist Montag, klopft schon wieder der Freitag an die Tür.

Im Februar war ich noch einmal auf einem Mandat, das weiter weg war von Paris: bei Le Havre. Das ist ein sehr süßes Städtchen, in das auch viele Urlauber kommen. Wir schliefen wieder im Hotel und blieben eine Woche. Diesmal war das Projekt abgesehen von mir ausschließlich mit Franzosen besetzt. Dadurch lernte ich auch einmal die Arbeitsweise außerhalb des German Desks kennen, was genauso interessant war. Besonders stolz bin ich hier auf meine Sprachfortschritte, die unweigerlich stattfanden.

Ein paar Ausflüge konnte ich zum Glück auch noch machen.

Schloss Versailles (vom Garten aus)

Spiegelsaal im Schloss Versailles

Die riesige Gartenanlage von Schloss Versailles

Besuch meiner Schwester und Ausflug über die Champs-Elysées

Ausblick vom Arc de Triomphe nach La Defense

Seitdem hat sich dann aber tatsächlich und ziemlich plötzlich viel geändert. Anfangs (also so Februar) hörte man von Corona und wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass bereits Fälle in Europa auftraten. Nur in Paris hat das keinen so wirklich interessiert. Wir gingen weiterhin zu den Kunden und verhielten uns ganz normal. Erst Anfang März, als die Lage dann in Deutschland immer angespannter wurde, hörte man auch in Paris von den ersten Fällen. Doch ich kann nur berichten, dass die Franzosen das alles extrem gelassen nahmen. Aus Deutschland hörte ich von Hamsterkäufen und extrem angespannter Stimmung. In Paris lachten sowohl Kollegen, Kunden als auch private Kontakte mehr oder weniger darüber. Jeder belächelte die Situation und mir wurde erzählt, es sei nicht sehr französisch, vor einem Virus oder einer Pandemie Angst zu haben. Umso überraschender kam dann die Entscheidung von Macron, noch vor Deutschland die Schulen zu schließen, da doch die allgemeine Bevölkerung den Ernst der Lage noch immer nicht sah. In dieser Woche passierte im Hinblick auf Corona einfach so unglaublich viel in der ganzen Welt. Montag durfte noch jeder alles und man war (zumindest in Paris) noch äußerst entspannt, und Freitag waren die Schulen geschlossen und man wurde vom Arbeitgeber angehalten, wenn möglich nur noch Homeoffice zu machen und sämtliche Meetings und Kundengespräche wurden abgesagt. An diesem Freitag kam auch die Nachricht für uns Stairwaypraktikanten: Wir müssen umgehend nach Deutschland zurück. Das hieß innerhalb von 1-2 Tagen packen, Wohnung leer räumen, keine Möglichkeit sich von Kollegen oder Freunden zu verabschieden, keine Rückkehr.

Ich buchte meinen Zug dann direkt für Sonntag. Spätestens an diesem Tag wurde mir bewusst, wie gut die Entscheidung des Stairwayteams war. Grenzen ab Montag zu, Zugverkehr wird größtenteils eingestellt, Ausgangssperre in Frankreich. Gerade noch rechtzeitig kam ich in Deutschland bei meiner Familie an. Ganz ehrlich, ich bin unheimlich dankbar für die Weitsicht und den Mut zu dieser Entscheidung!

         

Bilder meines Abschiedsspaziergangs an der Seine

Unsere Auslandszeit ist zwar vorbei, was natürlich extrem schade ist, aber das Praktikum darf ich noch zu Ende machen. Ich konnte mein Arbeitsequipment mitnehmen und arbeite im Moment vom Homeoffice in Deutschland aus weiter. Da hat die Wirtschaftsprüfung und -beratung einen sehr großen Vorteil. Man kann relativ einfach – ohne große Einbußen – von zu Hause aus arbeiten. Schwierigkeiten ergeben sich höchstens dadurch, dass auch der Kunde meist Homeoffice macht und alle Dokumente, die sich in der Firma befinden oder nicht elektronisch verfügbar sind, Probleme darstellen. So müssen natürlich Deadlines verschoben werden. Auch ist das Coaching von der Ferne aus etwas komplizierter. Alles in allem kann man aber sagen, dass die Infrastruktur bei PwC für solche Situationen extrem gut ausgebaut ist und man solche Vorteile nun sehr zu spüren bekommt. Das flexible Arbeiten, gerade für Kollegen mit Kindern ist garantiert und jeder kann im Grunde seinen Aufgaben gerecht werden. Spannend wird nun, inwiefern sich die Arbeitsinhalte ändern, da Corona natürlich direkt Risiken in der Prüfung beeinflusst und man ein weiteres Risikofeld beim Kunden prüfen und abdecken muss. Schade, dass ich das nicht mehr direkt mitbekommen werde.

So viel nun erst einmal als Update. Ich bin sehr gespannt wie sich das alles weiter entwickeln wird. Ich bin nun wirklich fast am Ende des Praktikums und möchte euch gerne noch ein paar Dinge „Vor Corona“ erzählen. Auch ein abschließendes Fazit darf natürlich nicht fehlen. Dafür melde ich mich in den nächsten Wochen noch einmal zurück. Bis dahin: bleibt gesund.

Mein Abenteuer in Paris beginnt…

Nun ist es endlich soweit. Das neue Jahr hat begonnen und damit auch mein Stairway Praktikum im Bereich Assurance bei PwC in Paris. Die erste Woche ist geschafft und das nehme ich zum Anlass euch von meinen Eindrücken zu berichten:

 

Doch zuerst ein paar kurze Worte zu mir. Ich heiße Marcel, bin 25 Jahre alt und studiere im Master Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Mittweida. Die nächsten 6 Monate werde ich nun hier als Praktikant in Paris verbringen. Die Wirtschaftsprüfung war schon immer ein Bereich, in dem ich mir vorstellen könnte, später tätig zu sein. Das Stairway Praktikum bei PwC ist daher die optimale Möglichkeit für mich den Arbeitsalltag als Wirtschaftsprüfer hautnah kennenzulernen. Gleichzeitig hat die Entscheidung für Paris noch ganz private Gründe: Da meine Freundin Französin ist und ich später gern in Frankreich Leben und Arbeiten möchte, entdecke ich zugleich, wie der Alltag hier anfühlt.

Eiffelturm

Meine ersten Tage am 2. Und 3. Januar verbrachte ich bei den Welcome Days im Crystal Park. Ein wahnsinnig cooler und modern eingerichteter Bürokomplex von PwC mit eigenem Park für entspannte Pausen. Der Januar bedeutet in der Wirtschaftsprüfung jedoch immer „Busy Season“. Viele Unternehmen haben zum 31.12. ihr Fiskaljahr beendet und nun ist es die Aufgabe der Wirtschaftsprüfer die Bilanzen zu prüfen. Daher hieß es auch für mich direkt in der ersten Woche Dienstreise zum Kunden mit Übernachtungen im Hotel. Ich wurde super herzlich im Prüfungsteam aufgenommen und durfte selbstständig Prüfungstätigkeiten übernehmen. Bei Fragen halfen mir meine erfahrenen Kollegen immer weiter. So verging die erste Woche wie im Flug. Nächste Woche steht nun ein neuer Mandant an und ich freue mich sehr darauf.

Triumphbogen

Ein wenig Zeit blieb auch für das Entdecken der französischen Hauptstadt. Meine Wohnung befindet sich nicht weit entfernt des Triumphbogens und hier gibt es viele kleine Geschäfte, süße Cafés und wunderschöne Parks zu besuchen. Ich kann es kaum erwarten die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt aus nächster Nähe zu bewundern. Seit daher gespannt auf meinen nächsten Bericht aus Paris!

An der Seine

Bonjour à tous!

vieeel zu spät melde ich mich nun zum zweiten Mal aus Paris. Mittlerweile ist schon die Hälfte des Praktikums vergangen und es ist wirklich viel passiert. Die Zeit fliegt!

Zunächst wie versprochen ein Bericht vom Oktoberfest in Paris:

Es war wirklich sehr lustig dort und ein tolles Erlebnis. In einer großen Eventhalle – etwas am Rand von Paris – wurde ein Festzelt aufgebaut, in dem tatsächlich bierzeltmäßige Stimmung herrschte. Die Franzosen haben sich darin sehr amüsiert, auf den Bänken getanzt und gesungen, Bier getrunken und bayerisches Essen konsumiert. Einige waren als Bayer verkleidet oder trugen sogar echte Tracht. Wir selbstverständlich auch :). Doch jeder, der schon einmal auf dem Oktoberfest war, weiß, dass die Feier hier dem Original nicht wirklich entspricht. Allerdings hat sie ebenfalls ihren Charme. Neben einer Badenwürttemberger Band trat mehrmals eine eindrucksvolle Tanztruppe auf, die die Menge mit Ballett, einer Mischung aus Gardetanz und einem Tanz, der in irgendeiner Form dem Schuhplatteln ähnelte, französischem Cancan, einem Dirtydancing-Solo, YMCA und Discotanzen unterhielt. Wie die Menge dabei abging, war unglaublich mitreißend. Natürlich durfte die Polonaise nicht fehlen, die, wie ich festgestellt habe, selbst in Clubs stattfindet! Am Ende wurde sogar noch ein DJ-Pult aufgebaut und eine DJin legte Electro auf. Alles in allem wirklich ein absolut gelungener Abend.

Im weiteren Blogeintrag möchte ich euch ansonsten vor allem von meiner Arbeit und einigen Freizeitaktivitäten berichten.

Einsatzorte und Aufgabenbereiche

Wie in der Prüfung halt so üblich, sind die Teams während der Busy Season selten im Büro und ich darf das Prüfungsteam zu sämtlichen Kunden begleiten und vor Ort unterstützen. Dadurch ändert sich mein Arbeitsweg fast wöchentlich. Ich konnte schon einige verschiedene Branchen kennenlernen. Vor einigen Wochen war ich bei der Planningphase einer Erstprüfung vor Ort und durfte an sämtlichen Meetings über die internen Prozesse teilnehmen. Ein Verständnis darüber ist wichtig, um so später die Risiken einschätzen zu können. Das war für mich ein völlig neuer Bereich, da Praktikanten (und so auch meine Erfahrungen in meinem ersten Praktikum bei PwC in München) meistens in der Hauptprüfung dabei sind und nicht bei den Plannings. Sehr interessant war es deshalb, auch diesen Teil der Prüfung zu sehen. Beim nächsten Mandat hatte ich dann meinen eigenen Verantwortungsbereich, zu dem ich regelmäßig Bericht erstatten sollte und meine Fragen direkt, oft alleine mit dem Kunden klären konnte. Ich durfte sogar selbstständig ein kleines Meeting leiten, was für mich eine große Herausforderung darstellte, mir aber extrem Spaß gemacht hat. Das ganze natürlich komplett auf Französisch. Hierzu eine kleine Anmerkung: ohne gute Französischkenntnisse halte ich dieses Praktikum für nahezu unmöglich, da die Arbeitssprache fast ausschließlich Französisch ist. Insgesamt sind meine Mandate sehr vielfältig und auch die Teams wechseln. Mal arbeite ich in einem komplett französischen Team, mal sind Deutsche dabei. Vor allem wenn nur Franzosen um mich herum sind, merke ich, dass ich schon deutliche Fortschritte in der Sprache gemacht habe. Allerdings hilft es, dass die meisten Franzosen in der German Business Group ganz gut deutsch verstehen, wobei hier nur mal mit Vokabeln ausgeholfen wird. Franzosen sprechen doch lieber französisch.

Ab und zu bin ich auch im Büro. Es liegt etwas am Rand von Paris direkt neben dem Crystal Park. Man kann dort in den Pausen spazieren gehen oder draußen Kaffee trinken. Im Sommer muss das wirklich herrlich sein. Auch jahreszeitenspezifisch ist einiges geboten. An Halloween gab es ein Gruselkabinett im Erdgeschoss beim Empfang, in das man hineingehen konnte und an Weihnachten war jedes Stockwerk leuchtend geschmückt. Auch werden immer wieder Karaoke oder diverse andere Aktivitäten beim Empfang angeboten. Als ich das zum ersten Mal sah, war ich leicht verwundert, aber eigentlich finde ich es eine nette Idee die Arbeit mit etwas Abwechslung und Spaß zu verbinden. Es gibt zum Beispiel auch einen Fitnessraum, für den man ein günstiges Abo abschließen kann.

Was mir in Frankreich vor allem auffällt ist, dass Essen hier einen extrem hohen Stellenwert einnimmt, was sich selbst in den Kantinen widerspiegelt. Dort bekommt man nicht eine kleine Auswahl an Salaten und vielleicht ein paar Hauptgerichte, sondern eine Riesenauswahl an verschiedensten Gerichten für mehrere Gänge. So wird dann auch Mittag gegessen: Vorspeise, Hauptspeise, Käse und Dessert. Es gibt undenkbar viele französische Vorspeisen, deren Namen ich gar nicht alle kenne. Als Dessert dürfen Crème Brûlée, Mousse au Chocolat, Eclairs oder Tartelettes nicht fehlen. Das ist mit den deutschen Kantinen, die man aus der Schule oder aus Büros kennt, wirklich nicht zu vergleichen. Es gibt wichtige Verhaltensregeln beim Essen, die überall und zu jeder Zeit eingehalten werden. Man nimmt sich für die Mahlzeiten mittags und vor allem abends viel Zeit. Bevor nicht jeder mit seinem Essen am Tisch sitzt, rührt keiner das Besteck an. Zuhause in Deutschland wartet man schon auch, bis jeder etwas hat. Nur wenn es bei einem dann länger dauert, sagt der meistens, dass alle schon mal anfangen sollen, bevor das Essen kalt wird. Hier in Frankreich undenkbar! Lustig fand ich vor allem, als einmal ein Teammitglied Käse nach dem Hauptgang haben wollte und ein anderes lieber nicht. Als ich dann ein Dessert bestellte, wurde ich von allen Seiten ziemlich entrüstet angeschaut, weil man doch nieeemals Gänge mischen würde!! Ein Unding, dass ich jetzt schon Dessert bestellte 😀 Das ginge nun wirklich nicht, dass jemand Käse esse und daneben das Mousse au Chocolat stehe! Mir wurde allmählich klar, dass es beim Essen strenge Verhaltensregeln gibt, denen man folgen muss, die jeder kennt und die selbst von ganz jungen Leuten eingehalten werden. So extrem kenne ich das aus Deutschland tatsächlich nicht. Langsamer und genüsslicher isst man in Frankreich auf jeden Fall und das würde glaube ich vielen Leuten zuhause auch guttun.

Ein paar Beispiele aus meiner Freizeit

In meiner Freizeit schaue ich mir viel von Paris an, denn die Wochenenden sind arbeitsfrei und so gehe ich in Museen, in Parks, zu Sehenswürdigkeiten oder laufe einfach nur durch die Straßen. Manchmal gönne ich mir auch ruhigere Tage, denn da in der Regel immer viel los ist in der Stadt und in der Arbeit, tut ein bisschen Runterkommen und Faulsein auch sehr gut.

Hier war ich im Centre George Pompidou. Die moderne Kunst ist sehr interessant und der Ausblick von oben wirklich atemraubend. Da lohnt sich immer ein Besuch!

Dort gibt es ein Restaurant, in dem man zusätzlich zu besten Speisen für nur wenig mehr Geld die Aussicht und abends das Glitzern des Eiffelturms genießen kann.

Eins meiner Lieblingsmuseen ist das Musée d’Orsay. Die Bilder und Skulpturen dort haben mir besonders gut gefallen und das Gebäude (ein ehemaliger Bahnhof) ist unglaublich schön.

Zweimal war ich schon in der Galarie Lafayette. Dort sind die Preise zwar etwas höher und es sind immer viele Leute da, aber auch hier hat man einen unglaublich schönen Ausblick vom Dach aus. Wirklich ein guter Tipp dort hinzugehen, wenn man in Paris ist. Die Stockwerke unter der Kuppel sind auch sehr sehenswert. Hier seht ihr die Galarie Lafayette einmal ohne Weihnachtsschmuck und dann noch einmal mit.

   

Paris bietet einfach so unglaublich viel. Da reichen die Wochenenden in den 6 Monaten natürlich gar nicht aus, um alles zu sehen. Besonders genieße ich  trotzdem das stressfreie Erkunden der Stadt. Da man weiß, dass man mehrere Monate Zeit hat, geht man viel ruhiger an alles ran und hat keinen strengen Zeitplan um Paris zum Beispiel in 5 Tagen gesehen zu haben. Das ist wirklich viel wert.

In den nächsten Wochen beginnt die echte Busy Season in Frankreich und ich werde sicherlich allerhand zu tun haben. Bin gespannt, aber habe auch etwas Respekt davor. Vor allem der Streik ist ein großes Hindernis, das nun schon seit dem 5. Dezember besteht und manchmal wirklich nervt. Mal sehen wie sich das demnächst noch entwickeln wird.

Ich werde euch berichten 😉

Meine ersten Tage in Paris

Hi zusammen,

ich bin Angela und darf euch hier über mein Praktikum bei PwC in Paris mit Stairway berichten. Ich bin 21 Jahre alt, habe meinen Bachelor of Science in BWL an der Uni Augsburg gemacht und mache das Praktikum im Bereich Assurance. Auf das Stairway-Programm kam ich durch mein Praktikum in München bei PwC vor 1,5 Jahren. Ich denke es ist eine einzigartige Möglichkeit Praxiserfahrung mit wunderbaren Freizeiterlebnissen im Ausland in tollen Städten zu verbinden und dabei so unterstützt zu werden. Mein Praktikum wird sechs Monate dauern und ich werde euch hier über meine Erlebnisse berichten.

Die Ankunft und Wohnung:
Meine Anreise war zunächst furchtbar aufregend, weil ein Stau kurz vor dem Flughafen meinen kompletten Zeitpuffer gefressen hat und ich so zu Kofferabgabe, Securitycheck und Gate rennen musste, um meinen Flieger noch zu schaffen. Danach lief aber wirklich alles glatt und ich stand schon im nächsten Augenblick in meinem Einzimmerapartment im Marais, das PwC für mich organisiert hat. Es ist klein, aber fein und hat alles was man so braucht. Dass ich im Marais wohnen darf ist wirklich toll. Hier ist immer etwas los, es gibt unheimlich viele Cafés, Bars, Restaurants, Läden oder kleine Wiesenanlagen. Auch das Nachtleben ist hier gut vertreten und das Viertel ist sehr jung. Ich bin wirklich komplett im Zentrum und das ist unheimlich cool.

Den nächsten Tag nach meiner Ankunft hatte ich noch frei und so konnte ich ausschlafen und dann mit einer anderen Stairwaypraktikantin, die mit mir anfängt, schon mal einen kleinen Teil von Paris erkunden.

Meine ersten Arbeitstage:
Am ersten Tag wurde ich herzlich von einem Manager aus der German Business Group empfangen. Wir bekamen unsere Badges und Computer und wurden den Teams vorgestellt. Ich sollte mich dann erst mal auf Französisch in Prüfungsansätze und Richtlinien von PwC einlesen, damit ich in das Fachvokabular reinkomme. So blieb das auch die restliche Woche. Thema war vor allem ein Mandat, bei dem ich die Woche darauf vor Ort sein würde und Vokabeln lernen. Meine Kollegen sind teilweise Deutsche, die einige Zeit hier bleiben oder Franzosen, die meistens auch etwas deutsch sprechen. Das hilft, auch fachliche Fragen besser verstehen zu können, aber trotzdem Französisch zu lernen.
Die zweite Woche war dann sehr viel spannender, weil ich bei einem Hotelmandat mit prüfen durfte und auch meine ganz eigenen Aufgaben die Woche über hatte. Am Abend ging das ganze Team immer wirklich ausgesprochen gut und reichhaltig essen. Dabei kam ich so richtig ins Französisch rein und merkte meine Fortschritte täglich. Montag verstand ich so gut wie kein Gespräch unter den Franzosen, Freitag konnte ich sogar schon etwas mitreden.

Freizeitaktivitäten:
Vor allem die Wochenenden kann man hier super ausnutzen und sehr viel sehen. Meistens laufen wir einfach in einem Viertel rum und erkunden spontan die Gegend.

Hier mal ein paar Eindrücke:

In Paris ist so viel Sehenswertes und ständig entdeckt man eine neue schöne Gasse, ein süßes Café oder einen besonders beeindruckendes Gebäude. Ich glaube hier wird einem in sechs Monaten nie langweilig.

Hier saßen wir zum Beispiel vier Stunden in einem Café unter einer Wärmelampe und haben die Leute beobachtet.

Man merkt aber, dass Paris eine Weltstadt ist und unglaublich viele Leute da sind. An einem Tag war ein kleiner Markt mit Weinständen am Sacré Coeur aufgebaut und die Menschenmassen waren unvorstellbar groß!

Insgesamt kann ich wirklich sagen, dass Paris eine tolle Stadt ist und ich die Zeit bestimmt sehr genießen werde. Allerdings ist aller Anfang schwer, sodass ich mich gerade in der ersten Woche sehr einsam in einer so großen Stadt gefühlt habe und diese riesigen Veränderungen (von Studium zu Arbeit, von Land zu Großstadt, von deutscher zu französischer Kultur, von Freunden und Familie zu alleine,…) erst einmal verarbeiten muss. Doch es wird täglich weniger und so langsam ergibt sich eine Routine. Man wächst hier täglich über sich hinaus und lernt in sämtlichen Lebensbereichen dazu. Ich bin sehr gespannt was mich in nächster Zeit hier erwartet, was ich für Aufgaben in der Arbeit bekomme, aber auch was ich in Paris in meiner Freizeit noch so erleben werde. Diese Woche geht das ganze Team auf das Oktoberfest in Paris. Mal sehen wie das so aussieht und wie die Franzosen sich so ein Oktoberfest vorstellen. Ich werde euch darüber berichten 🙂

Aussicht vom Centre de Pompidou

Résumé – A bientôt, Paris!

Hallo ihr Lieben,

voraussichtlich zum letzten Mal melde ich mich bei euch aus Paris, denn inzwischen ist meine letzte Woche des Stairway Praktikums angebrochen. Der Gedanke, dass ich schon bald wieder zurück in Deutschland sein werde und mich nicht mehr jeden Morgen auf den Weg zur vollen Metro mache, ist ganz merkwürdig. Vor allem, weil es sich so anfühlt, als wäre ich gerade eben erst in Paris angekommen.

Deswegen hier der erste Tipp, den ich euch geben möchte, falls ihr euch für das Stairway Programm bewerbt: Versucht euch so viel Zeit wie möglich zu nehmen!

Es ist einfach unglaublich, wie schnell die Zeit hier vergeht.

Gleichzeitig ist das aber natürlich auch ein gutes Zeichen dafür, dass bei Weitem keine Langeweile aufgekommen ist. Ich versuche im Folgenden meine Zeit hier bei PwC in Paris ein bisschen zusammen zu fassen, damit ich euch nochmal einen abschließenden Eindruck vermitteln kann. Hier also mein kleines „Résumé“:

 

Der Einstieg

Ich muss zugeben, dass ich vor meinem ersten Tag wirklich nervös war und es mir zu schaffen machte, dass ich eben nicht perfekt Französisch sprechen konnte. Wie bereits erwähnt, war das allerdings völlig unbegründet. Die Kollegen haben mich herzlich Willkommen geheißen und mich von Anfang an gut ins Team aufgenommen. Niemand erwartete von mir, dass ich perfekt Französisch spreche und daher war es absolut kein Problem, auch mal einen Fehler zu machen. Und das Beste ist, festzustellen, wie man von Tag zu Tag wirklich besser wird und der Wortschatz sich, langsam aber sicher, auch auf die fachlichen Begriffe ausweitet.

Hier also mein zweiter Tipp: Habt keine zu große Angst, dass ihr vielleicht nicht gut genug Französisch sprecht. Natürlich sind Französisch Kenntnisse wichtig und ihr solltet schon in der Lage sein, euch ordentlich zu verständigen. Alles darüber hinaus könnt ihr euch allerdings schnell aneignen. Niemand erwartet, dass ihr sämtliches Fachvokabular von Anfang an beherrscht.

 

Die Arbeit

Busy Season, die Hochphase in der Prüfungszeit, bedeutet natürlich eine Menge Arbeit. Andersrum bedeutet das auch viele Chancen, eine Menge zu lernen. Was ich hier an der Arbeit besonders schätze, ist, dass ich von Anfang an eigene Aufgaben zugeteilt bekommen habe, für die ich dann verantwortlich war. Natürlich wurde meine Arbeit später noch einmal überprüft, aber erst einmal war das „meine“ Aufgabe. Dazu wurde darauf geachtet, dass ich möglichst nicht immer die gleichen Aufgaben zugeteilt bekomme. Somit konnte ich viele unterschiedliche Einblicke in die verschiedenen Bereiche und Aufgaben der Abschlussprüfung gewinnen, vom Revenue-Testing über Bankbestätigungen bis hin zur Anhang-Kontrolle.

Außerdem haben sich die Kollegen des German Desks hier in Paris trotz der stressigen Phase oft die Zeit genommen, mir meine Fragen ausführlich zu beantworten und mir vor allem auch zu erklären, was genau dahintersteckt. So fügt sich Schritt für Schritt das große Puzzle zusammen und Zusammenhänge werden klarer.

Dazu also mein dritter Tipp: Traut euch, nachzufragen. Natürlich wird es Momente geben, in denen einfach keine Zeit dafür ist, Fragen ausführlich zu beantworten. Und es gehört auch ein wenig Fingerspitzengefühl dazu, eben den richtigen Moment abzupassen. Aber ich habe es hier so erlebt, dass sich immer Zeit dafür genommen wurde, meine Fragen zu beantworten.

 

Die Stadt

Naja, was soll ich dazu noch groß sagen. Ihr habt sicherlich bereits mitbekommen, dass ich großer Fan dieser wunderbaren Stadt bin. Es ergeben sich schier unendliche Möglichkeiten, etwas zu erleben. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, hierher zu kommen und Paris mal auf eine andere Art kennen zu lernen. Denn ob man es glaubt oder nicht, diese Stadt hat noch wesentlich mehr zu bieten als Eiffelturm und Louvre.

Eigentlich kann man das alles gar nicht so wirklich in Worte fassen – und genau deswegen hier mein vierter Tipp: Streicht Paris nicht vorschnell von eurer Liste! Nur weil es „nur“ Europa ist und vielleicht nicht Asien oder Amerika, ist es trotzdem ein bereicherndes Erlebnis, hier arbeiten und wohnen zu dürfen. Denn, wie es Audrey Hepburn so treffend ausdrückte: „Paris is always a good idea“.

 

Das Programm

Insgesamt kann ich euch nur ermutigen, ebenfalls den Schritt zu wagen und euch bei Stairway zu bewerben. Etwas Besseres hätte mir persönlich nicht passieren können, und ich bin mir ziemlich sicher, dass es den anderen Teilnehmern nicht anders geht bzw. ergangen ist. Ihr habt die Chance, sowohl fachlich als auch persönlich viel dazu zu lernen und könnt nebenbei in einer der beliebtesten Städte der Welt leben. Es heißt nicht ohne Grund „opportunity of a lifetime“.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich diese Erfahrung machen durfte und werde meine Zeit in Paris wohl so schnell nicht vergessen.

Das liegt einerseits natürlich an der guten Organisation des Stairway-Teams, andererseits auch an dem tollen Team hier in Paris. Vielen Dank dafür!

Last but not least und irgendwie auch offensichtlich – Tipp Nummer fünf: Nehmt euch die Zeit, bewerbt euch und wer weiß, vielleicht sitzt ihr schon bald an meiner Stelle. Es lohnt sich.

 

Viele Grüße!

Uma

Eifelturm + Freiheitsstatue an der Seine

Palais Garnier – Blick vom Dach der Galeries Lafayette

 

Blick vom Pont Alexandre III

Notre Dame

 

 

Printemps à Paris

Jetzt, da in Paris langsam, aber sicher, der Frühling einzieht (zumindest fühlt es sich so an und ich werte jeden Sonnenstrahl als weiteres Anzeichen) melde ich mich bei euch zurück.

Während der letzten zwei Wochen habe ich im Büro gearbeitet. Somit konnte ich von einem kurzen Arbeitsweg und dem PwC – eigenen, kleinen Park profitieren. Das PwC Gebäude in Neuilly nennt sich nicht umsonst “Crystal Park”: während es langsam wärmer wird, kann man schon den ersten Kaffee draußen in der Sonne genießen.

Nach wie vor ist aber natürlich busy season und demnach viel zu tun. Ich habe weiterhin viele verschiedene spannende Aufgaben und lerne eine Menge dazu – sowohl über die französischen Regularien, als auch über die typischen Aufgaben aus dem Prüfungsalltag. Dabei wird darauf geachtet, dass ich möglichst auch Aufgaben gestellt bekomme, die ich noch nicht kenne, damit ich Neues dazu lerne. Falls ich allerdings unsicher bin oder Fragen habe, kann ich auch jederzeit und ohne Scheu auf meine Kollegen zukommen. Sie sind äußerst hilfsbereit und unterstützen mich in meinem Lernprozess. Das ist wirklich sehr gut, denn so bin ich dazu in der Lage das Beste aus diesem Praktikum herauszuholen.

Dadurch, dass die Arbeit so abwechslungsreich ist, vergeht die Zeit allerdings gefühlt noch schneller und ich stelle mit Erschrecken fest, dass mir nur noch drei Wochen hier in Paris bleiben. Die versuche ich jetzt aber natürlich so gut wie möglich zu nutzen und noch möglichst viel vom “Erwachen” der Stadt aus der Kälte mitzubekommen.

Ein erstes Indiz dafür, dass es langsam, aber sicher, auf den Frühling zugeht, ist die täglich steigende Anzahl der Touristen. Es ist wirklich Wahnsinn, wie viele Menschen besonders an den Wochenenden in die Stadt strömen – da kann man die Angestrengtheit einiger “wahrer” Pariser durchaus in manchen Punkten nachvollziehen.

Um das gute Wetter zu nutzen, bin ich letztes Wochenende zum alten Königsschloss nach Versailles gefahren. Glücklicherweise bin ich schon früh morgens dorthin gefahren, denn als ich gegen frühen Nachmittag Versailles wieder verlassen habe, stand bereits eine riesige Menschenschlange vor dem Einlass. So ist es bei einem Großteil der Attraktionen hier, egal was ihr in Paris machen möchtet – versucht so früh wie möglich da zu sein, denn ansonsten riskiert ihr wirklich lange Wartezeiten, besonders bei gutem Wetter.

Galerie des glaces – Der Spiegelsaal

Aber zurück zum Schloss: Meiner Meinung nach ist Versailles einer der „must-see“ Orte in Paris oder besser dem Großraum Paris. Die Fahrt dauert circa eine Stunde. Das Schloss selbst ist natürlich pompös gebaut und es ist äußerst eindrucksvoll, die alten Königsgemächer sowie den berühmten Spiegelsaal wirklich einmal „live und in Farbe“ zu sehen. Zudem eignet es sich hervorragend, um die Kenntnisse aus dem Geschichtsunterricht ein wenig aufzufrischen. Es lohnt sich allerdings auch, sich die Zeit zu nehmen und nicht nur das Innere des Schlosses, sondern auch die riesigen Parkanlagen ausgiebig zu besichtigen. Ich habe gehört, dass der Park im Sommer einen noch imposanteren Eindruck hinterlässt, da dann natürlich alle Blumen blühen. Aber auch jetzt, zu Beginn des Frühlings, war der Park wunderschön.

Nach diesem kleinen Ausflug in die französische Geschichte, stand mir ein weiterer Ausflug in die französische Kultur bevor. Ich war mit einer französischen Freundin zum Essen verabredet, und diesmal ging es in ein traditionell französisches Restaurant – sie hatte mich dazu überredet, endlich Schnecken zu probieren. Ich muss zugeben, dass ich mich zuvor ein wenig davor gedrückt habe. Aber andere Länder, andere Sitten.

Des escargots

Es war auch halb so schlimm. Der Geschmack des Fleisches basiert hauptsächlich auf Knoblauch, da die Schnecken in einem Knoblauchsud serviert werden. Die Konsistenz ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, und ich bin nicht ganz sicher, ob ich jetzt zum regelmäßigen Schneckenverkoster werde. Aber es war super, das mal ausprobiert zu haben. Irgendwo gehört es schließlich zu der französischen Kultur dazu. Eine weitere Erinnerung, die ich wohl nicht so schnell vergessen werde.

 

Außerdem habe ich noch einen kleinen Tipp für euch. Falls auch ihr euch bald an meiner Stelle wiederfindet, und Paris erkunden möchtet: Der Palais Garnier, die „alte“ Oper von Paris ist definitiv eine Führung wert. Unglaublich beeindruckend, seht selbst:

 

Bis bald!

 

Und hier noch einige weitere Bilder von Versailles:

Versailles – Blick auf das Tor des Schlosses

Blick auf den Garten

Blick auf den Garten

Paris – wo ist die Zeit geblieben?

Hallo ihr Lieben,

später als eigentlich geplant, melde ich mich bei Euch aus Paris wieder.

Nachdem ich die ersten zwei Wochen meines Praktikums mit dem Seminar beziehungsweise kleineren Aufgaben im Büro verbracht habe, ging es für mich los, mit dem ersten Einsatz beim Mandanten. Wie die meisten Prüfungen, bei denen ich hier in Paris den German Desk unterstützen werde, handelte es sich dort ebenfalls um eine französische Tochtergesellschaft, deren Mutterkonzern in Deutschland sitzt. Da es sich um eine relativ große Gesellschaft handelte, waren wir verhältnismäßig viele im Prüfungsteam, sowohl Franzosen als auch Deutsche. Umso besser für mich, so konnte ich direkt neue Leute kennen lernen, und sollte es doch mal eine Sprachschwierigkeit geben, hatte ich jemanden, an den ich mich wenden konnte. Falls ihr euch um das Thema Sprache Gedanken machen solltet und deswegen vielleicht zögert, euch zu bewerben, dann kann ich euch nur raten, es einfach zu wagen. Zu Beginn ist man natürlich etwas eingeschüchtert und traut sich nicht so recht, aber das legt sich wirklich schnell und es sind auch alle bereit, weiter zu helfen, das ist überhaupt kein Problem. Also – einfach machen!

Mit dem ersten Einsatz begann für mich auch der richtige Prüfungsalltag, mit allem drum und dran. Was ich bisher schon sagen kann, ist, dass man hier wirklich viel eingebunden wird und, wenn man will, super viel lernen kann. Während meiner ersten Mission hatte ich auch zwei kleine „Deplacements“, da wir zwei Fabriken des Mandanten besichtigt haben. Das war wirklich interessant, einerseits um mal zu sehen, was man im genauen dort eigentlich prüft und andererseits, weil ich so zwei neue Orte in Frankreich kennenlernen durfte. Nach diesen vier Wochen beim Mandanten (der übrigens eine wirklich gute Kantine hatte – dort bekam ich den Unterschied zwischen der französischen und der deutschen Esskultur wieder deutlich zu spüren) begann für mich dann meine zweite Mission, eine Woche beim Mandanten außerhalb von Paris, also Übernachtung im Hotel. Darauffolgend eine Woche im Büro, um Prüfungshandlungen zu dokumentieren usw.

Ein anderes Unternehmen, eine andere Art der Prüfung, andere Aufgaben, anderer Ort – Abwechslung. Also genau das, was diesen Beruf so interessant macht. Und am Ende dieser Woche gucke ich in den Kalender und stelle mit Entsetzen fest, dass ich ja nun schon seit 8 Wochen in Paris bin. Die Zeit vergeht wie im Flug, was einerseits natürlich an der Tatsache liegt, dass jetzt Busy Season und damit viel zu tun ist, andererseits aber auch an den unwahrscheinlich vielen Freizeitmöglichkeiten, die Paris zu bieten hat.

Ob Theater, Kino, Museum, Essen gehen, einfach durch die Stadt schlendern, shoppen – ganz egal, hier gibt es unendlich viel zu tun und zu entdecken. Besonders jetzt, da das Wetter langsam etwas wärmer wird und die Sonne sich öfters zeigt. Da muss eigentlich jede freie Minute genutzt werden, um Paris zu erkunden. Und genau das werde ich jetzt machen, raus gehen und die Stadt entdecken.

Bis Bald!

Uma

 

P.S. Wenn ihr statt mit der französischen Tastatur jetzt nicht mehr mit der deutschen Tastatur schreiben könnt und jedes Wort zweimal schreiben müsst, dann merkt ihr, dass ihr so richtig in Frankreich angekommen seid!

 

Bienvenu à Paris!

Mein Name ist Uma Hegener, ich absolviere mein Stairway Praktikum für drei Monate – von Anfang Januar bis Ende März – in dieser wunderschönen Stadt und werde Euch anhand von diesem Blog ein wenig mitnehmen.

Zunächst ein wenig zu mir – ich bin 24 Jahre alt, studiere im Master Business Administration – Accounting and Taxation an der Universität zu Köln und hatte das Glück, im April letzten Jahres für das Stairway Programm ausgewählt zu werden. In Paris werde ich in der Service Line Assurance nun hauptsächlich für den German Desk arbeiten.

Mein Praktikum

Ich habe am 02.01.18 mein Praktikum hier in Paris begonnen, zunächst mit einer Schulungswoche, an der alle neuen Praktikanten und Junior-Level-Einsteiger hier in Frankreich teilnehmen. Die Schulung fand in einem Schulungszentrum in La Défense statt – natürlich ein ziemlich beeindruckender Start, morgens zwischen all den riesigen Wolkenkratzer entlangzulaufen. Die Schulung war wirklich interessant und durchaus hilfreich. Es wurden die grundlegenden Audit-Programme erklärt sowie das Grundwissen für den Prüfungsalltag vermittelt. Es war auch eine gute Gelegenheit, um andere „Anfänger“ kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

Nach dieser ersten Schulungswoche habe ich dann am darauffolgenden Montag im Büro am Crystal Park  meinen „richtigen“ Arbeitsalltag gestartet. Dort wurde ich von den Mitarbeitern des German Desks super herzlich empfangen und habe mich direkt wohl gefühlt – sie alle haben mir einen sehr angenehmen Start ermöglicht. Ab der kommenden Woche wird es dann für mich zum Mandanten gehen, das heißt dann steht nochmal ein „neuer“ Start bevor – ich bin schon sehr gespannt und werde Euch berichten.

Das Leben in Paris

Dass Paris eine unglaublich vielfältige und aufregende Stadt ist, brauche ich, glaube ich, niemandem zu erklären. Ich wohne in einer super Gegend im 17. Arrondissement und starte von hier aus meine Erkundungstouren durch die Stadt – und ich kann jetzt schon sagen, dass ich immer wieder aufs Neue überwältigt und beeindruckt bin, sei es von der Architektur, der Kunst, den Cafés, dem Essen, den Menschen. Es gibt hier so unglaublich viel zu erleben, und ich freue mich darauf, das in den nächsten Wochen zu tun. Meine ersten zwei freien Wochenenden habe ich bereits mit diversen Streifzügen durch die verschiedenen Viertel, Museumsbesuchen und dem ein oder anderen Café verbracht. Besonders in den Abendstunden laufe ich gerne durch die Stadt – Paris wird nicht umsonst die „Ville Lumière“, die Stadt des Lichtes genannt.

Alles in Allem blicke ich gespannt auf die kommenden Wochen – und werde Euch von meinen Erlebnissen berichten.

À bientôt!

Uma

 

 

Odysée auf den Champs-Élysées, der Weihnachtsmarkt in Paris

Während der Weihnachtsmarkt auf der berühmtberüchtigten Avenue de Champs-Élysées von gebürtigen Parisern in aller Regel gemieden wird,

stellt er für Touristen und Franzosen aus anderen Städten eine enorme Attraktion beziehungsweise sogar das Highlight der Vorweihnachtszeit dar.

Ich habe mich daher für euch auf den Weihnachtsmarkt begeben und ihn aus nächster Nähe auf mich wirken lassen.

Viel Spaß!

Die Location

Métrostation – Champs-Élysées Clemenceau

An den Champs-Élysée angekommen (Linie 1) ist der Weihnachtsmarkt nicht zu übersehen, denn er scheint unendlich groß zu sein.

Auf den folgenden Bildern könnt ihr sehen, wie riesig der Weihnachtsmarkt wirklich ist.

Links und Rechts nur Stände, so weit das Auge reicht!

Im hintergrund kann man das blaue Riesenrad bewundern, das sich zusammen mit dem Obélisque de Luxor auf dem Place de la Concorde befindet.

Genau gegenüber vom Place de la Concorde, am anderen Ende der Champs-Élysées, befindet sich der berühmte Triumphbogen (Arc de Triomphe)

 

 

Genau gegenüber vom Place de la Concorde, am anderen Ende der Champs-Élysées, befindet sich der berühmte Triumphbogen (Arc de Triomphe). Fast über die gesamte Strecke sind Weihnachtsstände verteilt!

Zu den Hauptzeiten am Wochenende kann man sich quasi nicht fortbewegen und man fühlt sich wie auf dem Oktoberfest. Wirklich gemütlich ist das nicht um ehrlich zu sein und ein entspanntes Gespräch bei Glühwein in der Holzhütte, wie beim klassisch kleinen, aber dennoch charmanten Weihnachtsmarkt in der Kleinstadt, ist hier nicht so richtig möglich. Zwar gibt es hier und da einige abgetrennte Bereiche, jedoch sind die dortigen Preise wirklich nichts für Praktikanten und die Plätze sehr begrenzt.

 

Doch, was bedeutet dieser riesige Weihnachtsmarkt eigentlich für die Besucher?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Trotz meiner ausführlichen Recherchen kann ich nur erahnen, was die Menschen in der Weihnachtszeit an genau diesen Ort lockt.

 

Die Besucher

Während die einen sich hier in Victoria’s-Secret Models verwandeln, die in der Strecke vom Arc-de-Triomphe bis zum Place de la Concorde die letzte Chance auf eine Modelkarriere wittern, erklären die anderen (oftmals Erasmusaustauschstudenten) um 15 Uhr in höchst konsequenter Ballermannmanier dem Glühweininventar den Krieg. Abgerundet wird dieses spektakuläre Rahmenprogramm durch frisch verliebte, verlobte beziehungsweise verheiratete Paare. Hinzu kommen eine Armada an Taschendieben, frisch getrennte Paare. unendlich persistente Verkäufer, übermotivierte Fotografen und ein paar ganz normale Familien.

 

Die Stände

Zu den Ständen kann ich sagen, dass es wirklich sehr viele, tolle Stände gibt. Es gibt unzählige Essensstände, die von Schnecken, Austern und Crêpes bis hin zu Rostwurst, Currywurst, Fish&Chips, Kebab, Pizza und Kartoffelauflauf wirklich fast alles verkaufen.

Viel interessanter sind meiner Meinung nach allerdings die vielen Stände, die Süßigkeiten in allen möglichen Varianten anbieten!

Barbe à Papa = Papa’s Bart = Zuckerwatte auf Französisch 

 

Speziell die Stände für Nougat, Karamell und Schokolade kann ich Euch an’s Herz legen – eine solche Vielfalt an Geschmackssorten findet man sonst wirklich nur in ganz speziellen Geschäften.

Auf Nougat und Karamell in Frankreich werde ich noch einmal genauer in einem weiteren Blog à la „die Französische Küche“ eingehen, also bleibt gespannt!

Zudem finde ich die vielen Käsestände wirklich beeindruckend. Das klingt zwar nicht unbedingt nach Weihnachtszeit, Käse ist aber schlichtweg typisch für Frankreich.

Ob Blau, Rot oder mit Trüffeln, es gibt unendlich viele Sorten und die Verkäufer lassen dich auch oftmals sehr gerne probieren!

 

Blau wird der Käse übrigens durch einen natürlichen Farbstoff, den man nur in ganz bestimmten Algen findet. Die Rote Farbe hingegen wird aus Roter Beete gewonnen.

Ich habe sowohl den Käse für 249 Euro, als auch den Käse für 199 Euro und die beiden Farbigen probiert. Alle waren wirklich sehr, sehr lecker, aber ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, so viel Geld für einen Käse auszugeben. Der Gedanke, dass jede Scheibe Käse ein Geldschein ist, würde mir den Appetit vermiesen . . 🙂

         

     Wer irgendwann einen Parisbesuch zur Weihnachtszeit plant, sollte sich diese Stände merken, wenn es an das Kaufen der Weihnachtsgeschenke geht :-).

 

Schlusswort

Die Qualität der Stände kann allerdings aufgrund der Größe der Champs-Élysée leider nicht konstant hoch gehalten werden. Und so kommt es, dass man zwischen all diesen Delikatessen und wirklich schönen individuellen Figuren, die üblichen Stände findet, die eigentlich überhaupt nichts auf einem Weihnachtsmarkt zu suchen haben.

Von Pfannen, Handtüchern, Postern bis hin zu ist hier wirklich für jeden noch so gut ausgestatten Haushalt etwas dabei. Leider nimmt das den Charme hin und wieder etwas raus, aber diesen Ständen muss man ja keine Beachtung schenken.

 

Ich finde die Preise hier übrigens für Pariser Verhältnisse durchaus moderat. Natürlich wirken 7 Euro für einen großen Becher Glühwein bzw. 9 Euro

für Kebab und Pommes erst einmal viel, führt man sich jedoch vor Augen, dass hier ein großes Bier in einer Bar in aller Regel auch schon 7 Euro kostet und man beim Essen fast immer über 10 Euro bezahlt, wirkt das alles schon nur noch halb so wild.

 

 

 

 

Ich hoffe, ich konnte euch den größten Weihnachtsmarkt in Paris etwas näher bringen und wünsche euch eine angenehme Weihnachtszeit, schöne Festtage und viele, tolle Momente mit den Menschen, die ihr liebt!

 

Bis bald !

Euer Kevin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

p.s. Das Weihnachtsbier „bière de noel“, kann ich euch auch nur sehr ans Herz legen 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paris, zwischen Wein- und Wirtschaftsprüfung

Hallo aus der Stadt der Liebe,

der erste Monat meines Stairway-Praktikums neigt sich dem Ende entgegen und die Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe, möchte ich sehr gerne mit euch teilen.

Ich hätte mich gerne früher gemeldet, jedoch hat mich PwC so nah am Eiffelturm einquartiert, dass ich andauernd Fotos für Touristen schießen muss…

In diesem Blog möchte ich bis Ende März gerne regelmäßig meine Erfahrungen mit euch teilen. Zum einen über die Arbeit in der Wirtschaftsprüfung, das Unternehmen PwC und das Stairway-Programm selbst. Zum anderen natürlich über mein Leben in Frankreich sowie die Freizeitmöglichkeiten und die Kultur von Paris. Seid gespannt!

 

Vor Beginn des Praktikums

Interkulturelle Unterschiede

Mit der Zusage zum Praktikum kam bereits die Einladung zu einem interkulturellen Workshop, damit wir für die kulturellen Unterschiede auf privater sowie professioneller Ebene vorbereitet sind. In der Tat waren die Informationen sehr hilfreich und haben das eine oder andere Missverständnis verhindert.

Hättet ihr gewusst, dass man sich in Frankreich sehr häufig mit dem Vornamen anspricht, aber dennoch siezt?

Und hättet ihr gewusst, dass es in Frankreich ungern gesehen wird, wenn man typisch deutsch die Rechnung akribisch genau getrennt bezahlt?

Sich vor einem Aufenthalt im Ausland genauer über interkulturelle Unterschiede zu informieren, würde ich jedem raten. Denn vielleicht verpasst man sonst das ein oder andere nette Gespräch oder gar eine Freundschaft…

In wie fern ich in Paris kulturelle Unterschiede zu Deutschland feststellen konnte, werde ich in einem weiteren Blogbeitrag genauer erklären.

 

Unterstützung durch PwC

Da in Frankreich der Studentenstatus für das Praktikum verlangt wird, bin ich in einen Engpass geraten. Mein Bachelor war bereits abgeschlossen und ich wartete bis zum letzten Moment auf die Masterzusage. Da ich keine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen konnte, hatte ich Angst, dass mein Praktikum nicht stattfinden würde. Jedoch hat mir PwC diese Angst schnell genommen und gesagt, dass ich mein Praktikum  gerne später beginnen und beenden könnte, falls die Dokumente nicht rechtzeitig vorliegen sollten.         2016-10-16_1362203817495990769

 

In letzter Minute konnte ich die Dokumente liefern und das nächste Problem begann. Man konnte so kurzfristig keine Wohnung mehr finden. PwC hat mich hier wieder sehr gut unterstützt und mich solange in einem Hotel (direkt am Arche de la Défense ;)) einquartiert, bis eine Wohnung frei geworden ist. Seit dem 10.10 kann ich nun meine Wohnung beziehen.

 

 

Die ersten Arbeitserfahrungen in Frankreich 

Sprachbarrieren? – Hab keine Angst!

Von Beginn an wurden mir verantwortungsvolle Aufgaben zugeteilt und ich durfte sofort mit zum ersten Mandanten. Dies war wirklich nicht einfach, da ich mir erst einiges an Fachvokabular aneignen musste. Das französische Team hat mich hierbei allerdings super unterstützt und somit konnte ich nach kurzer Zeit selbstständig arbeiten. Zeit im Ausland ist sicherlich der effektivste Weg, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern.

Ich würde jedem empfehlen, sich nicht aufgrund von Sprachbarrieren gegen ein Praktikum im Ausland zu entscheiden, da man, egal auf welchem Niveau man startet, wirklich enorm schnell Fortschritte macht.

 

Praktikum in der Wirtschaftsprüfung

In Frankreich werden, wie in Deutschland, keine wirklich tiefen Wirtschaftsprüfungskenntnisse verlangt. Man lernt als Einsteiger quasi alles „on the job“ und in entsprechenden Schulungen sowie Online-Trainings.  Falls du dich also für Buchführung, Bilanzierung und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge interessierst und möglichst viele verschiedene Unternehmen kennenlernen möchtest, empfehle ich dir eine Bewerbung in der Wirtschaftsprüfung bei PwC. Wenn du Fragen haben oder dir nicht sicher sein solltest, ob eine andere Abteilung nicht vielleicht doch besser zu dir und deinen Zielen passt, kannst du dich jederzeit gerne bei mir melden!

Ich persönlich bin in Paris überwiegend bei Kunden eingesetzt, die Geschäftsbeziehungen zu Deutschland haben, so kann ich nach meinem Praktikum mein Wissen in Deutschland weiterverwenden. Es ist beeindruckend quasi live zu erleben, wie stark die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich wirklich ist. Nicht umsonst werden diese beiden Länder ja auch oftmals in einem Atemzug als „Moteur d’Europe“ bezeichnet.

In weiteren Beiträgen werde ich euch die Arbeit in der Wirtschaftsprüfung genauer darstellen und Tipps für eure Bewerbung sowie die Zeit während dem Praktikum geben.

 

Freizeit in Paris 

Die Freizeitmöglichkeiten in Paris sind natürlich grenzenlos. Paris ist die Kinostadt schlechthin, es gibt überall Museen, Parks und Zoos in der Innenstadt und dann noch das umfangreiche Nachtleben. Man lernt hier im Minutentakt spannende Menschen kennen.

Ganz davon abgesehen, dass man an jeder Ecke leckere Crêpes essen und feinen Wein trinken kann.

Falls du eher gerne Bier trinken solltest und nur noch die Angst vor überteuertem und schlechtem Bier deinem Besuch in der Stadt der Liebe entgegenstehen sollte, möchte ich dich gerne beruhigen.

Man behauptet, dass es in der sogenannten „Syphax Bar“ bzw. in der Bar „Au taquet“ einen halben Liter von leckerem Bier bereits ab 3 Euro gibt. Das habe ich natürlich nur gehört ;).

In weiteren Beiträgen werde ich euch ein paar Insidertipps für euren Parisbesuch verraten, damit ihr das Maximum herausholen könnt.

Wenn euch 2016-10-17_1363228147373642665beispielsweise die Aussicht auf diesem Bild gefallen sollte, empfehle ich euch die Metrostation Trocadéro !

Ich hoffe euch hat mein erster Blog gefallen und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren eure Fragen stellt, den Beitrag teilt, euren Freunden schickt und natürlich wieder vorbeischaut, sobald es Neuigkeiten aus Paris gibt!

À bientôt

Kevin