Besuche in Tokio und Hong Kong und abschließendes Fazit

Hallo aus Singapur!

Durch den Vertrag mit PwC Deutschland stehen einem auch als Praktikant Urlaubstage zu, die sich vor allem hier als sehr wertvoll erwiesen haben. So konnte ich sie nutzen, um auch mal für mehr als ein Wochenende Singapur zu verlassen und Jonas in Tokio und Steven in Hong Kong zu besuchen.

Zu Besuch bei Jonas in Tokio

Zunächst verbrachte ich ein sehr langes Wochenende bei Jonas in Tokio. An den ersten beiden Tagen (Donnerstag und Freitag) habe ich mir einige Ecken der Stadt auf eigene Faust angeschaut, da Jonas natürlich arbeiten musste. Leider hat es fast durchgehend geregnet, wovon ich mich aber nicht runterziehen lassen habe. So habe ich mir die berühmte Shibuya Crossing angeschaut, war in Asakusa, der Heimat einer traditionellen Market Street und eines riesigen Schreins, im Ueno Park, auf der verrückten Elektromeile in Akihabara und habe mir in Hamamatsucho auf einer Aussichtsplattform einen Blick über die Stadt verschafft. Dabei waren die Tipps von Jonas sowie sein Reiseführer, den er, sowie wir alle, von PwC bekommen hat, sehr hilfreich. Am Samstag haben wir dann noch einige weitere Must-Sees abgeklappert, wie z. B. das imposante Gebäude des Hauptbahnhofs, den Park des Kaiserpalasts und den sehr belebten Stadtteil Shinjuku. Am Sonntag und Montag standen, wie auch schon in Jonas‘ Blog zu lesen war, zwei Trips außerhalb Tokios an. Zunächst einmal ging es nach Kamakura, eine Region, in der sich unglaublich viele Tempelanlagen befinden. Am Montag ging es dann zu den Five Lakes und dem Mount Fuji. Wir hatten, wie auch in den zwei Tagen zuvor, blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein, weshalb wir einen super Blick auf den Berg hatten und traumhafte Fotos machen konnten.

Hauptbahnhof Tokio

Hauptbahnhof Tokio

Blick von oben

Blick von oben

 

 

 

 

 

 

 

Einer der viele Shreine

Einer der viele Shreine

Tempel in Kamakura

Tempel in Kamakura

 

 

 

 

 

 

 

 

Jonas und ich vorm Mt Fuji

Jonas und ich vorm Mt Fuji

Nachdenklich beim Sonnernuntergang

Nachdenklich beim Sonnernuntergang

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war sehr interessant, die Stadt, die Menschen und ihre Kultur zu erleben. Es gibt auf jeden Fall einige Unterschiede zu Singapur. Zunächst einmal fällt auf, dass hier kein Multi-Kulti, sondern eine einheitliche Kultur herrscht. Eine Sache, die mich sehr verwundert hat, ist die absolute Stille in den morgentlichen Stunden in der U-Bahn. Lebensmittel sind zwar günstiger als in Singapur, dafür die Mieten höher. So haben viele, selbst gut bezahlte, Menschen nur sehr kleine Wohnungen. Zuletzt muss ich noch erwähnen, dass ich noch nie ein so gutes Sushi und Ramen gegessen habe wie in Tokio. Eine Reise nach Tokio ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss und ich kann jedem nur empfehlen, diese Stadt einmal im Leben zu besuchen.

Zu Besuch bei Steven in Hong Kong

Nicht einmal zwei Wochen später besuchte ich den nächsten Stairway-Praktikanten, nämlich Steven in Hong Kong. Leider konnte ich bei ihm nur knapp 3 Tage verbringen. Dadurch, dass der Flughafen recht weit außerhalb auf Lantau Island liegt, habe ich mich entschlossen, an meinem Ankunftstag zunächst dort zu bleiben, bevor ich in die Innenstadt zu Steven fahre. Dort konnte ich bereits traumhaufte Eindrücke von Hong Kong sammeln. Bei überragendem Wetter besuchte ich den Tian Tian Buddha (oder auch einfach nur Big Bhudda genannt), das anliegende Po Lin Monastery sowie das Fischerdorf Tai O. Am nächsten Tag haben wir die Victoria’s Peak, von der wir eine super Aussicht über Hong Kong hatten, bestiegen. Nachdem wir den Nachmittag mit ein paar Freunden von Steven mit BBQ am Strand verbracht haben, hat er mir am Abend dann noch die beeindruckende Skyline von Hong Kong bei Dunkelheit gezeigt. Am Sonntag, dem leider schon letzten Tag, sind wir viel durch Kowloon gelaufen, wodurch ich einen sehr guten Eindruck über die Stadt bekommen konnte. Vor allem den sogenannten Ladies Market fande ich sehr beeindruckend. Abgerundet haben wir den Tag mit einem Besuch des Chi-Lin-Nonnenklosters und der anliegenden Nan-Lian-Gardens.

Big Bhudda

Big Bhudda

Blick auf Lantau

Blick auf Lantau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nan-Lian Garden

Nan-Lian Garden

Chi-Lin-Nonnenkloster

Chi-Lin-Nonnenkloster

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf Lantau

Blick auf Lantau

Mit Steven und einem Freund auf der Victoria's Peak

Mit Steven und einem Freund auf der Victoria’s Peak

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Hong Kong sind deutlich Unterschiede im Vergleich zu Singapur festzustellen. Während in Singapur alles piekfein und im Business District alle Skyscraper hoch modern sind, ist es in Hong Kong durchaus öfter der Fall, dass auch mal ein altes, hässliches Wohnhochhaus dazwischen steht. Auch hier gilt bei den Preisen Ähnliches wie in Tokio. Lebensmittel sind recht günstig und vergleichbar mit Deutschland, während für die kleinste Wohnung horrende Preise bezahlt werden. Hong Kong ist meiner Meinung nach nicht wirklich eine Sightseeing-Stadt. Bereits nach 3 Tagen hat man eigentlich alles Wichtige gesehen. Dennoch ist ein Besuch dieser Stadt auf jeden Fall lohnenswert, da es einfach der Flair der Stadt ist, den man mal erlebt haben muss.

Ein großer Vorzug des Stairway-Praktikums

Alles in allem bin ich unglaublich froh, dass ich die Möglichkeit hatte, diese Trips während meines Stairway-Praktikums machen zu können. An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an Jonas und Steven, dass sie mich für die Zeit in ihrer Wohnung aufgenommen haben. Beide Besuche zähle ich definitiv zu den Highlights meines Praktikums.

PwC Stairway – an opportunity of a lifetime

Zu guter letzt möchte ich noch ein Fazit zu meinem Praktikum bei PwC in Singapur ziehen und meinen Gesamteindruck darlegen. Alles in allem bin ich super zufrieden und kann das Stairway-Programm uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind einfach unvergesslich. Ich kann nicht sagen, ob ich so eine Zeit jemals wieder erleben werde. Daher kann ich voll and ganz bestätigen, dass ein Stairway-Praktikum definitiv eine opportunity of a lifetime ist! Die Kollegen und vor allem meine deutsche Managerin waren super nett und immer zur Stelle, wenn ich mal Fragen hatte. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, mit viel Verantwortung verbunden und dadurch unglaublich spannend. Ich möchte mich bei all denen bedanken, die mein Praktikum unvergesslich gemacht haben, und vor allem bei PwC, das mir das Praktikum überhaupt erst ermöglicht hat.

Da mein Praktikum nun so gut wie zu Ende ist, war dies mein letzter Blog-Eintrag. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und dass ich euch meine Erlebnisse gut näher bringen konnte. In diesem Sinne – macht’s gut!

 

Viele Grüße,

Stefan

Happy Lunar New Year!

Am 16. Februar war das Chinese New Year, das bedeutendste Fest für die Singapurer. Obwohl die Feierlichkeiten 2 Wochen andauern, ist vor allem das erste Wochenende sehr ähnlich zu Weihnachten. Das CNY ist nämlich weniger eine Neujahrsfeier wie Silvester, sondern eher ein Fest des Familienzusammenkommens. So wurde es an diesem ersten Wochenende – auch begünstigt dadurch, dass an dem Freitag und Samstag offizieller Feiertag war – deutlich leerer in Singapur, da viele Menschen zu ihren Familien in die Heimat geflogen sind. Daran hat man auch deutlich gemerkt, wie viele Leute hier ursprünglich aus den umliegenden Ländern wie Malaysia, Indonesien oder den Philippinen stammen.

New Year’s Eve

Den New Year’s Eve habe ich zum Teil in Chinatown und zum Teil am Marina Bay verbracht. Zunächst bin ich mit ein paar Freunden nach Chinatown gegangen. Dort war super viel los, alles überfüllt und man konnte sich kaum bewegen. Es lief eine Countdown-Show, die aber leider auf Chinesisch war. Daher haben wir uns etwa gegen 23 Uhr entschieden, zum Marina Bay zu fahren, um uns das dortige Feuerwerk anzuschauen, welches auch echt beeindruckend war. Daneben war auch hier eine riesige Bühne sowie Figuren aller 12 Zodiac-Tiere aufgebaut. Platz finden konnte man auf der großen Tribüne der Formel 1 Strecke, von der aus man einen sehr schönen Blick auf die Bühne, dem Marina Bay und dem Marina Bay Sands Hotel hatte.

China Town

China Town

CNY Feier am Marina Bay

CNY Feier am Marina Bay

 

 

 

 

 

 

Das Feuerwerk am Marina Bay

Das Feuerwerk am Marina Bay

Die Bühne - Passend zum Jahr des Hundes

Die Bühne – Passend zum Jahr des Hundes

 

 

 

 

 

 

Nach der Neujahrsfeier folgte am nächsten Wochenende die Chingay Parade. Ursprünglich war diese eine Prozession, um die Götter zu huldigen. Heutzutage wird das eher feierlicher gestaltet und es treten z. B. viele Gruppen auf, die verrschiedene Tänze usw. aufführen. Leider konnte ich an der Parade nicht teilnehmen, da ich über das Wochenende verreist war.

Lion Dance im Singapore National Musuem

Lion Dance im Singapore National Musuem

Typisch während der CNY-Zeit sind die sogenannten Lion Dances. Diese werden von Gruppen aus ca. 15 Personen vorgeführt, wobei ein 3-4 Leute mit einer Trommel und Becken für rhythmische Klänge sorgen und die anderen, verkleidet als Löwen, eine teilweise auch sehr akrobatische Choreographie ausführen. Im Endeffekt geht es darum, Mandarinen zu schälen und diese an die Zuschauer zu verteilen. Auch die Schalen werden in die Menge geworfen – welche zu fangen bedeutet hier, dass man viel Glück haben wird. Es war wirklich interessant, so etwas mal live zu erleben.

Chinese New Year bei PwC

Auch bei PwC wurde das CNY gefeiert. Am Ende der ersten Woche wurde für die gesamte Assurance Abteilung ein grosses Lo Hei Essen verantstaltet. Das Lo Hei ist wohl die gängigste Tradition beim CNY, die bei jedem Familientreffen durchgeführt wird. Hierbei fügt man viele Zutaten, die alle eine verschiedene Bedeutung haben und z. B. für Glück, Wohlstand und Gesundheit stehen, zusammen auf eine grosse, sich in der Mitte befindenden Platte hinzu. Sobald man damit fertig ist, fängt der eigentliche Akt an. Jeder greift mit seinen Stäbchen in die Mitte und wirft das Essen einfach hoch, wodurch es ordentlich durchgemixt wird. Das ist auf gutdeutsch gesagt eine ganz schöne Sauerei, aber es war wirklich lustig und hat auch gut geschmeckt. Es war auch eine sehr nette Gelegenheit, mal mit anderen Kollegen in Kontakt zu kommen und nette Gespräche zu führen.

Die Platte mit den verschiedenen Zutaten

Die Platte mit den verschiedenen Zutaten

Das Durchmixen

Das Durchmixen

Das Lo Hei - mit dabei die gesamte Assurance Abteilung

Das Lo Hei – mit dabei die gesamte Assurance Abteilung

 

 

 

 

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Eindruck darüber vermitteln, wie das CNY in Singapur gefeiert wird. Für mich sind es hier mittlerweile nur noch knapp 5 Wochen – wie schnell die Zeit hier vergeht ist unglaublich. Kurz vor Ende des Praktikums werdet ihr dann noch einmal von mir hören, dann werde ich auch ein kleines Schlussfazit ziehen.

Bis dahin,

Stefan

Hello from Singapore!

Da ich nun schon mehr als 5 Wochen in Singapur bin, wird es so langsam auch mal Zeit für meinen ersten Blog-Eintrag. Zunächst einmal zu meiner Person: Meine Name ist Stefan, ich bin 20 Jahre alt und komme aus dem schönen Westmünsterland. Ich habe im September 2017 meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finance & Accounting an der Goethe-Universität in Frankfurt abgeschlossen. Zum nächsten Wintersemester beginne ich voraussichtlich einen Master in Finance. Ich befinde mich also momentan in einem Gap-Year, welches ich u. a. für Praktika nutze. Daher hat es mich riesig gefreut, die Chance erhalten zu haben, mit PwC Stairway ein 3-monatiges Praktikum im Bereich Assurance bei PwC Singapore absolvieren zu können.

Vorbereitung, Ankunft und erste Eindrücke

Die Vorbereitung verlief super und reibungslos. PwC hat sich um meine Unterkunft gekümmert und mir bei der Flugbuchung geholfen. Das Visum für Singapur war einfach online zu beantragen, und die Impfungen habe ich auch schnell hinter mich gebracht. Bei Fragen konnte ich mich jederzeit an das Stairway-Team wenden, das mir innerhalb kurzer Zeit antwortete.

Nach einem langen Flug war es am 7. Januar dann endlich soweit: Ich war in Singapur angekommen. Mit Freude im Gesicht lief ich am Flughafen Richtung Ausgang, an der auch schon mein Taxifahrer – organisiert von meiner Unterkunft – auf mich wartete. Bei dem ersten Schritt nach draußen war es dann auch schon Zeit für die erste Überraschung: 30 Grad, extrem hohe Luftfeuchtigkeit, und ich in Pulli, langer Hose und an die derzeit in Deutschland herrschenden winterlichen Temperaturen gewöhnt. Ich wusste, dass es heiß werden würde, aber das war mir dann für den Moment dann doch ein bisschen zu viel 😀 Bei der 30-minütigen Fahrt zu meiner Wohnung konnte ich schon erste Eindrücke sammeln und mir einige Dinge beim Fahrer erfragen. Mir fiel sofort auf, wie freundlich und interessiert der Fahrer war. Es stellte sich heraus, dass Fußball auch in Singapur Volkssport Nummer 1 ist. Da Singapur selbst keine großartige Liga hat, wird viel und gerne englischer Fußball geschaut, aber auch viele deutsche Spieler und Teams kannte der Fahrer. Zu meinem Bedauern sympathisierte er vor allem mit Borussia Dortmund, aber jeder macht ja mal Fehler.

Meine Unterkunft ist ein Serviced Apartment und befindet sich in River Valley. Sie ist recht groß, zentral gelegen und bietet viele Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten in der Nähe. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist auch sehr gut, bis zum Office benötige ich ca. 25 Minuten.

Erste Tage und Arbeitsalltag bei PwC Singapore

Das Office

Das Office

Nachdem ich nach meiner Ankunft noch einen ganzen Tag zum Ausruhen und erstem Sightseeing hatte, startete ich am Montag in den Berufsalltag. Die ersten zwei Tage waren für die Einführung vorgesehen. Zunächst stand zusammen mit einigen anderen Praktikanten eine allgemeine IT-Einführung auf dem Programm. Ich war erst einmal ein wenig überfordert, da ich das Englisch, was die Kollegin gesprochen hatte, durch ihren chinesischen Akzent nur sehr schwer zu verstehen war. Nach ca. zwei Stunden wurde ich dann zwei Managern vorgestellt, die mir in der restlichen Zeit der Einführungstage praktisch Einzelunterricht im Prüfungsprogramm und allem anderen gaben. Ob das die effizienteste Lösung war, wage ich mal zu bezweifeln, es war für mich jedoch extrem hilfreich, da ich viele Fragen stellen konnte und in netten Gesprächen weitere Dinge über Singapur erfahren konnte. Des Weiteren habe ich am ersten Tag meine Managerin kennengelernt, die praktischerweise auch Deutsche ist und gerade ihr Secondment in Singapur macht. Ich war sehr froh, als ich dann beim Mittagessen das erste Mal jemanden fließend verstehen konnte 😀 Kleiner Spaß – aber es ist auf jeden Fall hilfreich, einen deutschsprachigen Ansprechpartner zu haben. Ich arbeite eng mit ihr zusammen und unterstütze sie auf ihren Projekten und helfe bei dem, was gerade so ansteht. Ihre Mandanten sind Zweigstellen von deutschen Unternehmen. So ist es nicht unüblich, dass auch beim Mandanten deutschsprachige Anprechpartner vorzufinden sind.

Nach den beiden Einführungstagen ging es dann direkt zum ersten Mandanten. Das Team – bestehend aus 3 Kolleginnen – war super nett und hilfsbereit. Ich fand es sehr gut, direkt von Anfang an in den Prüfungsalltag miteinbezogen zu werden. Man wird definitiv nicht als Praktikant, sondern als vollwertiges Teammitglied behandelt. In der darauffolgenden Woche wurde ich dann ein wenig ins kalte Wasser geworfen. Es ging für zwei Wochen zu einem neuen Mandanten. Dies bedeutet auch ein neues Team – bestehend aus… mir, ja, nur aus mir, und.. naja, meiner Managerin, die sich aber natürlich auch um ihre anderen Mandanten kümmern muss und daher nur etwa die Hälfte der Zeit vor Ort war. Jedoch muss ich sagen, dass diese zwei Wochen trotz der anfänglichen Unsicherheit die lehrreichsten und interessantesten bis jetzt waren. Ich habe eine Prüfung von Beginn an bis zum Schluss mitbekommen und habe praktisch an jedem einzelnen Schritt mitgearbeitet. Mir wurde ein sehr großes Maß an Verantwortung zugetragen. Ich war größtenteils der einzige Ansprechpartner für den Mandanten vor Ort und hatte dadurch, dass logischerweise ich überwiegend für die Besorgung der zur Prüfung benötigten Dokumente zuständig war, sehr viel Kontakt zum Mandanten. So etwas direkt am Anfang des Praktikums zu erleben hätte ich nicht erwartet und ich kann nur sagen, dass es eine sehr tolle Erfahrung war. In den restlichen Wochen war ich dann wieder einige Tage bei einem neuen Mandanten sowie einige Tage im Büro. Das gestaltet die Arbeit sehr abwechslungsreich und es wird nie langweilig.

Wie ist Singapur?

Was einem als erstes ins Auge sticht, wenn man sich die Skyline von Singapur anschaut, ist ihr wohl bekanntestes Gebäude, das Marina Bay Sands Hotel. Für mich ist das einfach der absolute Inbegriff der Skurrilität, Futuristik und Verrücktheit, für die Singapur steht – Ein Hotel, bestehend aus 3 Pfeilern, auf denen sich ein schiffförmiges Konstrukt mit einem 150 Meter langem Pool mit Skyline-Blick befindet. Direkt angrenzend befinden sich die Gardens by the Bay, die nicht nur auch wie die Faust aufs Auge zum Stadtbild Singapur passt, sondern auch ein Symbol dafür sind, was für eine grüne Stadt Singapur doch ist.

Marina Bay Sands Hotel

Marina Bay Sands Hotel

Gardens by the Bay

Gardens by the Bay

 

 

 

 

 

 

 

In Singapur gibt es aber noch viele weitere Dinge zu sehen. Zu den absoluten Highlights gehören neben dem Marina Bay Sands Hotel und den Gardens by the Bay die Insel Sentosa Island, auf der sich u. A. die Universal Studios, das S.E.A. Aquarium und Strände befinden, sowie die zahlreichen Rooftop Bars.

Sentosa Island Beach

Sentosa Island Beach

Universal Studios Singapore

Universal Studios Singapore

 

 

 

 

 

 

SEA Aquarium

SEA Aquarium

Rooftop Bar One Altititude

Rooftop Bar One Altititude

 

 

 

 

 

 

Auch ein Besuch des botanischen Gartens und des Zoos lohnt sich sehr. Für nächtliche Aktivitäten am Wochenende ist auch zahlreich gesorgt. Die auch bei Backpackern sehr beliebte Bar-Areas Clarke Quay und Boat Quay haben mir sehr gut gefallen. Wer gerne in Clubs geht, kommt hier garantiert auch nicht zu kurz.

Blick vom One Altitude

Blick vom One Altitude

Skyline von Singapur

Skyline von Singapur

 

 

 

 

 

 

Singapur bringt aber noch weitere Besonderheiten mit sich. In diesem Land fühlt man sich einfach unglaublich sicher. Alle Leute hier sind sehr friedlich, obwohl sie aus den unterschiedlichsten Kulturen und Religionen stammen. Einen nicht unerheblichen Teil daran trägt die Regierung, die ihre Bürger mit teils hohen Strafen gut in Schach hält. Singapur hat eine unglaublich gute Infrastruktur. Die MRT (U-Bahn) fährt im 3-Minuten-Takt, es fahren sehr viele Busse und für nächtliche Fahrten sind Uber/Taxis eine günstige Alternative.

Singapurer lieben ihre Mittagspause. Diese dauert selten unter einer Stunde an. Man merkt, dass ihnen das Essen sehr wichtig ist. Grundsätzlich gilt, je länger die Schlange vor einem Restaurant, desto besser ist es. So kann es sein, dass man auch gut und gerne mal 20 Minuten wartet, um überhaupt erstmal einen Platz zu bekommen.

Singapur bietet eine riesengroße Vielfalt an Essen. Sämtliche asiatische Küchen sind vertreten. Das komplette Angebot bekommt man in den sogenannten Hawker-Centern. In diesen befinden sich je nach Größe 5 bis 50 verschiedene kleine Verkaufsstände, die alle verschiedenstes Essen servieren. Ein weiterer Vorteil: Sie sind sehr günstig. Schon für gerade einmal 3 Euro bekommt man ein vollwertiges Gericht. Diese Möglichkeit nutze ich auch immer nach der Arbeit, sodass ich hier bis jetzt sogar noch nicht selbst gekocht habe. Das lohnt sich aber auch einfach nicht, da Lebensmittel im Supermarkt im Vergleich zu Deutschland zwei bis drei mal so teuer sind und das Essen in den „Mini-Restaurants“ auch einfach lecker ist.

So, damit habe ich pünktlich zum Chinese New Year’s Eve meinen ersten Blog-Eintrag vollendet. Nun beginnt für mich das lange Wochenende, an dem ich vermutlich viel Zeit in Chinatown verbringen werde. Hiervon und von weiteren Dingen werde ich euch dann in meinem nächsten Blog-Eintrag berichten. Das soll es nun erst einmal gewesen sein. In diesem Sinne:

Happy Lunar New Year

Stefan

Hello Singapore!

Da ihr von Christian und Franziska schon einiges über Singapur gehört habt, möchte ich euch hauptsächlich von meinen persönlichen Eindrücken hier erzählen.

Am 6. Februar war es für mich so weit. Wenn ich ein Monat davor noch gedacht hatte zu diesem Zeitpunkt mit der bitteren Kälte New Yorks zu kämpfen, war ich nun am anderen Ende der Welt angelangt. Da sich mein Reiseziel sehr kurzfristig geändert hatte, stand ich ziemlich unvorbereitet und mit wenigen Erwartungen am Changi Airport und wartete in der angenehmen Wärme auf meinen Fahrer. Die sommerliche Luft machte mich schon glücklich, da ich 24 Stunden davor noch in meiner Winterjacke gesteckt hatte. Erst als ich mich beim Einsteigen ins Taxi fast am Platz des Fahrers setzte, wurde mir klar, dass in Singapur Linksverkehr ist. So schnell hatte ich schon etwas neues über diesen Stadtstaat gelernt. Bereits auf der Fahrt zum Hotel war ich beeindruckt, wie viele hohe Gebäude die Kulisse der Stadt prägten, wie breit die Straßen waren und wie sauber und ordentlich alles aussah.

Singapur bei Nacht

Gleich fiel mir auf, wie freundlich der Taxifahrer zu mir war. Er stellte mir Fragen, interessierte sich für mich und war neugierig über meinen Aufenthalt in Singapur. Er erzählte mir auch gleich einige Fakten über sein Heimatland. Wie sich später herausstellen sollte, würden die meisten meiner Taxifahrten so sein.

Eine der Sorgen, die ich vor meiner Abreise gehabt hatte, betraf die Sprache. Mir war klar, dass Englisch eine der Amtssprachen ist, allerdings neben Chinesisch, Malaiisch und Tamil. Während ich den Taxifahrer und die Hotelmitarbeiter recht gut verstanden hatte, änderte sich das ganz schnell an meinem ersten Arbeitstag. Auch mein erster Tag bestand hauptsächlich aus einer Orientierung von seiten verschiedener Mitarbeiter. Während ich bei einigen nur wenige Schwierigkeiten hatte, fragte ich mich bei anderen, welche Sprache sie gerade sprachen. In meinen Ohren klang es wie Chinesisch, nur mit englischen Worten. Und weil sie dazu ziemlich schnell sprachen, konnte ich teilweise nicht folgen. Wie ich später erfuhr, wird die Sprache hier oft Singlish genannt, weil sie eine Mischung aus Englisch und den anderen Spracheinflüssen ist. Z.B. das „Lah“ an fast jedem Satzende oder das „Can, can“, was so viel wie heißt wie „ist machbar“. Umso glücklicher war ich, als ich mit meinen deutschen Mitarbeitern bekannt gemacht wurde, besonders als ich Franzi sah, von der ich gar nicht wusste, dass ich sie hier antreffen würde.

Orchideen Garten

Die folgenden Wochen waren recht intensiv. Wie Franzi bereits erzählt hat, versuchten wir so viel wie möglich aus unserer Zeit zu machen. Wir gingen auf die alljährliche Chingay Parade, wir sahen uns die Insel Pulau Ubin an, am

Gardens by the Bay

Abend entspannten wir uns während der Lichtershows am Marina Bay und bei den Gardens by the Bay. Wir machten auch eine Tour durch Little India, Chinatown und verschiedene Sehenswürdigkeiten wie die Singapore Sky Bridge, Marina Bay, den Singapore Flyer und entspannten uns zwischen dem einen und dem anderen Stopp in den Parks, wie Marina Barrage (bekannt für das Drachensteigen). Natürlich wollten wir auch die Night Life erkundigen und gingen z.B. in die Club Street, die sehr nahe am Office ist, auf die Haji Lane, oder auf verschiedene Roof-top Bars wie 1Altitude.

Pulau Ubin

Das Beeindruckende an diesem Land ist, dass es so viele verschiedene Seiten bietet. Während das Zentrum mit den Wolkenkratzern und deren Ausblicken über die Skyline den Eindruck einer Metropole und eines Finanzzentrums erwecken, zeigen die Affen, die man in den Parks findet, die vielen tropischen Pflanzen und Regenwälder und die etwas außerhalb liegenden Farms eine andere Seite. Ein Aspekt Singapurs, der daran erinnert, dass das Land vor nicht allzu langer Zeit seinen Nachbarländern ähnlicher war. Besonders als wir ein Wochenende in Malakka verbrachten, wurde mir klar, wie unterschiedlich die beiden Nachbarländer sind. Die Organisation und Sauberkeit Singapurs gingen bald verloren als wir über die Grenze fuhren. Auch war es nicht mehr selbstverständlich, dass man sich mit Leuten auf Englisch unterhalten konnte. Während man in Singapur als Tourist nicht wirklich auffiel, freuten sich viele der Taxifahrer in Malakka über ein Selfie mit uns. Alles in allem hatten wir aber richtig viel Spaß an dem Wochenende, und dies nicht nur aufgrund der günstigeren Preise!

Ramen

Eine Sache in der sich die beiden Länder nicht allzu sehr unterscheiden, ist das Essen. Wie auch in Malaysia, findet man in Singapur eine breite Palette an

asiatischen Gerichten. Von Thai zu Vietnamesisch, Japanisch, Koreanisch, Indisch, Indonesisch, Chinesisch und vieles mehr. Was ich toll fand, sind die sogenannten Hawker Center. Dabei handelt es sich um Food Courts mit unzähligen kleinen Ständen, wo jeder etwas nach seinem Geschmack findet. Ein örtliches Gericht, das ich sehr gern gegessen habe, ist Chicken Rice. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Reis mit Hühnchen.

Bollywood veggies Farm

meiner Meinung nach allerdings die Kokosnüsse und der frisch gepresste Fruchtsaft aus allem möglichen Obst, den man überall relativ günstig bekommt.

Auch sehr lecker ist der Carrot Cake, der kein Kuchen ist, sondern mehr wie Omelette schmeckt. Das Beste an diesen Hawker Centres sind meiner Meinung nach allerdings die Kokosnüsse und der frisch gepresste Fruchtsaft aus allem möglichen Obst, den man überall relativ günstig bekommt.

Während es mir mit der Zeit leichter viel, mit den Leuten zu kommunizieren und sie zu verstehen, wurde mir zugleich auch klar, wie freundlich die Leute hier sind. Auch wenn man manchmal nicht die gleiche Sprache spricht, kann man sich mindestens

Chingay Parade

mit Händen und Füßen verständigen. Ich hatte auch die Gelegenheit mit einem örtlichen Team zusammenzuarbeiten und mehr darüber zu lernen, wie deren Alltag verläuft. Trotz der langen Arbeitstage fanden meine Kollegen immer die Zeit sich beim gemeinsamen Mittagessen (und oft auch Abendessen) auszutauschen. Was mir gleich auffiel war, dass diese Pausen oft um einiges länger waren als die, die ich aus Deutschland kannte. Bald merkte ich auch, dass meine Kollegen und ich ein unterschiedliches Verständnis von Entfernungen hatten, was ich sehr amüsant fand. Da Singapur nicht sehr groß ist fand ich, dass besonders alles, was zentral gelegen ist, zu Fuß gut und recht schnell erreichbar ist, während meine Kollegen bereits bei einem viertelstündigen Sparziergang in ein Taxi oder in die MRT sprangen. Allerdings verstand ich sie besser, als ich die ersten Tage zu Fuß ins Office ging und ich ganz verschwitzt ankam, weil es in der Früh schon so warm und schwül war.

Lazarus Island

Mittlerweile sind schon zwei Monate um. Ich habe hier viel gesehen und viel gearbeitet und gelernt und ich habe die Zeit wirklich genossen. Ich habe hier sogar ein paar tolle Sachen gemacht, die ich zu Hause noch nicht erlebt hatte, wie beispielsweise die GoKart Fahrt oder das Coldplay Konzert. Mein Wunsch wäre es, etwas mehr Zeit zu haben um auch die Länder zu erkundigen, die von hier aus eigentlich sehr schnell zu erreichen sind. Allerdings ist ein Wochenende dafür oft zu kurz. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass ich mein Praktikum hier machen durfte und ich freue mich, dass ich noch einen ganzen Monat hier verbringen kann. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei PwC Stairway bedanken, dafür dass sie diese unbezahlbare Erfahrung für mich möglich gemacht haben.

Kein Goodbye aber ein auf Wiedersehen aus Singapur

Mein Praktikum in Singapur ist nun auch schon fast zu Ende gegangen und ich kann definitv sagen, die Muehe bis hier herzukommen hat sich gelohnt. Rueckblickend hatte ich in der Zeit die Moeglichkeit sehr viel zu lernen – kulturell wie auch fachlich und auch mein Interesse fuer Asien habe ich entdeckt.

Die letzten Wochen vor meiner Abreise und seit meinem letzten Beitrag sind sehr schnell vergangen. Wir hatten beispielsweise vom German Business Network in Sinagpur eine Faschingsfeier, auf welcher wir mit deutschen Koestlichkeiten wie Krapfen, Brezen, Brot und Bier versorgt wurden. Ausserdem ist Iris, eine weitere Stairway Praktikantin, deren Videoblog ihr verfolgen koennt, zur Unterstuetzung angekommen. Zusammen sind wir auf meiner „Sinagpur – to do – Liste“ weiter voran gekommen um in meinen letzten und ihren ersten Wochen noch einmal kuturell moeglichst viel aufzuschnappen.

       

Singapur ist eine sehr gruene Stadt und hat demnach neben den Parks und Gaerten sogar eine Art Regenwald zu bieten, indem wir ein paar neugierigen Affen begegnet sind. Hier kommt man beim „Wandern“ richtig ins Schwitzen. Auch die Tempel und Moscheen Singapurs, von denen ich schon im ersten Beitrag berichtet habe, haben wir einmal richtig unter die Lupe genommen. Gekleidet mit den klassischen Umhaengen, waren wir dann auch gewappnet um in die verschiedenen Kulturen und Religionen einzutauchen.

Zudem hatten wir die Moeglichkeit an der alljaehrlichen Chingay Parade teilzunehmen. Dieses Event ist die groesste Umzugsparade Asiens. Das Wort Chingay ist aequivalent zu huang yi (妆艺) auf Manderin was so viel wie die Kunst der Kostueme und Masken bedeutet. Zugegebenermassen habe ich mich wie in Rio gefuehlt – auch wenn ich dort noch nie war. Ich muss wirklich sagen, die Parade war das Highlight von meinem Aufenthalt in Singapur!

Auch haben wir es zwischen der Arbeit geschafft noch ein Wochenendausflug nach Malaysia zu unternehmen. Also ihr merkt das „Aus Singapur kommst du nicht raus“ meiner Kollegen ist dann doch nicht so wahr. Melaka ist nur eine Busfahrt – welche jedoch ziemlich abenteuerlich sein kann – entfernt. Malaysia ist mit seinen Straenden, Sehenswuerdigkeiten und herzlichen Bewohnern und vorallem dem geschmackvollen Essen definitiv einen Besuch wert.

Um den Ausblick ueber Singapur die letzten Tage nocheinmal zu geniessen sind wir zusammen auf das Marina Bay – das Hotel in Form eines Schiffs, welches jeder Tourist mit Singapur verbindet – gegangen. Diese Aussicht hat mir nochmal gezeigt, warum ich mich fuer diese atemberaubende Stadt entschieden habe.

Hiermit moechte ich mich auch verabschieden und fuer die tatkraeftige Unterstuetzung seitens Deutschland wie auch Singapur bedanken, welche die Organisation meines Praktikums moeglich gemacht haben.

Ihr koennt euch allerdings auf weitere Updates aus Singapur von Iris freuen.

xoxo

Aus Singapur kommst du nicht raus – eine Stadt mit vielen Gesichtern

Aus Singapur kommst du nicht raus – das waren die ersten Worte meiner PwC- Kollegen in Singapur. Etwas noerdlich weiter auf dem Globus bist du schon in Malaysia, in die anderen Himmelsrichtungen landest du sehr schnell im Ozean oder auf den zahlreichen, kleinen indonesischen Inseln – aber dazu spaeter mehr.

33 Grad – 20 Uhr – Ich. Am Flughafen. In einer grossen Stadt. Ziemlich nervoes. Mit einem Koffer bepackt. Wartend auf meinen Taxifahrer. Dieser meinte nach dem Einsteigen erst einmal zu mir: Keine Sorge – Singapur ist eine sichere Stadt. So sauber und ordentlich wie ein gebügeltes Hemd.

Und damit hatte er recht. Singapur gilt als eine der saubersten und vor allem auch sichersten Staedte der Welt. Ein Grund mehr, sich den Stadtstaat einmal genauer anzusehen, was ich in den letzten Wochen auch getan habe. Diese Stadt hat eine Vielfalt zu bieten, die fast keine andere Stadt uebertreffen kann.

Sentosa, eine Strandoase mitten in Singapur, welche man mit einer Seilbahn erreichen kann. Dieser Teil von Singapur gleicht mit seinen Universal Studios, einem Aquarium sowie Wasserpark einem Freizeitpark fuer Erwachsene. Ein paar Schritte weiter gelangt man nach Chinatown und Little India mit ihren Tempeln und Moscheen, dem Geruch von Gewuerzen, Curry, ueberstaeht mit bunten Haeusern und unzaehligen kleinen Restaurants sowie Shops mit Souvenirs und Apotheken mit traditionellen chinesischen Arzneimitteln. Im Gegensatz hierzu findet man Gebauede, welche futuristischer nicht sein koennten und mitten hindurch fliesst der Singapur River, der zur Bootsfahrt und naechtlichen Spaziergaengen einlaed.

                    

Fuer die Shoppingverrueckten unter uns ist die Orchard Road perfekt – hier kannst du shoppen, bis der Arzt kommt – und wenn du einmal etwas Erholung und Natur brauchst stehen in Sinagpur zahlreiche Parks, wie der Orchideen Garden, der botanische Garten, oder auch der East Coast Park, ein Park direkt am Meer zur verfuegung. Diese beiten eine tolle Moeglichkeit aus der Stadt heraus zu kommen.

Meine Liste an to do’s in Singapur koennte wahrscheinlich einmal den Globus ueberrunden, aber Vorsicht hier gibt es auch einige DON’Ts. Verboten sind in den oeffentlichen Verkehrsmitteln zum Beispiel Kaugummis sowie Essen, Trinken und Durions (auf Grund ihres strengen Geruchs, jedoch definitv einen Versuch wert – diese Frucht wirst du in Europa nicht zu probieren und zu riechen bekommen). Zudem herrscht Linksverkehr – und das nicht nur im Strassenverkehr, nein auch auf Gehwegen und Rolltreppen.

An den Wochenenden habe ich mir die Zeit genommen, raus aus dem stressigen Arbeitsalltag zu kommen und habe mit der Faehre die benachbarten indonesischen Inseln erkundet: Batam und Bintan. So viele Gegensaetze wie auf Batam habe ich selten gesehen: Von Urlaubsresorts, ueber 4- koepfigen Familien auf Rollern, Affen am Strand bis hin zu Einheimischenwohnungen – die ein Europaer eher als Slum bezeichnen wuerde. Aber vorallem Bintan bietet mit seinen Traumstraenden ein echtes Wochenendziel zum Entspannen – Schnorcheln an den Korallenriffen, Mangroven Touren, blaues Wasser und Sonnenaufgaenge, die du niemals vergessen wirst. Die Natur hat hier einiges zu bieten – unter Umstaenden auch einzigartige Naturphaenomene, wie einen Tornado am Himmel.

Wer in Singapur bleiben will: Kusu Island, St. John`s Island oder Pulau Ubin sind definitiv einen Besuch wert. Diese Inseln laden zum Fahrradfahren und Relaxen an den Standstraenden ein.

„Schnappe kulturell so viel wie moeglich auf.“ – Das war meine Devise bevor ich hier hergekommen bin und diese Moeglichkeit hatte ich vorallem waehrend des Chinese New Years. CNY wird hier gleich eine ganze Woche mit einer Vielfalt an Essen, Feuerwerk und Strassenfesten gefeiert. Auch in der Firma, welche ich geprueft habe, hatte ich die Moeglichkeit eine CNY-Feier mitzuerleben.

Nach all dem Schwaermen nun noch ein paar praktische Tips. Die Visabeantragung ist sehr problemlos. Es muessen nur ein paar Dokumente in Deutschland auf der Webseite des Ministerium of Manpower  MOM ausgefuellt und nach Ankunft in Singapur ein Termin dort ausgemacht werden um das finale Visum zu erhalten – hierbei koennen auch die HR Kollegen vor Ort behilflich sein, welche sehr freundlich und sachkundig sind.

Laufen ist in Singapur auf Grund der Temperaturen unter Umstaenden mit etwas Schweiss verbunden – wer dies umgehen moechte kann sich einfach eine Easy Link Karte kaufen, mit welcher alle Bussen und U-Bahnen genutzt werden koennen. Das Verkehrsnetz in Singapur ist sehr komfortabel, Taxis sind jedoch auch reichlich vorhanden und bezahlbar.

Das Office ist nahe Chinatown – zentral in Singapur und ist von deiner Unterkunft in 25 Minuten per Fuss zu erreichen. Die Wohnung laesst keine Wuensche offen: moebliert mit Buegelbrett, Buegeleisen und Handtuechern, eine Servicekraft, welche sich um die Sauberkeit kuemmert, perfekt Lage nahe des Fort Canning Parks und des Clarke quay, welcher mit traumhaften Ambiente und zahlreichen Restaurants und Bars viele Touristen anlockt und das Highlight ein Pool und kleines Fitnessstudio.

Vor dem ersten Tag braucht ihr auch nicht nervoes sein. Mit Laptop und Schreibutensilien ausgestattet hatte ich am ersten Tage erst einmal ein „Get-together“ und eine Assurance Schulung bevor es am naechsten Tag schon los zum Mandanten ging…

Ein letztes Wort von mir – vom anderen Ende der Welt.

Spuehrt ihr das Kribbeln in den Fingern?

Die Zeit ist noch nicht abgelaufen – nehmt diese Erfahrung mit. Bewerbt euch – es lohnt sich!

Wenn nicht jetzt wann dann?

 

Das letzte Highlight: Annual Dinner 2016

In meine Zeit als Praktikant bei PwC Singapur fiel erfreulicherweise, neben den Feiertag Hari Raya Haji Mitte September, auch das Annual Dinner. Dieses stand unter dem Motto „Into the Future“. Das Annual Dinner ist von seiner Bedeutung her mit der der Weihnachtsfeier in Deutschland vergleichbar.

Wie wohl bei einem Annual Dinner in Asien üblich, zumindest erzählte mir ein Kollege, dass es in Shanghai auch so ist, wurde eine Tombola veranstaltet. Dabei gab es neben verschiedenen Sachpreisen, wie Restaurantgutscheinen und Iphones auch Geldpreise zu gewinnen. Leider war das Losglück weder auf der Seite meiner Kollegen, noch auf meiner.

Das Wochenende vor dem Annual Dinner konnte ich mit Hilfe eines Urlaubstages zu einem langen Wochenende ausbauen. Hierbei nutzte ich die Zeit um mir das zwei Flugstunden entfernte Bangkok anzuschauen.

Dort war es möglich, noch eine andere Seite von Südostasien kennenzulernen. Schon allein der turbulente Verkehr ist nur schwer mit dem in Singapur zu vergleichen. Außerdem konnte ich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die Bangkok für seine Besucher bereit hält, bestaunen.

Hier sieht man beispielsweise den liegenden Buddha.

Freitag ist leider auch schon mein letzter Arbeitstag bei PwC Singapur. An diesem Tag steht noch die Rückgabe des Firmenlaptops und das Feedbackgespräch mit meiner Supervisorin an.

Danach heißt es für mich, Abschied von den in der kurzen Zeit liebgewonnenen Kollegen zu nehmen und Samstag die Heimreise in das gar nicht mal mehr so warme Deutschland anzutreten.

Zum Schluss möchte ich mich noch beim Stairway Team für die erstklassige Organisation des gesamten Praktikums bedanken. Und ebenso für die Chance, diese, sowohl in persönlicher, als auch in fachlicher Hinsicht einzigartigen Erfahrungen gemacht haben zu dürfen.

Neuigkeiten aus dem sonnigen Singapur

Die letzten zwei Wochen sind wie im Flug vergangenen.

Dabei fiel, wie bereits in meinem ersten Eintrag erwähnt, das Formel 1 Nachtrennen in diesen Zeitraum. Ich machte mich also am Sonntagabend mit der MRT (so heißt die U-bahn hier in Singapur) auf, um hoffentlich auch ohne Karte etwas von dem Rennen sehen zu können. Dabei hatte ich Glück und konnte tatsächlich die Zielgerade auf der gegenüberliegenden Seite des Singapore Rivers recht gut einsehen.

In den Arbeitsalltag bei PwC Singapur habe ich mich inzwischen gut eingewöhnt. Dabei bekomme ich die unterschiedlichsten Aufgaben zugewiesen, sodass ich einen guten Einblick in die verschieden Themenbereiche, die innerhalb meiner Abteilung behandelt werden, gewinnen kann.

Auch war letzte Woche die vierteljährliche Veranstaltung „Tax Downhall“, bei der alle jüngeren Mitarbeiter zusammenkommen sind. Hierbei war es möglich, via Smartphone anonym Fragen zu stellen, die dann mittels Beamer an die Wand projiziert wurden. Der anwesende Partner beantworte anschließend diese Fragen. Dies war eine gute Gelegenheit, zu sehen, was meine Kollegen beruflich so bewegt.
Freitag nach getaner Arbeit finden sich meine Kollegen immer zu einem After-Work Drink unweit vom PwC Building zusammen. Die Einladung hierzu ließ ich mir natürlich nicht entgehen, denn dies bot eine super Möglichkeit das Nachtleben von Singapur zu erkunden.
Die Wochenenden nutze ich hierbei immer, um die Stadt zu erkunden. Dabei gibt es so viele Sehenswürdigkeiten und Orte zu besichtigen, dass es selbst nach drei Wochenenden immer noch etwas zu entdecken gibt.

Ein Highlight ist sicherlich Sentosa Island, das neben den Universial Studios Singapore und weiteren Attraktionen auch drei Strandabschnitte hat.
Einer hiervon ist Palawan Beach.

Leider habe ich die Stärke der Sonne ganz schön unterschätzt und mir einen ordentlichen Sonnenbrand geholt 😉
Über eine Hängebrücke gelangt man zu einer vorgelagerten Aussichtsplattform, die zugleich den südlichsten Punkt Kontinentalasiens darstellt.

Zum Staunen bringen einen auch die zahlreichen Tempelanlagen, die in Singapur zu finden sind. Hier auf dem Foto ist der Thian Hock Keng Tempel zu sehen, der sich gleich um die Ecke vom Büro befindet.

Die ersten vier Wochen meines Praktikums sind nun schon vergangen, somit ist leider schon „Halbzeit“. Von meinen weiteren Erlebnissen und Erfahrungen hier in Singapur werde ich euch natürlich bald wieder berichten.

Hallo Singapur!

Nun ist bereits die erste Woche meines Praktikums bei PwC Singapur im Bereich Tax vorbei. Von meinen Erfahrungen hierbei, will ich euch gerne berichten:
Bereits im Vorfeld konnte ich einen ersten Eindruck von der sehr effizienten und gut organisierten Verwaltung gewinnen. Die Beantragung des nötigen Arbeitsvisums, des sogenannten Work-Holiday-Passes erforderte nur eine Email mit den relevanten Daten, sowie einen persönlichen Termin zur Ausstellung.

An meinem ersten Arbeitstag erwartete mich, wie alle anderen neuen Praktikanten ein allgemeines Training um PwC näher kennenzulernen und eine IT Einweisung. Die anderen Praktikanten, sonst alle aus Singapur, waren sehr interessiert und löcherten mich mit Fragen zu meinem Leben in Deutschland.
Hierbei konnte ich nichts von „asiatischen Zurückhaltung“ feststellen, ich wurde sehr herzlich empfangen und auch sofort eingeladen, mit ihnen in der Mittagspause bei einem nahegelegen Imbiss zu essen.

Am Nachmittag ging es dann direkt in meine neue Abteilung im Bereich Corporate Tax. Auch hier wurde ich von meiner Supervisorin und meinen beiden Buddies sehr freundlich empfangen und bekam erstmal eine Führung durch die Abteilung. Danach ging es auch schon direkt mit meiner ersten Aufgabe los.

Nachdem am ersten Wochenende auf Grund meines Jetlags nur wenig Zeit zum Erkunden dieser wunderschönen Stadt blieb, kam mir dieses verlängerte Wochenende gerade recht. Montag war nämlich Hari Raya Haij, ein islamischer Feiertag, der aber in ganz Singapur als Feiertag gilt.
Die Zeit nutzte ich um einige Seiten des so facettenreichen Singapurs näher kennenzulernen.

Hier sieht man eine typische Straße in Chinatown. Dabei werden hier die unterschiedlichsten Waren angeboten. Gerade am Sonntag herrscht aber ein großes Gedränge, bei dem es fast kein Durchkommen gibt.

Die imposante Skyline vom Business District ist charakteristisch für Singapur. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Marina Bay Sands, ein berühmtes (mehr …)

Abschied von Singapur

Ich hatte das Glück zu Chinese New Year, zu Beginn des chinesischen Jahres des Affen, in Singapur zu sein. Bereits Wochen im Voraus wurde nicht nur Chinatown mit den traditionellen roten Lampen und Papierbändern dekoriert.

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Auch konnte man im Büro viele Boxen mit „Chinese New Year Goodies“ entdecken. Das Neujahrsfest umfasst 15 Tage und die ersten beiden Tage sind in Singapur gesetzliche Feiertage. All meine Kollegen, die nicht aus Singapur stammen, flogen zu dem Fest in ihre Heimatländer um mit ihren Familien zu feiern. Auch ich nutzte das verlängerte Wochenende für einen Trip nach Kambodscha. Witzigerweise war das PwC Cambodia Office in derselben Straße wie unser Hotel in Phnom Penh. Dieses Office ist etwas kleiner als das in Singapur:)

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In Kambodscha konnte ich auch eine andere Seite von Südostasien entdecken und beispielsweise verschiedene Tempel besichtigen.IMG-20160322-WA0001Hier ist der Angkor Wat Tempel, UNESCO Weltkulturerbe, bei Sonnenaufgang zu sehen.

Aber auch von Singapur aus kann man interessante Ausflüge machen, beispielsweise auf  Pulau Ubin, St. Johns Island oder Bintan Island.

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In das Arbeitsleben hier habe ich mich mittlerweile sehr gut eingelebt. Mit dem Team der German Business Group besuchten wir ein Networking-Event des German Centres in Singapur.

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Mein drittes und letztes Engagement war auf mein Anliegen ein Kunde im Financial Services. So lernte ich nicht nur andere Prüfungsmethoden kennen, sondern konnte auch meine letzten Wochen im Office verbringen.

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Für Singapurer spielt das Essen eine sehr große Rolle. Selbst an stressigen Tagen wird versucht auswärts zu essen. Üblicherweise geht man zum Mittagessen zu einem sogenannten Hawker Center, in dem gutes Essen für einen günstigen Preis angeboten wird. Ein Hawker Center, das sehr nah am Office ist, ist das Lau Pat Sat, welches bereits im 19. Jahrhundert erbaut wurde.

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Aber an meinem letzten Arbeitstag wurde ich von meinen Kollegen in ein traditionelles Restaurant eingeladen.

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Und zuletzt noch ein paar typische Impressionen aus Singapur.

 

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Alles in allem hatte ich eine wundervolle Zeit in Singapur! Ich werde das Land, das Wetter, das Essen, meine Kollegen und meine neuen Freunde sehr vermissen und kann ein Praktikum in diesem Stadtstaat nur empfehlen:)