As-salam alaykom

Hallo ihr Lieben,

seit meiner Ankunft in Dubai sind bereits einige Wochen vergangen und ich möchte den 46. Nationalfeiertag der Vereinigten Arabischen Emirate („VAE“) dazu nutzen, Euch von meinen ersten Eindrücken zu berichten.

Der 46. Nationalfeiertag und Dubais Stadtbild

Vor 46 Jahren ergriffen die damaligen Scheiche die Initiative zur Gründung einer Föderation der Emirate, sodass am 2. Dezember 1971 die Flagge der VAE das erste Mal gehisst wurde. 

Dubais Geschichte – ebenso wie diejenige der VAE – ist bei weitem nicht so umfangreich wie die manch anderer Länder im Nahen Osten. Aber die rasante Entwicklung der Stadt von einem kleinen Perlenfischerdorf zu einer modernen Handelsmetropole spiegelt wunderbar den Charakter dieser Stadt wieder: ständiger Wandel gemischt mit dem Drang zur Superlative. Obwohl beispielsweise der Burj Khalifa – das seit 2008 höchste Bauwerk der Welt – mit seinen 828 Metern die Skyline von Dubai überragt, ist bereits ein neuer Wolkenkratzer in Planung. Der so genannte Dubai Creek Harbour soll den bisherigen Wolkenkratzer um einiges überragen und rechtzeitig zur Weltausstellung 2020 eingeweiht werden. Dies verdeutlicht nur zu gut, dass Dubais Stadtbild permanent „currently (!) under construction“ ist

Nahezu ausnahmslos alle Gebäude und Einrichtungen der Wüstenmetropole sind klimatisiert. Neben den Büros und Hotelzimmern werden auch die Außenpoolanlagen, die Metro und sogar die Bushaltestellen gekühlt. Zugegebenermaßen erscheint dies zunächst sinnvoll, wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Sommer zeitweise bis zu 50 Grad am Tag erreichen und es nachts selten unter 30 Grad abkühlt. Verlässt man jedoch die stark klimatisierten Einrichtungen, wird man jedes Mal erneut von einer saunartigen Hitzewelle erschlagen. Diese starken Temperaturunterschiede haben mich anfangs sehr geschlaucht. Dadurch, dass es mittlerweile aber auf angenehme 30 Grad am Tag abgekühlt hat, hat sich dieses anfängliche Problem gelegt.

Arbeiten bei PwC Dubai und Dubais Bevölkerung

An meinem ersten Arbeitstag bei PwC Dubai wurde ich dem Transfer Pricing („TP“) Team zugeordnet, das sich primär um die Ermittlung und Dokumentation der fremdüblichen Preise und Konditionen für konzernintern erbrachte Leistungen kümmert. Die Kollegen stammen aus den verschiedensten Ecken der Welt: Spanien, Kanada, Indien, Pakistan und Ägypten.

Diese multikulturelle Zusammensetzung der Teams ist eine weitere Besonderheit Dubais, schließlich sind in den VAE die Emirater in der Minderheit. Etwa 85 % der Einwohner sind Expatriates. Sie erbringen den größten Teil der Wirtschaftsleistung und kommen vorwiegend aus dem südlichen Asien, wie etwa Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka und den Philippinen. Weil vorrangig jüngere kräftige Männer für gering qualifizierte Arbeiten primär im Bauwesen angeworben werden, sind zurzeit nur etwa ein Viertel aller Einwohner weiblich. Dies erklärt auch, warum es in der Metro separate Abteilungen eigens für Frauen und Kinder gibt, die bei weitem nicht so überfüllt sind wie die Männerabteilungen. 

Das TP Team sitzt im achten Stock im Emaar Square, das sich direkt neben der Dubai Mall und somit dem Burj Khalifa befindet. Beim Verlassen des Büros am Abend kann man daher jedes Mal einen netten Blick auf das höchste Gebäude der Welt werfen – für mich die schönste Art den Feierabend einzuläuten!

Der Arbeitsalltag im PwC Office ist meist etwas hektischer als man es von deutschen Büros gewöhnt ist, was grundsätzlich dem Umstand des Großraumbüros geschuldet ist. Ob nun die damit verbundenen Vorzüge der kurzen und gleichzeitig persönlichen Kommunikationswege oder jedoch der vergleichsweise hohe Lärmpegel überwiegt, ist wohl eine Frage der Konzentrationsfähigkeit. In jedem Fall habe ich über die Zeit gelernt, die Geräuschkulisse besser auszublenden, und gleichzeitig feststellen können, dass das Kontakteknuepfen in solchen Bueros wie von selbst laueft. Schließlich kommt man nicht drum herum, am Gespräch der Kollegen mitzuhören (oder vielleicht auch zu lauschen) und hin und wieder seinen eigenen Senf dazu zu geben.

A propos Senf: Ich möchte Euch nicht zu sehr mit meinen ersten Eindrücken aus dem wunderbaren Dubai überhäufen. Daher verabschiede ich mich an dieser Stelle und freue mich, euch schon bald weiteres aus meinem Aufenthalt in den VAE zu berichten!

Time to say „Goodbye“ to Abu Dhabi!

Hallo aus Abu Dhabi,

mein Stairway Praktikum bei PwC im Abu Dhabi Office in den Vereinigten Arabischen Emiraten neigt sich dem Ende zu. Morgen frueh fliege ich bereits zurueck nach Deutschland.

Rueckblick

Waehrend meines Praktikums im transfer pricing team habe ich einen Einblick in die steuerliche Beratung bei PwC im internationalen Umfeld bekommen. Ich durfte bei der Erstellung von Local Files mitwirken, habe ‘Benchmarking Studies’ durchgefuehrt und mir wurde ein Einblick in die taegliche Arbeit im Bereich des transfer pricing gewaehrt. Sowohl fachlich, als auch persoenlich habe ich viel gelernt. Der Austausch mit meinen Kollegen aus den USA, Indien, Frankreich, England, Eritrea und Rumaenien war super interessant. Die vergangenen zwei Monate waren eine echte Bereicherung fuer meine berufliche Zukunft!

Ausblick

Sobald ich wieder zurueck bin werde ich mein Master Studium fortsetzen. Ich werde aber sicherlich ueber das Keep in Touch (KIT) Programm mit PwC in Kontakt bleiben. Nach diesem Praktikum bin ich motivierter den je und blicke zuversichtlich in meine berufliche Zukunft.

Zum Schluss moechte ich all’ denjenigen, die noch zoegern sich zu bewerben sagen: Traut euch! All’ denjenigen die sich bereits beworben haben moechte ich viel Erfolg im Bewerbungsprozess wuenschen. Und denen die bereits eine Zusage zum Stairway Praktikum erhalten haben kann ich nur gratulieren.

Ein letztes Mal sende ich euch sonnige Gruesse aus Abu Dhabi!

Nora

Die Wueste Abu Dhabi’s

Hallo aus Abu Dhabi,

ein besonderes Highlight in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein MUST-DO ist eine Wuestensafari. Meine Kollegen aus dem PwC Office in Abu Dhabi haben mir empfohlen eine Wuestensafari am Abend zu machen und mir viele hilfreiche Tipps gegeben. Das Angebot an Safaris und Anbietern ist gross. Auch wenn die meisten Angebote aehnlich klingen lohnt es sich zu vergleichen und die Bewertungen zu lesen.

Waehrend einer Safari am Abend erlebt man so einiges – hier moechte ich ein paar meiner Erlebnisse mit euch teilen:

Dune Bashing

Die Fahrt von Abu Dhabi in die Wueste dauert ungefaehr eine Stunde. Und in der Wueste angekommen faengt der Spass an: Mit dem Gelaendewagen geht es die Duenen hoch und steil bergab. Mir hat die Fahrt richtig gut gefallen und es lief auch fast alles glatt – bis ein Wagen aus unserer Karawane ploetzlich in der Duene feststeckte. Unser Fahrer konnte darueber nur lachen und nach kurzer Zeit und mit Hilfe eines Abschleppseils konnte der Wagen wieder befreit werden.

 

 

Kamelfarm

Auf dem Weg zum Camp wurde ein kurzer Zwischenstopp auf einer Kamelfarm eingelegt. Hier hatten wir die Moeglichkeit Kamele zu streicheln und Fotos zu machen. Die Kamele schienen alle recht unbeeindruckt von unserem Besuch – nur eine Kamelmutter war nicht ganz damit einverstanden, dass Ihr Baby sich neugierig zwischen die Touristen mischte. Einer der Kamelbesitzer entschaerfte die Situation indem er das kleine (wuetend schreiende) Kamelbaby von der Gruppe wegtrug – waehrend die aufgebrachte Kamelmutter ihn verfolgte um ihr entfuehrtes Baby zu befreien.

 

 

 

 

Wuestencamp

Im Wuestencamp wurden wir bereits erwartet und mit Tee, Kaffee und Datteln begruesst. Vor Ort werden viele verschiedene Aktivitaeten angeboten, z.B. Kamelreiten, Sandboarding und Quad fahren. Zum Abend hin kann man ausserhalb des Camps einen wunderschoenen Sonnenuntergang geniessen. Anschliessend gibt es ein BBQ-Diner und eine Bauchtanzshow. Wer moechte kann eine Shisha rauchen oder sich ein Hennatattoo auf die Hand malen lassen.

Viele Gruesse aus Abu Dhabi!

Nora

Alltag & Freizeit in Abu Dhabi

Hallo aus Abu Dhabi,

weitere zwei Wochen sind vergangen und die Haelfte meines Stairway Praktikums ist leider schon vorbei. Die Arbeit im Bereich des transfer pricing ist auch jetzt noch spannend, interessant und vorallem lehrreich.

In diesem Blogbeitrag moechte ich euch aber darueber berichten wie das alltaegliche Leben ausserhalb des PwC Office ausschaut und welche Sehenswuerdigkeiten die Stadt Abu Dhabi zu bieten hat.

Alltag in Abu Dhabi

Mein erstes Wochenende habe ich damit verbracht die Supermaerkte auszukunschaften. Auf der Suche nach typisch arabischen Lebensmitteln musste ich feststellen, dass die Emiratis am liebsten Produkte importieren. Das heisst, hier in den Supermaerkten bekommt man quasi alles das zu kaufen was es bei uns auch gibt. Viele europaeische und amerikanische Produkte. Ich habe hier sogar schon Schogetten im Regal liegen sehen.

Obwohl mein Apartment ueber eine Kuechenzeile verfuegt, habe ich mir bisher nicht die Zeit genommen zu kochen. Sicherlich auch, weil es hier einige Lieferdienste mit einer vielfaeltigen Auswahl gibt.

Um in Abu Dhabi von A nach B zu gelangen nutzt man am Besten das Taxi. Hier in Abu Dhabi fahren zwar auch Busse, aber mit dem Taxi ist man deutlich flexibler und schneller unterwegs.

Freizeit in Abu Dhabi

Abu Dhabi ist vielleicht weniger bekannt als Dubai, dennoch hat die Stadt einiges zu bieten:

Corniche Beach

Die Corniche erstreckt sich entlang der westlichen Kueste von Abu Dhabi. Hier kann man spazieren gehen, fahrrad fahren oder joggen. Darueber hinaus findet man hier auch den Corniche Public Beach an dem man fuer 10 Dirham einen entspannten Tag am Strand verbringen kann inklusive Blick auf die Skyline von Abu Dhabi.

TrainYAS @ Yas Marina Circuit

 

Yas Marina Circuit

Die Formel 1 Rennstrecke Yas Marina Circuit liegt etwas ausserhalb Abu Dhabi’s (in direkter Nachbarschaft zur Ferrari World). Der Kurs wurde von einem deutschen Rennstrecken-Designer entworfen und ist 5,5 km lang. Jeden Dienstag Abend findet auf der Rennstrecke das Event TrainYAS statt – Radfahrer, Jogger und Freizeitsportler koennen an diesem Abend die Rennstrecke nutzen. Nach einer kurzen Registrierung vor Ort kann man sich kostenlos ein stylisches blaues Fahrrad (inklusive Helm) ausleihen und ein paar Runden auf der Formel 1 Rennstrecke drehen. Ein super Event, dass ich wirklich jedem empfehlen kann!

Saadiyat Island

Die Insel Saadiyat liegt oestlich von Abu Dhabi und ist keine gaenzlich kuenstlich aufgeschuettete Insel, sondern wurde nur durch zusaetzliche Aufschuettungen vergroessert. Auf der Insel entstehen zur Zeit einige Hotels und Kultureinrichtungen (wie z.B.das Louvre Abu Dhabi). Der Saadiyat Public Beach ist definitive der schoenste und weitlaeufigste Strand in Abu Dhabi. Genau wie am Corniche Public Beach vermietet die Firma Bake Strandliegen inklusive Sonnenschirm am Saadiyat Public Beach, jedoch verfuegt der Saadiyat Public Beach ueber einen breiteren und schoeneren Strand und einen unverbauten Blick aufs offene Meer.

Scheich-Zayid-Moschee

Scheich-Zayid-Moschee

Die Scheich-Zayid-Moschee ist die groesste Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate. Erbaut auf einem Huegel und ausgestattet mit ueber 40 unterschiedlich grossen, schneeweissen Kuppeln und 4 Minaretten ist sie schon von weitem sichtbar. Die Moschee ist oeffentlich zugaenglich, es wird jedoch auf angemessene Kleidung geachtet. Bevor man das Gelaende der Moschee betreten darf bekommen Maenner ein weisses Gewand und Frauen ein blaues oder braunes bodenlanges Gewand mit Kaputze fuer die Dauer des Aufenthalts. Die Moschee und der grosse Gebetsraum mit seinen Kronleuchtern ist beeindruckend und definitiv einen Besuch wert.

Emirates Palace Hotel

Das Emirates Palace Hotel ist eines der luxuriösesten Hotels der Welt. Das Hotel verfuegt ueber 302 Zimmer, 92 Suiten und die sechs “Ruler Suites” die von der Herrscherfamilie von Abu Dhabi für die Regenten der im Golf-Kooperationsrat zusammengeschlossenen Nachbarn im Hotel eingerichtet wurden. Die sechs “Ruler Suites” sind identisch gestaltet und werden nicht vermietet.

All‘ das und noch viel mehr kann man waehrend des PwC Stairway Praktikums erleben. Die Eindruecke rund um PwC und die steuerliche Beratung im internationalen Umfeld verbunden mit den Erlebnissen in der Freizeit machen das PwC Stairway Praktikum so einzigartig. Ich nutze jeden Tag um neue Erfahrungen zu sammeln und werde meine Zeit hier im PwC Office in Abu Dhabi nie vergessen.

Viele Gruesse!

Nora

مرحبا – ein Hallo aus Abu Dhabi!

Hallo aus Abu Dhabi,

mein Name ist Nora. Ich bin 28 Jahre alt, studiere BWL im Master an der Universitaet Potsdam und fuer die Zeit vom 03.September bis 31.Oktober 2017 verlasse ich meine geliebte Heimatstadt Berlin und mache mich auf ins sonnige Abu Dhabi (UAE).

Auf mich wartet ein spannendes 2-monatiges Praktikum bei PwC im Abu Dhabi Office. Ich werde in der LoS Tax die Arbeit des transfer pricing Teams kennenlernen und unterstuetzen. Von meinen Erfahrungen, Erlebnissen und Herausforderungen moechte ich euch in diesem Blog berichten.

Lets start from the beginning…

Reise nach Abu Dhabi

Am Sonntag den 03. September ging es fuer mich von Berlin nach Abu Dhabi. Die 6-stuendige Reise verging “wie im Flug” und der Transfer vom Flughafen zum Hotel verlief ohne Probleme.

Ankunft & die ersten Tage in Abu Dhabi

Im Hotel angekommen durfte ich sogleich mein sehr geraeumiges Apartment beziehen. Das Apartment ist mit Wohnzimmer inkl. Schreibtisch, einer Kuechenzeile, einem grossen Badezimmer und einem noch groesseren Schlafzimmer komplett ausgestattet. Dazu kommt der Housekeeping-Service und die Moeglichkeit das Fitnessstudio, sowie den Pool in der obersten Etage zu nutzen.

Mein erster Arbeitstag begann gleich am naechsten Tag. Puenktlich um 8 Uhr machte ich mich mit dem Taxi auf den Weg zum PwC Office. Dort wurde ich vom transfer pricing Team empfangen. Anschliessend wurde ich von Sara aus der HR-Abteilung (sogar teilweise auf deutsch) durch das PwC Office gefuehrt. Im Verlauf meiner ersten Arbeitswoche durfte ich mich in die theoretischen Grundlagen des Transfer Pricing einarbeiten und mich mit dem Arbeitsablauf im PwC Office vertraut machen.

Arbeitsalltag in Abu Dhabi

Fuer mich ist es das erste Praktikum mit PwC, mein erstes Mal in den Vereinigten Arabischen Emiraten – und auch sonst gibt es viele “das-erste-Mal-Erlebnisse”: z.B. das erste Mal im business dress ins Office, das erste Mal arbeiten in einem Grossraumbuero, das erste Mal an einer Telefonkonferenz in englisch teilnehmen und last but not least das erste Mal im Bereich transfer pricing arbeiten.

Die Arbeitswoche hier in den UAE beginnt am Sonntag und endet folglich am Donnerstag (somit wird aus dem “casual Friday” ein “casual Thursday”). Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr und endet meist gegen 18 Uhr. Ich habe hier viele nette Kollegen und werde von ihnen in verschiedene Projekte mit eingebunden. Bisher durfte ich bei der Erstellung von Angemessenheitsdokumentationen (“Local File”) und den damit verbundenen Benchmarkings mitarbeiten. Außerdem durfte ich an zwei Telefonkonferenzen/-interviews teilnehmen.

In meinem naechsten Blogbeitrag werde ich euch mehr ueber das alltaegliche Leben in Abu Dhabi und die Sehenswuerdigkeiten der Stadt berichten.

Bis dahin sende ich euch sonnige Gruesse aus Abu Dhabi!

Nora

Neues aus Dubai!

Die Zeit ist wie im Flug vergangen und mein letzter Beitrag liegt ein paar Tage zurück, sodass ich euch nun ein wenig von meinem Alltag berichten möchte.

Unter der Woche lerne ich im Büro nicht nur fachlich sondern auch kulturell viel dazu, da die Diversität unter den Mitarbeitern in Bezug auf ihre Herkunft sehr hoch ist. Allein in meinem zwölf-köpfigen Team gibt es Mitarbeiter aus Spanien, Griechenland, Indien, Ägypten, Luxembourg und Deutschland und es wird insgesamt untereinander nicht nur Englisch sondern auch Französisch, Spanisch oder Arabisch gesprochen. Das Arbeitsklima ist trotz, oder aber gerade aufgrund dieser kulturellen Heterogenität super und wirklich alle Mitarbeiter sind zu jeder Zeit sehr aufgeschlossen und hilfsbereit.
Durch die Struktur des Büros (Großraumbüro mit anschließenden Parnterbüros und Meetingräumen) ist die Lautstärke zwar grundsätzlich höher als im Frankfurter PwC Office, in dem jeder Mitarbeiter in einem eigenen kleinen Büro sitzt, allerdings sind die Kommunikationswege über die verschiedenen Teams hinweg hier wesentlich kürzer und es ist oft einfacher mit jemandem persönlich, als über das Telefon oder via Email zu kommunizieren. IMG_5969

Neben dem normalen projektgeleiteten Arbeitsalltag finden hin und wieder Veranstaltungen im Office statt. So wurde u.a. zu Helloween dekoriert und die Kinder der Mitarbeiter wurden einen Nachmittag eingeladen, über alle Partnerbüros hinweg ‚Trick or Treat‘ Naschereien zu sammeln. Eine weitere Veranstaltung gab es in Bezug auf das indische Diwali Fest – Dieses ist ein hinduistisches Lichterfest welches den Sieg des Guten über das Böse bzw. des Lebens über den Tod feiert. Insbesondere wurde aber auch anlässlich des Nationalfeiertages Anfang Dezember dekoriert und es gab jede Menge Leckereien in den Nationalfarben.

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Eines der Wochenenden habe ich genutzt, um mich im ‚alten Dubai‘ umzusehen. Entfernt von den riesigen Shopping Malls und der unglaublichen Skyline der Stadt ist es sehr zu empfehlen sich auch einmal auf dem Gold- oder Gewürzsouk umzusehen und sein Verhandlungsgeschick zu testen.
Für den Rückweg bot es sich an, die Wasserfähre zu nutzen und dabei den Sonnenuntergang zu genießen.

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Darüber hinaus habe ich ebenfalls den „Butterflygarden“ besucht und einen Tag in einem der Wasserparks der Stadt verbracht. Beides ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

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Bis Bald!

Marhaba aus Dubai!

Es sind nun gute zwei Wochen vergangen, seitdem ich nach einem 6,5 Stunden Flug in Dubai gelandet bin. Mich erwartete eine unglaubliche Stadt, in der ich mich schon jetzt richtig wohl fühle. Die Tage sind so schnell vergangen, dass ich es erst jetzt schaffe mich von hier aus zu melden.
Nach meiner Ankunft im Hotel hatte ich noch einen Tag Zeit, um mich in meiner noblen Unterkunft einzurichten. Diese befindet sich nicht weit entfernt vom PwC Office im 26. Stock eines Hotelgebäudes im DIFC Bezirk und hat eine sehr gute Anbindung zur Metro. Der Fußweg dorthin dauert lediglich 3 Minuten. In meinem Doppelzimmer mit anliegendem Wohnzimmer und einer kleinen Küche konnte ich mich schnell einleben. Den Hotelpool und das Gym habe ich natürlich auch schon genutzt.

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Am zweiten Tag begann für mich der Arbeitsalltag. Wie manch andere Stairway-Praktikanten hatte ich keine Einführungsveranstaltung, sondern bin direkt in meine Abteilung gebracht worden. Nach einem herzlichen Empfang und einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch schon mit spannenden Themen los. Der erste, sehr angenehme Arbeitstag verging daher wirklich schnell und war damit auch schon der letzte Arbeitstag der Woche. Denn hier in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist grundsätzlich das Wochenende am Freitag und Samstag. Dieses hat allerdings einen positiven psychologischen Effekt, solang man es bspw. aus Deutschland anders gewohnt ist, da man am Montagabend schon 2/5 der Woche erledigt hat, ohne den Sonntag als Arbeitstag richtig wahrzunehmen.

An den beiden freien Tagen konnte ich somit noch ein paar organisatorische Dinge erledigen, aber erkundete natürlich auch eine der dutzenden Shopping Malls. Mit 1200 Geschäften auf einer Fläche von 350.000 qm bleibt in der Dubai Mall kein Wunsch unerfüllt, wobei die Fülle an Möglichkeiten ebenso ein hohes Risiko mit sich bringt, sich zu verlaufen. Wer hier in der Mall keine Lust zum Shoppen hat, kommt beim Schlittschuhlaufen oder im Dubai Aquarium ebenfalls auf seine Kosten.

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Während meiner ersten richtigen Arbeitswoche nutzte ich die Feierabende, um verschiedene Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte zu erkunden. So fuhr ich unter anderem zum Madinat Souk nahe des Burj Al Arab und besuchte die Neos Bar im 63. Stock des Address Hotels, die einen wunderbaren Ausblick auf den Burj Khalifa bietet.

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Meine zweite Arbeitswoche war durch den Feiertag zum islamischen Neujahr schon am Mittwoch vorbei und ich konnte den freien Donnerstag nutzen, um eine Tour in die Wüste zu machen. Fern von jeglichen Hochhäusern sind wir über die Sanddünen zu einem von zahlreichen Wüstencamps gefahren.

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Bis bald!