Farewell from London

Ein halbes Jahr ist verflogen, mein Praktikum ist vorbei und ich bin zurück in Berlin. Da ich über die Zeit in London zugegebenermaßen nicht übermäßig schreibwütig war, werde ich nun versuchen, alle versprochenen Infos und meine wichtigsten Eindrücke in einem letzten Blogpost zusammenzufassen. Beginnen wir mit der Unterkunft.

Wie wohnt ein Stairway-Praktikant in London?

Die Kurzantwort (man entschuldige mir den stilistischen faux-pas): hammergeil! 6 min zum Tower of London, 10 min zur Tower Bridge, 3 min zum Monument of the Great Fire, 12 min zum Borough Market – was klingt wie der Ausgangspunkt für eine Stadtführung durch die City of London zu Fuß war tatsächlich für ein halbes Jahr mein Zuhause. Der einzige Nachteil: in der Gegend wohnt fast niemand. Es gibt hauptsächlich Büros, sodass sich die meisten umliegenden Restaurants bzgl. ihrer Öffnungszeiten an normalen Bürozeiten orientieren und entsprechend abends und am Wochenende geschlossen haben. Bei meiner Unterkunft handelte es sich um ein Serviced Apartment, also sehr ähnlich zu einem Hotel. Die kleine Zweizimmerwohnung war voll möbliert, hatte eine kleine, voll ausgestattete Küche mit Geschirrspüler, eine Waschmaschine, Klimaanlage und wurde einmal wöchentlich gereinigt. Geht es besser? Ich glaube kaum.

Die Londoner PwC-Offices

Drei Stück an der Zahl, allesamt super zentral gelegen.
Das größte Office ist jenes am Embankment Place – gegenüber vom London Eye und 5 min zu Fuß vom Trafalgar Square entfernt. Neun Stockwerke, riesengroß, mit zwei „Ecktürmen“, in denen sich Meetingräume mit einer grandiosen Aussicht über London befinden. In diesem Office war ich die meiste Zeit „stationiert“.
Das nächste Office befindet sich in More London, direkt neben dem Rathaus (der Form wegen auch „Motorradhelm“ genannt) und der Tower Bridge. Hier sitzen hauptsächlich die Kollegen aus dem Bereich Financial Services (Banken und Versicherungen).
Das dritte Londoner PwC-Office befindet sich in der Hay’s Galleria. Es ist das kleinste der drei Büros und da hier die Legal- und Tax-Kollegen arbeiten war ich nie dort.
In allen Offices gibt es hauptsächlich Open Space-Arbeitsplätze, wo die Schreibtische von Woche zu Woche neu gebucht werden müssen. Das hat den Vorteil, dass man innerhalb des Büros auch mal „herumkommt“ und auch andere Kollegen kennenlernt. Lediglich die Partner haben eigene Büros, die in deren Abwesenheit auch als Meetingräume dienen. Auf allen Etagen gibt es Breakout Areas mit Sitzgelegenheiten, Wasserspendern, sowie Kaffee- und Snackautomaten. Das Embankment Place-Office hat zudem noch eine ziemlich gute Kantine. Zwischen den beiden größeren Standorten gibt es zudem eine öffentliche Fährverbindung, für die PwC-Mitarbeiter werktags kostenlose Tickets erhalten können. So kann man den Trip zum Meeting im jeweils anderen Office gleich mit einer kostenlosen Sightseeing-Tour auf der Themse verbinden 😉
Prinzipiell ist es oft möglich, virtuell zu arbeiten – beispielsweise nach Absprache am Freitag von zu Hause. Ich persönlich fand es meistens dann doch angenehmer, das Team um sich herum zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabenbereich

Wie in meinem letzten Post erwähnt, war ich in London Teil zweier Teams: Strategy & Transformation (S&T) und Emerging & Disruptive Technology (E&DT). Die Aufgabenbereiche dieser beiden Teams möchte ich euch gern erläutern und beispielhaft zwei Projekte vorstellen.

S&T hilft Kunden dabei, Risiken in ihren (Transformations-)Programmen zu identifizieren und basierend auf Good Practices entsprechende Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Das Spektrum reicht hier von der Strategiedefinition und -implementierung, über die Unterstützung bei Unternehmenszusammenschlüssen, bis hin zu Reviews von Projekten und Programmen. PwC fungiert hier quasi als „critical friend“, also als unabhängiger Berater, der die Situation des Kunden analysiert und Verbesserungspotenziale aufzeigt.

Beispielsweise habe ich am Review eines IT-Transformationsprogrammes mitgearbeitet. Das Programm befand sich in einer kritischen Phase kurz vor dem ersten (von mehreren) Rollouts. Durch ein Review der Projektdokumente (wie z.B. Projektbeschreibung, Business Case, Organigramme, Statusberichte …) verschaffte sich mein Team einen ersten Überblick über das Programm und stellte Arbeitshypothesen auf. Diese wurden anschließend in Interviews mit diversen Stakeholdern – von PMO bis zum CIO – und durch Hinzuziehen ergänzender Dokumentationen entweder bestätigt oder widerlegt. Wir konnten dem Kunden somit diejenigen Risiken aufzeigen, die den Projekterfolg akut gefährdeten und haben entsprechende Handlungsvorschläge abgeleitet, um diesen Risiken zu begegnen.

Das Team E&DT war zum Zeitpunkt meines Starts in London noch brandneu. Wie der Name schon vermuten lässt, arbeitet das Team mit neuen Technologien, wie beispielsweise Künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) und Robotic Process Automation (RPA). Diese beiden stellten während meines Praktikums auch eindeutig den Fokus dar. Im Bereich Technology Risk hat dies zwei Dimensionen.
Erstens – nach außen gerichtet – geht es darum, den Kunden dabei zu helfen, diese neuen Technologien möglichst risikoarm in ihren Organisationen einzusetzen. Das stellt häufig eine Schwierigkeit dar, da in der Regel ein Kompromiss eingegangen werden muss. Um die (häufig unbekannten) Risiken zu kontrollieren, versuchen Organisationen, den Einsatz der Technologien zu reglementieren. Leider kann dies die Innovationskraft sehr einschränken und sollte daher gut durchdacht sein.
Zweitens – mit internem Fokus – sucht das Team nach Anwendungsmöglichkeiten neuer Technologien für die internen Prozesse, um diese effizienter zu gestalten oder gar neue Dienstleistungen zu ermöglichen. Als Beispiel sei hier das automatisierte Testen von SOX-Controls durch RPA-Tools genannt.

Mein spannendstes Projekt in diesem Bereich war eines, bei dessen Umsetzung ich letztlich leider gar nicht mehr unterstützen konnte. Wir wurden beauftragt, bei der Validierung von AI- und Automatisierungsinitiativen zu unterstützen. Auch wenn ich London kurz vor dem eigentlichen Projektbeginn verlassen habe, waren die Angebotserstellung und die Vorbereitungsphase überaus spannend. Das Projekt lag thematisch genau in der Schnittmenge der beiden Teams, in denen ich gearbeitet habe und beschäftigte sich grob mit der Fragestellung: „was muss beim Aufsetzen und bei der Durchführung eines AI-/Automatisierungsprogrammes beachtet werden, um die strategischen Ziele zu erfüllen?“.

Fazit

Zum Abschluss möchte ich mich bei meinen Kollegen bedanken, die mir immer mit ihrem Rat zur Seite standen. Ich weiß die Unterstützung, die ich während meiner Zeit in London erhalten habe, und die Verantwortung, die mir übertragen wurde, sehr zu schätzen. Es war mir eine Freude, mit solch hochmotivierten und kompetenten Kollegen zu arbeiten, die sich zudem immer die Zeit genommen haben, jegliche Fragen zu beantworten und ihr Wissen zu teilen. Ich stehe weiterhin mit den Kollegen im Kontakt und bin gespannt, wie sich Emerging and Disruptive Technology Risk in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Ob ich das Stairway-Programm weiterempfehlen würde? Uneingeschränkt! Es war für mich wirklich eine Opportunity of a Lifetime!

Projektarbeit und Fasching in Belfast

Die letzten Wochen sind wirklich wie im Flug vergangen. Gerne würde ich euch von meinen Erlebnissen der letzten Wochen berichten und auch, was ich für mich aus dem letzten halben Jahr mitgenommen habe.

Work @ PwC

Nach Weihnachten habe ich die Arbeit an meinen offenen Projekten wieder aufgenommen und wir haben die begonnenen Due Diligence Projekte beendet. Insgesamt hatte ich somit die Möglichkeit bei 9 Due Diligence Projekten mitzuwirken. Da ich in den vergangenen Wochen einiges an Erfahrung sammeln konnte und wir vermehrt Projekte dieser Art in unserem Team hatten, wollten wir einen spezifischen Prozess mit unterstützenden Unterlagen und Templates entwickeln. Diese Prozessentwicklung war somit ein recht großes und abschließendes Projekt für mich, bei dem ich die Möglichkeit erhielt unter Beweis zu stellen, was ich in den vergangenen Monaten alles gelernt hatte, und sich zu überlegen, an welchen Stellen man den Prozess verbessern kann. Ich muss sagen, dass diese Art von Prozesserstellung und auch Projektmanagement mir wirklich Spaß gemacht hat, da man viele eigene Ideen einbringen konnte und aktiv die Arbeit mitgestalten konnte.

Nachdem der Prozess entwickelt war und alle Unterlagen vorbereitet waren haben wir eine Training Session für das gesamte Large Corporate, VAT und Employment Tax Team gehalten. Während der Session hatte ich somit die Möglichkeit meine Learning Points mit den Kollegen zu teilen und den neu entwickelten Prozess den Teammitgliedern vorzustellen. In meinen abschließenden Vlog werdet ihr vermutlich ein paar Ausschnitte von der Session sehen, da meine Direktorin so nett war mich zu filmen.

Abschließend kann ich für mich somit sagen, dass ich hervorragend in das Tax Team integriert wurde und ich auch sehr dankbar dafür bin. Ich wurde sehr offen aufgenommen und meine Wünsche, an welcher Art von Projekten ich mitarbeiten wollte, wurden voll berücksichtigt. Nach 6 Monaten hat man auch viele Freunde im Ausland gewonnen, was den Abschied ganz schön erschwert hat.

Somit kann ich an dieser Stelle nur ein herzliches Dankeschön an alle meine Teammitglieder aussprechen und mich für die großartige Zeit herzlich bedanken.

Fasching

 

In UK wird Fasching nicht wirklich gefeiert und ist auch nicht bekannt. Als ich meinen Kollegen erzählt hatte, dass in Deutschland an Weiberfasching Krawatten abgeschnitten wurden, waren einige ganz begeistert und sind mit alten Krawatten ins Büro gekommen. Andere wiederum haben sicherheitshalber erst gar keine angezogen. Somit konnte ich dann um 11:11 drei Krawatten kürzen (mit Einverständnis natürlich). An unserem Faschingsdienstag gab es hier den Fat Tuesday/Pancakes Tuesday Brauch und offenbar hat jeder an diesem Tag Pancakes gegessen.

Ich habe für mich hier in Belfast die Kombination Pancakes mit Bacon und Maple Sirup entdeckt, hört sich merkwürdig an, schmeckt aber super lecker.

 

 

Traveling in Northern Ireland and Game of Thrones

Ein paar Ausflüge habe ich in den vergangenen Wochen ebenfalls unternommen. Zum einen habe ich es endlich an einem Wochenende in den Süden der Stadt geschafft und habe mir das Ulster Museum angeschaut. Außerdem habe ich an einer Game of Thrones Tour teilgenommen, und uns wurden verschiedene Drehorte der bekannten HBO Serie in Nordirland gezeigt. Man begegnet hier wahnsinnig vielen „Extras“, und gefühlt jeder, den man in Belfast trifft, war schon Bestandteil in einer Folge. Aktuell wird die 8. Staffel in Belfast gedreht, und auch wenn ich ab und an in den Standard Bars der Schauspieler war hatte ich leider nicht das Glück einen anzutreffen.

Solltet ihr in Nordirland sein und sowohl die Küste mit den spannendsten Sightseeing Points als auch ein Game of Thrones Fan sein, kann ich euch die Tour nur wärmstens ans Herz legen, da diese beides abdeckt.

Einer meiner Lieblingsorte an der Nordküste ist Portrush und Portstewart. Die ehemaligen Kurorte sind mit dem Zug von Belfast in ca. 1.5 h zu erreichen. Von Portrush kann man nach Portstewart wandern und sowohl das Ramor in Portrush als auch Harry’s Shack in Portstewart direkt am Strand sind sehr empfehlenswerte Lokale. Allerdings solltet ihr unbedingt reservieren, da die Lokale meist sehr gut besucht sind. Die Strände sind wunderschön und laden für Nachmittagsspaziergänge ein.

Londonderry

Die zweitgrößte Stadt in Nordirland ist (London)Derry, und im vergangenen Monat haben meine Kollegin und ich einen Tagesausflug unternommen, um die Stadt zu besuchen. Hier wurde die in Nordirland aktuell ausgestrahlte Serie Derry Girls gedreht. Solltet ihr euch etwas für irischen Humor interessieren, könnt ihr ja mal reinschauen. In Londonderry sind wir entlang der historischen Citywall gelaufen, um uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen und haben an einer Führung in der Guildhall, dem ehemaligen Rathaus teilgenommen, die ganz spannend die Geschichte Irlands und des Konfliktes thematisierte. Abschließend sind wir noch über die Peacebridge gelaufen und haben uns die Murals in Derry angesehen, die wesentlich bedrückender sind im Vergleich zu denen, die ich aus Belfast kenne.

Sliego

Einen weiteren Samstagsausflug führte mich nach Sliego im Nordwesten von Irland. Ben Bulben und Rosses Point waren tolle Aussichtspunkte auf dem Abschnitt des Wild Atlantic Way. Falls ihr im Norden Irlands ein paar abgelegene Orte sucht, ist dies definitiv empfehlenswert. Vor allem Mullaghmore mit dem Classiebawn Castle hat eine tolle Aussicht geboten.

Belfast Reiseempfehlungen

Das Leben in Belfast ist sehr angenehm. Ich finde die Größe der Stadt optimal, und die Stadt befindet sich im Wachstum. Hier nochmal ein paar Tipps für euch:

Sightseeing

Titanic Museum solltet ihr euch anschauen, vor allem, falls es mal regnet, ihr eine Indoor Beschäftigung sucht und auch etwas mehr Zeit mitbringt. Was ich euch definitiv ans Herz legen kann sind die Freewalkingtouren, die täglich an der City Hall starten. Hier wird euch Geschichte, Politik und die Entwicklung der Stadt prägnant vermittelt. Habt ihr mehr Zeit und Glück mit dem Wetter, kann ich euch auch eine Wanderung auf Cave Hill und einen Besuch des Schlosses empfehlen. Zudem werden in West Belfast politische Führungen von Personen angeboten, die am Konflikt beteiligt waren und von persönlichen Erlebnissen aus der Zeit erzählen.

In der Cityhall findet ihr auch eine Ausstellung, die ihr ohne Eintritt besuchen könnt. Auch wenn ihr nicht an der Ausstellung interessiert seid, kann ich euch empfehlen einen Blick in das Gebäude zu werfen. Solltet ihr in der Stadt einen Aussichtspunkt suchen, kann ich euch raten im Victoria Square mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform zu fahren.

Für den Abend sind Aktivitäten wie Kino und Bowling meist sehr günstig. Beliebt sind auch Karaoke Abende oder Pub Quizze. Und nicht zu vergessen natürlich einfach eine Kneipentour im Cathedral Quarter und Livemusik genießen.

Restaurants and Bars

Home ist ein schönes Restaurant mit wechselnden Karten, das auch glutenfreie und vegane Menüs anbieten. Barking Dog hat eine wahnsinnig gute Küche, und für Seafood wird generell die Mourne Seafood Bar empfohlen.

Bartechnisch kann ich euch grundsätzlich alle Bars im Cathedral Quarter empfehlen. Die meisten haben Liveacts über den ganzen Abend und auch an jedem Wochentag. Zu meinen Favoriten gehörten die Harp Bar, The Spaniard, Thirsty Goat und the Tipsy Bird. Wenn ihr eine coole Gin Bar im Süden der Stadt sucht wäre meine Empfehlung Townsquare, die auch sehr leckeres Essen und gute Burger im Angebot haben. Die Studentenbar Parlour ist auch sehr empfehlenswert.

Die letzten Tage

Gegen Ende des Praktikums gab es einige organisatorische Dinge zu klären, wobei wieder das Team von PwC Deutschland tatkräftig unterstützt hat. Der zweite Strategy Day war gleichzeitig mein letzter Arbeitstag, und sich von allen zu verabschieden ist mir ganz schön schwergefallen. Nach ein paar Schwierigkeiten mit meinem Rückflug bin ich vergangene Woche wieder zu Hause angekommen.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass ich mit einer Menge toller Erfahrungen und unvergesslichen Erinnerungen nach Deutschland zurückgekehrt bin und ich vor allem dem PwC Stairway Team für die Unterstützung in allen Belangen danken möchte.

Danke für diese „opportunity of a lifetime”!

Beste Grüße

Lydia

It’s time to say goodbye

My last blog post is going to be a summary of the whole internship highlighting the reasons why I would encourage everyone to apply for an internship at PwC in Bristol.

PwC Bristol

  • First of all, the team. The people I was working with in the tax service line are incredibly helpful and friendly. It was very easy to socialize with them and there was always a good working atmosphere. Whenever I had questions I could always ask and they never hesitated to help me.
  • The second reason is the different kind of work I dealt with within those five months, be it compliance work regarding to expatriates, going on the client’s side for an audit of tax with immediate client contact, UK corporate tax compliance work or business development work.
  • The third reason is the many social events offered by PwC in Bristol, which were always a good opportunity not just to get to know the colleagues of your service line better but also to socialize with people from the other service lines. It enables you to expand your network!

Furthermore, working five months in a British tax team, which means being just surrendered by English speaking people the whole time, daily email correspondence in English and immediate client contact, helped me to bring my English up to a next level.

 

The city Bristol

Bristol was recently voted for one of the coolest cities within the UK and as a city everyone should put on their bucket list, and I really understand why. Before I applied for an internship in Bristol, I have never heard of the city before. Now however, I can really say that I fell in love with it for many reasons, like the food markets, the street art, the harbour, and the live music which is played in many bars and of course the people!

My favourite area in Bristol was the harbour side. I spent most of the time there especially on the weekends. There are always many people around and on the weekends there is a food market where you can get super tasty food for a good price. You can do boat tours on the river and during summer and autumn you can also do Stand-up paddle boarding there.

 

 

 

Traveling within the UK

As you may have recognised from my other blog post, I really like to travel around and explore new cities. Therefore, I can also recommend to apply for an internship in Bristol as there are so many beautiful places to visit within the UK. It is very easy to travel around either by train or plane on the weekends. Everything is really close by. During my internship I have visited all the UK capital cities and others such as Oxford, Cambridge, Bath, Stonehenge, Liverpool, Manchester and London.

 

Cambridge

In January I did my last city trip and went to Cambridge with a friend. Cambridge is a really nice city and worth visiting. I think the best time to go there is in the summer or in autumn when the temperature is still mild and it is not too cold for a punting tour on the river Camp. In January we didn’t do one because we felt it was too cold. However, it was a really nice trip as we did a free walking tour, where the tour guide told us everything about the history of the city. There are also very nice coffee places and restaurants around.

 

I hope all my blog posts could convince you to apply for an internship at PwC in Bristol. The internship in Bristol is not just to great opportunity to gain working experience within a UK tax team but also to get to know a lovely city as well as a beautiful country and to socialise with great people!

 

Cheers,

Alana

Update aus Belfast

Hallo

Mittlerweile bin ich schon seit fast 5 Monaten in Belfast und habe einiges erlebt und gelernt und wollte euch mit einem Update gerne an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Work @PwC Belfast 

Ich arbeite hier in Belfast im Large Corporate Tax Team und dieser Bereich deckt verschiede Consulting Bereiche ab. Dadurch habe ich die Möglichkeit verschiedene Bereiche wie Due Diligence oder Transfer Pricing  kennenzulernen.

Die meisten Projekte an denen ich mitarbeite sind Tax Due Diligence. Dabei geht es darum die Risiken im Steuerbereich für ein Unternehmen im Falle einer Akquisition zu überprüfen. Hierbei überprüfen wir Steuererklärungen und die grundsätzliche Einhaltung der Regelungen. Das spannende an Due Duíligence Projekten ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Teams. So arbeitet man mit anderen Steuer Teams wie VAT und Employment Tax aber auch mit mit Legal, Finance und Deals Teams. Was ich an der Arbeit besonders mag ist das kein Projekt dem vorherigen gleicht und man mit jedem Projekt dazulernt.

Seit Januar arbeite ich außerdem an einem Transfer Pricing Projekt. Hierzu zählt zu meinen Aufgaben die erforderlichen Reports aufzusetzen und die relevanten Informationen zusammenzutragen.

Neben größeren Projekten fallen auch kleinere Aufgaben wie Angebote erstellen, Rechnungen vorbereiten oder Recherche Tätigkeiten an.

In den vergangenen Wochen haben auch einige Teamveranstaltungen stattgefunden. So haben wir uns einmal in einem Escape Room einsperren lassen und sind auch alle rechtzeitig rausgekommen. Des Weiteren hat am 1 Dezember das PwC Annual Dinner im Hotel Europa stattgefunden. Das war ein recht großes Event und es hat Spaß gemacht alle in Abendgarderobe zu sehen.

Travel in UK and Ireland

Natürlich habe ich auch meine Wochenenden in den letzten Monaten intensiv genutzt.

Belfast

Auch in Belfast gab es noch einiges zu entdecken für mich. Im November und Dezember gab es eine Weihnachtsmarkt an der Cityhall . Neben deutschen Bier und Currywurst wurden dort verschiedene internationale Spezialitäten angeboten. Aber auch sonst habe ich die letzte Zeit genutzt um verschiedene Lokale und Pubs zu testen. Neben Restaurants gibt es natürlich auch andere Dinge in belfast zu entdecken. So habe ich die vergangenen Wochen das Ulster Museum und den botanischen Garten besucht. Vor Allem die Kunstabteilung im Ulster Museum hat mir gut gefallen. Und da staatliche Museen in der UK frei sind definitiv einen Besuch wert.

Was allerdings definitiv das größte Highlight ist in Nordirland sind die tollen Landschaften.

Ob nun an einem spontanen Wanderausflug mit einer Arbeitskollegin oder einem Ausflug nach Portrush und Portstewart um Strand und Meer zu genießen. Grundsätzlich hat die Nordküste auf einer relativ kurzen Strecke wahnsinnig viele und abwechslungsreiche Landschaften Strände und Ruinen zu bieten. Und ich bin wahnsinnig gerne an der Nordküste. Hier also ein  paar kurze Empfehlungen falls ihr einen trip planen solltet. Für mich zählen der Whitepark beach und der Strand in Portstewart zu den schönsten Stränden in Nordirland. Dunluc Castle und Kinbale Castle sind Ruinen mit einer klasse Landschaftskulisse. Giants Causeway kann ich euch am frühen morgen empfehlen bevor alle Touribusse kommen und Mussenden Temple bietet eine tolle Aussicht. Essenstechnisch kann ich vor allem Harrys Shack am Strand in Portstewart empfehlen.

 

Dublin

 

Da Dublin nur 2h mit dem Bus von Belfast entfernt ist war ich mittlerweile einige Male in Dublin. Das erste Mal habe ich Dublin mit Alana der Stairway Praktikantin aus Bristol erkundet. Neben dem Trinity College und den Whiskey Destillerien ist aber auch definitiv das Guinness Storehouse zu empfehlen. gehört vielleicht nicht zu den Museum wo man am meisten wissenswertes mitnimmt aber dafür jede Menge Spaß. Von Dublin aus werden auch Bustouren anch Galway und zu den Cliffs of Moher angeboten. Galway is ein super schönes musikalisches Städtchen und auch die Cliffs of Moher waren trotz schlechten Wetter spektakulär.

 

 

Bristol

Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen Alana in Bristol auch zu besuchen. Gemeinsam haben wir uns aufgemacht um Cardiff zu besuchen. Einer von Alanas Kollegen war so nett uns durch die Stadt zu führen und uns ein paar nette Ecken in Cardiff zu zeigen. Natürlich durfte auch ein wenigen shoppen nicht fehlen bevor es für uns zurück nach Bristol ging. Am nächsten Tag haben wir das meisten Sightseeing in bristol mit einer joggingrunde verbunden was ziemlich cool war. Bristol hat eine ganz tolle Atmosphäre und einen tollen Hafen mit vielen Cafes und Bars. Da hat allerdings Alana einige Empfehlungen in ihren Beiträgen für euch.

 

Edinburgh and Scotland

Als letztes UK Capital hat natürlich Edinburgh noch auf der Travel Liste gefehlt. Zum Glück konnte ich dieses Wochenende auch mit meinem Travalbuddy der Alana verbringen. Und das Wochenende in Edinburgh ist auf alle Fälle eines meiner Highlights in meiner Zeit hier. Die Stadt ist einfach nur wunderschön und ich würde jederzeit wieder hinfliegen. Um einen guten Überblick über die Stadt zu bekommen haben wir an einer Free Walking tour teilgenommen die wir auch definitiv empfehlen können. Gute Ausblicke auf die Stadt bekommt man von Calton Hill und Arthur Seat. Auch ein Muss in Edinburgh sind die Museen. Wir waren in Nationalmuseum und im etwas skurillerem Surgeons Museum. Mit einer Bustour ging es für uns in die Highlands und zu Loch Ness. Wir hatten wahnsinniges Glück mit dem Wetter und konnten so die Kälte, Schnee und die atemberaubend schöne Landschaft mit ganz viel Sonne genießen.

 

Die Zeit hier habe ich bisher wirklich gut genutzt und bin wahnsinnig dankbar die Möglichkeit zu haben so viel zu lernen, zu sehen und zu erleben.

Ich hoffe euch hat das Update von mir gefallen

Liebe Grüße aus Belfast und bis bald

Lydia

Time flies by in Bristol

Day to day work at PwC in Bristol

Upon a request of my colleagues, I am writing this blog post in English. As the headline already says the time unfortunately flies by here in Bristol. Almost 4 months have passed and therefore just a couple of weeks are left until I have to leave this beautiful city. I really enjoy working in the PwC office in Bristol because the colleagues are all super friendly, helpful and patient when it comes to explain things I don’t understand and where I need more background information. What I also found really useful is that in the beginning everyone gets a people manager allocated who is responsible for your development and helps you when you have any issues. I usually had a meeting with him once a month where he wanted to know how I find everything and in what kind of areas I would like to get a deeper look insight. PwC puts therefore emphasis on your interests and tries to make sure that you learn and see as much as possible during your internship!

In December the tax department has their busy season as most of the companies have their year-end by the end of December and that means that all the tax returns have to be submitted by the end of this month. Hence, I spent most of time the last three weeks with preparing and submitting tax computations. This was really interesting as they are using a different software program than we do in Germany and their tax legislation differs from ours as well. Furthermore, I am also supporting our Global mobility team sometimes which is responsible for the expatriates. I really enjoy working for them as you get an insight into how much administrative work is behind expatriates of companies.

I am also part in the team which is responsible for the tax audit of a big client. I am really thankful that I could be part of the audit and make that experience, as you usually don’t get an insight into the audit working life in Germany when you are working in tax. The working hours might be intense but it is a really good experience because you learn a lot during that time. Additionally you have immediate contact with the client as you are usually staying for a week at the client’s side. You also work in small teams consisting of a director and/or senior manager, manager and senior associate. This is a really unique experience as you get to work close with a senior manager, manager and therefore your learning curve is immense.

Therefore, I am really happy with my internship and really thankful for the experiences I have made so far.

Bristol City

Although the winter has arrived and the days are getting shorter, this does not mean anything bad as you sometimes get to see a really nice sunrise (see picture above) on the way to work as well as a really nice sunset after work or while you are at work.

It is also surprisingly warm in Bristol. During the day we have around 6-12 degrees. Looking back the last 4 months, I am positively surprised by the weather in the UK as it has not rained that much. I would rather say that the weather has been better than in many parts of Germany.

The Christmas time here in UK is lovely as the people love Christmas. All the Christmas markets starting here around mid-November and you hear Christmas music everywhere. On top of that you also see people wearing Christmas jumpers everywhere. Last week we had our Christmas party with PwC and almost everyone in the office was wearing and supposed to wear a Christmas jumper in the office on that day.

Traveling within the UK

As you may have recognised from my previous blog posts I love traveling. Therefore, I try to explore as much as possible on the weekends while I am here in the UK.

Cardiff

Four weeks ago another stairway intern “Lydia“ was visiting me in Bristol and we did a day trip to Cardiff, the capital of Wales. It takes about 1,5 hours to get there by train and the train goes directly from Bristol to Cardiff. I would definitely recommend going to Cardiff as it is a really nice city and has really nice Bay area. But it is to say that it can be freezing over there. If someone is interested in rugby, they have a big stadium with big games being played there.

   

Stonehenge

 

 

Three weeks ago I did a day trip to Stonehenge. It takes about two hours by train. It was a nice day trip and the city Salisbury is really cute.

 

 

 

Edinburgh and the Highlands

Two weeks ago I went with Lydia to Edinburgh, which is about a 1-hour flight from Bristol. Edinburgh is my favourite city in the UK. It is lovely in every corner. It is a really old and historic city and for me the most beautiful one in the UK. The Christmas market is huge and one of the most beautiful I have ever been to. There is so much to see that I definitely want to visit it again.

   

We also did a 12 hours tour to Loch Ness through the Highlands. The area of the Highlands is stunning. The landscape of Scotland is amazing as you can see on the pictures below. We were pretty lucky with the weather as it hadn’t rained during our three days in Scotland.

   

 

Cheers,

Alana 

Autumn in Bristol

PWC Bristol

Die Hälfte meines Praktikums ist bereits vorüber und ich muss sagen, dass die Zeit bisher wie im Flug vergangen ist. Die Arbeit gefällt mir wirklich sehr gut, da das meiste neu für mich ist. Wie bereits erwähnt habe ich bei der Prüfung eines großen Mandats mithelfen dürfen und war dort für die Prüfung der UK Steuerpositionen verantwortlich. Das nächste große Prüfungsmandat steht auch schon wieder vor Tür. Dieses Mandat befindet sich in der Nähe von London, sodass ich mit dem Rest meines Teams für eine Woche dort im Hotel untergebracht sein werde. Auch hier wird mein Aufgabenbereich darin bestehen, die UK Steuerpositionen zu prüfen.

Außerdem unterstützte ich auch das Globalmobility Team. Das Globalmobility Team ist zuständig für die Steuerangelegenheiten von Expatriats, d.h Arbeitnehmer, die ins Ausland gehen, aber auch Arbeitnehmer, die vom Ausland nach UK kommen. Die Arbeit gefällt mir gut, da man einen Einblick darüber erhält, wie die Besteuerung von Expatriats zwischen zwei Ländern gehandhabt wird.

Ansonsten fällt noch die übliche Steuerarbeit an, wie ‘’HMRC’’ anrufen (= das britische Finanzamt) oder eben bei der Erstellung oder Übermittlung von Steuererklärungen helfen. Das läuft hier alles elektronisch, d.h auch alle Unterlagen, die verwendet wurden, werden elektronisch übermittelt, was ziemlich effizient ist, da Druck und Papierkosten gespart werden. Die Kollegen sind wirklich sehr hilfsbereit und nett und nehmen sich immer Zeit einem Dinge zu erklären.

Wie bereits erwähnt legt PwC hier in Bristol viel Wert auf sogenannte social events. Ende Oktober gab es solch ein social event für das tax team in Bristol. Wir haben gemeinsam diverse Spiele gespielt, es wurde Pizza bestellt und als Dessert gab es Waffeln oder Eis. Die Bilder zeigen einen Teil des tax teams, aber auch das wunderschöne Loft, wo man meistens seine Mittagspause verbringt oder eben die social events stattfinden. Das Pwc Bristol Office hat keine eigene Kantine, aber es gibt zwei wirklich gute Schnellrestauarants, die gesundes aber auch preiswertes Essen anbieten.

 

 

Bristol und Umgebung

 

Ich habe während meiner ,,Induction Week“ zu Beginn des Praktikums viele Neueinsteiger kennen gelernt mit denen ich auch die meiste Zeit unter der Woche und am Wochenende verbringe. Man geht feiern oder gemeinsam essen oder verabredet sich zum Lunch am Wochenende. Das meiste spielt sich rund um den Hafen ab, was nicht verwunderlich ist, da es ein wirklich schöner Spot ist. Direkt am Hafen befindet sich ein auch ein gutes Tapas Restaurant mit dem Namen ,,under the stars“. Dieses befindet sich auf einem Schiff und ich kann es zum Lunch oder Dinner nur empfehlen!!!

 

 

Oxford

Vor 2 Wochen habe ich einen Ausflug mit Jonas, einem anderen Stairway Praktikanten, in die Universitätsstadt Oxford unternommen. Oxford liegt ungefähr gleich weit (ca. 1,5 Std Zugfahrtzeit) von London und Bristol entfernt und eignet sich daher super für einen Tagesausflug. Ich empfand die Stadt als sehr mystisch und wirklich sehenswert. Sie sollte daher definitiv auf jedermanns ‘’bucket list’’ gepackt werden.

Manchester, Liverpool

Letztes Wochenende habe ich in Manchester und Liverpool verbracht. Manchester liegt ca. 3 Std mit dem Zug von Bristol entfernt. Daher empfiehlt es sich ein oder zwei Nächte vor Ort zu bleiben, je nachdem wie viel man von der Stadt sehen möchte. Manchester hat einen sehr schönen und gr0ßen Weihnachtsmarkt, der sehr denen in Deutschland ähnelt.

 

Liverpool ist eine schöne Hafenstadt, die einiges zu bieten hat wie z.B das Beatles Museum oder der Hafen selbst ist wirklich sehenswert.

 

 

Why have you chosen Belfast?

Warum Belfast?

Die erste Frage die mir meistens gestellt wird, seitdem ich in Belfast bin ist, ob ich mir Belfast ausgesucht habe. Und ja, ich habe Belfast bei meiner Bewerbung als erste Wahl angegeben. Über den Hintergrund, weshalb ich Belfast gewählt habe, möchte ich euch heute gerne erzählen. Und ich muss sagen, seitdem ich hier bin sind immer mehr Gründe dazugekommen, wieso Belfast zumindest einen Besuch oder auch längeren Aufenthalt wert ist.

Vorabauswahl im Bewerbungsprozess

Eine wichtige Rolle bei der Vorauswahl innerhalb des Bewerbungsprozesses ist natürlich der verfügbare Zeitraum und in welcher Service Line man sein Praktikum absolvieren möchte. Zudem war es für mich wichtig bei einem Auslandsaufenthalt meine Englischkenntnisse zu verbessern. Ein weiterer Punkt war, dass ich schon immer mal nach Irland wollte, da ich vor allem die Landschaft wahnsinnig schön finde.

Dies waren auch meine persönlichen Gründe, die ich innerhalb meines Bewerbungsprozesses einbezogen habe. Eine große Metropole war in dem Fall nicht entscheidend, da ich einfach gerne Auslandserfahrung sammeln wollte.

Gründe die für Belfast sprechen

Nachdem ich nun seit einigen Wochen in Belfast lebe, kann ich euch ein paar weitere Vorteile aufzählen, die für einen Auslandsaufenthalt in Belfast sprechen.

Ich absolviere hier ein 6-monatiges Praktikum. Klingt erst mal lang, aber ich denke es gibt genug zu entdecken und vor allem die ersten zwei Monate sind wie im Flug verflogen. Man braucht einfach ein paar Wochen Zeit um sich einzuleben. Außerdem arbeite ich hier in Belfast im Large Corporate Tax Team, und habe die ersten paar Wochen gebraucht um mich in das UK-Steuerrecht einzuarbeiten. Mittlerweile arbeite ich an verschiedenen Projekten und fühle mich vollständig ins Team integriert.

Hier noch weitere Vorteile eines längeren Auslandsaufenthalts:

  • Ihr habt genug Zeit die Gegend und das Land zu erkunden
  • Mit jeder Woche verbessert man mehr und mehr die Sprachkenntnisse
  • Man ist lang genug weg, sodass alle Freunde und Familienmitglieder einen besuchen können.

Belfast ist zudem ein toller Startpunkt, um UK und Irland zu erkunden. Belfast besitzt zwei Flughäfen, die verschiedenen Städte innerhalb des UK anfliegen. Somit sind London, Bristol, Glasgow, Manchester oder Edinburgh schnell und günstig erreicht und eignen sich hervorragend für ein paar Wochenendausflüge. Mit Bus oder Zug gelangt ihr innerhalb von 2h nach Dublin- und Irland als Insel bietet unzählige Möglichkeiten für Ausflüge!

 

 

 

 

 

 

 

Belfasts Geschichte ist wahnsinnig interessant und vor allem ist es spannend von den Einheimischen von den Hintergründen und ihren Erfahrungen aus dem Nordirlandkonflikt aus erster Hand erzählt zu bekommen. Natürlich ist der Brexit hochaktuell und man wird immer wieder in Diskussion einbezogen.

Die Menschen hier sind wahnsinnig aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit. Jeder lässt sich gerne in einem kurzen „Chat“ verwickeln, sei es in der Küche auf der Arbeit, im Taxi oder in der Warteschlange an der Bar. Da kann man sich einfach nur wohlfühlen.

In Belfast gibt es eine vielzahl an Restaurants Bars und Clubs und somit gibt es für das abendliche Programm viel zu entdecken. Das tolle ist in den meisten Pubs wird abends Live Musik gespielt! Was das Essen betrifft so gehört ganz klassisch Fish und Chips dazu. Was man auch probieren sollte ist ein Irish Fry, das typische Frühstück hier.

Belfast ist mit ca. 300.000 Einwohnern keine große Stadt, hat aber dennoch alles was braucht. Ich bin meistens zu Fuß unterwegs und komme damit super zurecht.

Mein Fazit ist somit, dass es weder weit weg, noch die größte Stadt sein muss, um tolle Auslandserfahrungen zu erleben. Mir macht es großen Spaß Belfast, Nordirland, UK und Irland zu erkunden und ich kann es wirklich nur empfehlen. Ich freue mich schon auf meine anstehenden Ausflüge und die Weihnachtsmärkte die hier die kommende Woche bereits öffnen. Außerdem bin ich neugierig welche spannenden Projekte mich auf der Arbeit in den kommenden Wochen erwarten werden.

So viel erstmal von mir als kurzes Update.

Cheers

Lydia

Hello from beautiful Bristol

Der Arbeitsalltag bei PwC in Bristol

Wie bereits in meinem 1. Beitrag erwähnt, herrscht zwischen den Mitarbeitern ein sehr kollegiales und freundschaftliches Verhältnis. Die ,,open desk policy“ ermöglicht es mit verschiedenen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Zweimal pro Woche bekommt jede Abteilung einen Obstkorb mit frischem Obst bereitgestellt. Das gefällt mir persönlich gut, weil man dann anstatt zur Schokolade eher zur einer Banane oder einem Apfel greift.

Dazu gab es eine neue Regelung bezüglich des Dresscodes für ganz PwC UK – die sog. ,, dress-down policy“. Der ,,casual friday“ wird zu ,,casual everyday“. Dies gilt natürlich aber nur sofern man sich im office aufhält und keinen Mandaten besucht oder Mandantenbesuch erwartet.

Vor 2 Wochen durfte ich außerdem an einem tax training in London teilnehmen. London liegt nur 2 Zugstunden von Bristol entfernt. Das tax training empfand ich als sehr spannend und informativ, da einem erklärt wurde, was einen erwartet, aber auch was von einem erwartet wird, wenn man im Bereich tax arbeitet.

Letzte Woche durfte ich mit auf ein großes Prüfungsmandat und als Prüfungsassistent für den Bereich UK Steuerrecht mitagieren. Ich empfand dies als sehr interessant und lehrreich, da man zum einen alles mal aus der Perspektive eines Unternehmens sieht, weil man eben vor Ort im Unternehmen ist. Zum anderen bekommt man aber auch einen Einblick in das Leben als Prüfungsassistent. Die Woche vorher gab es ein sog. kick off meeting dazu, wo uns allen das Prüfungsmandat vorgestellt wurde. Im Anschluss an das kick off meeting gab es am Abend dann ein PwC social event. Das ganze Team, das an dem Prüfungsmandat mitwirkt, ging gemeinsam zum Bowling. Dazu gab es auch kostenlos Pizza und Getränke.

Generell legt PwC Bristol viel Wert auf solche social events. So findet gewöhnlich mindestens einmal pro Monat solch ein Event statt. Man spielt gemeinsam in Gruppen Spiele, bspw. ein Quiz über allgemeines Grundwissen, begleitet von kostenlosen Speisen und Getränke.

Die Stadt Bristol und Umgebung

Die Stadt Bristol gefällt mir wirklich sehr gut und ich kann sie jedem nur ans Herz legen. Rund um den Hafen gibt es unglaublich viele Restaurants. Eins meiner Favoriten ist das ,,Grain Barge“, das ihr auf dem Foto links unten seht. Es ist sehr gemütlich und die Burger sind wirklich sehr lecker. Vom Deck aus hat man einen schönen Blick auf das Wasser und an klaren Tagen kann man dort auch sehr gut den Sonnenuntergang bewundern.

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Bristol ist aber auch für seine Livemusik Szene bekannt. In den meisten Restaurants wird Livemusik gespielt, von Piano bis hin zum Akkordeon ist alles zu finden.

Man sieht auch sehr viel Street Art. Eines der bekanntesten Künstler aus Bristol ist ,,Banksy“, der weltweit für seine Graffitis bekannt ist. Man kann auf eigene Faust eine ,,Walking Tour“ machen und nach seinen Graffitis suchen, die rund um das Stadtzentrum verteilt sind.

Bath

 

 

Bristol liegt ebenfalls auch nur 15 Minuten mit dem Zug von Bath entfernt. Bath ist eine süße kleine Stadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Eines der Hauptattraktionen in Bath ist das römische Bad, das man im ,,The Roman Baths“ Museum bestaunen kann.

 

 

 

Belfast und Dublin

 

Vor knapp 3 Wochen habe ich außerdem Lydia, eine andere Stairway Praktikantin, besucht. Belfast liegt nur eine Flugstunde von Bristol entfernt und die Flüge sind relativ günstig. Belfast hat mir sehr gut gefallen, da es geschichtlich und kulturell viel zu bieten hat. Von dort aus haben wir dann einen Tagesausflug nach Dublin gemacht, das auch in nur ca. 2 Stunden mit dem Bus zu erreichen ist.

 

 

 

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick über mein Leben hier in Bristol verschaffen.

Cheers,

(Verwenden die Engländer, um unter anderem auch auf Wiedersehn zu sagen)

Alana

“Ich möchte mal in London arbeiten”

… das habe ich letztes Jahr als mein Ziel verkündet. Fast forward, gerade mal ein Jahr später. Ich sitze in meinem Appartment in der City of London und schreibe diesen Blog. Das ging schnell.

Vorstellung

Mein Name ist Jonas, 25 Jahre alt, aus Berlin, wo ich Wirtschaftsingenieurwesen im Master studiere. Nach Stationen in der Softwareentwicklung, bei einer Technologieberatung und im Business Development bei einem deutschen Industriekonzern, habe ich nun das Privileg, sechs Monate bei PwC in London zu verbringen.

Hier bin ich ein Teil des Teams Strategy and Transformation (S&T) im Bereich Technology Risk Assurance, für das Kundensegment London Top Tier (LTT; hauptsächlich Public Sector- und FTSE100-Kunden, ausgenommen Financial Services). Da ein Team allein aber natürlich langweilig wäre, werde ich zusätzlich im Team für Disruptive and Emerging Technology  arbeiten und die globale Entwicklung dieses Bereichs vorantreiben.

Vorbereitung

Nach erfolgreichem Auswahlworkshop und der Zusage im Sommer fingen die PwC-internen Mühlen an sich zu drehen und meinen Aufenthalt (und den der ca. 23 weiteren Auserwählten) vorzubereiten. Davon habe ich angenehmerweise herzlich wenig mitbekommen. Die gesamte Organisation wurde von unserem genialen Stairway-Team übernommen, sodass es meinerseits  lediglich ein paar Formulare auszufüllen und Dokumente bereitzustellen galt. Wenige Wochen vor Beginn meines Praktikums kam dann das OK für die Flugbuchung, kurz darauf wurde ich von der Housing Agency kontaktiert und durfte mir eine Unterkunft aussuchen. Am 2. September ging es fuer mich schliesslich mit reichlich Gepäck nach London, wo ich noch ein halbes Wochenende Zeit hatte, um anzukommen, mich einzuleben, und die Gegend zu Fuss zu erkunden.

Erste Woche bei PwC in London

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich – nach einer kurzen HR-Einführung – von zwei Kollegen aus dem S&T-Team in Empfang genommen, durch das Büro geführt, vorgestellt. Schließlich gab es auch hier eine Einführung in das Aufgabenfeld, typische S&T-Projekte, regelmäßige Events etc. Den Rest der Woche galt es dann sich durch etliche Unterlagen zu lesen, dutzende Fragen zu stellen, und außerdem die Vorbereitung eines internen Events anzugehen. Der krönende Abschluss der Woche war dann der LTT Summer Ball – mit hervorragendem 3-Gänge-Menü, Tombola, Drinks, und Party. Zudem eine willkommene Gelegenheit, weitere Kollegen kennenzulernen, denn LTT ist mit gut 900 Mitarbeitern wenig überschaubar.

 

Bisherige Erkenntnisse

Nun arbeite ich also in London und bin gespannt, was die kommenden sechs Monate bringen werden. Ein paar Erkenntnisse über “Land und Leute” habe ich schon gewinnen können:

  1. Briten essen nicht – klingt komisch, ist aber (fast wirklich) so; Lunch wird gern mal übersprungen oder auf eine kleine Tüte Chips reduziert und wenn man abends im Pub landet, bleibt auch keine Zeit für Dinner.
  2. Den Briten geht es nicht etwa “gut”, sondern “not too bad”; alles andere ist dafür “brilliant”.
  3. Es ist immer grau, dafür regnet es seltener und ist wärmer als in Hamburg im Sommer. Der gelbe Regenschirm, der definitiv nicht aus How I Met Your Mother-Requisite entwendet wurde, dient mangels Einsatzmöglichkeiten also lediglich als Farbtupfer in meiner Business-Garderobe. Wer hätte damit gerechnet?

Alles Weitere zu den Londoner Offices, zu London, zum Aufgabenbereich, zur Wohnung in den kommenden Beiträgen.

Cheers

Jonas

Hello and Welcome to beautiful Bristol

Induction Week mit Welcome Day in London

Mein erster Tag begann am Montag in London mit dem “Welcome day“, der für alle PwC Neueinsteiger gedacht ist. Es war ein toller Tag, da ich bereits die ersten Kollegen aus meinem Office in Bristol kennen lernen durfte. Die restliche Woche gab es dann eine Einführung im Office in Bristol. Das hat mir richtig gut gefallen, da man spielerisch in Gruppenarbeiten all die “Newjoiners“ aus den verschiedenen Service Lines kennen gelernt hat. Zudem hat man auch eine gute Einführung in die verschiedenen Tools erhalten mit denen PwC arbeitet. Ebenso wurden einem die Unternehmenskultur und die Werte des Unternehmens nähergebracht. Ich wurde damit vom ersten Tag an nicht als Praktikantin, sondern als Neueinsteiger wie all die anderen behandelt, was ich als sehr positiv empfunden habe.

Zu der Einführungswoche gehörte auch ein ,,Environmental Volunteering day“. Unser diesjähriges Projekt bestand darin gemeinsam Bäume zu pflanzen. Wir verbrachten den ganzen Tag im Freien und konnten dabei auch die anderen Neuanfänger besser kennen lernen.

PwC Bristol Office

Das Bristol Office liegt sehr schön am Wasser gelegen. Das Gebäude ist super modern und super gut zu Fuß zu erreichen. Es ist etwa 20 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt. Im obersten Stockwerk gibt es ein Loft mit Billardtisch und Dachterrasse. Dort wird gemeinsam mit den Kollegen zu Mittag gegessen und ab und zu auch mal eine Partie Billard gespielt.

Die Kollegen selbst im Office sind unheimlich nett, offen und hilfsbereit. Es herrscht ein sehr kollegiales und freundschaftliches Verhältnis unter den Kollegen.

Ich selbst gehöre zur Service Line “Corporate Tax“. Während meines 5 monatigen Praktikums werde ich aber auch Einblicke in die anderen Tax Bereiche erhalten, wie bspw. VAT, International Tax und Tax Audit, worauf ich auch schon sehr gespannt bin.

 

Die Stadt Bristol

Die Stadt Bristol ist wirklich sehr schön. Es gibt unheimlich viele Bars, Restaurants und Cafés im Stadtzentrum. Die Sehenswürdigkeiten sowie der Hafen sind ebenfalls im Zentrum gelegen. Dort liegt auch mein Apartment, sodass ich alles sehr gut zu Fuß erreichen kann. Der Hafen ist bisher mein persönliches Highlight der Stadt. Man kann dort sehr gut joggen gehen oder auch einfach nur den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang genießen.

 

Kulinarisch ist hier auch alles geboten von indisch, amerikanisch, italienisch, japanisch bis hin zur deutschen Küche. An den britischen Dialekt und den Linksverkehr gewöhnt man sich ebenfalls schnell.

 

 

Eines der Hauptattraktionen in Bristol ist neben dem Hafen die „ Clifton Suspension Bridge“, die sich im schönen Stadtteil Clifton befindet.

 

 

 

 

Bristol ist auch super für Ausflüge gelegen, da Cardiff, Bath, Oxford und London sehr gut und sehr schnell mit dem Zug zu erreichen sind.

Ich hoffe ich konnte euch einen ersten Eindruck von der Stadt Bristol sowie der Arbeit bei PwC vermitteln. Ich freue mich sehr auf meine kommende Zeit in Bristol und hoffe, dass sie nicht zu schnell vergehen wird.

Alana