Es war mir eine Ehre, Shanghai!

Ein leider letztes Mal: Hallo aus Shanghai!

Die letzten drei Monate sind für mich wie im Flug vergangen. Jetzt heißt es schon wieder: Koffer packen, Abschied nehmen und in den Flieger steigen. Doch zuvor möchte ich euch noch von meinen letzten Wochen hier in Shanghai berichten.

Arbeit

Nach wie vor unterstütze ich die GBG bei allem was anfällt: Präsentationen werden erstellt, an Proposals mitgearbeitet, chinesische Kollegen bei Fragen zum deutschen Steuerrecht unterstützt. Die Arbeit ist und bleibt abwechslungsreich. Zudem musste ich einige Arbeiten, die ich während meiner Zeit hier angestoßen habe, noch zum Abschluss bringen. Besondere Veranstaltungen, wie beispielsweise das CFOB, haben auf Grund einer kleinen „Sommerpause“ in letzter Zeit nicht stattgefunden.

Freizeit

Wie im letzten Post bereits angedeutet, habe ich an meinen letzten Wochenenden in China auch noch ein bisschen das Land erkundet. Ein Hightlight hierbei war sicherlich Xi’an. Als Hauptstadt der Shaanxi Provinz im nordwesten Chinas hat Xi’an mehrere Highlights zu bieten. So kann man von dort aus in einem Tagestrip den Berg Huashan besteigen, der zu einem der 5 heiligen Berge in China zählt. In Xi’an selbst kann man bei einer Fahrradtour auf der großen Stadtmauer die Innenstadt umrunden. Zudem zählt der Besuch der Terrakotta Armee mit Sicherheit zum Pflichtprogramm bei jedem Xi’an Aufenthalt.

 

 

 

 

 

 

 

In zwei weiteren Aufenthalten habe ich zudem Hangzhou und Zhujiajiao besucht. Die für chinesische Verhältnisse eher „kleinere“ Stadt Hangzhou (ca. 8 Millionen Einwohner) hat mit dem Westlake vor allem landschaftlich einiges zu bieten. Zhujiajiao hingegen ist eine alte Wasserstadt, die von Shanghai aus mit der Metro zu erreichen ist.

 

Fazit

In meinem letzten Post möchte ich mir auch die Zeit nehmen, ein Fazit für das Praktikum zu ziehen. Wie ihr vielleicht in meinen Posts bemerkt habt, habe ich meine Zeit in Shanghai in jeglicher Hinsicht genossen! Die anderen Mitglieder der GBG sind super nett und hilfsbereit, die Aufgaben waren (zumindest überwiegend 😉 ) spannend und vielseitig. Die Kollegen hier haben sich stets alle Zeit genommen, um meine Fragen zu beantworten und Sachverhalte zu erklären. Shanghai selbst ist eine lebenswerte Stadt, multikulturell und vor allem die Möglichkeiten für die abendliche Freizeitgestaltung sind schier unendlich. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal PwC und insbesondere dem Stairway Team für die tolle Organisation danken. Falls jemand mit dem Gedanken eines Auslandspraktikums spielt, zögert nicht euch bei Stairway zu bewerben. Ihr werdet es garantiert nicht bereuen!

Update aus Shanghai

Hallo zusammen,

nach einer etwas längeren Pause melde ich mich wieder aus Shanghai. In den letzten Wochen habe ich viel erlebt. Dies möchte ich gerne mit euch teilen. Aber immer schön der Reihe nach:

Arbeit

Die Aufgaben sind abwechslungsreich, und es ist stets genug zu tun. Letzte Woche hat wieder ein CFO Briefing stattgefunden. Von diesem Event haben auch schon vorherige Praktikanten berichtet: CFOs Deutscher Unternehmen konnten an Fachvorträgen teilnehmen, die von PwC-Kollegen gehalten wurden. Dieses Mal ging es in dem Vortrag um die Arbeitsweise der chinesischen Finanzverwaltung, insbesondere bei Betriebsprüfungen. Eine der wichtigen Fragen ist dabei, wie Unternehmen mit den landesspezifischen Eigenheiten dieser Behörden umgehen sollen. Die Kollegen, die den Vortrag gehalten haben, waren selber jahrelang in der chinesischen Finanzverwaltung tätig. Dementsprechend konnten sie sehr interessante Einblicke gewähren.

 

Zudem hatte ich das Glück, dass in meiner Praktikumszeit das diesjährige Annual Dinner stattgefunden hat. Dies ist die Feier zum Abschluss des Geschäftsjahres. Was sich vielleicht wie ein gemütliches Abendessen mit einigen Kollegen anhört, ist in China vielmehr ein Abend voller Shows, Verlosungen, Fotos von einem professionellen Kamerateam und Networking – mit insgesamt ca. 2.500 Teilnehmern. Das Thema des Abends war Electric Gold, was die meisten Kollegen zum Anlass genommen haben, goldene Kleidung oder zumindest Accessoires zu tragen. Es gab sogar einen Wettbewerb um das kreativste Kostüm. Sarah, die Managerin der GBG, ein weiterer Praktikant, Valentin, und ich wurden bei diesem Wettbewerb als Team leider knapp auf den vierten Platz verwiesen…

Während des Events konnte man zudem ein weiteres Mal das strikte Hierarchiedenken in China beobachten: Ab einem gewissen Zeitpunkt ist es üblich, im Saal herumzulaufen und mit Kollegen, Chefs und Mitarbeitern anzustoßen. Doch Vorsicht! Man muss darauf achten, dass als „Rangniedrigerer“ beim Anstoßen der Rand des Glases unterhalb des Glasrandes des „Ranghöheren“ ist. Auf diese Weise wird dem Gegenüber Respekt gezollt. So kommt es allerdings gerade unter Gleichrangigen zu sehr bizarren Anblicken: Es wird versucht, sein eigenes Glas noch möglichst unterhalb das Glas des Anderen zu bekommen, um höflich zu sein. Diesem Treiben wird dann manchmal nur noch durch die Tischplatte ein Ende gesetzt…

Freizeit

Wie viele Praktikanten vor mir habe auch ich auf einmal gemerkt, wie schnell die Zeit vergeht und wie wenig Wochenenden mir nur noch zum Reisen bleiben. Daher habe ich seit dem letzten Post bereits Peking besucht und war in den Yellow Mountains wandern (bzw. Treppen steigen ;)).

Peking habe ich als weit weniger westlich empfunden als Shanghai. Allerdings hat es natürlich einige Sehenswürdigkeiten, die man einfach nicht verpassen darf: die Verbotene Stadt, die chinesische Mauer und der Sommerpalast zählen sicherlich dazu. Auf den Fotos könnt ihr einige Eindrücke davon gewinnen.

 

 

 

 

 

 

 

In den Yellow Mountains war das Wetter leider sehr durchwachsen. Zum Glück hat es während unseres Aufstiegs nicht geregnet. So konnten wir zumindest eine Idee davon bekommen, wie unglaublich die Aussicht an schönen Tagen sein muss. Am Morgen des zweiten Tages hat es allerdings so geschüttet, dass wir die Wanderung, um den Sonnenaufgang zu sehen, absagen mussten. Wir sind stattdessen erst einige Stunden später aufgebrochen und auf direktem Wege zur Gondel gelaufen, um wieder herunterzufahren.

 

Das war es erst einmal wieder von meiner Seite. Das nächste Mal, wenn ich euch schreibe, habe ich mit Sicherheit wieder Neues zu berichten.

 

Bis dahin

Jens

 

 

 

 

Endlich Angekommen in Shanghai

Hallo zusammen aus Shanghai!

Kaum zu glauben, aber wahr – jetzt bin ich schon 2,5 Wochen hier in China und es fühlt sich so an, als wäre ich gerade erst angekommen. Ich möchte mir jetzt allerdings trotzdem einmal die Zeit nehmen und euch von meinen ersten Tagen in Shanghai berichten:

Ich bin Jens, 24 Jahre alt und werde als einer der letzten Stairway Praktikanten dieses Jahr knapp drei Monate bis Ende Juli in Shanghai in der PwC German Business Group (GBG) verbringen. Zu Hause in Münster habe ich das dritte Mastersemester in BWL, Major Accounting, bereits hinter mich gebracht. Nach meiner Rückkehr steht also „nur“ noch die Masterarbeit auf dem Programm.

Vor mittlerweile fast 1,5 Jahren habe ich mir überlegt, dass ich noch einmal einige Zeit im Ausland verbringen möchte. Da ich bereits im Bachelor ein Semester im Ausland studiert habe, wollte ich nun lieber einmal die Arbeitswelt in einer anderen Kultur kennen lernen. Durch absoluten Zufall bin ich auf das Stairway Programm aufmerksam geworden. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass ich damals keine Ahnung hatte, welch unfassbares Glück ich hatte, dass ich mich durch diesen Zufall bei PwC beworben habe. Sämtliche Organisation und Formalia im Vorfeld des Praktikums (und das ist gerade bei einem Praktikum in China nicht wenig!) wurde mir durch das Stairway Team abgenommen, inklusive die Suche nach einer Unterkunft. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Jetzt möchte ich euch aber ein bisschen was über mein Leben hier erzählen:

Anreise

Am 6. Mai vormittags bin ich in Shanghai gelandet und habe mich durch die Einreisebestimmungen gekämpft, bevor es schon zu einem ersten persönlichen Highlight kam: Ich bin mit der Maglev, der Magnetschwebebahn, vom Internationalen Flughafen Pudong im Osten der Stadt Richtung Stadtzentrum gefahren – bzw. eher gerast.

Leider fährt die Maglev die meiste Zeit des Tages „nur“ noch 300 km/h statt den möglichen 420 km/h. Dennoch ist man so erheblich schneller als mit der U-Bahn. Ich muss allerdings zugeben, dass die Fahrt mit der Maglev weit weniger aufregend war, als ich es mir vorgestellt habe. Es ist im Prinzip wie eine Fahrt in einem etwas in die Jahre gekommenen ICE…

Im Hotel angekommen wurde ich bereits direkt mit der chinesischen Zuverlässigkeit konfrontiert: Nach einer alles in allem knapp 24 stündigen Anreise komme ich verschwitzt und erschöpft, vollgepackt mit zwei Koffern plus Rucksack, in dem Hotel an, dass für die nächsten drei Monate mein zu Hause sein sollte. Ich möchte duschen, auspacken, die Stadt erkunden – doch weit gefehlt. Im Hotel, in dem ich unterkommen sollte, war kein Zimmer für mich reserviert. Nachdem ich zumindest Valentin, den anderen Praktikanten der GBG, erreichen konnte, haben wir an der Rezeption mit vereinten Kräften versucht herauszufinden, wo ich denn nun schlafen soll. Nach langem hin und her und stetigem Beharren hat sich herausgestellt, dass im Nachbarhotel (die beiden Hotels gehören wohl zusammen) eine Reservierung für mich vorliegt. Alles zum Glück also halb so wild. Hier in China muss man einfach einen Grundsatz befolgen, den mir Sarah, die Managerin und Praktikantenbetreuerin der GBG, mit auf den Weg gegeben hat: Der stete Tropfen höhlt den Stein. Sprich: Wenn man oft genug nachfragt, findet sich immer eine Lösung.

Arbeit

Nachdem der Vormittag meines ersten Arbeitstages aus einem Welcome Day für alle Neueinsteiger bei PwC in Shanghai bestand, habe ich nachmittags bereits das Team der GBG kennen gelernt. Alle hier sind sehr nett und ich fühle mich bereits gut im Team aufgenommen. Vor allem Sarah, die bereits erwähnte Managerin der GBG, kümmert sich sehr super um die Praktikanten!

Die Arbeit besteht hier im Wesentlichen, wie ihr bei den vorherigen Praktikanten bereits lesen konntet, nicht aus elementarem Steuerrecht sondern vielmehr aus Organisieren, Vernetzen, Betreuen: Chinesische Tochterunternehmen von deutschen Konzernen wünschen sich häufig auch vor Ort deutschsprachige und vor allem deutsch denkende Ansprechpartner. Diese stellen die Mitglieder der GBG dar und übernehmen häufig die Kommunikation zu den Spezialteams, die aus den chinesischen Kollegen bestehen. Aber nicht nur die Art der Arbeit, auch die Räumlichkeiten hier in Shanghai stehen im Kontrast zum deutschen Pendant: Da Platz hier teuer ist, haben lediglich Direktoren und Partner eigene Büros. Alle anderen Mitarbeiter finden streng hierarchisch geordnet in einem einzigen Raum rund um die Aufzugsschächte in der Mitte Platz: Senior Manager dürfen am Fenster sitzen, Manager daneben. Die Arbeitsplätze in der Mitte des Raumes sind den (Senior) Associates, Sekretärinnen und Praktikanten vorbehalten. Ihr merkt schon: Hierarchie wird in China groß geschrieben. Dafür kann man sich aber bei Bedarf in einen Quiet Room mit fantastischer Aussicht zurückziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Freizeit

In Shanghai kann man aber nicht nur arbeiten, sondern auch unendlich viel unternehmen und erleben: Kulinarisch gibt es hier sämtlich Geschmacksrichtungen, die man sich vorstellen kann! Da man hier für gewöhnlich sowohl mittags als auch abends im Restaurant essen geht, hat man genug Möglichkeiten alles zu entdecken. Und auch ansonsten hat Shanghai vieles zu bieten, vor allem aber extreme Gegensätze: In den einzelnen Stadtbezirken, wie zum Beispiel dem French Quarter oder Teilen der Altstadt, kann man prima erkennen, wie traditionelle, chinesische Lebensweisen auf futuristische Hochhäuser trifft. Während man im Vordergrund die niedrigen Gebäude sieht, vor denen die Bewohner die Wäsche zum Trocknen nach draußen hängen, ragt im Hintergrund schon ein moderner Glaskasten bzw. die komplette Skyline in den Himmel. Auf kurz oder lang werden aber wohl auch diese traditionellen Viertel den Hochhäusern weichen müssen…

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesen ersten Eindrücken möchte ich es hiermit erst einmal belassen. In den kommenden Wochen werde ich mich wieder bei euch melden und noch mehr von meiner spannenden Zeit hier in China berichten!

Bis dahin

Jens

 

Dō zé Hong Kong!

Ein letztes Mal Néi hóu (你好)

Kaum zu glauben, dass ich mittlerweile schon 3 Wochen nicht mehr in Hong Kong bin. Die vergangenen drei Monate sind viel zu schnell vergangen und trotzdem möchte ich keine Sekunde und auch kein Ereignis aus diesem Praktikum missen! Ich möchte meine letzten Blog Eintrag nutzen, um Euch eine kleine Zusammenfassung zu schreiben und mich bei vielen Menschen zu bedanken.

 

Die Vielfalt

Ich weiß, dass ich Euch schon so oft davon erzählt habe, aber es bleibt nun einmal der USP von Hong Kong: der große Facettenreichtum der Stadt und Menschen. Ihr arbeitet in unterschiedlichen Teams, die teils aus sehr diversen Ländern stammen. Mein größtes Engagement bestand jedoch hauptsächlich aus Locals. Je nach Personentyp ist das gut für Euch oder zu Beginn auch etwas komisch. Ihr müsst durchaus in der Lage sein, gerade zu Beginn, auch ein Wochenende alleine zu verbringen. Bei der Distanz kann nicht jedes Wochenende ein Familienmitglied oder der beste Freund vorbeischauen. Wer sich also auf ein Stairway Praktikum in Asien bewerben möchte, muss sich bewusst sein, dass Ihr ab und zu auf Euch gestellt seid. Ihr müsst also eine weltoffene Person sein, um am besten möglichst schnell Anschluss zu finden. Dann wiederum macht es sehr viel Spaß die Kollegen bei den typisch traditionellen Aktivitäten zu begleiten. Auch wenn Ihr bereits in Asien wart oder eigentlich viel lieber nach New York wollt, kann ich wirklich nur jedem empfehlen, sich ernsthaft Gedanken zu machen, ob Asien, speziell Hong Kong, nicht eine interessante Alternative ist. Vor meinem Auslandssemester in Korea hätte ich niemals gedacht, dass es zwischen den Städten und Ländern solch gravierende Unterschiede gibt. Zudem ist Asien nun einmal eine komplett neue Welt. Die meisten westlichen Länder teilen gewisse Werte, Traditionen und Bräuche. Wohingegen Asien hier ein komplett neues Set vorzuweisen hat. Ihr werdet daher in einer völlig anderen Art und Weise reifen und viele Dinge auch im Alltag mit einer neuen Perspektive betrachten.

Ihr habt bereits oft genug gelesen, wie sehr ich mich in diese Stadt verliebt habe und daher wundert es Euch sicherlich nicht, dass ich definitiv wieder nach Hong Kong komme. Obwohl Hong Kong die mit Abstand meistbesuchte Stadt der Welt ist, bin ich der Auffassung, dass man diese Stadt erst versteht und besonders genießt, wenn man für eine bestimmte Zeit dort gelebt hat. Es gibt nicht so viele Sehenswürdigkeiten, wie in typischen Touristenstädten wie Rom oder Paris, aber man kann besonders gut leben dort. Egal, ob Ihr luxuriös essen und shoppen gehen wollt oder ob Ihr eher der bodenständigere Typ seid, der keinerlei Probleme damit hat in verruchten Hinterhöfen essen zu gehen, in Hong Kong werden Eure Bedürfnisse stets befriedigt! 

Der One Island East Tower, eines der modernsten Gebäude Hong Kongs…

…keine 10m weiter, eine typische Straße Hong Kongs. Ich hoffe Ihr erkennt den Kontrast.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stairway Praktikum in Hong Kong – Challenge the world

Wie häufig höre ich, dass es doch anstrengend sein muss, die ganze Zeit eine andere Sprache zu hören und zu sprechen, vor allem, wenn man kein Muttersprachler ist. Hier kann ich nur sagen, dass es wirklich abhängig von der Person ist. Ich bin nun seit 3 Wochen wieder im deutschsprachigen Raum unterwegs und kann Euch nur sagen wie sehr ich es vermisse, Englisch mit den Kollegen zu sprechen. Nach so einer langen Zeit wird Englisch zu Eurer Muttersprache und Ihr könnt gar nicht mehr aufhören es zu sprechen. So habe ich eine Kollegin dieses Wochenende dazu genötigt Ihre Englischkenntnisse zu verbessern, damit ich mal wieder etwas internationales „Flair“ erleben durfte.

Trotzdem stellt man sich ab und zu die Frage, wie sinnvoll es ist in einem Land zu leben und zu arbeiten, dass doch so fremd ist. Ich kann Euch nur sagen, dass es unheimlich wertvoll ist. Zunächst einmal werdet Ihr selbst auf einer persönlichen Ebene sehr heranwachsen. Ihr könnt an so vielen Themen arbeiten, sofern Ihr bereit seid, auch mal nachzufragen. Ich konnte daher fachlich einiges mitnehmen. Nicht zuletzt macht sich so ein Praktikum in Eurem CV nicht schlecht, insbesondere, wenn Ihr eine Karriere bei PwC anstrebt! War die Entscheidung für das Praktikum die Richtige? Kurz und knapp: „AUF JEDEN FALL!“

 

„Opportunity of a lifetime“ – Thank you Hong Kong, thank you my colleagues and thank you PwC!

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei meinem Team bedanken, dass mir unglaublich geholfen hat und dass mir stets ein breites Lächeln auf das Gesicht gezaubert hat, wenn Ich zur Arbeit gefahren bin. Das Team hat sich mehrfach bei mir für die tolle Arbeit und mein unnachgiebiges Engagement bedankt. Aber das war nur möglich, weil ich solch tolle Kollegen hatte, die auch in der Busy Season nicht vergessen haben, dass man trotzdem Spaß bei der Arbeit haben kann. Besonders werde ich die gemeinsame Zeit beim Lunch oder Dinner oder Bubble Tee trinken vermissen.  Wenn Ihr also die tollsten Kollegen sucht, dann müsst Ihr zu PwC Hong Kong! Gerade unser letztes gemeinsames Lunch hat mir mal wieder gezeigt, wie schön die Zeit mit diesen Menschen war.

Ein letztes gemeinsames Lunch mit allem, was das Restaurant so zu bieten hat.

Danke Mike, Angel, Tiffany, Tracy, Kary, Geraldine, Nicole und natürlich ganz besonders Michael & Natalie! Ich habe es schon oft genug gesagt, aber ich sage es gerne nochmals. Es war mir eine Ehre, aber vor allem eine Freude die Zeit mit Euch zu verbringen. Wir werden uns sicherlich eines Tages wiedersehen! 🙂

Ein letzter Kaffee mit den Kollegen 🙂

Ich möchte mich herzlich bei PwC Deutschland bedanken. Zunächst einmal Danke an die Personen, die sich beim Workshop dafür aussprachen mir das Stairway Praktikum zu geben, obwohl die Konkurrenz wirklich erstklassig war! Danke an das Stairway-Team, die mir zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Sicherheit gaben. Egal welche Themen anstanden, die Organisation war stets höchst professionell, und ich musste mir nie Sorgen machen, dass irgendwas nicht klappt. Bei Fragen stand das Team immer zur Verfügung und man hat auch gemerkt, dass es PwC wirklich wichtig war, dass man zufrieden ist. Der Austausch mit dem Stairway-Team hat mir stets sehr viel Freude bereitet! Ein großes Dankeschön geht außerdem an PwC Hong Kong. Hier besonders meiner Partnerin Antoinette, die sich dafür eingesetzt hat, dass ich noch länger beim Team bleiben durfte!

Was wäre aber mein letzter Blogeintrag, wenn ich mich nicht beim besten Senior Manager der Welt und einem sehr guten Freund bedanken würde. Vielen herzlichen Dank an Yip, der zeigt, dass man eine erfolgreiche Karriere haben kann und trotzdem die Bodenhaftung nicht verliert. Ich habe jede gemeinsame Aktivität stets genossen und werde die Abende oder Wochenenden sehr vermissen! Natürlich auch Danke an meinen westlichen Mitpraktikanten Lucas, der bei solchen Freizeitaktivitäten häufig dabei war!

Mein Abschied von Yip….

…. und von Lucas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und zu guter Letzt an alle, die überlegen, sich für das Stairway-Programm zu bewerben: Tut es einfach! Ich saß damals bei meiner Bewerbung am Flughafen von Berlin. PwC hatte über Facebook den Final Call geschaltet, sodass ich erst gegen 21 Uhr abends meine Bewerbung beginnen konnte. Da es der letzte Tag der Bewerbung war, musste ich die Bewerbung innerhalb von 3 Stunden komplett zusammenbekommen. Gerade der englische Motivational Letter beanspruchte sehr viel Zeit. Genau um 23:59 Uhr habe ich sodann meine Bewerbung hochgeladen. Ich kann es bis heute nicht fassen, dass es sich ausgezahlt hat, die Bewerbung abzuschicken. Egal in welcher Region der Welt es Euch verschlägt: es wird eine der besten Zeiten Eures Lebens – „The Opportunity of a lifetime“.

Und so sage ich nicht Leb Wohl (Zàijiàn), sondern Auf Wiedersehen (Zōi gīn!)

Euer Steven

Aus Frühling wird Sommer

Hallo zusammen!

In Shanghai nähert sich das Wetter so langsam sommerlichen Temperaturen. Trotz zeitweiser Kälteeinbrüche liegt die durchschnittliche Temperatur doch meistens auf dem Level: „Meine Jacke lasse ich besser zu Hause“. Während dieser warmen Tage lernt man Shanghai noch mal von einer anderen Seite kennen: Man kann abends bei einem Bierchen gemütlich draußen sitzen, sein Abendessen im Freien zu sich nehmen oder auch nach dem Lunch noch eine Runde durch den Park schlendern.

Aber nicht nur Shanghai lerne ich von einer anderen Seite kennen – andere Städte lerne ich ganz neu kennen. So habe ich den Feiertag Anfang April genutzt, um mit ein paar Münsteraner Studenten die Gegend um Guilin in Südchina zu erkunden. Hier glich das Wetter eher einem lauen Frühlingslüftchen, aber die Landschaft war trotzdem atemberaubend.

Auch auf der Arbeit gibt es einige Neuigkeiten: Das Prüfungsmandat eines deutsch-chinesischen Joint Ventures, auf dem ich ein wenig mitgearbeitet habe, ist abgeschlossen. Zudem arbeitet seit Anfang April ein neuer Praktikant in der GBG, und insgesamt weicht auch im Arbeitsleben das Frühlingsgefühl (das Gehirn erwacht langsam zum Leben) einem Sommergefühl (ich bin zwar aktiver und mache mehr, komme aber auch manchmal ins Schwitzen).

Work…

Arbeitsplatz

Eine große Änderung im Arbeitsalltag besteht seit April für mich in einer Änderung meines Arbeitsplatzes. Während ich in den ersten Wochen im Infinitus-Tower, einem der drei Gebäude, in denen PwC in Shanghai Offices hat, saß, bin ich nun in das PwC Center umgezogen. Das ist eine Umstellung in Bezug auf mein Arbeitsumfeld. Im Infinitus-Tower saß ich bei den Kollegen der Tax-Abteilung, die alle einen festen Sitzplatz mit festem Schreibtisch haben.

Im PwC Tower sitze ich bei den Assurance-Kollegen, die sich mehr oder weniger wahllos an großen Gruppentischen platzieren und dort ihren Wust an Dokumenten ausbreiten. Mit diesen Kollegen arbeite ich allerdings nicht zusammen, sondern habe mich lediglich dort platziert, um in der Nähe des deutschen Partners, der die German Business Group (GBG) leitet, zu sitzen. Mein ursprünglicher Platz wird jetzt von einem Tax-Praktikanten belegt.

Es ist interessant, hier die beiden Arbeits- und Sitzatmosphären kennenzulernen. In meinen bisherigen Praktika habe ich entweder in abgeschlossenen Büros mit wenigen Kollegen gesessen oder war regelmäßig bei Mandanten unterwegs. Zwar geht es hier bei den Assurance-Kollegen wesentlich lauter zu, allerdings ist es ein Grundgemurmel, bei dem ich festgestellt habe, dass ich mich ganz gut konzentrieren kann. Nicht zuletzt freue ich mich aber auch, dass der ganze Papierkram in der Mitte dieses Tisches nicht mir gehört 😉

Inhaltliches

Wie bereits im letzten Eintrag angeklungen war ich für ein paar Tag auf einem Prüfungsmandat eines chinesisch-deutschen Joint Ventures eingesetzt. In diesem Zusammenhang war ich einen Tag in einer kleinen Stadt (klein bedeutet in diesem Zusammenhang immer noch mehrere Millionen Einwohner), deren Namen ich allerdings schon wieder vergessen habe. Zusammen mit dem chinesischen Manager und seinem Prüfungsteam haben wir eine Fabrikbesichtigung gemacht und die Geschäftsleitung des Unternehmens kennengelernt.

Die Fabrikbesichtigung war sehr spannend. Obwohl ich in Deutschland noch nicht viele Fabriken von innen gesehen habe, war ich zumindest in zwei Fabriken einer ähnlichen Branche und mein Fazit: hier ist es anders! Der Geschäftsführer des Unternehmens ist Deutscher und vor kurzem nach China ausgewandert. Dazu habe ich inhaltlich an einigen Fragestellungen gearbeitet, dann allerdings wieder aus dem Office.

Um dazu ein Beispiel zu geben: In China besitzt der Staat sämtliche Grundstücke. Das heißt, ein Unternehmen kauft nicht einfach ein Grundstück, sondern erhält lediglich ein beispielsweise 50-jähriges Nutzungsrecht an diesem Grundstück, auf dem es dann seine Fabriken und andere Gebäude bauen darf. Meine Aufgabe war dann herauszufinden, wie man diesen länderspezifischen chinesischen Sachverhalt nach deutschem Handelsrecht abbilden sollte.

Neben solchen Fragestellungen arbeite ich auch noch fleißig an der Erstellung von Folien für Proposals oder internen Präsentation. Die Arbeit hier ist vor allem deswegen spannend, da man als Praktikant direkt dem deutschen Partner zugeordnet ist, der einen gerne mit Aufgaben versorgt, die stark strategisch geprägt sind und nicht ausschließlich inhaltlich oder organisatorisch. Das ist sehr spannend, weil ich so die Möglichkeit bekomme, auch mal hinter die Kulissen einiger Mandate, Branchen oder Unternehmen zu schauen.

… & Travel

Suzhou

Die Stadt Suzhou ist bekannt für seine vielen Gärten und die Altstadt. Als wir dort an einem Samstag waren, haben die Gärten zwar noch nicht sehr stark geblüht, aber überfüllt war es trotzdem. Lediglich ein kleiner Garten etwas abseits war relativ leer und idyllisch. Die Gärten haben hier alle witzige Namen, zum Beispiel gibt es den „Garten des Meisters der Netze“ oder den „Garten des bescheidenen Beamten“.

 

Südchina: Guilin & Yangshuo

Im Süden Chinas, genauer gesagt in der Guangxi Provinz, waren wir insgesamt ca. 3,5 Tage, da ein chinesischer Feiertag uns ein verlängertes Wochenende geschenkt hat. Es war das Qingming-Fest, ein Feiertag, bei dem die Toten geehrt werden. Es werden Feuerwerke und Böller vor Gräbern angezündet und diese geschmückt. Ich weiß ja nicht, wie ich das finden würde, wenn vor meinem Grab jedes Jahr ein Haufen Böller angezündet würde, aber naja.

Auf diese Weise werden hier Gräber während des Qingming-Festes geschmückt.

Sonnenuntergang in Yangshuo

Die Landschaft des 20-yuan-Scheines

Twin Pagodas in Guilin

Longsheng Rice Terassen Nähe Guilin

Arbeitsfreier Alltag & Ausblick

Arbeitsfreier Alltag

Mein Alltag außerhalb der Arbeit ist alles andere als langweilig. Dennoch wird es nach einiger Zeit immer schwieriger, das „besondere“ am Alltag zu identifizieren und zu kommunizieren. Wie auch in Deutschland ist man viel mit Freunden unterwegs, genießt die ein oder andere Happy Hour oder ein gutes Essen. Sprachprobleme sind natürlich nach wie vor vorhanden, aber im Zweifel umgeht man einfach Restaurants, die keine Speisekarte mit Bildern haben. Man kommt also auch so gut durchs Leben 🙂

Alltagsimpressionen

Ein smogfreier Blick auf Pudong

Dem Alltag enfliehen: Ein Nachmittag im Century Park in Shanghai.

Gleich um die Ecke meines Apartments: Tianzifang!

Kulinarische Impressionen

Sushi ist hier sehr günstig!

Auch vietnamesische Pho-Suppe kann man hier gut essen!

Hervorragend ist auch Korean BBQ!

Ausblick

Was den Bereich „Travel“ angeht, kann ich schon einen ganz guten Ausblick geben: Am Wochenende geht es für mich endlich einmal nach Peking. Auf dem Plan stehen die Mauer und die Verbotene Stadt und nicht zu vergessen eine entweder abenteuerliche oder komfortable Fahrt mit dem Nachtzug. Am darauffolgenden Wochenende erklimme ich hoffentlich die Yellow Mountains. Danach ist mein Praktikum auch schon fast zu Ende, allerdings werde ich im Anschluss noch etwa 3 Wochen durch China reisen, bevor es zurück nach Deutschland geht.

Der Bereich „Work“ ist da noch etwas unklarer. Da zwei Drittel der German Business Group Shanghai (= zwei Personen) in den kommenden zwei Wochen auf einem Business Trip in Deutschland sein wird, bin ich zwar erst einmal mit Aufgaben versorgt worden. Dennoch kann es natürlich sein, dass einige spontane Anfragen aus Deutschland kommen. Ansonsten gibt es immer einige Dauerbrenner, die es zu bearbeiten / abzuarbeiten gilt. Es wird also nicht langweilig!

 

Sonnige Grüße!

Catarina

It’s the final countdown

Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Deswegen kommt mein vorletzter Blogeintrag etwas schneller als der Letzte. In diesem Blogeintrag möchte ich Euch von meinen Erlebnissen aus dem März berichten.
 

Back in Town

Wie bereits im letzten Blogeintrag erwähnt, kam ich in mein Team zurück und es ging für die restliche Zeit meines Praktikums zum Klienten. Dort hatten wir zu Beginn die Phase des Field Works gestartet. Zum Start wurde ich auch gleich auf eine Runde scharfes Sichuan Style Essen eingeladen. Ob das Essen scharf ist oder nicht, hängt stark davon ab, in welcher Region Chinas man sich aufhält. In Hong Kong wird nicht wirklich scharf gegessen, wohingegen Sichuan berühmt für das scharfe Essen ist.

Typisches Essen aus der Sichuan Provinz

In der ersten Märzwoche wurde Hong Kong von einer gewaltigen Grippewelle heimgesucht. Das HR Team hatte alle Hände voll zu tun, die Arbeitsressourcen möglichst effizient zu verlagern. In diesem Zusammenhang durfte ich für drei Tage an einem Versicherungsengagement mithelfen. Es war natürlich optimal, da ich im Bachelor Studium sowohl Banking als auch Versicherungen studiert hatte. So kann ich behaupten, auch praktisch an den drei großen Bereichen im FS (Banking – Fonds – Versicherungen) gearbeitet zu haben. Es ist tatsächlich erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich Audit im FS sein kann. Man muss bei Versicherungen auf ganz andere Dinge achten als beim Banking. In dem Team waren zudem einige Expats, die ursprünglich aus England kommen. Diese konnten mir von ihren Erfahrungen in Hong Kong berichten und mir wurde an dieser Stelle nochmals klar, dass Stairway bei Weitem nicht die einzige Möglichkeit ist über PwC ins Ausland zu gelangen. Schließlich sind die Secondments ebenfalls tolle Gelegenheit!

 

Ostern in Hong Kong

In Hong Kong wird das Osterfest nicht wirklich zelebriert wie bei uns, aber Karfreitag bis Ostermontag sind trotzdem nationale Feiertage, an denen bei PwC nicht gearbeitet wird. Die meisten Läden schienen am Karfreitag trotzdem geöffnet zu haben. Überdies findet dieses Jahr am 5. April das Qingming-Fest statt. In diesem Fest säubert man die Gräber der verstorbenen Familienangehörigen. Es ist daher vergleichbar mit Allerheiligen in Deutschland.

 

Horse Race

Eine absolute Besonderheit in Hong Kong sind die Horse Races. In Hong Kong ist Glücksspiel extrem reguliert, um nicht zu sagen komplett verboten. Weshalb Macau auch solch ein Casino Paradies ist. Die einzige Gelegenheit auf etwas Geld zu setzen ist beim legendären „The Hong Kong Jockey Club“. Wenn nachts um 2 Uhr ein Laden voll ist, dann kann es nur eine Filiale dieser Institution sein. Wie der Name bereits verrät, geht es hier um Pferderennen, auf die nur über dieses Unternehmen gewettet werden darf. Immer mittwochs finden die Rennen mitten in der Stadt und zwar im Happy Valley (liegt in Causeway Bay) statt. Das sind etwa 10 Gehminuten von meinem Apartment entfernt. Da der Eintritt gerade einmal bei einem Euro liegt, ist also der Mittwoch Abend meist durch diese Tätigkeit geblockt. Das Stadium ist der reine Hammer! Nicht unbedingt, weil das Stadium selbst viel mehr zu bieten hätte als andere Stadien, aber die Lage mitten im Herzen HKs mit dem Blick auf die Skyline ist wohl einmalig!

Das Happy Valley Stadium mitten in der Stadt

 

Happy Friday

PwC Hong Kong fährt eine Happy Friday Policy, was bedeutet, dass man versuchen sollte nicht spät am Freitag heimzukommen. Dies soll vor allem dadurch erleichtert werden, dass es meist ab 16 Uhr Snacks und Drinks für die Abteilungen gibt. In der Regel sitzt man sich dann zusammen hin, genießt ein wenig die Zeit gemeinsam und macht sich allmählich auf den Weg heim oder entsprechend nach LKF.

Happy Friday im Office

Bei meinem Freundeskreis sah das meist so aus, dass wir noch bis 19 Uhr (keine Sorge das wirkt spät für deutsche Verhältnisse, aber man startet meist auch erst gegen 10 Uhr am Morgen) im Office blieben und uns dann allmählich aufmachten, um etwas gemeinsam zu essen. Beim Essen gab es dann allerlei Möglichkeiten. Meine liebste Erinnerung: ein Kollege brachte uns in eine Bruchbude, die mitten in LKF war. Dort fuhr man in den 4. Stock und in einer der Wohnungen war ein Dumbling Restaurant versteckt. Bevor man eintrat, hat der Besitzer über einen Türschlitz gecheckt, ob man reinkommen durfte. Also fast so wie in einem Film, der von der amerikanischen Prohibition in den 1920er handelt. Obwohl das mehr als dubios erschien, war das Essen bombastisch! Das Highlight war dabei, dass man durch die Küche musste, um zum Klo zu gelangen. Nachdem man eine gewisse  Zeit in dieser Stadt gelebt hat, findet man diese Parallelgesellschaft eher witzig, als dass man sich darüber verwundert. Ein weiteres Beispiel: Hong Kong ist eigentlich ein teures Pflaster, aber es kann auch sehr günstig sein. So gibt es auch Restaurants, die „All you can eat and drink“ für nicht einmal zehn Euro anbieten. Wir nannten den netten Besitzer immer Mr Money Launder, da wir uns beim besten Willen nicht erklären konnten, wie man so wenig für so viel in dieser Stadt zahlen konnte. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch bei anderen Dienstleistungen gemacht. Man kann in der gleichen Straße ein Vermögen für einen Haarschnitt hinlegen oder lediglich 5 Euro. Das kommt ganz darauf an, wie gut man sich auskennt.

 

Wandern wird nie langweilig

Wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, bietet Hong Kong genug Möglichkeiten sich vom Zentrum zu entfernen und die Natur zu erleben. So kann man sehr einfach zu einer Insel fahren und eine Runde schwimmen gehen. Auf manche Inseln kommt man nur zu gewissen Zeiten, wenn die Ebbe es ermöglicht. Während der Flut sind manche Inseln nicht zugänglich, da der Weg geflutet wird.

Auf dem Rückweg war der komplette Weg wieder frei

Des Weiteren gibt es den sogenannten Suicide Cliff, der über Kowloon liegt. Von hier aus hat man eine spektakuläre Sicht auf Kowloon, Hong Kong Island und den Sonnenuntergang. Zudem muss man kein Athlet sein, um die Gipfel der „Berge“ zu erreichen. Schließlich sind diese nicht so hoch wie in Deutschland. Trotzdem sind Asiaten in der Regel immer top ausgerüstet als ob sie den Mt. Everest besteigen würden. Da fühlt man sich manchmal komisch in Flip Flops oder ähnlichem Schuhwerk.

Der Suicide Cliff

Nach dem Abstieg habe ich noch den Nan Lian Garden besichtigt. Das ist ein japanischer Garten am Chi Lin Kloster, der gerade bei Nacht wunderschön ist. Die Ruhe, Ordnung und Sauberkeit, die diesen Ort erfüllen, werdet ihr in Hong Kong selten wiederfinden. Ein optimaler Ort, um bei einer Tasse Tee sich mal wirklich zu entspannen.

Der Stadt entkommen – Nan Lian Garden

Prominenter Besuch

Wir Stairway Praktikanten aus der Region Asien stehen über eine WhatsApp Gruppe im regen Kontakt zueinander. Dadurch kann man sich gegenseitig Tipps geben und den anderen Stairway Praktikanten mal einen Besuch abstatten. Deswegen gab es die Woche darauf einen prominenten Besuch. Nachdem der Stairway Praktikant Stefan aus Singapur den Stairway Praktikanten Jonas aus Tokyo besucht hatte, kam er dementsprechend zu mir. Natürlich ist es unmöglich in 3 Tagen alles in Hong Kong zu sehen, aber wir haben wirklich jede Sekunde genutzt und ich glaube, dass Stefan die Zeit durchaus genossen hat. Das Highlight seines Aufenthalts war der Besuch von Stanley Beach, wo wir bei tollem Wetter gegrillt haben.

PwC Leute aus Singapur, Hong Kong, London, Deutschland und den USA

Der Grill selbst ist der Beweis: PwC Mitarbeiter haben ein enormes Problemlösungspotential. Wie sonst erklärt Ihr Euch diesen kuriosen Grill? Besteck hatten wir auch nicht, sodass wir uns wie Wikinger die Spieße geteilt haben. Immer einen Bissen pro Person. Das haben nicht nur wir Praktikanten so gehandhabt, sondern auch die Senior Associates bis hin zu unserem Senior Manager. Hier hat sich keiner gescheut. An dieser Stelle nochmals ein dickes Danke an meinen Mitpraktikanten Lucas, der tapfer den Grill reserviert hielt, bis die restliche Gruppe eintraf (some heroes don’t wear capes).

 

Noch zur Arbeit

Bei der Arbeit wurde ich zunehmend kritischer gegenüber den Unterlagen. Nach einer Weile versteht man schlicht, worauf man mehr oder weniger achten muss und ist so in der Lage, dem Team verstärkt zu helfen bzw. mehr Arbeit zu bescheren. Denn wenn man ein Problem entdeckt, dann muss dieses natürlich gelöst werden. Ihr werdet sehr schnell selbst erfahren, was ich damit meine.

Mein nächster Post wird dann eine Zusammenfassung meiner Erlebnisse und der letzten Woche in Hong Kong sein. Ich hoffe, dass ich Euch diesen bereits kommende Woche präsentieren kann. Bis dahin heißt es mal wieder….

Bis zum nächsten Blogeintrag!

Bāi bái! (拜拜!)

Steven

 

Bye-bye Beijing!

Kaum zu glauben, aber mein Praktikum bei PwC Peking im Bereich Advisory neigt sich dem Ende zu. Morgen ist mein letzter Arbeitstag. Nicht nachvollziehbar, wie schnell die Zeit hier in Peking verging. Gerne möchte ich heute nochmal meine Eindrücke zum Praktikum bei PwC China schildern. Weiterhin nehme ich euch in einem Schnelldurchlauf mit auf meiner kulturellen Reise durch China und erzähle euch von meinen Eindrücken. Am Ende ziehe ich noch ein kurzes Fazit.

Mein Praktikum bei PwC Peking

Letztes Mal habe ich bereits meine Aufgaben im Team, sowie den Inhalt des Projektes in welchem ich mitwirke, ausführlich erläutert. Grundsätzlich hat sich dabei nichts Großes verändert – ich bin eingearbeitet und habe meine Verantwortlichkeiten. Meine Kollegen erfreuen sich immer wieder daran, wenn ich durch Vergleiche zum deutschen Markt neue Impulse setze. Auf Grund der kulturell-bedingten unterschiedlichen Perspektive auf das Geschehen in der Automobilbranche entstehen oftmals interessante Diskussionen. Durch die verschiedenen Gesichtspunkte können sowohl ich, als auch meine chinesischen Kollegen gleichermaßen voneinander profitieren, was sehr hilfreich ist.

Fernab vom Tagesgeschäft steht Teamwork bei PwC Peking nicht nur im Büro an erster Stelle, sondern auch abseits der Geschäftswelt bei Firmenveranstaltungen. Vor kurzem hat nach Feierabend ein Sportevent des gesamten Advisory Bereiches stattgefunden. Jede Abteilung hat dabei ein Team gebildet und ist in verschiedenen Sportarten (Basketball, Sackhüpfen, Seilziehen und Tuch-über-den-Kopf-Ziehen) gegeneinander angetreten. Von insgesamt acht Abteilungen hat mein Bereich sogar den zweiten Rang belegt. Als einziger Ausländer war ich der gefeierte Held meines Teams. Nichtdestotrotz war es toll zu sehen, wie aus vielen einzelnen (teilweise sehr schüchternen) Kollegen/-innen am Ende eine Einheit gewachsen ist. Sport verbindet einfach! Von diesem interessanten Abend möchte ich euch gerne ein paar Bilder zeigen:

 

Tuch-Über-Den-Kopf-Zieh-Spiel

Aufwärm-Programm

Mein Sport-Team

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Firmenevent stellt zufälligerweise auch meinen Abschluss dar. Nach Ende meines letzten Arbeitstages findet ein sog. Holiday Dinner statt. Dies ist vergleichbar mit einer Weihnachtsfeier. Hierauf freue ich mich schon sehr und bin gespannt, ob ich von der Firmen-Tombola ein Weihnachtsgeschenk mit nach Hause nehmen kann.

Meine Reise durch China

In meinem ersten Blogeintrag habe ich euch bereits einen ganz kleinen Einblick in meine Freizeit gewährt. Gerne möchte ich euch kurz berichten, welch spannenden Dinge ich hier während meiner Praktikanten-Zeit unternommen habe.

Während meines drei-monatigem Praktikum hätte ich Peking zur Erkundung von Sehenswürdigkeiten eigentlich gar nicht verlassen müssen. Aufgrund der langen Geschichte dieser Stadt beherbergt Peking bedeutendes Kulturerbe. Kein Besuch führt an der Verbotenen Stadt, dem Sommerpalast, dem Himmelspalast und dem Tian’anmen-Platz vorbei. Hier wurde Geschichte geschrieben. Mich als Nicht-Asiaten hat dies aufgrund seiner Gegensätzlichkeit zu westlichen Kulturerben total begeistert und fasziniert. Gerne möchte ich mit euch meine Eindrücke teilen:

 

In der Verbotenen Stadt mit meinem Kollegen

Blick auf den Sommerpalast

Tian’anmen-Platz

 

 

 

 

 

 

Ferner hat Peking noch viel mehr als Kulturgeschichte zu bieten. Mir als Sport-Fan hat vor allem auch der Olympia Park mit seinem Vogelnest (Name des Leichtathletik Stadions) und dem Water Cube (Name der Schwimmarena) sehr gefallen – auch wenn die Olympiade leider schon lange vorbei ist. Bei gutem Wetter habe ich auch gerne die vielen Parks in Peking besucht, u.a. den Jingshan Park, den Beihai Park und den Chaoyang Park. Sehenswert ist auch das 798 Künstlerviertel im Norden der Stadt. Hier gibt es viele Kunstaustellungen, Hip-Cafés und europäische Restaurants.

 

Blick vom Jingshan Park auf die Verbotene Stadt

Water Cube im Olympia Park

798 Künstlerviertel

 

 

 

 

 

 

Um mir ein möglichst breites Bild von China machen zu können, habe ich an den Wochenenden an vielen Exkursionen teilgenommen bzw. bin mit Freunden verreist. Nahe Peking befinden sich bspw. die Po feng Ling Berge, in welchen ich wandern war und natürlich die Chinesische Mauer. Die Wanderung über einen Klettersteig von dem ältesten, nicht restaurierten Teil der Mauer hin zum restaurierten, touristischen Teil zählt sicherlich zu meinen Highlights hier in China. Zum Abschluss konnte man noch mit einer Sommerrodelbahn von der Chinesischen Mauer ins Tal hinunterfahren. Zu beiden Ausflügen möchte ich euch auch ein paar Fotos zeigen:

 

Chinesische Mauer (1)

Chinesische Mauer (2)

Wandern in den Po feng Ling Bergen

 

 

 

 

 

 

Weiterhin habe ich Wochenend-Reisen ins fernere Qingdao, Chengdu und Xi’an unternommen. Alle drei Städte haben mich total begeistert. Keine ähnelte der anderen. In Qingdao habe ich die Spuren der ehemaligen Kolonie des Deutschen Reiches erkundet und u.a. die in der Kolonialzeit entstandene Brauerei Tsingtao besucht. In den Süden Chinas hat es mich aufgrund der Stadt Chengdu gezogen. Diese betitelt sich zurecht als die „Panda-Hauptstadt“ der Welt, in welcher eine Einrichtung für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierart sorgt. Zudem ist Chengdu für seinen sehr scharfen Hot Pot bekannt. Ferner hat es mich noch in die historische Stadt Xi’an verschlagen. Ausschlaggebend war die Terrakotta-Armee, welche zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Dieses Museum hat mich stark beeindruckt. Macht euch selbst ein Bild von meinen Ausflügen:

 

Besuch der Tsingtao Brauerei

Pandas in Chengdu

Terrakotta-Armee

 

Fazit

Zusammenfassend kann ich mich bei PwC für diese einzigartige Möglichkeit nur bedanken! Die letzten drei Monate waren für mich sehr spannend und aufregend. Jeden Tag habe ich neue kulturelle Unterschiede entdeckt und meinen westlichen Horizont

mit dem der asiatischen Denkweise erweitert. Auch wenn ich zu Beginn einen kleinen Kulturschock hatte, kann ich jedem nur eine Reise ins Reich der Mitte empfehlen. Die Gegensätzlichkeit zur deutscher oder westlichen Kultur hat mich sehr beeindruckt!

Ich wünsche allen Bewerbern für das Stairway Programm 2018 viel Erfolg beim Auswahlverfahren. Seid offen für jedes Land und jede Kultur und nutzt die „opportunity of a lifetime“.

Frohe Weihnachten allerseits!

Beste Grüße, Tim

Cultural Differences Everywhere

Wenn sich Familie und Freunde nach mir erkunden, wird mir oft die Frage nach typischen kulturellen Unterschieden gestellt. Daher möchte ich meine Erfahrung dazu in meinem Blogeintrag heute mit euch teilen.

Davor werde ich euch jedoch noch meine Tätigkeiten innerhalb meines Teams erläutern, sodass ihr auch einen Eindruck von den Inhalten meines Praktikums bekommt.

Arbeitsalltag bei PwC Peking

Wie beim letzten Mal schon erwähnt, arbeite ich hier im Bereich Automotive Advisory. Ich bin Teil eines Projektes, welches zum Ziel hat, die Vertriebs-Strategie eines deutschen OEMs (Original equipment manufacturer = Automobilhersteller) zu verbessern. Wie in Deutschland werden auch in China die Autos nicht direkt an die Kunden verkauft, sondern indirekt über ein Händlersystem. Dies bringt viele Vor-, aber auch Nachteile mit sich. Fakt ist, der direkte Kontakt zwischen OEM und Kunden ist so gut wie nicht vorhanden. Dies hat zur Konsequenz, dass der reine Verkaufsprozess der Autos einzig und allein von den Händlern abhängig ist. Der deutsche OEM möchte daher durch bestimmte Maßnahmen in Zukunft wieder größeren Einfluss auf den Verkaufsprozess bei den Händlern nehmen können. Hierfür ist PwC beauftragt.

Innerhalb des Projektes gibt es mehrere Teams, welche zu unterschiedlichen Problemfeldern geeignete Maßnahmen ausarbeiten. Ich arbeite aktuell in einem Team, welches branchenübergreifend die verschiedenen Vertriebs-Strategien unterschiedlicher Firmen untersucht und analysiert. Zu meinen konkreten Aufgaben im Team zählen zum einen die allgemeine Recherche nach potentiellen Firmen und zum anderen die Ausarbeitung der Fallbeispiele im Zuge von Präsentationen.

An meiner aktuellen Tätigkeit gefällt mir vor allem die Vielseitigkeit. Man bekommt von unterschiedlichen Firmen verschiedener Branchen einen ganz neuen Eindruck. Zeigt sich der Auftraggeber aufgeschlossen, kann dieser von unterschiedlichen Branchen neue, wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

Blick aus dem Büro

Stockwerk meines Arbeitsplatzes

PwC Experience Centre

Kulturelle Unterschiede

Vorab meines Praktikums habe ich versucht mich über die Kultur Chinas ein wenig zu informieren. Deshalb habe ich ein einige wissenschaftliche Aufsätze gelesen, welche sehr interessant klangen. Anfänglich konnte ich mir noch nicht wirklich vorstellen, dass viele der dort genannten Dinge zutreffen werden. Nach fast der Hälfte meiner Zeit hier in China konnte ich tatsächlich schon viele Aspekte in der Realität wiedererkennen. Gerne möchte ich diese Erfahrungen mit euch teilen.

Die Hierarchie-Ebenen werden in China stets sehr streng praktiziert. Kommunikation findet immer nur mit dem nächst-höheren bzw. -niederen Rang statt. Hierarchie-Ebenen werden nie übersprungen. Dies hat zur Konsequenz, dass die Ranghöheren stark respektiert werden. Neulich war ich bspw. mit allen Projekteilnehmern und dem Partner gemeinsam beim Mittagessen. Der Ranghöchste (Partner) hat dabei jedem einen Sitzplatz zugeteilt und hat stellvertretend für alle das Mittagessen bestellt – niemand hatte ein Mitspracherecht. Weiterhin hat meist nur der Partner das Gespräch Wort am Tisch geführt und sich mit seinen direkten Rangniederen unterhalten. Alle anderen haben am Gespräch fast nicht teilgenommen.

Zudem sagt ein Chinese nie „nein“. Er würde dabei sein Gesicht verlieren und dem Gegenüber offensichtlich eine Schwäche offenbaren. Ohne diesen kulturellen Unterschied zu kennen, kann es für einen Ausländer schnell zur Verwirrung führen. Am besten stellt man daher Fragen, auf welche der Gegenüber nicht mit nein antworten muss. Weiterhin ist es ratsam diese mehrmals in einer ähnlichen Ausführung zu stellen. Nach mehrmaligem Nachfragen bekommt man nämlich einen besseren Eindruck über den Stand der Dinge.

Ferner entscheiden sich viele Dinge sehr spontan in China. In meinem Fall weiß ich meist erst am Vorabend, ob ich in das PwC Büro gehen muss oder zum Kunden direkt vor Ort. Dies trifft teilweise auch auf Besprechungen zu, welche teilweise kurz vor Beginn verschoben werden.

Grundsätzlich sind viele chinesischen Kollegen auf der Arbeit eher schüchtern und lassen andere Kollegen am Privatleben wenig teilhaben. Sobald jedoch ein Team-Event veranstaltet wird, können sich die Kollegen von einer anderen Seite präsentieren. Dies ist mir bei einem Karaoke-Abend mit allen Projekteilnehmern aufgefallen, über welchen ich nun gerne berichte.

KTV stärkt den Team-Zusammenhalt

Vergangenen Freitag hat nach Arbeitsende ein Team-Event stattgefunden. Noch direkt im Büro hat man zusammen gegessen und getrunken, um sich für die Show des Abends gut vorzubereiten – es ging in eine Karaoke Bar (KTV). Diese Bar besteht aus mehreren privaten Räumen mit Sitzmöglichkeiten, Bildschirmen, einem Mikrofon und einer Bühne. Nach einer anfänglichen Vorstellungsrunde hat man angefangen gemeinsam Karaoke zu singen. Viele meiner chinesischen Kollegen waren sehr motiviert und haben ihre Einlagen sehr ernst genommen, wodurch deren Leistung richtig gut war. Auffallend war, dass sonst schüchterne Kollegen viele Lieder gesungen haben und sich plötzlich sehr aufgeschlossen gezeigt haben. Generell gehen Chinesen viel lieber zum KTV als in eine normale Bar, was auch deren Künste am Mikrofon erklärt. Alles in allem war das ein für mich unvergessliches Erlebnis – auch wenn ich mit meiner Gesangseinlage womöglich nicht wirklich begeistern konnte! 🙂

KTV Bar

KTV Bildschirme

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe ich konnte euch heute meinen Arbeitsalltag, sowie die kulturellen Unterschiede ein wenig näher bringen und euch sogar für ein Praktikum bei PwC Peking begeistern. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und mich bald wieder bei euch melden.

Bis dahin,

beste Grüße Tim