Hello and Welcome to beautiful Bristol

Induction Week mit Welcome Day in London

Mein erster Tag begann am Montag in London mit dem “Welcome day“, der für alle PwC Neueinsteiger gedacht ist. Es war ein toller Tag, da ich bereits die ersten Kollegen aus meinem Office in Bristol kennen lernen durfte. Die restliche Woche gab es dann eine Einführung im Office in Bristol. Das hat mir richtig gut gefallen, da man spielerisch in Gruppenarbeiten all die “Newjoiners“ aus den verschiedenen Service Lines kennen gelernt hat. Zudem hat man auch eine gute Einführung in die verschiedenen Tools erhalten mit denen PwC arbeitet. Ebenso wurden einem die Unternehmenskultur und die Werte des Unternehmens nähergebracht. Ich wurde damit vom ersten Tag an nicht als Praktikantin, sondern als Neueinsteiger wie all die anderen behandelt, was ich als sehr positiv empfunden habe.

Zu der Einführungswoche gehörte auch ein ,,Environmental Volunteering day“. Unser diesjähriges Projekt bestand darin gemeinsam Bäume zu pflanzen. Wir verbrachten den ganzen Tag im Freien und konnten dabei auch die anderen Neuanfänger besser kennen lernen.

PwC Bristol Office

Das Bristol Office liegt sehr schön am Wasser gelegen. Das Gebäude ist super modern und super gut zu Fuß zu erreichen. Es ist etwa 20 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt. Im obersten Stockwerk gibt es ein Loft mit Billardtisch und Dachterrasse. Dort wird gemeinsam mit den Kollegen zu Mittag gegessen und ab und zu auch mal eine Partie Billard gespielt.

Die Kollegen selbst im Office sind unheimlich nett, offen und hilfsbereit. Es herrscht ein sehr kollegiales und freundschaftliches Verhältnis unter den Kollegen.

Ich selbst gehöre zur Service Line “Corporate Tax“. Während meines 5 monatigen Praktikums werde ich aber auch Einblicke in die anderen Tax Bereiche erhalten, wie bspw. VAT, International Tax und Tax Audit, worauf ich auch schon sehr gespannt bin.

 

Die Stadt Bristol

Die Stadt Bristol ist wirklich sehr schön. Es gibt unheimlich viele Bars, Restaurants und Cafés im Stadtzentrum. Die Sehenswürdigkeiten sowie der Hafen sind ebenfalls im Zentrum gelegen. Dort liegt auch mein Apartment, sodass ich alles sehr gut zu Fuß erreichen kann. Der Hafen ist bisher mein persönliches Highlight der Stadt. Man kann dort sehr gut joggen gehen oder auch einfach nur den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang genießen.

 

Kulinarisch ist hier auch alles geboten von indisch, amerikanisch, italienisch, japanisch bis hin zur deutschen Küche. An den britischen Dialekt und den Linksverkehr gewöhnt man sich ebenfalls schnell.

 

 

Eines der Hauptattraktionen in Bristol ist neben dem Hafen die „ Clifton Suspension Bridge“, die sich im schönen Stadtteil Clifton befindet.

 

 

 

 

Bristol ist auch super für Ausflüge gelegen, da Cardiff, Bath, Oxford und London sehr gut und sehr schnell mit dem Zug zu erreichen sind.

Ich hoffe ich konnte euch einen ersten Eindruck von der Stadt Bristol sowie der Arbeit bei PwC vermitteln. Ich freue mich sehr auf meine kommende Zeit in Bristol und hoffe, dass sie nicht zu schnell vergehen wird.

Alana

Hello and Welcome from Belfast

Mein Abenteuer in Belfast hat nun begonnen und ich freue mich auf die aufregende Zeit, die mich hier erwartet. Ich möchte die Gelegenheit meines ersten Beitrages nutzen und mich euch kurz vorstellen. Mein Name ist Lydia, ich bin 23 Jahre alt und studiere in Nürnberg. In Belfast werde ich mein sechsmonatiges Praktikum im Large Corporate Tax Team absolvieren.

Ankunft in Belfast

Am 30. August war es endlich soweit und ich bin von München über London Heathrow nach Belfast geflogen. Belfast ist die Hauptstadt von Nordirland und gehört damit zum Vereinigten Königreich. Demzufolge war meine Einreise nach Belfast sehr unkompliziert. In Belfast angekommen fuhr ich zu meinem Apartment, wo mich mein Vermieter bereits erwartete. Ich nutzte den ersten Abend um auszupacken, einzukaufen und anzukommen. So richtig fassen konnte ich es zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht, dass ich hier jetzt ein halbes Jahr leben werde. Vor meinem ersten Arbeitstag hatte ich ein paar Tage Zeit um mich einzuleben und Belfast kennenzulernen.

Ersten Tage im Office

Meine erste Woche hatte am 4. September mit einem Welcome Day für alle Neuanfänger begonnen. Wir wurden im Hilton Hotel von PwC empfangen und hatten Gelegenheit einander kennenzulernen. Es folgte Vorträge und Team-Challenges.

Am nächsten Tag erhielt ich meinen Laptop und konnte somit offiziell loslegen. Nach der IT-Einführung, wurde ich dem Team vorgestellt. Zudem lernte ich meinen Buddy kennen, der mit mir die ersten Schritte durchging und die verschiedenen Anwendungen und auch den Büroalltag erklärte. Außerdem zeigte er mir wo ich das wichtigste finden kann und stellte mir meine wichtigsten Ansprechpersonen vor. Die Kollegen sind alle wahnsinnig aufgeschlossen und haben mich warm und herzlich willkommen geheißen und helfen mir bei allem, sodass ich mich bestens zurechtzufinden kann.

Das Büro in Belfast ist ein Open Space Office, dass über die gesamte Etage verläuft. Für Besprechungen und Telefonate kann man sich in Break Out Areas zurückziehen. Des Weiteren gibt es buchbare Räume für längere Besprechungen und Teammeetings. Für mich ist es neu in einem so großen Office zu arbeiten. Auch wenn so viele Menschen in einem Raum arbeiten ist es ruhig und man kann sich gut konzentrieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich jederzeit an seine Vorgesetzten wenden kann, da diese gegenüber oder neben einem sitzen.

Ich arbeite hier in Belfast im Large Corporate Tax Team. Somit war die Aufgabe in den ersten Tagen das einlesen in das UK spezifische Steuerrecht. Die Projekte die das Team betreut, behandeln neben Consulting Themen hauptsächlich Transactions, Due Diligience oder Transfer Pricing. Ich freu mich schon darauf vielseitige Einblicke in diese Themen zu gewinnen.

Die ersten Erkundungstouren und Belfasts politischer Background

Ich habe bereits bei den ersten Gesprächen am Flughafen, im Taxi oder mit dem Vermieter festgestellt, dass der nordirische Dialekt manchmal gar nicht so einfach zu verstehen ist. Somit wollte ich die ersten Tage möglichst unter Leute kommen, um mich an den Dialekt zu gewöhnen.

Am ersten Tag ging ich in die Stadt und nahm an einer Free Walking Tour teil, um die Stadt mitsamt ihrer Geschichte kennenzulernen.

„Belfast hat sich in den letzten 40 Jahren von Terror zu Terrorismus entwickelt“

Ein Spruch den man hier häufig hört. Und um diese Aussage besser zu verstehen, nahm ich an einer politischen Führung durch Westbelfast teil. Hierbei erhielten wir die Sichtweise beider beteiligten Parteien auf den Nordirlandkonflikt. Zudem wurden wir über den Ursprung und den Verlauf des Konflikts aufgeklärt. Die Führung verlief entlang der Mauer die bis heute das Viertel trennt.

„Der Frieden in Belfast ein Prozess der noch nicht vollendet ist.“

An einem weiteren freien Tag nutzte ich die Gelegenheit und erkundete die Cityhall, St. George Market, Victoria Sqaure und Linenhall Library. Ich muss sagen es macht wahnsinnig Spaß die Stadt zu erkunden. Die Menschen hier sind wahnsinnig nett und hilfsbereit. Belfast ist recht überschaubar, sodass man die meisten Spots gut zu Fuß erreichen kann. Somit ist kann ich bisher sagen, dass ich mich hier sehr gut einlebe und wirklich wohl fühle.

 

Küste, Titanic und Cavehill

Irland ist natürlich bekannt für grüne Wiesen und steile Küsten, und ich muss sagen die Landschaft ist hier traumhaft. Entlang der Küste bei Sonne zu wandern ist großartig. Giants Causeway und die Carrick-o-Rede Bridge standen natürlich auch auf meiner To Do Liste, was Sightseeing außerhalb von Belfast betrifft. Auf dem Weg zurück nach Belfast folgte an der Küste einige Stopps an „Game of Thrones“- Drehorten.

Belfast ist insbesondere bekannt für den Bau der Titanic. Das darauffolgende Wochenende nutzte ich, um das Titanic Viertel zu erkunden. Neben dem Titanic Museum und den Titanic Film Studios, findet man auch Samson und Goliath im Titanic Viertel. Samson und Goliath sind zwei riesige Kräne (aus Deutschland) die Harland und Wolff für den Schiffsbau nutzten. Das H&W steht natürlich für Harland and Wolff, man könnte es aber auch als Hello and Welcome interpretieren.

 

Am vergangenen Sonntag hatte ich das Glück das kein Regen gemeldet war und machte mich somit auf den Weg Cavehill zu „besteigen“. Nach einem Zwischenstopp am wunderschönen Schloss, zog ich los und suchte den Weg nach oben. Ich muss sagen ein Glück, dass an diesem Tag so viele Menschen unterwegs waren, ansonsten hätte ich mich mit Sicherheit verlaufen. Oben angekommen war die Aussicht über Belfast großartig. Da es für belfast Verhältnisse recht klar war, hatte man sogar Sicht bis nach Schottland. Das war bestimmt nicht mein letzter Besuch auf dem Cavehill und ich freu mich schon darauf beim nächsten Mal die Aussicht zu genießen.

 

Voller Spannung und Neugier freue ich mich auf die kommenden Wochen und bin schon gespannt welche neuen Einblicke und Eindrücke mich erwarten werden. Was würde euch in den nächsten Posts interessieren? Und falls ihr Geheimtipps für Irland oder UK im Allgemeinen habt hinterlasst doch ein Kommentar.

Habt eine gute Zeit und viele Grüße aus Belfast -„Cheerio!“

Lydia