Dobrý den aus Prag

Hallo zusammen,

ich heiße Max, bin 23 Jahre alt und mache seit Anfang Januar ein Praktikum in den Inbound-Services der Service Line Assurance in Prag bei PwC Tschechien. Bis Ende April werde ich hier tätig sein, mit dem Blog versuche ich euch ein paar Einblicke in meinen Alltag zu geben.

Mein Start und die ersten Arbeitswochen in Prag

Der Start hier in Prag hätte nicht reibungsloser klappen können, das Global Mobility Team von PwC kümmerte sich wirklich um alles – von den Formalia nötiger Anmeldungen in Tschechien, über die Unterkunft bis hin zur Anreise. Daher konnte ich an meinem ersten Arbeitstag direkt mit einigen Schulungen starten und darüber hinaus bereits Kollegen kennenlernen.

Zunächst noch kurz ein paar Worte zur Inbound-Abteilung, in der ich arbeite: Zahlreiche internationale Unternehmen sind auch in der Tschechischen Republik tätig, die Inbound-Prüfung übernimmt unter anderem die Prüfung der Jahresabschlüsse dieser Töchter.

Lange war ich nicht im Büro, bereits am dritten Tag durfte ich zur Prüfung der tschechischen Tochter eines Logistikkonzerns mit. Dort standen mir zum Glück die Kolleginnen und Kollegen bei anfänglichen Fragen zur Bedienung der Prüfungssoftware mit Rat und Tat zur Seite.

Nach wenigen Tagen auf diesem Mandat ging es weiter zur Prüfung eines französischen Unternehmens, das seine Financeabteilung nach Prag verlagert hat. Bei vielen Unternehmen gewinnt die Einrichtung sogenannter „Shared Service Center“ (SSC) zunehmend an Beliebtheit, sicherlich werde ich daher während meines Praktikums nochmals bei einer solchen SSC-Prüfung eingesetzt werden.

Die meiste Zeit im Januar habe ich bei einer Prüfung eines Bergbauunternehmens außerhalb von Prag verbracht. Zwei Wochen war unser Team hierfür im Hotel. Nach der Arbeit sind wir häufig was essen gegangen, sodass ich die anderen Teammitglieder auch neben der Arbeit noch etwas kennenlernen konnte. Einmal waren wir zusammen in einem Sportkurs im Fitnessstudio, was ziemlich anstrengend war, aber viel Spaß gemacht hat!

Abendessen mit den Kollegen

Trotz der unterschiedlichen Branchen und Projekte, in denen ich bisher mitgewirkt habe, hatten alle drei gemeinsam, dass die Teams immer aus verschiedenen Kolleginnen und Kollegen bestanden, die häufig ein Mix unterschiedlichster Nationalitäten waren. Wirklich spannend, manche Dinge einmal von einer anderen kulturellen Perspektive zu betrachten!

Freizeit

Die Reisetätigkeit im beruflichen Alltag setzt sich bei mir auch im Privaten fort. An den Wochenenden unternehme ich meistens etwas, bisher waren diese Aktivitäten überwiegend außerhalb von Prag. Den Besuch der Sehenswürdigkeiten in Prag werde ich mir noch ein bisschen aufheben, da ich in nächster Zeit Besuch aus Deutschland bekomme, mit dem ich dies dann nachholen werde. Von außen habe ich dennoch viele Sehenswürdigkeiten erkundet.

Astronomische Uhr in Prag

Blick auf Prag

 

 

 

 

 

 

 

Meine bisherigen Ausflüge außerhalb Prags führten mich in Städte, die von hier aus gut zu erreichen waren. So war ich Mitte Januar in Dresden, habe mir dort die Sehenswürdigkeiten wie etwa die Semperoper und die Frauenkirche angeschaut. An einem anderen Wochenende bin ich in den böhmischen Wäldern von Karlštejn bis nach Beroun gewandert. Die Landschaft war zugegebenermaßen etwas trist und eintönig, dafür war es sehr ruhig, vom Klopfen zahlreicher Spechte mal abgesehen.

Frauenkirche in Dresden

Wandern in der Nähe von Karlštejn

 

 

 

 

 

 

 

Gute (Nacht-)Busverbindungen nach Polen brachten mich auf die Idee, mir dort einige Städte anzuschauen. Daher ging es unter anderem nach Kattowitz, in die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau sowie nach Krakau. Wie auch in Kattowitz gab es in Krakau ebenfalls noch sehr viel Weihnachtsdekoration in der Stadt und den Einkaufspassagen. Man könnte denken, Weihnachten stehe erst noch vor der Tür.

Krakau Cloth Hall am Marktplatz

Königsschloss auf dem Wawel in Krakau

 

 

 

 

 

 

 

In wenigen Wochen werde ich mich mit meinem zweiten Blogeintrag melden und euch mehr über Tschechien und meine Erlebnisse hier berichten.

Na shledanou!

Max

Bonjour à tous!

vieeel zu spät melde ich mich nun zum zweiten Mal aus Paris. Mittlerweile ist schon die Hälfte des Praktikums vergangen und es ist wirklich viel passiert. Die Zeit fliegt!

Zunächst wie versprochen ein Bericht vom Oktoberfest in Paris:

Es war wirklich sehr lustig dort und ein tolles Erlebnis. In einer großen Eventhalle – etwas am Rand von Paris – wurde ein Festzelt aufgebaut, in dem tatsächlich bierzeltmäßige Stimmung herrschte. Die Franzosen haben sich darin sehr amüsiert, auf den Bänken getanzt und gesungen, Bier getrunken und bayerisches Essen konsumiert. Einige waren als Bayer verkleidet oder trugen sogar echte Tracht. Wir selbstverständlich auch :). Doch jeder, der schon einmal auf dem Oktoberfest war, weiß, dass die Feier hier dem Original nicht wirklich entspricht. Allerdings hat sie ebenfalls ihren Charme. Neben einer Badenwürttemberger Band trat mehrmals eine eindrucksvolle Tanztruppe auf, die die Menge mit Ballett, einer Mischung aus Gardetanz und einem Tanz, der in irgendeiner Form dem Schuhplatteln ähnelte, französischem Cancan, einem Dirtydancing-Solo, YMCA und Discotanzen unterhielt. Wie die Menge dabei abging, war unglaublich mitreißend. Natürlich durfte die Polonaise nicht fehlen, die, wie ich festgestellt habe, selbst in Clubs stattfindet! Am Ende wurde sogar noch ein DJ-Pult aufgebaut und eine DJin legte Electro auf. Alles in allem wirklich ein absolut gelungener Abend.

Im weiteren Blogeintrag möchte ich euch ansonsten vor allem von meiner Arbeit und einigen Freizeitaktivitäten berichten.

Einsatzorte und Aufgabenbereiche

Wie in der Prüfung halt so üblich, sind die Teams während der Busy Season selten im Büro und ich darf das Prüfungsteam zu sämtlichen Kunden begleiten und vor Ort unterstützen. Dadurch ändert sich mein Arbeitsweg fast wöchentlich. Ich konnte schon einige verschiedene Branchen kennenlernen. Vor einigen Wochen war ich bei der Planningphase einer Erstprüfung vor Ort und durfte an sämtlichen Meetings über die internen Prozesse teilnehmen. Ein Verständnis darüber ist wichtig, um so später die Risiken einschätzen zu können. Das war für mich ein völlig neuer Bereich, da Praktikanten (und so auch meine Erfahrungen in meinem ersten Praktikum bei PwC in München) meistens in der Hauptprüfung dabei sind und nicht bei den Plannings. Sehr interessant war es deshalb, auch diesen Teil der Prüfung zu sehen. Beim nächsten Mandat hatte ich dann meinen eigenen Verantwortungsbereich, zu dem ich regelmäßig Bericht erstatten sollte und meine Fragen direkt, oft alleine mit dem Kunden klären konnte. Ich durfte sogar selbstständig ein kleines Meeting leiten, was für mich eine große Herausforderung darstellte, mir aber extrem Spaß gemacht hat. Das ganze natürlich komplett auf Französisch. Hierzu eine kleine Anmerkung: ohne gute Französischkenntnisse halte ich dieses Praktikum für nahezu unmöglich, da die Arbeitssprache fast ausschließlich Französisch ist. Insgesamt sind meine Mandate sehr vielfältig und auch die Teams wechseln. Mal arbeite ich in einem komplett französischen Team, mal sind Deutsche dabei. Vor allem wenn nur Franzosen um mich herum sind, merke ich, dass ich schon deutliche Fortschritte in der Sprache gemacht habe. Allerdings hilft es, dass die meisten Franzosen in der German Business Group ganz gut deutsch verstehen, wobei hier nur mal mit Vokabeln ausgeholfen wird. Franzosen sprechen doch lieber französisch.

Ab und zu bin ich auch im Büro. Es liegt etwas am Rand von Paris direkt neben dem Crystal Park. Man kann dort in den Pausen spazieren gehen oder draußen Kaffee trinken. Im Sommer muss das wirklich herrlich sein. Auch jahreszeitenspezifisch ist einiges geboten. An Halloween gab es ein Gruselkabinett im Erdgeschoss beim Empfang, in das man hineingehen konnte und an Weihnachten war jedes Stockwerk leuchtend geschmückt. Auch werden immer wieder Karaoke oder diverse andere Aktivitäten beim Empfang angeboten. Als ich das zum ersten Mal sah, war ich leicht verwundert, aber eigentlich finde ich es eine nette Idee die Arbeit mit etwas Abwechslung und Spaß zu verbinden. Es gibt zum Beispiel auch einen Fitnessraum, für den man ein günstiges Abo abschließen kann.

Was mir in Frankreich vor allem auffällt ist, dass Essen hier einen extrem hohen Stellenwert einnimmt, was sich selbst in den Kantinen widerspiegelt. Dort bekommt man nicht eine kleine Auswahl an Salaten und vielleicht ein paar Hauptgerichte, sondern eine Riesenauswahl an verschiedensten Gerichten für mehrere Gänge. So wird dann auch Mittag gegessen: Vorspeise, Hauptspeise, Käse und Dessert. Es gibt undenkbar viele französische Vorspeisen, deren Namen ich gar nicht alle kenne. Als Dessert dürfen Crème Brûlée, Mousse au Chocolat, Eclairs oder Tartelettes nicht fehlen. Das ist mit den deutschen Kantinen, die man aus der Schule oder aus Büros kennt, wirklich nicht zu vergleichen. Es gibt wichtige Verhaltensregeln beim Essen, die überall und zu jeder Zeit eingehalten werden. Man nimmt sich für die Mahlzeiten mittags und vor allem abends viel Zeit. Bevor nicht jeder mit seinem Essen am Tisch sitzt, rührt keiner das Besteck an. Zuhause in Deutschland wartet man schon auch, bis jeder etwas hat. Nur wenn es bei einem dann länger dauert, sagt der meistens, dass alle schon mal anfangen sollen, bevor das Essen kalt wird. Hier in Frankreich undenkbar! Lustig fand ich vor allem, als einmal ein Teammitglied Käse nach dem Hauptgang haben wollte und ein anderes lieber nicht. Als ich dann ein Dessert bestellte, wurde ich von allen Seiten ziemlich entrüstet angeschaut, weil man doch nieeemals Gänge mischen würde!! Ein Unding, dass ich jetzt schon Dessert bestellte 😀 Das ginge nun wirklich nicht, dass jemand Käse esse und daneben das Mousse au Chocolat stehe! Mir wurde allmählich klar, dass es beim Essen strenge Verhaltensregeln gibt, denen man folgen muss, die jeder kennt und die selbst von ganz jungen Leuten eingehalten werden. So extrem kenne ich das aus Deutschland tatsächlich nicht. Langsamer und genüsslicher isst man in Frankreich auf jeden Fall und das würde glaube ich vielen Leuten zuhause auch guttun.

Ein paar Beispiele aus meiner Freizeit

In meiner Freizeit schaue ich mir viel von Paris an, denn die Wochenenden sind arbeitsfrei und so gehe ich in Museen, in Parks, zu Sehenswürdigkeiten oder laufe einfach nur durch die Straßen. Manchmal gönne ich mir auch ruhigere Tage, denn da in der Regel immer viel los ist in der Stadt und in der Arbeit, tut ein bisschen Runterkommen und Faulsein auch sehr gut.

Hier war ich im Centre George Pompidou. Die moderne Kunst ist sehr interessant und der Ausblick von oben wirklich atemraubend. Da lohnt sich immer ein Besuch!

Dort gibt es ein Restaurant, in dem man zusätzlich zu besten Speisen für nur wenig mehr Geld die Aussicht und abends das Glitzern des Eiffelturms genießen kann.

Eins meiner Lieblingsmuseen ist das Musée d’Orsay. Die Bilder und Skulpturen dort haben mir besonders gut gefallen und das Gebäude (ein ehemaliger Bahnhof) ist unglaublich schön.

Zweimal war ich schon in der Galarie Lafayette. Dort sind die Preise zwar etwas höher und es sind immer viele Leute da, aber auch hier hat man einen unglaublich schönen Ausblick vom Dach aus. Wirklich ein guter Tipp dort hinzugehen, wenn man in Paris ist. Die Stockwerke unter der Kuppel sind auch sehr sehenswert. Hier seht ihr die Galarie Lafayette einmal ohne Weihnachtsschmuck und dann noch einmal mit.

   

Paris bietet einfach so unglaublich viel. Da reichen die Wochenenden in den 6 Monaten natürlich gar nicht aus, um alles zu sehen. Besonders genieße ich  trotzdem das stressfreie Erkunden der Stadt. Da man weiß, dass man mehrere Monate Zeit hat, geht man viel ruhiger an alles ran und hat keinen strengen Zeitplan um Paris zum Beispiel in 5 Tagen gesehen zu haben. Das ist wirklich viel wert.

In den nächsten Wochen beginnt die echte Busy Season in Frankreich und ich werde sicherlich allerhand zu tun haben. Bin gespannt, aber habe auch etwas Respekt davor. Vor allem der Streik ist ein großes Hindernis, das nun schon seit dem 5. Dezember besteht und manchmal wirklich nervt. Mal sehen wie sich das demnächst noch entwickeln wird.

Ich werde euch berichten 😉

Countdown in D.C.

Hi zusammen,

mittlerweile arbeite ich seit mehr als 3 Monaten für PwC in McLean. In dieser Zeit konnte ich sehr gute Beziehungen zu meinen Kollegen aufbauen. Heute berichte ich euch von der Arbeitsatmosphäre in PwC US und meiner Freizeit in Washington D.C.

Arbeitsatmosphäre

Bisher begleitete ich drei Projekte und konnte somit drei unterschiedliche Teams kennenlernen. Meine Arbeitskollegen waren allesamt sehr freundlich, weswegen mir der Einstieg in neue Projektteams stets sehr einfach fiel. In Arbeitspausen wird viel gelacht und über Sport, Politik und Europa geredet. Mir wurde schon häufig die Frage gestellt: „What do Europeans think of Trump?“ Ich maße mir natürlich nicht an, die Meinung aller Europäer zu kennen und für diese sprechen zu können. Zudem möchte ich hier auch nicht weiter auf Politisches eingehen, und zur Arbeitsatmosphäre zurückkehren. Meines Erachtens sind Hierarchien bei PwC US flach, trotzdem aber stärker ausgeprägt als in Deutschland. Innerhalb kurzer Zeit ist mir normalerweise die Rollenverteilung innerhalb des Teams bewusst. Dies soll aber keinesfalls falsch verstanden werden. Man kann sich mit allen Kollegen unbeschwert austauschen und lockere Gespräche führen. Generell bot sich in jedem Team mindestens ein Kollege (zumeist Associates) als Ansprech- und Vertrauensperson für jegliche Probleme an. Dies empfand ich als sehr hilfreich, da ich unbeschwert Unklarheiten kommunizieren konnte. Zudem konnte ich zu einigen Kollegen eine Vertrauensbeziehung, die weit über berufliche Belange hinausgeht, entwickeln. Die Arbeitsatmosphäre unterscheidet sich natürlich von Team zu Team. Generell gefiel mir das Arbeiten in kleineren Teams (6-8 Kollegen) besser, da ich hier tiefere Beziehungen zu Kollegen aufbauen konnte.

Freizeit in Washington D.C

D.C. ist meines Erachtens sehr lebenswert und gibt einem viele Chancen einen guten Ausgleich vom Arbeitsalltag zu erhalten. Einen großen Teil meiner Freizeit spaziere ich durch verschiedene Gegenden auf der Suche nach interessanten Shops und Kaffeeläden. Hierbei gefallen mir Georgetown und U Street Corridor, ehemals Heimat der größten Afro-Amerikanischen Community, am besten. Letzteres ist auch ein interessanter Ort, um nach Sonnenuntergang die vielen Bars zu erkunden. The Capital beheimatet viele erstklassige Museen, wobei die meisten sich an der National Mall befinden. Der Eintritt zu den Museen ist zumeist frei. Bisher besichtigte ich die National Gallery of Art, National Museum of National History, National Air & Space Museum und das National Museum of the American Indian. Am besten gefallen mir das National Museum of National History, welches den größten ausgestopften Elefanten und beeindruckende Dinosaurier-Fossile beheimatet, und das National Museum of the American Indian, welches die Gräueltaten europäischer Siedler an der indigenen Bevölkerung Amerikas nicht verschweigt.

Bei gutem Wetter kann ich jedem empfehlen, entlang des Tidal Basin zu laufen. Die Strecke umfasst viele Monumente, wie das Martin Luther King, Jr. National Memorial und das Jefferson Memorial. Zudem ist der Weg von japanischen Kirschbäumen umrahmt. Diese blühen lediglich einige Tage im Jahr (ca. Anfang April) und ziehen dann viele Locals und Touristen an.

 

Die Hauptstadt bietet noch viel mehr und ich kann jedem empfehlen, Washington D.C. zu besuchen. Bei jeglichen Fragen könnt ihr mich gerne kontaktieren. Ich melde mich bei euch bald wieder.

Bis bald,

Euer Arasch

 

Alltag & Freizeit in Abu Dhabi

Hallo aus Abu Dhabi,

weitere zwei Wochen sind vergangen und die Haelfte meines Stairway Praktikums ist leider schon vorbei. Die Arbeit im Bereich des transfer pricing ist auch jetzt noch spannend, interessant und vorallem lehrreich.

In diesem Blogbeitrag moechte ich euch aber darueber berichten wie das alltaegliche Leben ausserhalb des PwC Office ausschaut und welche Sehenswuerdigkeiten die Stadt Abu Dhabi zu bieten hat.

Alltag in Abu Dhabi

Mein erstes Wochenende habe ich damit verbracht die Supermaerkte auszukunschaften. Auf der Suche nach typisch arabischen Lebensmitteln musste ich feststellen, dass die Emiratis am liebsten Produkte importieren. Das heisst, hier in den Supermaerkten bekommt man quasi alles das zu kaufen was es bei uns auch gibt. Viele europaeische und amerikanische Produkte. Ich habe hier sogar schon Schogetten im Regal liegen sehen.

Obwohl mein Apartment ueber eine Kuechenzeile verfuegt, habe ich mir bisher nicht die Zeit genommen zu kochen. Sicherlich auch, weil es hier einige Lieferdienste mit einer vielfaeltigen Auswahl gibt.

Um in Abu Dhabi von A nach B zu gelangen nutzt man am Besten das Taxi. Hier in Abu Dhabi fahren zwar auch Busse, aber mit dem Taxi ist man deutlich flexibler und schneller unterwegs.

Freizeit in Abu Dhabi

Abu Dhabi ist vielleicht weniger bekannt als Dubai, dennoch hat die Stadt einiges zu bieten:

Corniche Beach

Die Corniche erstreckt sich entlang der westlichen Kueste von Abu Dhabi. Hier kann man spazieren gehen, fahrrad fahren oder joggen. Darueber hinaus findet man hier auch den Corniche Public Beach an dem man fuer 10 Dirham einen entspannten Tag am Strand verbringen kann inklusive Blick auf die Skyline von Abu Dhabi.

TrainYAS @ Yas Marina Circuit

 

Yas Marina Circuit

Die Formel 1 Rennstrecke Yas Marina Circuit liegt etwas ausserhalb Abu Dhabi’s (in direkter Nachbarschaft zur Ferrari World). Der Kurs wurde von einem deutschen Rennstrecken-Designer entworfen und ist 5,5 km lang. Jeden Dienstag Abend findet auf der Rennstrecke das Event TrainYAS statt – Radfahrer, Jogger und Freizeitsportler koennen an diesem Abend die Rennstrecke nutzen. Nach einer kurzen Registrierung vor Ort kann man sich kostenlos ein stylisches blaues Fahrrad (inklusive Helm) ausleihen und ein paar Runden auf der Formel 1 Rennstrecke drehen. Ein super Event, dass ich wirklich jedem empfehlen kann!

Saadiyat Island

Die Insel Saadiyat liegt oestlich von Abu Dhabi und ist keine gaenzlich kuenstlich aufgeschuettete Insel, sondern wurde nur durch zusaetzliche Aufschuettungen vergroessert. Auf der Insel entstehen zur Zeit einige Hotels und Kultureinrichtungen (wie z.B.das Louvre Abu Dhabi). Der Saadiyat Public Beach ist definitive der schoenste und weitlaeufigste Strand in Abu Dhabi. Genau wie am Corniche Public Beach vermietet die Firma Bake Strandliegen inklusive Sonnenschirm am Saadiyat Public Beach, jedoch verfuegt der Saadiyat Public Beach ueber einen breiteren und schoeneren Strand und einen unverbauten Blick aufs offene Meer.

Scheich-Zayid-Moschee

Scheich-Zayid-Moschee

Die Scheich-Zayid-Moschee ist die groesste Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate. Erbaut auf einem Huegel und ausgestattet mit ueber 40 unterschiedlich grossen, schneeweissen Kuppeln und 4 Minaretten ist sie schon von weitem sichtbar. Die Moschee ist oeffentlich zugaenglich, es wird jedoch auf angemessene Kleidung geachtet. Bevor man das Gelaende der Moschee betreten darf bekommen Maenner ein weisses Gewand und Frauen ein blaues oder braunes bodenlanges Gewand mit Kaputze fuer die Dauer des Aufenthalts. Die Moschee und der grosse Gebetsraum mit seinen Kronleuchtern ist beeindruckend und definitiv einen Besuch wert.

Emirates Palace Hotel

Das Emirates Palace Hotel ist eines der luxuriösesten Hotels der Welt. Das Hotel verfuegt ueber 302 Zimmer, 92 Suiten und die sechs “Ruler Suites” die von der Herrscherfamilie von Abu Dhabi für die Regenten der im Golf-Kooperationsrat zusammengeschlossenen Nachbarn im Hotel eingerichtet wurden. Die sechs “Ruler Suites” sind identisch gestaltet und werden nicht vermietet.

All‘ das und noch viel mehr kann man waehrend des PwC Stairway Praktikums erleben. Die Eindruecke rund um PwC und die steuerliche Beratung im internationalen Umfeld verbunden mit den Erlebnissen in der Freizeit machen das PwC Stairway Praktikum so einzigartig. Ich nutze jeden Tag um neue Erfahrungen zu sammeln und werde meine Zeit hier im PwC Office in Abu Dhabi nie vergessen.

Viele Gruesse!

Nora