Frühling in Madrid

Zwischenzeitlich sind bereits drei Monate meines viermonatigen Praktikums vergangen. Dies macht sich auch am Wetter bemerkbar. Mit Beginn des Frühlings steigen hier in Madrid nämlich langsam aber deutlich die Temperaturen, so dass man an vielen Tagen bereits das sonnige Wetter genießen kann. Dies geht besonders gut im Park oder in einem der vielen Madrider Dachterrassencafés.

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Sonniger Mittag im Retiropark

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Aussicht von der Dachterrasse des Círculo de Bellas Artes.

Auf der Arbeit haben wir in den letzten Tagen mit der Analyse der Quartalszahlen begonnen und dabei unsere Excelkenntnisse wieder ein bisschen aufgefrischt.
Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier im Unternehmen deutlich weniger Praktikanten. Obwohl mein Team sehr groß ist (ca. 50 Personen) bin ich dort bisher die einzige Praktikantin gewesen. In dieser Woche haben wir nun aber Verstärkung durch eine neue Praktikantin bekommen. Wie in Spanien üblich, absolviert diese ihr Praktikum allerdings nur halbtags, da ihr Semester an der Universität während der Praktikumszeit wie gewohnt weiterläuft.

Über das lange Osterwochenende fahren die Madrider typischerweise an den Strand und/oder besuchen Verwandte in anderen Städten Spaniens. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Madrid an diesen Tagen besonders leer sei – im Gegenteil, Unmengen von Touristen füllen die Stadt.

Eine besondere Spezialität, die in der Osterzeit gegessen wird, sind Torrijas. Diese sind mehr oder weniger eine besonders kalorienreiche Version von Armen Rittern.

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Ich habe die Osterfeiertage dazu genutzt, mehr von Madrids kulturellem Angebot kennenzulernen. Ein Besuch des Prado- und des Reina Sofia-Museums kann ich sehr empfehlen. Allerdings sollte man sich dafür genügend Zeit nehmen, da beide Museen eine unglaublich umfangreiche Sammlung vorweisen. Auch besichtigt habe ich die Innenräume des Königspalasts. Leider kann ich euch kein Foto der prunkvollen Räume zeigen, da das Fotografieren dort verboten ist. Bei eurem nächsten Madridbesuch könnt ihr euch jedoch selbst ein Bild davon machen.

Time runs fast in London

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Die Zeit vergeht hier leider viel zu schnell und meine Abreise aus London steht kurz bevor… allerdings waren gerade die letzten Wochen sehr schön, denn der englische Frühling zeigte sich von seiner besten (trockenen) Seite 🙂
Ich nutzte das warme Wetter an den Wochenenden, um vor allem die Gegenden zu besuchen, die ich bislang noch nicht kannte:

So z. B. Canary Wharf, ein sehr imposanter Wolkenkratzer-Komplex in den Docklands. Zahlreiche Cafés und Restaurants befinden sich entlang der Docks und ihren Anlegestellen; hier einen entspannten Nachmittag in der Sonne zu genießen, lohnt sich bei der Aussicht allemal:

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In der Gegend um ‚The Strand‘ entdeckte ich das Somerset House mit seiner weitläufigen Terrasse direkt am nördlichen Themseufer. Auch hier ließen sich die sommerähnlichen Temperaturen bestens aushalten 😉 Am Trafalger Square, an dem der ‚Strand‘ beginnt, fand am 1. Juni der ‚Turkish Day in London‘ statt. 50,000 Besucher füllten den Platz, auf dem sie mit Livemusik und kulinarischen Spezialitäten aus der Türkei versorgt wurden. Hier wurde ich mir wieder einmal bewusst, wie sehr sich London als Weltstadt etabliert und seine kulturelle Vielfalt aktiv fördert.

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Natürlich waren gerade die letzten beiden Wochen überwiegend durch die Fußballweltmeisterschaft geprägt, nur leider ist es für England  nicht sonderlich  gut gelaufen. Dennoch war es ein tolles Gefühl, die Spiele der englischen Nationalmannschaft in den Pubs live & bei aufgeheizter Stimmung mitzuverfolgen.

In meinem nächsten Beitrag werde ich ein Resümé ziehen und vor allem auch  wieder etwas mehr auf die Arbeit bei PwC eingehen 🙂

Viele Grüße aus London!
Max

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