Farewell from London

Ein halbes Jahr ist verflogen, mein Praktikum ist vorbei und ich bin zurück in Berlin. Da ich über die Zeit in London zugegebenermaßen nicht übermäßig schreibwütig war, werde ich nun versuchen, alle versprochenen Infos und meine wichtigsten Eindrücke in einem letzten Blogpost zusammenzufassen. Beginnen wir mit der Unterkunft.

Wie wohnt ein Stairway-Praktikant in London?

Die Kurzantwort (man entschuldige mir den stilistischen faux-pas): hammergeil! 6 min zum Tower of London, 10 min zur Tower Bridge, 3 min zum Monument of the Great Fire, 12 min zum Borough Market – was klingt wie der Ausgangspunkt für eine Stadtführung durch die City of London zu Fuß war tatsächlich für ein halbes Jahr mein Zuhause. Der einzige Nachteil: in der Gegend wohnt fast niemand. Es gibt hauptsächlich Büros, sodass sich die meisten umliegenden Restaurants bzgl. ihrer Öffnungszeiten an normalen Bürozeiten orientieren und entsprechend abends und am Wochenende geschlossen haben. Bei meiner Unterkunft handelte es sich um ein Serviced Apartment, also sehr ähnlich zu einem Hotel. Die kleine Zweizimmerwohnung war voll möbliert, hatte eine kleine, voll ausgestattete Küche mit Geschirrspüler, eine Waschmaschine, Klimaanlage und wurde einmal wöchentlich gereinigt. Geht es besser? Ich glaube kaum.

Die Londoner PwC-Offices

Drei Stück an der Zahl, allesamt super zentral gelegen.
Das größte Office ist jenes am Embankment Place – gegenüber vom London Eye und 5 min zu Fuß vom Trafalgar Square entfernt. Neun Stockwerke, riesengroß, mit zwei „Ecktürmen“, in denen sich Meetingräume mit einer grandiosen Aussicht über London befinden. In diesem Office war ich die meiste Zeit „stationiert“.
Das nächste Office befindet sich in More London, direkt neben dem Rathaus (der Form wegen auch „Motorradhelm“ genannt) und der Tower Bridge. Hier sitzen hauptsächlich die Kollegen aus dem Bereich Financial Services (Banken und Versicherungen).
Das dritte Londoner PwC-Office befindet sich in der Hay’s Galleria. Es ist das kleinste der drei Büros und da hier die Legal- und Tax-Kollegen arbeiten war ich nie dort.
In allen Offices gibt es hauptsächlich Open Space-Arbeitsplätze, wo die Schreibtische von Woche zu Woche neu gebucht werden müssen. Das hat den Vorteil, dass man innerhalb des Büros auch mal „herumkommt“ und auch andere Kollegen kennenlernt. Lediglich die Partner haben eigene Büros, die in deren Abwesenheit auch als Meetingräume dienen. Auf allen Etagen gibt es Breakout Areas mit Sitzgelegenheiten, Wasserspendern, sowie Kaffee- und Snackautomaten. Das Embankment Place-Office hat zudem noch eine ziemlich gute Kantine. Zwischen den beiden größeren Standorten gibt es zudem eine öffentliche Fährverbindung, für die PwC-Mitarbeiter werktags kostenlose Tickets erhalten können. So kann man den Trip zum Meeting im jeweils anderen Office gleich mit einer kostenlosen Sightseeing-Tour auf der Themse verbinden 😉
Prinzipiell ist es oft möglich, virtuell zu arbeiten – beispielsweise nach Absprache am Freitag von zu Hause. Ich persönlich fand es meistens dann doch angenehmer, das Team um sich herum zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabenbereich

Wie in meinem letzten Post erwähnt, war ich in London Teil zweier Teams: Strategy & Transformation (S&T) und Emerging & Disruptive Technology (E&DT). Die Aufgabenbereiche dieser beiden Teams möchte ich euch gern erläutern und beispielhaft zwei Projekte vorstellen.

S&T hilft Kunden dabei, Risiken in ihren (Transformations-)Programmen zu identifizieren und basierend auf Good Practices entsprechende Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Das Spektrum reicht hier von der Strategiedefinition und -implementierung, über die Unterstützung bei Unternehmenszusammenschlüssen, bis hin zu Reviews von Projekten und Programmen. PwC fungiert hier quasi als „critical friend“, also als unabhängiger Berater, der die Situation des Kunden analysiert und Verbesserungspotenziale aufzeigt.

Beispielsweise habe ich am Review eines IT-Transformationsprogrammes mitgearbeitet. Das Programm befand sich in einer kritischen Phase kurz vor dem ersten (von mehreren) Rollouts. Durch ein Review der Projektdokumente (wie z.B. Projektbeschreibung, Business Case, Organigramme, Statusberichte …) verschaffte sich mein Team einen ersten Überblick über das Programm und stellte Arbeitshypothesen auf. Diese wurden anschließend in Interviews mit diversen Stakeholdern – von PMO bis zum CIO – und durch Hinzuziehen ergänzender Dokumentationen entweder bestätigt oder widerlegt. Wir konnten dem Kunden somit diejenigen Risiken aufzeigen, die den Projekterfolg akut gefährdeten und haben entsprechende Handlungsvorschläge abgeleitet, um diesen Risiken zu begegnen.

Das Team E&DT war zum Zeitpunkt meines Starts in London noch brandneu. Wie der Name schon vermuten lässt, arbeitet das Team mit neuen Technologien, wie beispielsweise Künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) und Robotic Process Automation (RPA). Diese beiden stellten während meines Praktikums auch eindeutig den Fokus dar. Im Bereich Technology Risk hat dies zwei Dimensionen.
Erstens – nach außen gerichtet – geht es darum, den Kunden dabei zu helfen, diese neuen Technologien möglichst risikoarm in ihren Organisationen einzusetzen. Das stellt häufig eine Schwierigkeit dar, da in der Regel ein Kompromiss eingegangen werden muss. Um die (häufig unbekannten) Risiken zu kontrollieren, versuchen Organisationen, den Einsatz der Technologien zu reglementieren. Leider kann dies die Innovationskraft sehr einschränken und sollte daher gut durchdacht sein.
Zweitens – mit internem Fokus – sucht das Team nach Anwendungsmöglichkeiten neuer Technologien für die internen Prozesse, um diese effizienter zu gestalten oder gar neue Dienstleistungen zu ermöglichen. Als Beispiel sei hier das automatisierte Testen von SOX-Controls durch RPA-Tools genannt.

Mein spannendstes Projekt in diesem Bereich war eines, bei dessen Umsetzung ich letztlich leider gar nicht mehr unterstützen konnte. Wir wurden beauftragt, bei der Validierung von AI- und Automatisierungsinitiativen zu unterstützen. Auch wenn ich London kurz vor dem eigentlichen Projektbeginn verlassen habe, waren die Angebotserstellung und die Vorbereitungsphase überaus spannend. Das Projekt lag thematisch genau in der Schnittmenge der beiden Teams, in denen ich gearbeitet habe und beschäftigte sich grob mit der Fragestellung: „was muss beim Aufsetzen und bei der Durchführung eines AI-/Automatisierungsprogrammes beachtet werden, um die strategischen Ziele zu erfüllen?“.

Fazit

Zum Abschluss möchte ich mich bei meinen Kollegen bedanken, die mir immer mit ihrem Rat zur Seite standen. Ich weiß die Unterstützung, die ich während meiner Zeit in London erhalten habe, und die Verantwortung, die mir übertragen wurde, sehr zu schätzen. Es war mir eine Freude, mit solch hochmotivierten und kompetenten Kollegen zu arbeiten, die sich zudem immer die Zeit genommen haben, jegliche Fragen zu beantworten und ihr Wissen zu teilen. Ich stehe weiterhin mit den Kollegen im Kontakt und bin gespannt, wie sich Emerging and Disruptive Technology Risk in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Ob ich das Stairway-Programm weiterempfehlen würde? Uneingeschränkt! Es war für mich wirklich eine Opportunity of a Lifetime!

“Ich möchte mal in London arbeiten”

… das habe ich letztes Jahr als mein Ziel verkündet. Fast forward, gerade mal ein Jahr später. Ich sitze in meinem Appartment in der City of London und schreibe diesen Blog. Das ging schnell.

Vorstellung

Mein Name ist Jonas, 25 Jahre alt, aus Berlin, wo ich Wirtschaftsingenieurwesen im Master studiere. Nach Stationen in der Softwareentwicklung, bei einer Technologieberatung und im Business Development bei einem deutschen Industriekonzern, habe ich nun das Privileg, sechs Monate bei PwC in London zu verbringen.

Hier bin ich ein Teil des Teams Strategy and Transformation (S&T) im Bereich Technology Risk Assurance, für das Kundensegment London Top Tier (LTT; hauptsächlich Public Sector- und FTSE100-Kunden, ausgenommen Financial Services). Da ein Team allein aber natürlich langweilig wäre, werde ich zusätzlich im Team für Disruptive and Emerging Technology  arbeiten und die globale Entwicklung dieses Bereichs vorantreiben.

Vorbereitung

Nach erfolgreichem Auswahlworkshop und der Zusage im Sommer fingen die PwC-internen Mühlen an sich zu drehen und meinen Aufenthalt (und den der ca. 23 weiteren Auserwählten) vorzubereiten. Davon habe ich angenehmerweise herzlich wenig mitbekommen. Die gesamte Organisation wurde von unserem genialen Stairway-Team übernommen, sodass es meinerseits  lediglich ein paar Formulare auszufüllen und Dokumente bereitzustellen galt. Wenige Wochen vor Beginn meines Praktikums kam dann das OK für die Flugbuchung, kurz darauf wurde ich von der Housing Agency kontaktiert und durfte mir eine Unterkunft aussuchen. Am 2. September ging es fuer mich schliesslich mit reichlich Gepäck nach London, wo ich noch ein halbes Wochenende Zeit hatte, um anzukommen, mich einzuleben, und die Gegend zu Fuss zu erkunden.

Erste Woche bei PwC in London

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich – nach einer kurzen HR-Einführung – von zwei Kollegen aus dem S&T-Team in Empfang genommen, durch das Büro geführt, vorgestellt. Schließlich gab es auch hier eine Einführung in das Aufgabenfeld, typische S&T-Projekte, regelmäßige Events etc. Den Rest der Woche galt es dann sich durch etliche Unterlagen zu lesen, dutzende Fragen zu stellen, und außerdem die Vorbereitung eines internen Events anzugehen. Der krönende Abschluss der Woche war dann der LTT Summer Ball – mit hervorragendem 3-Gänge-Menü, Tombola, Drinks, und Party. Zudem eine willkommene Gelegenheit, weitere Kollegen kennenzulernen, denn LTT ist mit gut 900 Mitarbeitern wenig überschaubar.

 

Bisherige Erkenntnisse

Nun arbeite ich also in London und bin gespannt, was die kommenden sechs Monate bringen werden. Ein paar Erkenntnisse über “Land und Leute” habe ich schon gewinnen können:

  1. Briten essen nicht – klingt komisch, ist aber (fast wirklich) so; Lunch wird gern mal übersprungen oder auf eine kleine Tüte Chips reduziert und wenn man abends im Pub landet, bleibt auch keine Zeit für Dinner.
  2. Den Briten geht es nicht etwa “gut”, sondern “not too bad”; alles andere ist dafür “brilliant”.
  3. Es ist immer grau, dafür regnet es seltener und ist wärmer als in Hamburg im Sommer. Der gelbe Regenschirm, der definitiv nicht aus How I Met Your Mother-Requisite entwendet wurde, dient mangels Einsatzmöglichkeiten also lediglich als Farbtupfer in meiner Business-Garderobe. Wer hätte damit gerechnet?

Alles Weitere zu den Londoner Offices, zu London, zum Aufgabenbereich, zur Wohnung in den kommenden Beiträgen.

Cheers

Jonas

Neues aus London!

Westminster

Westminster

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder ein paar Neuigkeiten aus London, der erst kürzlich (zurecht!) zur beliebtesten Arbeitsstadt der Welt gewählten Metropole (vor New York und Paris). Jetzt sind wir schon 1,5 Monate hier und die Zeit vergeht wie im Flug. Nach der Einführungswoche, von der euch Jasmin schon im ersten Beitrag berichtet hat, sind die darauffolgenden Wochen noch sehr ruhig verlaufen. Man bekommt zunächst kleinere Aufgaben, um sich an die Arbeitsweise und vor allem Aura (dieses Computer-Programm wird euch bei eurem Praktikum, Einstieg, etc… bei PwC immer begleiten) kennen zu lernen.

Außerdem waren wir auf verschiedenen Schulungen, die hier vorausgesetzt werden, um mit der Arbeit beim Mandanten zu beginnen. Dabei ging es vor allem um die Grundsätze der Branchen Insurance und Asset Management bzw. den Arbeitsbeginn bei PwC. Das alles konnten wir wieder mit den anderen New Joinern vom PwC More London Office absolvieren, wodurch es hier nicht schwer fällt Kontakt zu anderen zu knüpfen.

 

Social

Gruppenbild

Social

Social in der Hay’s Galleria

Auf den Bilder seht ihr ein paar Leute aus unserer Socialgroup (Goldeneye). Regelmäßig finden hier sogenannte „Socials“ statt, wo man nach der Arbeit gemütlich in einer Bar den Abend ausklingen lässt (oder sich im Anschluss noch ins Londoner Nachtleben stürzt 😉 ). Dadurch hat man immer guten Kontrakt zu vielen verschiedenen Menschen im Büro, die man vielleicht auf dem einen oder anderen Mandat wiedersieht.

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Aussicht vom Greenwhich Royal Park

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch wieder Neuigkeiten von unseren Sightseeingtouren. Für einen wundervollen Ausblick lohnt sich die Reise nach Greenwhich (Achtung: das ‚Green‘ spricht man eher wie ‚Gränn‘ aus). Man sollte dabei nur beachten, dass man gutes Wetter braucht (wenn es trocken ist aber eine Dunstglocke über der Stadt hängt, wird von der tollen Aussicht wenig übrig bleiben). Für eine wunderbare Wochenendbeschäftigung laden die Vielzahl von kleineren Märken hier in London zum drüber schlendern ein und der Hydepark eignet sich hervorragend für Joggingstrecken jeglicher Länge. Da London nun aber nicht gerade für immer strahlenden Sonnenschein bekannt ist, mussten die Briten auch Beschäftigungen für weniger schöne Tage finden. Die Londoner Museen bieten hier eine Auswahl für jedermann und sind sogar größtenteils kostenlos.

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Aussicht auf ‚The Shard‘

Natrual History Museum

Natrual History Museum

Liebe Grüße aus London,

Saheda, Jasmin und Fabienne

P.S. wer denkt er hat schon alles in der Rush-Hour miterlebt der wird doch hin und wieder überrascht…

Rush-Hour Canary Wharf

Zurück in Deutschland – London im Rückblick

…vor wenigen Tagen kam ich aus London zurück nach Deutschland. Zeit, die vergangenen drei Monate zu reflektieren und euch einen Gesamteindruck zu vermitteln:

Es war eine unvergleichbare Erfahrung für mich, das Berufsleben in der britischen Weltmetropole mitzuerleben. Da ich im Bereich Assurance tätig war, bekam ich nicht nur Einblicke in die Arbeit bei PwC: Während meines Praktikums war ich an der Prüfung von zehn verschiedenen Unternehmen / Konzernen beteiligt. Oft waren wir im Team beim Mandanten vor Ort, damit konnte ich die englische Berufspraxis hautnah miterleben und spannende Eindrücke sammeln. Natürlich gab es dabei auch Herausforderungen zu bewältigen: Komplexe Prüfungsgebiete, schwierige Fragestellungen und die branchenabhängige Fachsprache standen regelmäßig auf dem Programm; das britische Englisch sowie unsere geliebten Deadlines machten es natürlich nicht einfacher 😉 Sehr bereichernd empfand ich die Erfahrung, mit Teamkollegen aus aller Welt zusammenzuarbeiten: Deren Herkunftsländer waren u. a. Indien, USA, Kanada, Ghana, Zypern, Griechenland, Armenien, Lettland, Südafrika und Brasilien.

In punkto Freizeit habe ich ja schon einiges berichtet. London bietet sehr viele Möglichkeiten, die Zeit mit Kultur, Erholung, Sport, Veranstaltungen, Shopping etc. zu verbringen. Allerdings tat ich mir anfangs etwas schwer, dieses Freizeitangebot voll auszunutzen – abgesehen von Sightseeing und Museumsbesuchen macht vieles weniger Spaß, wenn man allein & neu in der Stadt ist. Ich lernte dann jedoch mit der Zeit einige Leute kennen, mit denen ich am Wochenende etwas gemeinsam unternehmen konnte. Insgesamt hatte ich eine durchweg interessante Zeit mit spannenden & bereichernden Erfahrungen. Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten London-Besuch 🙂

Bleibt mir nur noch, mich bei allen beteiligten PwC Kollegen – auch in UK – für die tolle Zeit zu bedanken. Ein ganz herzlicher Dank geht an das Stairway-Team (Ramona, Melanie, Henriette), die Betreuung war großartig und alles perfekt organisiert 🙂

Danke auch an alle Leser! Die Interessierten unter euch kann ich nur ausdrücklich zur Bewerbung ermutigen, es lohnt sich auf jeden Fall. Ich wünsche euch dabei viel Erfolg!

Beste Grüße

Max

Time runs fast in London

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Die Zeit vergeht hier leider viel zu schnell und meine Abreise aus London steht kurz bevor… allerdings waren gerade die letzten Wochen sehr schön, denn der englische Frühling zeigte sich von seiner besten (trockenen) Seite 🙂
Ich nutzte das warme Wetter an den Wochenenden, um vor allem die Gegenden zu besuchen, die ich bislang noch nicht kannte:

So z. B. Canary Wharf, ein sehr imposanter Wolkenkratzer-Komplex in den Docklands. Zahlreiche Cafés und Restaurants befinden sich entlang der Docks und ihren Anlegestellen; hier einen entspannten Nachmittag in der Sonne zu genießen, lohnt sich bei der Aussicht allemal:

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In der Gegend um ‚The Strand‘ entdeckte ich das Somerset House mit seiner weitläufigen Terrasse direkt am nördlichen Themseufer. Auch hier ließen sich die sommerähnlichen Temperaturen bestens aushalten 😉 Am Trafalger Square, an dem der ‚Strand‘ beginnt, fand am 1. Juni der ‚Turkish Day in London‘ statt. 50,000 Besucher füllten den Platz, auf dem sie mit Livemusik und kulinarischen Spezialitäten aus der Türkei versorgt wurden. Hier wurde ich mir wieder einmal bewusst, wie sehr sich London als Weltstadt etabliert und seine kulturelle Vielfalt aktiv fördert.

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Natürlich waren gerade die letzten beiden Wochen überwiegend durch die Fußballweltmeisterschaft geprägt, nur leider ist es für England  nicht sonderlich  gut gelaufen. Dennoch war es ein tolles Gefühl, die Spiele der englischen Nationalmannschaft in den Pubs live & bei aufgeheizter Stimmung mitzuverfolgen.

In meinem nächsten Beitrag werde ich ein Resümé ziehen und vor allem auch  wieder etwas mehr auf die Arbeit bei PwC eingehen 🙂

Viele Grüße aus London!
Max

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Spring in London

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London am Wochenende bei 23 °C am Themseufer genießen – definitiv empfehlenswert 😉 Das Bild entstand gestern Abend, als ich mit ein paar Freunden in Southwark unterwegs war. ‚The Angel‘-Pub lässt grüßen!

Seit meinem letzten Blogeintrag sind nur wenige Wochen vergangen, doch ich kann schon wieder einiges aus der englischen Hauptstadt berichten: Zunächst erstmal über die Arbeit, danach über das Vergnügen 😉

In der letzten Aprilwoche nahm ich in Central London an einer PwC Einstiegs-Schulung für den Bereich Assurance teil. Zugegen waren allesamt Newjoiner, die erst kürzlich bei verschiedenen PwC Offices in und um London herum angefangen hatten. Der Einstiegszeit in der LoS Assurance ist standardmäßig mit einem Studium zum A.C.A. (Associate Chartered Accountant) verbunden, so dass die Newjoiner regelmäßig Zeit an der Uni verbringen und sich dort auf ihre erforderlichen exams vorbereiten. Ich teile dieses Vergnügen nicht und bin dadurch zu 100% im praktischen Einsatz für die Londoner Audit-Mandanten 😉
Seit meiner Ankunft habe ich nun schon an insgesamt 5 verschiedenePrüfungen teilgenommen, meist im Team vor Ort beim jeweiligen Unternehmen. Die verschiedenen Geschäftsbereiche, die ich dabei kennenlerne, sind äußerst spannend und interessant zu durchleuchten. Allerdings kann es zum Teil etwas anstrengend sein, sich innerhalb kürzester Zeit mit englischen Großunternehmen und den dortigen Ansprechpartnern vertraut zu machen und gleichzeitig ein effizientes Prüfungsvorgehen an den Tag zu legen. Dies scheint aber nur eine Frage der Gewöhnung zu sein.

An den Wochenenden bietet London genügend Möglichkeiten, die Zeit für gute Erholung oder Freizeitaktivitäten zu nutzen.  Nach wie vor begeistert bin ich von den großflächigen Parks, die bei den derzeitigen Termperaturen ( > 20°) von besonders vielen Londonern aufgesucht werden. Aber auch die verschiedenen Märkte sind immer einen Besuch wert, so z. B. Borough Market, Church Street Market oder die kulinarischen Wochenendmärkte an der Brick Lane.

London_Serpentine    London_Borough-Market

Was das Nachtleben angeht, darf sich London sicherlich mit den meisten Metropolen der Welt messen. Reguläre Pubs schließen zwar früh (23:00 Uhr), viele Bars und Clubs sind jedoch länger geöffnet und bieten jedwede Möglichkeit zum feiern – und das sicherlich für jeden Geschmack. Ich persönlich bevorzuge die zahlreichen, urigen Pubs, die sich in jedem Teil der Stadt befinden und meist bestens besucht sind. An dieser Stelle einen Gruß an meinen Stairway-Kollegen Alex Simoski, der nach seinem Shanghai-Praktikum ein paar Tage in London verbrachte und mit mir einen Abend lang um die Häuser zog (‚Exit‘ und ‚Be at One‘ lassen grüßen!).

London_Oxford-Street    London_Brick-Lane

Was mich mit jeder Woche mehr fasziniert ist die scheinbar unerschöpfliche, interkulturelle Vielfalt die sich über ganz London erstreckt: Einflüsse aus aller Welt prägen Mode, Musik, Speisen und gesellschaftliches Beisammensein wie in kaum einer anderen europäischen Stadt (so weit ich das mit meiner Reiseerfahrung bis dato beurteilen kann ;-)). Es ist schön, beinahe täglich aus diesem Umfeld zu lernen und daraus neue Erfahrungen gewinnen zu können.

Ich freue mich darauf, bald weitere Erfahrungen berichten zu können und sende allen Lesern viele Grüße aus London!
Max

First impressions of London & PwC UK

London_Primrose-Hill
Frohe Ostern aus London! Nachdem nun knapp drei Wochen seit meiner Ankunft in England vergangen sind, habe ich einiges über meine Anfangszeit im Stairway-Praktikum zu berichten 🙂

Meine Anreise verlief – dank der „Rundum-Versorgung“ durch PwC – genauso unproblematisch wie die Vorbereitungen in Deutschland. Direkt nach Ankunft erhielt ich meine Wohnungsschlüssel und wurde mit meinem Apartment vertraut gemacht: Größe, Ausstattung und die Nähe zur PwC Niederlassung sind einfach nur der Hammer! Mein Eigenaufwand ist dermaßen begrenzt, dass es mir fast schon peinlich ist…

London_Apartment    London_apartment2

Der 01.04.2014 war mein erster Arbeitstag bei PwC UK. Einige der englischen Kollegen waren mit meiner Ankunft vertraut und wiesen mich inkl. Führung durchs Office ein. Dort verbrachte ich die ersten zwei Wochen meiner Arbeitszeit: Zunächst ging’s los mit einigen Schulungen (Assurance / PwC Culture), doch in der zweiten Woche startete ich bereits im Prüfungsteam mit der Arbeit für Mandanten von PwC UK. Meine Aufgabengebiete sind vielfältig und ich kann keinesfalls behaupten, nicht gefordert zu sein. Jeder wird hier entsprechend seiner Fähigkeiten eingesetzt, was mir bislang durchweg interessante und z. T. komplexe Prüfungsaufgaben einbrachte. Mit meinen Kollegen hatte ich bisher nur positive Erfahrungen und mich beigeistert immer wieder die kulturelle Vielfalt und Offenheit, die mein tägliches Arbeitsumfeld prägt. Ich selbst fühle mich darin sehr willkommen und gut aufgehoben.

London_Thames      London_Hydepark

An den Wochenenden bleibt mir schließlich genügend Zeit, um die Stadt zu erkunden: Westminster, Buckingham Palace und der Tower of London standen natürlich an erster Stelle. Am meisten faszinieren mich jedoch die weitläufigen Parks, die Central London prägen. So genoss ich bereits einige erholsame Stunden in Hyde Park, St. James Park, Regents Park (inkl. Primrose Hill) und auch in den Kensington Gardens. Wettermäßig hatte ich – zumindest bis gestern 😉 – sehr viel Glück, es war warm und oft genug zeigte sich die Sonne, so dass sich meine Freizeit gut im Freien verbringen ließ. Kultur darf natürlich nicht zu kurz kommen, daher besuchte ich das Tate Modern an der Themse sowie das Museum of London mit seiner sagenhaften Ausstellung zur Geschichte Londons seit dem prähistorischen Zeitalter. Zum Shoppen findet sich jede Gelegenheit in der Oxford Street, rund um Covent Garden und natürlich bei Harrods 😉 In Soho stieß ich auf eine sehr vielfältige Pubkultur und die Straßen der Brick Lane (Shoreditch) erwiesen sich als belebtes Künstler- und Szeneviertel, günstiger als die gewöhnlichen Touri-Ecken 😉

London_Westminster

Bis demnächst & Viele Grüße aus der Stadt an der Themse!
Max

Abreise nach London

Guten Abend aus Berlin!

Morgen ist nun bereits der Tag meiner Abreise nach London gekommen. Dank Stairway werde ich für drei Monate die Möglichkeit haben, die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs und die dortige LoS Assurance von PwC kennenzulernen. Ich bin sehr aufgeregt, nicht nur weil dies mein erster Besuch in England ist: Die Vorbereitung in den letzten Wochen verlief so unkompliziert, dass ich kaum glauben kann, für alles bereits „bestens gewappnet“ zu sein; dem ist aber so. 🙂

Vorhin habe ich per Telefon die morgige Schlüsselübergabe mit der Verwaltungsbeauftragten für mein Apartment vereinbart. Informationen rund um das Apartment (inkl. Lage, Ausstattung usw.) bekam ich bereits vor drei Wochen per Email zugesandt. Die Organisation erfolgte komplett von PwC und auf jede Frage hin bekam ich innerhalb kürzester Zeit eine hilfreiche Antwort – auch von dem Apartment Provider, der von PwC beauftragt wurde. Nun bin ich darauf gespannt, morgen meine Bleibe für die nächsten drei Monate beziehen zu dürfen. Unterkunft: check. 😉

Mit noch viel größerer Spannung blicke ich jedoch meinem ersten Tag bei PwC UK entgegen (= übermorgen). Auch die Organisation meiner Tätigkeit verlief absolut unproblematisch: Regelmäßig erhielt ich Emails von PwC aus beiden Ländern zum aktuellen Stand meiner Stairway-Vorbereitung sowie zu den Schritten, die meinerseits erforderlich waren. Der Aufwand für mich blieb dabei auf ein Minimum begrenzt. Lediglich die Eröffnung meines englischen Bankkontos bedurfte einer Postsendung, alles andere ging papierlos & schnell per Email. Schließlich hatte ich noch die Gelegenheit, bei einem freundlichen Telefonat mit der zuständigen Mitarbeiterin von PwC UK meine Fragen rund um mein Stairway-Praktikum loszuwerden. Die Flugbuchung durfte ich letzlich selbst vornehmen, wodurch ich in meiner persönlichen Anreiseplanung sehr flexibel war.

Alle weiteren Vorbereitungen (z. B. zu kulturellen Unterschieden oder zu London selbst) konnte ich ebenfalls gut und reibungslos treffen – zum Großteil mit der Unterstüzung von PwC. So konnte ich mich durch interkulturelle Trainings auf das Zusammentreffen mit den englischen Kollegen „einstimmen“, und beim zugehörigen PwC Stairway Workshop in Frankfurt bekamen wir obendrein einen Reiseführer für unsere Zielstädte geschenkt. Damit konnte ich mir in punkto Kultur & Sehenswürdigkeiten schonmal einiges vornehmen und bald werde ich berichten können, welche Eindrücke ich in der Anfangszeit sammeln konnte. 🙂

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam in Frankfurt (insb. an Henriette Jansen! 🙂 ) und natürlich an die englischen Kollegen, die meine Ankunft in London vorbereitet haben.
Bis demnächst & viel Erfolg an alle weiteren Stairway-Teilnehmer bzw. -Bewerber!

Max

LONDON – Ein Rückblick

Drei Monate vergehen schnell und ehe man sich versieht, ist man  wieder zurück in Deutschland. Zeit für ein Résumé meines dreimonatigen Stairway Praktikums im PwC Office Uxbridge:

Im Oktober 2013 kam ich in England an und startete in das Praktikum mit einer Einführungs-/Trainingswoche. In den kommenden Wochen durfte ich mit vielen sehr netten Kollegen zusammen arbeiten, verschiedene Mandanten kennen lernen und insgesamt sieben verschiedene Prüfungsteams unterstützen. Darüber hinaus fanden Weiterbildungsevents wie die Leadership Roadshow im Wembley Stadion statt. Die Veranstaltung bezog sich auf die Führungsposition von PwC und war eine gute Gelegenheit, mehr über verschiedene Führungsstile zu lernen und sich diese bewusst zu machen. Ferner werden mir die geselligen Stunden der Autumnparty, der Weihnachtsfeier sowie beim D & B Audit Lunch in guter Erinnerung bleiben.

Neben der Arbeit war genug Zeit, London zu entdecken, wobei die Stadt zu groß ist, um jede Ecke zu erkunden. Besonders begeistert hat mich wie multikulturell und divers London ist, jeder Stadtteil hat seinen individuellen Charme. Zur Weihnachtszeit konnte man Kopien deutscher Weihnachtsmärkte besuchen, darunter Winter Wonderland im Hyde Park. Die Größe dieses Weihnachtsmarktes beeindruckte. Neben Verkaufsständen, Glühwein und Bratwurst, gab es so einige Fahrgeschäfte. Winter Wonderland war nett gemacht – meiner Ansicht nach ist der britische Weihnachtsmarkt jedoch nicht mit dem deutschen Original zu vergleichen.

In meiner letzten Woche fuhr ich mit ein paar Freunden für einen Tagesausflug in das historische Oxford. Beeindruckend waren die alten Universitätsgebäude, von denen die Stadt den Namen „city of dreaming spires“ erhalten hat. Anders als im geschäftigen London war es hier ruhig und man fühlte sich durch das Stadtbild um das ein oder andere Jahrhunderte zurück versetzt.

New Year 2014

New Year 2014

Mit dem neuen Jahr fand schließlich auch meine Zeit in England ihren Abschluss.
Was bleibt zu sagen – fachlich sowie zwischenmenschlich war das Praktikum eine Bereicherung!

Danke PwC!