!Hasta la vista Madrid¡

Hallo zusammen,

Ein bisschen bereue ich es schon, dass ich vor ein paar Wochen mit Schadenfreude auf die niedrigen Temperaturen in Deutschland geguckt habe, denn in den letzten Tagen hatte ich mit dem Wetter nicht allzu viel Glück. Neben kühlen Temperaturen, hat es auch noch ungewöhnlich viel geregnet. Während meine Freunde in Deutschland ihre Freizeit mit Grillen und einem kühlen Bier im Freien verbracht haben, habe ich mir weitere Museen und Sehenswürdigkeiten angeguckt. Das schlechte Wetter beschäftigt mich jetzt umso mehr, da ich einige Ausflüge, in der Hoffnung auf besseres Wetter, in den April verschoben habe und jetzt in Zeitnot gerate, diese noch vor meinem Praktikumsende nachzuholen.

Im Büro habe ich die letzten Wochen damit verbracht Unternehmensprofile für eine Roadshow zu erstellen. Die Aufgabe, die eher der M&A Abteilung zuzuordnen ist, besteht darin die wichtigsten finanziellen Kennzahlen herauszuarbeiten und die Entwicklung des Unternehmens darzustellen. Diese Profile werden in der Regel dann Investoren vorgezeigt, die dadurch neue Investitionsobjekte kennenlernen. Bei dieser Arbeit ist es wichtig, die Gewinn- und Verlustrechnung zu verstehen (mittlerweile gelingt mir dies auch in Spanisch) und im Umgang mit externen Quellen geschult zu sein.

Ein Tag im Büro

Bevor es morgen für mich nach Hause geht, möchte ich euch noch kurz beschreiben, wie ein typischer Arbeitstag bei mir aussieht. In der Regel komme ich zwischen 9:00 Uhr und 9:30 Uhr im Büro an, womit ich zu den Ersten gehöre. Die meisten Kollegen kommen nämlich erst nach 9:30 Uhr ins Büro. Wenn es nicht gerade eine harte Deadline einzuhalten gilt, gehe ich dann gegen 10 Uhr mit einigen Kollegen einen Kaffee trinken. Dabei erfährt man meist auch, was für den Tag geplant ist. Nach dieser kurzen Pause wird dann bis zum Mittagessen gegen 13:30 fleißig gearbeitet. In der Regel gehe ich zum Essen in die Cafeteria im 34. Stock, da es allein schon zwischen 5 und 10 Minuten dauert, um aus dem 44. Stock bis zur Straße zu gelangen und damit zu viel Zeit der einstündigen Mittagspause verloren geht. Danach wird dann im Normalfall bis 19:30 / 20:00 Uhr weitergearbeitet.

Schönes Andalusien

Neben der ganzen Arbeit hatte ich aber auch genügend Zeit zum Reisen. So ging es Anfang März nach Valencia und im April nach Málaga, Granada, Cordoba, Sevilla und Cádiz. Am einfachsten reist man in Spanien mit den AVE Schnellzügen. Mit diesen ist man in den meisten Fällen in weniger als 2 Stunden in den größeren Städten. Falls ihr auf eurer nächsten Tour eine Reise mit dem AVE plant, kann ich euch auf manchen Routen ein Upgrade in die 1. Klasse empfehlen. So habe ich auf der Reise nach Cordoba nur 12€ mehr bezahlt und dafür ein reichhaltiges Menü und Getränke erhalten. Von den besuchten Städten haben mir besonders gut Valencia und Málaga gefallen, da beide Städte am Meer liegen und man nach dem Sightseeing am Strand entspannen kann.

 

Zu guter Letzt möchte ich noch dem Stairway Team in Deutschland und meinen spanischen Kollegen Benedikt, Nadine und Alvaro für ihre Hilfe und die nette gemeinsame Zeit danken.

 

Viele Grüße,

Gregor

 

 

 

Es wird Frühling in Madrid

Vom Glück in der Sonne zu arbeiten

Wer hätte nicht ein Grinsen im Gesicht, wenn man mit Freunden und der Familie telefoniert und sie einem von immer neuen Minusrekorden bei der Temperatur in Deutschland erzählen und man selbst im T-shirt im Park sitzt und die Sonne genießt. Diese Erfahrung durfte ich vor einigen Wochen, dank PwC, machen.

Bei mir hat sich mittlerweile auch eine Art Alltagsgefühl eingestellt. Die wichtigsten Orte und Denkmäler wurden besichtigt und das Touristische gerät immer mehr in den Hintergrund. Dafür verbringe ich jetzt mehr Zeit mit der Reiseplanung von Zielen außerhalb von Madrid. Gerade sitze ich zum Beispiel im Zug Richtung Valencia, wo ich an den Fallas Festlichkeiten teilnehmen werde (mehr dazu im nächsten Blog). Und im April geht es dann zu einer Rundreise durch Andalusien.

Wenn man nur Spanisch versteht

Bei meinem ersten Projekt hatte ich noch das Glück, dass das „Target“ ein deutsches Unternehmen war und ich die Jahresabschlüsse und andere wichtige Dokumente problemlos lesen konnte. Mittlerweile habe ich es mit spanischen Unternehmen zu tun, die erwartungsgemäß ihre Abschlüsse auf Spanisch erstellen. Trotz meiner 3 Jahre Spanisch in der Schule, die zu meiner Verteidigung 5 Jahre zurückliegen, und einem Auffrischungskurs an der Uni, ist es für mich quasi unmöglich die Abschlüsse in angemessener Zeit zu übersetzen. Zum Glück erleichtern diverse Seiten im Internet einem die Übersetzung und zu meiner Überraschung sind diese auch noch einigermaßen in Ordnung.

Im Alltag ist es dann aber leider doch nicht so einfach. Mit Englisch kommt man in Geschäften und Restaurants nicht weit und jedes Mal den Übersetzer zu benutzen macht auch nicht viel Sinn. Da braucht es schon einer guten Strategie, um durch den Alltag zu kommen. In Restaurants achte ich zum Beispiel nur noch darauf, ob es vegetarisch ist oder welches Fleisch es beinhaltet, der Rest wird blind bestellt.

Ein internationales Team

Nach mehr als zwei Monaten im Büro habe ich allmählich auch alle Kollegen kennen gelernt. Dabei fällt einem direkt auf, wie international das Team hier ist. Neben zwei Deutschen, habe ich jetzt auch schon Amerikaner, Engländer, Italiener und Portugiesen getroffen. Man kann sich vorstellen, wie die Sprachvielfalt im Büro ist. Daneben ist es auch ganz interessant zu erfahren, wie die Arbeit für PwC in ihren Ländern aussieht.

 
Letztes Wochenende hatte ich dann auch den ersten Besuch aus Deutschland. Dank Schlafcouch konnten problemlos drei Freunde bei mir übernachten. Eins der Highlights unserer Sightseeingtour war mit Sicherheit der Besuch im Santiago Bernabeau Stadion. Auf der Route durch das Stadion kommt man unter anderem an den unzähligen Pokalen und Auszeichnungen vorbei. Dabei beeindruckt insbesondere die Sammlung an Pokalen zum Weltfußballer des Jahres. Einen Abend sind wir dann in einer Tapas Bar essen gegangen, da wir die Bezeichnung der meisten Speisen nicht verstanden, haben wir einfach blind bestellt. Zum überwiegenden Teil hatten wir dabei echt Glück und wir haben sehr leckere Speisen bekommen.

Viele Grüße,

Gregor

¡Essen gibt es später!

Dieser Post erscheint leider etwas später als zunächst beabsichtigt. Doch mittlerweile bin ich komplett in Madrid und auch im Arbeitsleben angekommen. Seit vorletzter Woche bin ich einem Projekt zugeteilt, was zurzeit sehr viel Zeit beansprucht und dadurch komme ich erst relativ spät von der Arbeit nachhause. Meinen schnellen Einstieg in das tägliche Projektgeschäft verdanke ich zu großen Teilen auch meinem vorangegangenen Praktikum bei PwC in Deutschland. Ich habe in Madrid quasi dort weitergemacht, womit ich in Düsseldorf aufgehört habe.

Financial Due Diligence – was ist das eigentlich?

Aber vielleicht fange ich erst einmal damit an was ich eigentlich genau in der Deals Abteilung mache und warum es nicht so ungewöhnlich ist länger zu arbeiten.

Um es genau zu nehmen arbeite ich in der Financial Due Diligence Abteilung, die u. a. neben der M&A Abteilung und der Valuation & Strategy Abteilung zu Deals gehört. In der Deals Abteilung dreht es sich um den Kauf, Verkauf oder den Zusammenschluss von Unternehmen. In einer Financial Due Diligence analysieren meine Kollegen und ich die vergangenen Jahresabschlüsse eines Unternehmens und normalisieren diese in Hinblick auf außergewöhnliche Ereignisse. So wird zum Beispiel der Umsatz aus den vergangenen Jahren einer Abteilung herausgerechnet, wenn diese kurz vor dem Abschluss der Transaktion verkauft wurde. Darüber hinaus guckt man sich unter anderem auch noch den Cash Conversion Circle und Preis- & Volumenänderungen an.

Lange Arbeitszeiten ergeben sich meist aus zwei Günden. Häufig sind sie der Fall, wenn man Unternehmen auf der Käuferseite berät und diese ein anderes Unternhemen im Rahmen einer Auktion erstehen wollen. Da die Zeit bis zu einer Auktion meist sehr knapp ist, muss auch die Financial Due Diligence in kurzer Zeit erstellt werden. Der zweite Grund ist meistens weit aus frustrierender, da bis kurz vor Abgabe des Projekts noch wichtige Informationen fehlen und diese dann kurzfristig noch eingearbeitet werden müssen. In der Regel findet man aber nach Abschluss des Projekts die Möglichkeit die Mehrarbeit auszugleichen. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass die Financial Due Diligence eine Teamarbeit ist. Jedes Teammitglied übernimmt dabei einen bestimmten Teil des Jahresabschlusses und führt die entsprechenden Analysen durch. Am Ende werden die einzelnen Analysen dann zu einem übergreifenden Report zusammengefasst.

Erwähnenswert ist noch, dass neben der ganzen Arbeit der Spaß im Büro nicht zu kurz kommt und die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm ist.

Arbeiten in Spanien

Essen in der Kantine

Wie versprochen möchte ich euch noch einen kurzen Überblick über die auffälligsten Unterschiede zwischen Deutschland und Spanien geben. Fangen wir bei den Arbeitszeiten an und damit meine ich nicht die Überstunden, die unterscheiden sich nämlich nicht zwischen den beiden Ländern. Hier sind die regulären Arbeitszeiten von Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Freitag von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Diese Regelung finde ich gegenüber dem deutschen 8-Stunden Tag sehr gut, da der Freitag so für Termine oder Ausflüge genutzt werden kann. Ein weiterer Unterschied, der mir am Anfang sicherlich am schwersten gefallen ist, betrifft die Mittagspause. Aus Deutschland war ich es noch gewöhnt pünktlich um 12 Uhr Mittags Essen zu gehen. Hier in Spanien wird aber selten vor halb 2 gegessen. So hat sich in den ersten Tagen mein Bauch doch das ein oder andere Mal zu Wort gemeldet. Wie meine Vorgängerin schon berichtet hat, unterscheidet sich auch das Essen an sich erheblich. So hat die Cafeteria für Veganer wenig zu bieten. Egal ob Nudeln oder Reis zur Vorspeise serviert werden, Fleisch ist immer dabei und als Hauptgericht kann man dann noch einmal zwischen Fleisch oder Fisch wählen.

Im nächsten Beitrag erkläre ich euch dann Überlebensstrategien für das Büro und den Alltag, wenn ihr in Spanien seid aber kaum spanisch sprecht.

Schnee in Madrid

Blick über Madrid

 

 

 

 

 

 

 

Viele Grüße,

Gregor

Madrid en Otoño

Rey Carlos III und meine Wenigkeit

Die Zeit in Madrid vergeht wie im Flug. Jetzt habe auch ich etwas Zeit gefunden, um meine Erlebnisse seit meinem letzten Blog-Beitrag in Worte zu fassen.

 

 

Arbeitsalltag

In den vergangenen zwei Monaten konnte ich mich, dank meiner netten Kollegen, sehr gut integrieren. Mittlerweile fühle ich mich als fester Teil des Teams. Auch meine Aufgaben unterscheiden sich kaum von denen eines Assistants.

In den letzten Wochen erstellte ich unter anderem für verschiedene Mandanten Industrieanalysen oder ermittelte im Rahmen der sogenannten ökonomischen Analyse, ob konzerninterne Gewinnmargen oder Zinssätze dem Fremdvergleichsgrundsatz standhalten und somit gerechtfertigt sind.

 

Da meine Projektteams meistens in der Zusammensetzung variieren, komme ich mit vielen Kollegen der Transfer Pricing Abteilung in direkten Kontakt. Wir sind zudem eine sehr internationales Team, so dass ich neben den verschiedensten spanischen Dialekten auch noch lateinamerikanisches Spanisch aus beispielsweise Argentinien, Venezuela oder Peru zu hören bekomme.

 

Freizeit

Nach dem nun wohl längsten Sommer meines Lebens, mit noch bis zu 30 °C Ende September, hat

Pfau im „El Campo del Moro“

mittlerweile auch der Herbst in Zentralspanien Einzug gefunden. Während ich auf dem Weg ins Büro vor gut zwei Wochen in meinem Anzug noch fast ins Schwitzen gekommen bin, ist jetzt jedoch Wintermantel und Schal angesagt.

Aber auch für diese Jahreszeit hat Madrid mit seinen unzähligen Kaffees, Bars, Museen und nun in orange leuchtenden Parks einiges zu bieten. Vor allem der Park namens Campo de Moro, direkt unter dem Palacio Real gelegen, ist mit den dort freilaufenden Pfauen und grünen Papageien auf alle Fälle ein Besuch wert.

Das Stadtviertel Malasaña mit seinen hippen Bars und Lokalen ist vor allem für junge Leute ein guter Anlaufspunkt für Tapas und Cañas. Sonntags scheint sich ganz Madrid dagegen im Viertel La Latina auf dem El Rastro, einem riesigen Flohmarkt zu versammeln. Menschenmengen strömen hier Woche für Woche durch die Straßen und erstehen vor allem Secondhand-Kleidung, Handgemachtes und Antikes.

Besonderheiten

Ein Highlight im vergangenen Monat stellte die Luna de Octubre dar, eine Veranstaltung bei der verschiedene Künstler Lichtinstallationen und beleuchtete Skulpturen an bekannten Plätzen wie dem Retiro Park, dem Paseo del Prado oder der Puerta de Alcala anbrachten und damit tausende Besucher wie magisch anzogen.

Teile der Flugshow am Nationalfeiertag

Eine weitere Besonderheit war der Nationalfeiertag am 12. Oktober, der unter anderem mit einer Parade begleitet von einer Flugshow aus Militärflugzeugen und Helikoptern gefeiert wurde.

 

Des Weiteren stand für mich der Besuch einer traditionellen Flamenco Show in der Villa Rosa auf dem Programm.

   

Das soll es mit meinem Zwischenbericht gewesen sein. Im nächsten Beitrag werde ich euch dann neben dem Arbeitsalltag vor allem von meinen Ausflügen ins Madrider Umland berichten.

Saludos,

Max

¡Hola y Bienvenido a Madrid!

Hola a todos,

mein Name ist Max, ich bin 24 Jahre alt und einer der glücklichen PwC-Stairway-Praktikanten in diesem Jahr. An dieser Stelle werde ich euch in den nächsten vier Monaten von meinen Erfahrungen rund um mein Stairway-Praktikum in Madrid berichten.

Ankunft & Unterkunft

Cuatro Torres Business Area mit dem Torre PwC

Nach meiner Bewerbung im Februar, dem drauf folgenden Auswahlworkshop sowie eines interkulturellen Trainings ging es für mich am 30. August von Frankfurt aus endlich los in Richtung Spanien. Während sich in Deutschland die warmen Tage zu Ende neigten, fand ich mich, nach einer vergleichsweise kurzen Anreise, im 30ºC warmen Madrid und in dem von PwC organisierten Apartment wieder.

 

Dieses ist voll ausgestattet und liegt quasi nur einen Steinwurf vom Torre PwC, eines der höchsten Gebäude Europas und meinem Arbeitsplatz entfernt. Die Cuatro Torres Business Area, auf die ich von meinem Balkon aus einen direkten Blick habe, befindet sich etwas außerhalb des Stadtzentrums. Jedoch verfügt Madrid über ein hervorragendes Metro-Netz, so dass dieses von meinem Apartment aus, ebenfalls einfach und schnell zu erreichen ist.

 Büro & Arbeitsumfeld

Blick aus dem 39. Stock auf den Torre Cristal und den Madrider Norden

Mein erster Arbeitstag begann direkt mit einer kleinen Vorstellungsrunde mit meinen neuen Kollegen sowie dem für mich zuständigen Partner. Die nächsten vier Monate werde ich hier in der Service Line Tax in der Transfer Price Abteilung arbeiten. Dort werde ich vor allem mit Mandanten aus dem  Banken und Versicherungsbereich zu tun haben. Zwar konnte ich als Werkstudent und in Praktika schon Erfahrungen in der Steuerberatung sammeln, jedoch stellen praktische Verrechnungspreissachverhalte, ausserhalb der Vorlesung, ein absolutes Neuland für mich dar. Deshalb verbrachte ich die ersten Tage vor allem damit, mich in die Materie sowie die relevanten Normen und das dafür notwendige spanische Vokabular einzuarbeiten. Nach der ersten Orientierungsphase helfe ich momentan bei der Erstellung der notwendigen Verrechnungspreisdokumente für eine der grössten spanischen Banken.

Die Arbeitssprache in meiner Abteilung ist Spanisch, so dass ich meine Sprachkenntnisse auch im professionellen Umfeld verbessern kann. Anders als ich es aus Deutschland gewohnt bin, wird hier auf jeder Etage in drei großen Open Spaces,  sogenannten Cajas, gearbeitet. Dies wird  jedoch durch die einmaligen Aussicht aus dem 39. Stock auf Madrid und dessen Umland entschädigt. Mein Team ist vergleichsweise  jung und besteht zu meiner Überraschung mehrheitlich aus Anwälten.

Freizeit

Blick auf den Palacio Real

Da ich die meisten Sehenswürdigkeiten Madrids schon während meines Auslandssemesters in San Sebastián „abgearbeitet“ habe, konnte ich meine Freizeit bislang dazu nutzen die sonnigen Tage in den unzähligen Parks der Stadt zu genießen.

La Visage du Grand Masturbateur von Salvador Dalí

Zudem habe ich das Museo Nacional de Arte Reina Sofia besucht um dort unter anderem die Kunstwerke von Picasso und Salvador Dalí zu bewundern. Mein bisheriges Highlight war jedoch die finale Etappe der La Vuelta de España, das spanische Pendent zur Tour de France. Die Radprofis drehten hierbei mehrere Runden bis zum finalen Sprint durch die Madrider Innenstadt und lockten mich sowie tausende weitere Zuschauer an die Rennstrecke.

Finale Etappe der „La Vuelta“ am Plaza de Cibeles

Mit diesen ersten Eindrücken möchte ich mich vorerst von euch verabschieden. ¡Hasta la próxima!

Max

 

 

 

Frühling in Madrid

Zwischenzeitlich sind bereits drei Monate meines viermonatigen Praktikums vergangen. Dies macht sich auch am Wetter bemerkbar. Mit Beginn des Frühlings steigen hier in Madrid nämlich langsam aber deutlich die Temperaturen, so dass man an vielen Tagen bereits das sonnige Wetter genießen kann. Dies geht besonders gut im Park oder in einem der vielen Madrider Dachterrassencafés.

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Sonniger Mittag im Retiropark

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Aussicht von der Dachterrasse des Círculo de Bellas Artes.

Auf der Arbeit haben wir in den letzten Tagen mit der Analyse der Quartalszahlen begonnen und dabei unsere Excelkenntnisse wieder ein bisschen aufgefrischt.
Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier im Unternehmen deutlich weniger Praktikanten. Obwohl mein Team sehr groß ist (ca. 50 Personen) bin ich dort bisher die einzige Praktikantin gewesen. In dieser Woche haben wir nun aber Verstärkung durch eine neue Praktikantin bekommen. Wie in Spanien üblich, absolviert diese ihr Praktikum allerdings nur halbtags, da ihr Semester an der Universität während der Praktikumszeit wie gewohnt weiterläuft.

Über das lange Osterwochenende fahren die Madrider typischerweise an den Strand und/oder besuchen Verwandte in anderen Städten Spaniens. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Madrid an diesen Tagen besonders leer sei – im Gegenteil, Unmengen von Touristen füllen die Stadt.

Eine besondere Spezialität, die in der Osterzeit gegessen wird, sind Torrijas. Diese sind mehr oder weniger eine besonders kalorienreiche Version von Armen Rittern.

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Ich habe die Osterfeiertage dazu genutzt, mehr von Madrids kulturellem Angebot kennenzulernen. Ein Besuch des Prado- und des Reina Sofia-Museums kann ich sehr empfehlen. Allerdings sollte man sich dafür genügend Zeit nehmen, da beide Museen eine unglaublich umfangreiche Sammlung vorweisen. Auch besichtigt habe ich die Innenräume des Königspalasts. Leider kann ich euch kein Foto der prunkvollen Räume zeigen, da das Fotografieren dort verboten ist. Bei eurem nächsten Madridbesuch könnt ihr euch jedoch selbst ein Bild davon machen.

Sightseeing in Madrid

Obwohl ich unter der Woche lange Arbeitstage habe, konnte ich die Wochenenden bisher gut dazu nutzen, noch mehr von Madrid zu entdecken. Freitags wird hier bei PwC in Spanien immer nur bis 15 Uhr gearbeitet, so dass man pünktlich und entspannt ins Wochenende starten kann.

In den letzten Wochen hatte ich Besuch von mehreren Freunden aus Deutschland und auch von Anne und Miguel, den beiden Stairway Praktikanten aus Barcelona.

Auch wenn Anne und Miguel Madrid an einem regnerischen Wochenende besuchten, hatten wir zusammen viel Spaß. Gemeinsam haben wir Sehenswürdigkeiten besichtigt und leckeres spanisches Essen genossen.
Wir begannen unsere Sightseeing-Tour beim Palacio Real, dem Königspalast. Dieser ist die offizielle Residenz der spanischen Königsfamilie. Besondere sehenswert sind auch die an den Palast angrenzenden Parkanlagen.

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Hier seht ihr Anne, Miguel und mich vor dem Palacio Real

Weiter ging es dann mit der Besichtigung der vielen anderen Sehenswürdigkeiten Madrids, wie der Plaza Mayor und der Puerta del Sol. Zwischendurch haben wir uns mit Churros mit Schokolade und Serranoschinkenbrötchen gestärkt.
Der spanische Schinken ist eine der Sachen, die ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland sicherlich vermissen werde. Die Auswahl und Qualität hier sind nicht mit der in Deutschland zu vergleichen. Die Spanier essen den Schinken gerne auf einem getoasteten Brötchen, das mit Tomatenmus und Öl bestrichen ist. Außerdem gibt es hier unzählige Restaurants, Imbisse und Metzgereien, die alle nur erdenklichen Schinkensorten anbieten.

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Ein weiteres Highlight Madrids ist, besonders bei schönem Wetter, der Retiro-Park. Dieser liegt am Rand der Innenstadt und ist besonders am Wochenende ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische. Mit Freundinnen nutze ich sonntags das schöne, frühlingshafte Wetter aus, um den riesigen Park zu besuchen. Der See auf dem man mit gemieteten Ruderboten fahren kann und der Kristallpalast ziehen besonders viele Besucher an. Viele Jogger, Fahrrad- und Skateboardfahrer nutzen zudem den Park, um im Grünen Sport zu treiben.

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Die ersten Tage in Madrid

Seit meiner Ankunft in Madrid vor fast zwei Wochen, habe ich mich hier mittlerweile schon gut eingelebt.

Das Apartment, in dem ich wohne, liegt nur 10 Minuten von der PwC Niederlassung entfernt. Es ist modern aber dennoch gemütlich eingerichtet und beinhaltet von Bügeleisen über Mikrowelle bis hin zur Waschmaschine alles Notwendige. Mit der Metro komme ich von meinem Apartment aus schnell und unkompliziert in die Innenstadt.

Mein Apartment

Mein Praktikum absolviere ich im Bereich Audit. Meine Kollegen sind mir gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen, so dass ich mich schon super ins Team integriert fühle. Auch sind alle sehr an Deutschland interessiert. Einige waren bereits dort und sind von den typisch deutschen Würstchen begeistert; andere fragen nach dem Oktoberfest und dem Kölner Karneval. Die ersten Arbeitstage habe ich in der PwC Niederlassung, dem Torre PwC, verbracht. Dieser Wolkenkratzer ist übrigens einer der höchsten in Europa. In den nächsten Tagen werden mein Team und ich dann aber vor Ort beim Kunden sein.

Torre PwC

Torre PwC

Da ich zuvor noch nie in Madrid gewesen bin, begann ich direkt an meinem ersten Tag damit, die Stadt zu erkunden. Madrid ist eine wunderschöne Stadt mit tollen Gebäuden, Gassen und Plätzen. Es gibt nicht nur unzählige Restaurants und Bars, sondern auch eine Vielzahl an Modegeschäften. In den vier Monaten, die ich hier verbringen werde, werde ich davon aber wohl nur einen Bruchteil erkunden können.

Gleich in meiner ersten Woche hier lernte ich eine wichtige Tradition der Spanier kennen. Der Dreikönigstag ist in Spanien ein sehr wichtiger Feiertag, den man mit seiner Familie verbringt und sich gegenseitig beschenkt. In manchen Familien ist es üblich, dass es an diesem Tag mehr Geschenke gibt als an Weihnachten. Nach dem Dreikönigstag beginnen die Geschäfte in Spanien traditionell mit ihren Rabattaktionen. So wie viele Madrileños, wie die Einwohner Madrids hier genannt werden, nutzte auch ich diese Gelegenheit, neue Kleidung zu kaufen.

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Landschaftliche und kulinarische Eindrücke aus Spanien

Den vergangenen Samstag habe ich für einen Ausflug zum Stausee San Juan genutzt, der sich von Madrid aus sehr gut mit dem Bus erreichen lässt. Nach einer ausgiebigen Wanderung um den See, gab es bei herrlichen 30 Grad eine hervorragende Gelegenheit zur Abkühlung in einer der malerischen Buchten.
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Die Arbeit in der Wirtschaftsprüfung ist vom Aufbau und Ablauf ähnlich, weshalb mir meine Vorkenntnisse ganz gut geholfen haben, schnell Verantwortung im Team übernehmen zu können. Vor allem aber bin ich jetzt sprachlich sehr gut angekommen und die Kommunikation auf Spanisch in unserem Team bereitet mir keine Probleme.

 

Nach der Arbeit fahre ich gerne noch in die Stadt, um zu Abend zu essen. Eine weitere spanische Spezialität, die ich wärmsten empfehlen kann, könnt ihr hier sehen: Churros. Es handelt sich dabei um ein Gebäck, das vorzugsweise in Schokolade getunkt wird. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist Gazpacho – eine spanische Gemüsesuppe sowie diese Nachspeise mit Mango-Chutney. An einem Abend habe ich mit einigen Freunden zusammen einen gemütlichen Tapas-Abend veranstaltet. Unter tapas versteht man kleine heiße oder kalte Häppchen, die oft zu Wein oder Bier gereicht werden und allein nicht satt machen. Deswegen teilt man sich mit Freunden gleich mehrere in geselliger Atmosphäre.

 

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Sonnige Grüße aus Madrid!

¡De Madrid al Cielo! Seit drei Wochen bin ich in Madrid und habe mich hier sehr gut eingelebt. Während meines Praktikums werde ich hauptsächlich aus dem Torre PwC arbeiten, einem der größten Gebäude Madrids, das sich im Norden der Stadt befindet. Ich arbeite im 42. Stock und der Blick auf die nicht allzu weit entfernten Berge der Sierra de Guadarrama ist atemberaubend.

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Ich bin Teil eines Teams, das einen großen intetrnationalen Mandanten von PwC prüft. PwC wird hier in Spanien übrigens immer “Price” genannt. Die Kommunikation im Team, die Dokumentation und die Recherche finden auf Spanisch und Englisch statt, was sehr nützlich ist, um mich schnell in das Business-Spanisch einzuarbeiten. Von meinen Kollegen und dem Manager wurde ich herzlich aufgenommen und hatte schnell das Gefühl wirklich zum Team zu gehören.

Die ersten zwei Wochen haben wir noch nach dem Sommerarbeitsplan gearbeitet, sodass ich genug Zeit hatte die Stadt und das hervorragende spanische Essen kennzulernen. Das alles selbstverständlich bei Sonnenschein und 30 Grad. Besonders hat mir der “Parque de El Retiro” gefallen, den ihr hier sehen könnt.

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An meinem zweiten Samstag habe ich einen Ausflug nach Segovia unternommen, ca. eine halbe Stunde von Madrid mit dem AVE entfernt. Diese wunderschöne Stadt war eine der mittelalterlichen Metropolen Spaniens. Ihr Wahrzeichen ist dieses antike Aquädukt, das im 2. Jahrhundert erbaut wurde.

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Der Einstieg war super, ich freue mich auf alles, was noch kommt!