Goodbye D.C.

Hi zusammen,

nach 4 spannenden Monaten bei PwC McLean bin ich vor einigen Tagen nach Deutschland zurückgereist. Gerne möchte ich euch meine persönlichen Höhepunkte mitteilen.

Inter-industrielle Erfahrung

Während meines Praktikums habe ich den Jahresabschluss von drei Klienten, die in verschiedenen Industrien tätig sind, begleitet. Der erste Klient war ein großer Automobilkonzern während mein letzter Klient ein mittelgroßer Telekommunikationsdienstleister war. Da sich die Klienten derartig unterschieden, war meine Arbeit stets abwechslungsreich und vielseitig. Zudem genoss ich die Möglichkeit, in einer kurzen Zeit verschiedene Industrien kennenzulernen.

Kultureller Input

Das Praktikum ermöglichte mir, eine neue Kultur kennenzulernen und zu verstehen. Dies wurde durch die Teamzusammensetzung entscheidend verstärkt. Da alle meine Kollegen/innen US-Amerikaner waren, war ich stets der einzige Ausländer in den Projektteams. Die enge Zusammenarbeit mit meinen Arbeitskollegen/innen ermöglichte mir, die heimische (Arbeits-) Kultur tiefgründig zu verstehen. Dies betrachte ich als sehr gewinnbringend.

Reisen

Während meines Praktikums konnte ich auch einige Städtetrips machen. Am spannendsten empfand ich meine Trips nach New York und Philadelphia. Die jeweiligen Städte unterscheiden sich voneinander sehr, sodass ich stets neue Eindrücke von Amerikas Ostküste gewinnen konnte. Beispielsweise empfand ich New York als eher hektisch und schnelllebig, während der Alltag in Washington D.C. eher lockerer und ruhiger ist. Natürlich gibt es auch große Unterschiede bezüglich des Stadtbildes. Meine Trips ermöglichten mir, ein gutes Gefühl über die Ostküste Amerikas zu erhalten.

Während meines Praktikums bei PwC McLean konnte ich noch viele weitere Erfahrungen sammeln. Ich bedanke mich herzlich bei dem PwC Stairway Team für diese gewinnbringende Zeit und die tolle Unterstützung!

Bis bald,

Euer Arasch

Countdown in D.C.

Hi zusammen,

mittlerweile arbeite ich seit mehr als 3 Monaten für PwC in McLean. In dieser Zeit konnte ich sehr gute Beziehungen zu meinen Kollegen aufbauen. Heute berichte ich euch von der Arbeitsatmosphäre in PwC US und meiner Freizeit in Washington D.C.

Arbeitsatmosphäre

Bisher begleitete ich drei Projekte und konnte somit drei unterschiedliche Teams kennenlernen. Meine Arbeitskollegen waren allesamt sehr freundlich, weswegen mir der Einstieg in neue Projektteams stets sehr einfach fiel. In Arbeitspausen wird viel gelacht und über Sport, Politik und Europa geredet. Mir wurde schon häufig die Frage gestellt: „What do Europeans think of Trump?“ Ich maße mir natürlich nicht an, die Meinung aller Europäer zu kennen und für diese sprechen zu können. Zudem möchte ich hier auch nicht weiter auf Politisches eingehen, und zur Arbeitsatmosphäre zurückkehren. Meines Erachtens sind Hierarchien bei PwC US flach, trotzdem aber stärker ausgeprägt als in Deutschland. Innerhalb kurzer Zeit ist mir normalerweise die Rollenverteilung innerhalb des Teams bewusst. Dies soll aber keinesfalls falsch verstanden werden. Man kann sich mit allen Kollegen unbeschwert austauschen und lockere Gespräche führen. Generell bot sich in jedem Team mindestens ein Kollege (zumeist Associates) als Ansprech- und Vertrauensperson für jegliche Probleme an. Dies empfand ich als sehr hilfreich, da ich unbeschwert Unklarheiten kommunizieren konnte. Zudem konnte ich zu einigen Kollegen eine Vertrauensbeziehung, die weit über berufliche Belange hinausgeht, entwickeln. Die Arbeitsatmosphäre unterscheidet sich natürlich von Team zu Team. Generell gefiel mir das Arbeiten in kleineren Teams (6-8 Kollegen) besser, da ich hier tiefere Beziehungen zu Kollegen aufbauen konnte.

Freizeit in Washington D.C

D.C. ist meines Erachtens sehr lebenswert und gibt einem viele Chancen einen guten Ausgleich vom Arbeitsalltag zu erhalten. Einen großen Teil meiner Freizeit spaziere ich durch verschiedene Gegenden auf der Suche nach interessanten Shops und Kaffeeläden. Hierbei gefallen mir Georgetown und U Street Corridor, ehemals Heimat der größten Afro-Amerikanischen Community, am besten. Letzteres ist auch ein interessanter Ort, um nach Sonnenuntergang die vielen Bars zu erkunden. The Capital beheimatet viele erstklassige Museen, wobei die meisten sich an der National Mall befinden. Der Eintritt zu den Museen ist zumeist frei. Bisher besichtigte ich die National Gallery of Art, National Museum of National History, National Air & Space Museum und das National Museum of the American Indian. Am besten gefallen mir das National Museum of National History, welches den größten ausgestopften Elefanten und beeindruckende Dinosaurier-Fossile beheimatet, und das National Museum of the American Indian, welches die Gräueltaten europäischer Siedler an der indigenen Bevölkerung Amerikas nicht verschweigt.

Bei gutem Wetter kann ich jedem empfehlen, entlang des Tidal Basin zu laufen. Die Strecke umfasst viele Monumente, wie das Martin Luther King, Jr. National Memorial und das Jefferson Memorial. Zudem ist der Weg von japanischen Kirschbäumen umrahmt. Diese blühen lediglich einige Tage im Jahr (ca. Anfang April) und ziehen dann viele Locals und Touristen an.

 

Die Hauptstadt bietet noch viel mehr und ich kann jedem empfehlen, Washington D.C. zu besuchen. Bei jeglichen Fragen könnt ihr mich gerne kontaktieren. Ich melde mich bei euch bald wieder.

Bis bald,

Euer Arasch

 

Umzug nach Washington

Hi zusammen,

nachdem ich die ersten Tage in New York City verbrachte, nehme ich nun den Bus nach Washington D.C.. Dort wohne ich für die Dauer meines Praktikums, das ich im McLean Office von PwC absolviere. Heute berichte ich euch von den Leistungen, die ich im Rahmen des Praktikums erhalte, den Arbeitsalltag bei PwC, und über die heimische Esskultur.

 

Leistungen von PwC

Ihr kennt sicherlich den gewöhnlichen Stress vor Auslandsaufenthalten: Die Wohnungssuche kann sehr zeitaufwendig und kompliziert sein, eine Auslandsversicherung muss abgeschlossen und Koffer gepackt werden. Eure Koffer müsst ihr selbst packen – alles andere übernimmt PwC. Nach meiner Ankunft in Washington D.C., wurde ich von einem persönlichen Chauffeur abgeholt. Dieser fuhr mich direkt zu einer Autovermietung, wo ich meinen Mietwagen entgegennahm. Danach fuhr ich zu meinem Apartment, welches meine Vorstellungen um Weitem übertraf. Meine Unterkunft ist sehr geräumig und beinhaltet unter anderem ein Ankleidezimmer, Waschmaschine, Trockner und einen Fernseher. Zudem beinhaltet die Residency ein sehr modernes 24 hours Gym, das ich regelmäßig nutze.

Arbeitsalltag

In der ersten Praktikumswoche besuchten alle neuen Praktikanten aus der Washington Metro Area Trainingskurse im PwC Office. Dies war sehr hilfreich, um mit den Systemen von PwC familiär zu werden. Zudem konnte ich viele Kontakte zu anderen Praktikanten knüpfen. Trotzdem freute ich mich, als das Training beendet war und ich „on the job“ Erfahrungen sammeln konnte. Während meines Praktikums werde ich den Jahresabschluss von drei Klienten begleiten. Diese haben sehr unterschiedliche Unternehmensstrukturen, welches meine Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend macht. Während der erste Klient ein großer deutscher Konzern war, führe ich gerade die Prüfung eines mittelgroßen amerikanischen Unternehmens durch. Die gesamte Arbeitszeit wird beim Klienten verbracht, sodass ich das PwC Office schon lange nicht mehr besucht habe.

Esskultur

Das Land hat deutlich mehr zu bieten als Burger, Fries und Hot Dog. Trotzdem wurde mir schnell deutlich, dass Fastfood eine große Stellung innerhalb der amerikanischen Esskultur hat. Die ersten Tage genoss ich das amerikanische Fastfood und „ging von Hot Dog zu Burger“. Dies änderte sich aber relativ schnell, und ich hielt erfolgreich Ausschau nach Alternativen. Die Diversität der Bevölkerung spiegelt sich in der Vielfalt der Restaurants wider. Meinen Hunger nach iranischen und afghanischen Köstlichkeiten kann ich in Washington D.C. problemlos stillen. Ich bin sehr überrascht über die vielen afghanischen Restaurants in der Hauptstadt. So stieß ich im Internet auf die Website „Best 10 Afghan Restaurants in DC“. Es gibt also zumindest genug Restaurants, um eine Best-of-Liste herzustellen. Weitere Migrantengruppen beeinflussen die kulinarische Landschaft, sodass es unter anderem viele mexikanische, äthiopische und italienische Restaurants gibt.

Ich werde in wenigen Wochen weitere Erfahrungen mit euch teilen, und hoffe, ihr startet gut in den Frühling.

Bis bald,

Euer Arasch

NYE in NYC

Good morning New York,

von Frankfurt a.M. flog ich am 30.12.2017 nach New York, was mir ermöglichte Silvester im Big Apple zu feiern. Bevor ich die Reise antreten konnte, musste allerdings einiges vorbereitet werden. Folgend berichte ich euch von den Vorbereitungen und den ersten Tagen in den USA.

 

Persönliches

Mein Name ist Arasch und ich absolviere das PwC Stairway Praktikum im Bereich Assurance in McLean, USA für 4 Monate. Derzeit studiere ich International Management an der Bocconi Universität in Mailand, Italien und an der Fudan Universität in Shanghai, China. Hierbei handelt es sich um ein Doppelmaster-Programm, das mir ermöglicht jeweils 1 Jahr in Italien und China zu leben. Da ich bereits einige Arbeits- und Studienerfahrungen in Ostasien sammeln durfte, strebte ich ein Praktikum im “Westen” an. PwC bietet das wohl strukturierteste und umfassendste Programm für Auslandspraktika in seiner Industrie, weswegen ich mich für das Stairway Programm entschied.

Visum

Für das Praktikum in den USA benötigte ich ein J1-Visum. Die Vorbereitung des Visumantrags wird von PwC Deutschland und PwC US koordiniert, weswegen mir wenig Arbeit zufiel. Im Laufe der vergangenen Wochen war ich regelmäßig mit PwC US in Kontakt und sendete angefragte Informationen zu. Anschließend wurden mir Unterlagen von PwC US zugeschickt. Beim US-Konsulat musste ich diese vorlegen und einige Fragen beantworten. Zwar wurden mir aufgrund meines iranischen Hintergrunds sichtlich mehr Fragen als anderen Visa-Antragsteller gestellt, jedoch verlief alles problemlos, sodass mir mein Visum bereits am Ende des Gesprächs bestätigt wurde. Reisepass inclusive Visum erhielt ich innerhalb weniger Tage per Post zurück. Das Visum ermöglicht die Einreise bis zu 30 Tage vor Praktikumsstart, wovon ich Gebrauch gemacht habe.

Sonstige Vorbereitungen

Da das Stairway-Team meinen Aufenthalt in D.C. plante und vorbereitete, musste ich mich um kaum etwas kümmern. Über die Leistungen, die ich von PwC erhielt, erfahrt ihr mehr in meinem nächsten Eintrag. Letztlich musste ich lediglich meine Koffer packen und einen Flug buchen.

 

Erste Tage in den USA

Wie bereits erwähnt kann man mit dem Visum einige Zeit vor Praktikumsbeginn einreisen. Dies nutzte ich, um vor Arbeitsbeginn eine Woche in New York zu verbringen. Nach einer aufregenden Silvesterparty in Brooklyn zum Auftakt, nutzte ich die folgenden Tage um die Stadt zu erkunden und die “Must-Sees” (z.B. Empire State, Rockefeller, Statue of Liberty, The Metropolitan Museum of Art) zu besichtigen. Generell kann ich jedem empfehlen die bekannten Hauptattraktionen zu besichtigen. Hierbei gefiel mir das Metropolitan Museum of Art mit seinen historischen Kunstsammlungen am besten. Zudem genoss ich das ziellose flanieren in den Straßen New Yorks, wobei ich hier, aufgrund der eisigen Kälte (an der Ostküste herrschte der kälteste Winter seit Jahrzehnten), einige Pausen einlegen musste. New York City ist äußerst multikulturell und setzt sich aus Bevölkerungsgruppen verschiedenster Ethnien zusammen. Ob man es nun als „Melting Pot“ oder „Salad Bowl“ bezeichnen möchte sei jedem selbst überlassen. Fest steht jedoch, dass ich solch kulturelle Vielfalt in bisher keiner anderen Stadt erlebt habe.

Ich werde euch bald mehr von meinem Aufenthalt in den USA erzählen und euch Einblicke in meinem Arbeitsalltag in McLean geben.

Bis bald,

Euer Arasch