Es war mir eine Ehre, Shanghai!

Ein leider letztes Mal: Hallo aus Shanghai!

Die letzten drei Monate sind für mich wie im Flug vergangen. Jetzt heißt es schon wieder: Koffer packen, Abschied nehmen und in den Flieger steigen. Doch zuvor möchte ich euch noch von meinen letzten Wochen hier in Shanghai berichten.

Arbeit

Nach wie vor unterstütze ich die GBG bei allem was anfällt: Präsentationen werden erstellt, an Proposals mitgearbeitet, chinesische Kollegen bei Fragen zum deutschen Steuerrecht unterstützt. Die Arbeit ist und bleibt abwechslungsreich. Zudem musste ich einige Arbeiten, die ich während meiner Zeit hier angestoßen habe, noch zum Abschluss bringen. Besondere Veranstaltungen, wie beispielsweise das CFOB, haben auf Grund einer kleinen „Sommerpause“ in letzter Zeit nicht stattgefunden.

Freizeit

Wie im letzten Post bereits angedeutet, habe ich an meinen letzten Wochenenden in China auch noch ein bisschen das Land erkundet. Ein Hightlight hierbei war sicherlich Xi’an. Als Hauptstadt der Shaanxi Provinz im nordwesten Chinas hat Xi’an mehrere Highlights zu bieten. So kann man von dort aus in einem Tagestrip den Berg Huashan besteigen, der zu einem der 5 heiligen Berge in China zählt. In Xi’an selbst kann man bei einer Fahrradtour auf der großen Stadtmauer die Innenstadt umrunden. Zudem zählt der Besuch der Terrakotta Armee mit Sicherheit zum Pflichtprogramm bei jedem Xi’an Aufenthalt.

 

 

 

 

 

 

 

In zwei weiteren Aufenthalten habe ich zudem Hangzhou und Zhujiajiao besucht. Die für chinesische Verhältnisse eher „kleinere“ Stadt Hangzhou (ca. 8 Millionen Einwohner) hat mit dem Westlake vor allem landschaftlich einiges zu bieten. Zhujiajiao hingegen ist eine alte Wasserstadt, die von Shanghai aus mit der Metro zu erreichen ist.

 

Fazit

In meinem letzten Post möchte ich mir auch die Zeit nehmen, ein Fazit für das Praktikum zu ziehen. Wie ihr vielleicht in meinen Posts bemerkt habt, habe ich meine Zeit in Shanghai in jeglicher Hinsicht genossen! Die anderen Mitglieder der GBG sind super nett und hilfsbereit, die Aufgaben waren (zumindest überwiegend 😉 ) spannend und vielseitig. Die Kollegen hier haben sich stets alle Zeit genommen, um meine Fragen zu beantworten und Sachverhalte zu erklären. Shanghai selbst ist eine lebenswerte Stadt, multikulturell und vor allem die Möglichkeiten für die abendliche Freizeitgestaltung sind schier unendlich. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal PwC und insbesondere dem Stairway Team für die tolle Organisation danken. Falls jemand mit dem Gedanken eines Auslandspraktikums spielt, zögert nicht euch bei Stairway zu bewerben. Ihr werdet es garantiert nicht bereuen!

Update aus Shanghai

Hallo zusammen,

nach einer etwas längeren Pause melde ich mich wieder aus Shanghai. In den letzten Wochen habe ich viel erlebt. Dies möchte ich gerne mit euch teilen. Aber immer schön der Reihe nach:

Arbeit

Die Aufgaben sind abwechslungsreich, und es ist stets genug zu tun. Letzte Woche hat wieder ein CFO Briefing stattgefunden. Von diesem Event haben auch schon vorherige Praktikanten berichtet: CFOs Deutscher Unternehmen konnten an Fachvorträgen teilnehmen, die von PwC-Kollegen gehalten wurden. Dieses Mal ging es in dem Vortrag um die Arbeitsweise der chinesischen Finanzverwaltung, insbesondere bei Betriebsprüfungen. Eine der wichtigen Fragen ist dabei, wie Unternehmen mit den landesspezifischen Eigenheiten dieser Behörden umgehen sollen. Die Kollegen, die den Vortrag gehalten haben, waren selber jahrelang in der chinesischen Finanzverwaltung tätig. Dementsprechend konnten sie sehr interessante Einblicke gewähren.

 

Zudem hatte ich das Glück, dass in meiner Praktikumszeit das diesjährige Annual Dinner stattgefunden hat. Dies ist die Feier zum Abschluss des Geschäftsjahres. Was sich vielleicht wie ein gemütliches Abendessen mit einigen Kollegen anhört, ist in China vielmehr ein Abend voller Shows, Verlosungen, Fotos von einem professionellen Kamerateam und Networking – mit insgesamt ca. 2.500 Teilnehmern. Das Thema des Abends war Electric Gold, was die meisten Kollegen zum Anlass genommen haben, goldene Kleidung oder zumindest Accessoires zu tragen. Es gab sogar einen Wettbewerb um das kreativste Kostüm. Sarah, die Managerin der GBG, ein weiterer Praktikant, Valentin, und ich wurden bei diesem Wettbewerb als Team leider knapp auf den vierten Platz verwiesen…

Während des Events konnte man zudem ein weiteres Mal das strikte Hierarchiedenken in China beobachten: Ab einem gewissen Zeitpunkt ist es üblich, im Saal herumzulaufen und mit Kollegen, Chefs und Mitarbeitern anzustoßen. Doch Vorsicht! Man muss darauf achten, dass als „Rangniedrigerer“ beim Anstoßen der Rand des Glases unterhalb des Glasrandes des „Ranghöheren“ ist. Auf diese Weise wird dem Gegenüber Respekt gezollt. So kommt es allerdings gerade unter Gleichrangigen zu sehr bizarren Anblicken: Es wird versucht, sein eigenes Glas noch möglichst unterhalb das Glas des Anderen zu bekommen, um höflich zu sein. Diesem Treiben wird dann manchmal nur noch durch die Tischplatte ein Ende gesetzt…

Freizeit

Wie viele Praktikanten vor mir habe auch ich auf einmal gemerkt, wie schnell die Zeit vergeht und wie wenig Wochenenden mir nur noch zum Reisen bleiben. Daher habe ich seit dem letzten Post bereits Peking besucht und war in den Yellow Mountains wandern (bzw. Treppen steigen ;)).

Peking habe ich als weit weniger westlich empfunden als Shanghai. Allerdings hat es natürlich einige Sehenswürdigkeiten, die man einfach nicht verpassen darf: die Verbotene Stadt, die chinesische Mauer und der Sommerpalast zählen sicherlich dazu. Auf den Fotos könnt ihr einige Eindrücke davon gewinnen.

 

 

 

 

 

 

 

In den Yellow Mountains war das Wetter leider sehr durchwachsen. Zum Glück hat es während unseres Aufstiegs nicht geregnet. So konnten wir zumindest eine Idee davon bekommen, wie unglaublich die Aussicht an schönen Tagen sein muss. Am Morgen des zweiten Tages hat es allerdings so geschüttet, dass wir die Wanderung, um den Sonnenaufgang zu sehen, absagen mussten. Wir sind stattdessen erst einige Stunden später aufgebrochen und auf direktem Wege zur Gondel gelaufen, um wieder herunterzufahren.

 

Das war es erst einmal wieder von meiner Seite. Das nächste Mal, wenn ich euch schreibe, habe ich mit Sicherheit wieder Neues zu berichten.

 

Bis dahin

Jens

 

 

 

 

Endlich Angekommen in Shanghai

Hallo zusammen aus Shanghai!

Kaum zu glauben, aber wahr – jetzt bin ich schon 2,5 Wochen hier in China und es fühlt sich so an, als wäre ich gerade erst angekommen. Ich möchte mir jetzt allerdings trotzdem einmal die Zeit nehmen und euch von meinen ersten Tagen in Shanghai berichten:

Ich bin Jens, 24 Jahre alt und werde als einer der letzten Stairway Praktikanten dieses Jahr knapp drei Monate bis Ende Juli in Shanghai in der PwC German Business Group (GBG) verbringen. Zu Hause in Münster habe ich das dritte Mastersemester in BWL, Major Accounting, bereits hinter mich gebracht. Nach meiner Rückkehr steht also „nur“ noch die Masterarbeit auf dem Programm.

Vor mittlerweile fast 1,5 Jahren habe ich mir überlegt, dass ich noch einmal einige Zeit im Ausland verbringen möchte. Da ich bereits im Bachelor ein Semester im Ausland studiert habe, wollte ich nun lieber einmal die Arbeitswelt in einer anderen Kultur kennen lernen. Durch absoluten Zufall bin ich auf das Stairway Programm aufmerksam geworden. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass ich damals keine Ahnung hatte, welch unfassbares Glück ich hatte, dass ich mich durch diesen Zufall bei PwC beworben habe. Sämtliche Organisation und Formalia im Vorfeld des Praktikums (und das ist gerade bei einem Praktikum in China nicht wenig!) wurde mir durch das Stairway Team abgenommen, inklusive die Suche nach einer Unterkunft. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Jetzt möchte ich euch aber ein bisschen was über mein Leben hier erzählen:

Anreise

Am 6. Mai vormittags bin ich in Shanghai gelandet und habe mich durch die Einreisebestimmungen gekämpft, bevor es schon zu einem ersten persönlichen Highlight kam: Ich bin mit der Maglev, der Magnetschwebebahn, vom Internationalen Flughafen Pudong im Osten der Stadt Richtung Stadtzentrum gefahren – bzw. eher gerast.

Leider fährt die Maglev die meiste Zeit des Tages „nur“ noch 300 km/h statt den möglichen 420 km/h. Dennoch ist man so erheblich schneller als mit der U-Bahn. Ich muss allerdings zugeben, dass die Fahrt mit der Maglev weit weniger aufregend war, als ich es mir vorgestellt habe. Es ist im Prinzip wie eine Fahrt in einem etwas in die Jahre gekommenen ICE…

Im Hotel angekommen wurde ich bereits direkt mit der chinesischen Zuverlässigkeit konfrontiert: Nach einer alles in allem knapp 24 stündigen Anreise komme ich verschwitzt und erschöpft, vollgepackt mit zwei Koffern plus Rucksack, in dem Hotel an, dass für die nächsten drei Monate mein zu Hause sein sollte. Ich möchte duschen, auspacken, die Stadt erkunden – doch weit gefehlt. Im Hotel, in dem ich unterkommen sollte, war kein Zimmer für mich reserviert. Nachdem ich zumindest Valentin, den anderen Praktikanten der GBG, erreichen konnte, haben wir an der Rezeption mit vereinten Kräften versucht herauszufinden, wo ich denn nun schlafen soll. Nach langem hin und her und stetigem Beharren hat sich herausgestellt, dass im Nachbarhotel (die beiden Hotels gehören wohl zusammen) eine Reservierung für mich vorliegt. Alles zum Glück also halb so wild. Hier in China muss man einfach einen Grundsatz befolgen, den mir Sarah, die Managerin und Praktikantenbetreuerin der GBG, mit auf den Weg gegeben hat: Der stete Tropfen höhlt den Stein. Sprich: Wenn man oft genug nachfragt, findet sich immer eine Lösung.

Arbeit

Nachdem der Vormittag meines ersten Arbeitstages aus einem Welcome Day für alle Neueinsteiger bei PwC in Shanghai bestand, habe ich nachmittags bereits das Team der GBG kennen gelernt. Alle hier sind sehr nett und ich fühle mich bereits gut im Team aufgenommen. Vor allem Sarah, die bereits erwähnte Managerin der GBG, kümmert sich sehr super um die Praktikanten!

Die Arbeit besteht hier im Wesentlichen, wie ihr bei den vorherigen Praktikanten bereits lesen konntet, nicht aus elementarem Steuerrecht sondern vielmehr aus Organisieren, Vernetzen, Betreuen: Chinesische Tochterunternehmen von deutschen Konzernen wünschen sich häufig auch vor Ort deutschsprachige und vor allem deutsch denkende Ansprechpartner. Diese stellen die Mitglieder der GBG dar und übernehmen häufig die Kommunikation zu den Spezialteams, die aus den chinesischen Kollegen bestehen. Aber nicht nur die Art der Arbeit, auch die Räumlichkeiten hier in Shanghai stehen im Kontrast zum deutschen Pendant: Da Platz hier teuer ist, haben lediglich Direktoren und Partner eigene Büros. Alle anderen Mitarbeiter finden streng hierarchisch geordnet in einem einzigen Raum rund um die Aufzugsschächte in der Mitte Platz: Senior Manager dürfen am Fenster sitzen, Manager daneben. Die Arbeitsplätze in der Mitte des Raumes sind den (Senior) Associates, Sekretärinnen und Praktikanten vorbehalten. Ihr merkt schon: Hierarchie wird in China groß geschrieben. Dafür kann man sich aber bei Bedarf in einen Quiet Room mit fantastischer Aussicht zurückziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Freizeit

In Shanghai kann man aber nicht nur arbeiten, sondern auch unendlich viel unternehmen und erleben: Kulinarisch gibt es hier sämtlich Geschmacksrichtungen, die man sich vorstellen kann! Da man hier für gewöhnlich sowohl mittags als auch abends im Restaurant essen geht, hat man genug Möglichkeiten alles zu entdecken. Und auch ansonsten hat Shanghai vieles zu bieten, vor allem aber extreme Gegensätze: In den einzelnen Stadtbezirken, wie zum Beispiel dem French Quarter oder Teilen der Altstadt, kann man prima erkennen, wie traditionelle, chinesische Lebensweisen auf futuristische Hochhäuser trifft. Während man im Vordergrund die niedrigen Gebäude sieht, vor denen die Bewohner die Wäsche zum Trocknen nach draußen hängen, ragt im Hintergrund schon ein moderner Glaskasten bzw. die komplette Skyline in den Himmel. Auf kurz oder lang werden aber wohl auch diese traditionellen Viertel den Hochhäusern weichen müssen…

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesen ersten Eindrücken möchte ich es hiermit erst einmal belassen. In den kommenden Wochen werde ich mich wieder bei euch melden und noch mehr von meiner spannenden Zeit hier in China berichten!

Bis dahin

Jens

 

Time flies by in Bristol

Day to day work at PwC in Bristol

Upon a request of my colleagues, I am writing this blog post in English. As the headline already says the time unfortunately flies by here in Bristol. Almost 4 months have passed and therefore just a couple of weeks are left until I have to leave this beautiful city. I really enjoy working in the PwC office in Bristol because the colleagues are all super friendly, helpful and patient when it comes to explain things I don’t understand and where I need more background information. What I also found really useful is that in the beginning everyone gets a people manager allocated who is responsible for your development and helps you when you have any issues. I usually had a meeting with him once a month where he wanted to know how I find everything and in what kind of areas I would like to get a deeper look insight. PwC puts therefore emphasis on your interests and tries to make sure that you learn and see as much as possible during your internship!

In December the tax department has their busy season as most of the companies have their year-end by the end of December and that means that all the tax returns have to be submitted by the end of this month. Hence, I spent most of time the last three weeks with preparing and submitting tax computations. This was really interesting as they are using a different software program than we do in Germany and their tax legislation differs from ours as well. Furthermore, I am also supporting our Global mobility team sometimes which is responsible for the expatriates. I really enjoy working for them as you get an insight into how much administrative work is behind expatriates of companies.

I am also part in the team which is responsible for the tax audit of a big client. I am really thankful that I could be part of the audit and make that experience, as you usually don’t get an insight into the audit working life in Germany when you are working in tax. The working hours might be intense but it is a really good experience because you learn a lot during that time. Additionally you have immediate contact with the client as you are usually staying for a week at the client’s side. You also work in small teams consisting of a director and/or senior manager, manager and senior associate. This is a really unique experience as you get to work close with a senior manager, manager and therefore your learning curve is immense.

Therefore, I am really happy with my internship and really thankful for the experiences I have made so far.

Bristol City

Although the winter has arrived and the days are getting shorter, this does not mean anything bad as you sometimes get to see a really nice sunrise (see picture above) on the way to work as well as a really nice sunset after work or while you are at work.

It is also surprisingly warm in Bristol. During the day we have around 6-12 degrees. Looking back the last 4 months, I am positively surprised by the weather in the UK as it has not rained that much. I would rather say that the weather has been better than in many parts of Germany.

The Christmas time here in UK is lovely as the people love Christmas. All the Christmas markets starting here around mid-November and you hear Christmas music everywhere. On top of that you also see people wearing Christmas jumpers everywhere. Last week we had our Christmas party with PwC and almost everyone in the office was wearing and supposed to wear a Christmas jumper in the office on that day.

Traveling within the UK

As you may have recognised from my previous blog posts I love traveling. Therefore, I try to explore as much as possible on the weekends while I am here in the UK.

Cardiff

Four weeks ago another stairway intern “Lydia“ was visiting me in Bristol and we did a day trip to Cardiff, the capital of Wales. It takes about 1,5 hours to get there by train and the train goes directly from Bristol to Cardiff. I would definitely recommend going to Cardiff as it is a really nice city and has really nice Bay area. But it is to say that it can be freezing over there. If someone is interested in rugby, they have a big stadium with big games being played there.

   

Stonehenge

 

 

Three weeks ago I did a day trip to Stonehenge. It takes about two hours by train. It was a nice day trip and the city Salisbury is really cute.

 

 

 

Edinburgh and the Highlands

Two weeks ago I went with Lydia to Edinburgh, which is about a 1-hour flight from Bristol. Edinburgh is my favourite city in the UK. It is lovely in every corner. It is a really old and historic city and for me the most beautiful one in the UK. The Christmas market is huge and one of the most beautiful I have ever been to. There is so much to see that I definitely want to visit it again.

   

We also did a 12 hours tour to Loch Ness through the Highlands. The area of the Highlands is stunning. The landscape of Scotland is amazing as you can see on the pictures below. We were pretty lucky with the weather as it hadn’t rained during our three days in Scotland.

   

 

Cheers,

Alana 

Madrid en Otoño

Rey Carlos III und meine Wenigkeit

Die Zeit in Madrid vergeht wie im Flug. Jetzt habe auch ich etwas Zeit gefunden, um meine Erlebnisse seit meinem letzten Blog-Beitrag in Worte zu fassen.

 

 

Arbeitsalltag

In den vergangenen zwei Monaten konnte ich mich, dank meiner netten Kollegen, sehr gut integrieren. Mittlerweile fühle ich mich als fester Teil des Teams. Auch meine Aufgaben unterscheiden sich kaum von denen eines Assistants.

In den letzten Wochen erstellte ich unter anderem für verschiedene Mandanten Industrieanalysen oder ermittelte im Rahmen der sogenannten ökonomischen Analyse, ob konzerninterne Gewinnmargen oder Zinssätze dem Fremdvergleichsgrundsatz standhalten und somit gerechtfertigt sind.

 

Da meine Projektteams meistens in der Zusammensetzung variieren, komme ich mit vielen Kollegen der Transfer Pricing Abteilung in direkten Kontakt. Wir sind zudem eine sehr internationales Team, so dass ich neben den verschiedensten spanischen Dialekten auch noch lateinamerikanisches Spanisch aus beispielsweise Argentinien, Venezuela oder Peru zu hören bekomme.

 

Freizeit

Nach dem nun wohl längsten Sommer meines Lebens, mit noch bis zu 30 °C Ende September, hat

Pfau im „El Campo del Moro“

mittlerweile auch der Herbst in Zentralspanien Einzug gefunden. Während ich auf dem Weg ins Büro vor gut zwei Wochen in meinem Anzug noch fast ins Schwitzen gekommen bin, ist jetzt jedoch Wintermantel und Schal angesagt.

Aber auch für diese Jahreszeit hat Madrid mit seinen unzähligen Kaffees, Bars, Museen und nun in orange leuchtenden Parks einiges zu bieten. Vor allem der Park namens Campo de Moro, direkt unter dem Palacio Real gelegen, ist mit den dort freilaufenden Pfauen und grünen Papageien auf alle Fälle ein Besuch wert.

Das Stadtviertel Malasaña mit seinen hippen Bars und Lokalen ist vor allem für junge Leute ein guter Anlaufspunkt für Tapas und Cañas. Sonntags scheint sich ganz Madrid dagegen im Viertel La Latina auf dem El Rastro, einem riesigen Flohmarkt zu versammeln. Menschenmengen strömen hier Woche für Woche durch die Straßen und erstehen vor allem Secondhand-Kleidung, Handgemachtes und Antikes.

Besonderheiten

Ein Highlight im vergangenen Monat stellte die Luna de Octubre dar, eine Veranstaltung bei der verschiedene Künstler Lichtinstallationen und beleuchtete Skulpturen an bekannten Plätzen wie dem Retiro Park, dem Paseo del Prado oder der Puerta de Alcala anbrachten und damit tausende Besucher wie magisch anzogen.

Teile der Flugshow am Nationalfeiertag

Eine weitere Besonderheit war der Nationalfeiertag am 12. Oktober, der unter anderem mit einer Parade begleitet von einer Flugshow aus Militärflugzeugen und Helikoptern gefeiert wurde.

 

Des Weiteren stand für mich der Besuch einer traditionellen Flamenco Show in der Villa Rosa auf dem Programm.

   

Das soll es mit meinem Zwischenbericht gewesen sein. Im nächsten Beitrag werde ich euch dann neben dem Arbeitsalltag vor allem von meinen Ausflügen ins Madrider Umland berichten.

Saludos,

Max

Hello from beautiful Bristol

Der Arbeitsalltag bei PwC in Bristol

Wie bereits in meinem 1. Beitrag erwähnt, herrscht zwischen den Mitarbeitern ein sehr kollegiales und freundschaftliches Verhältnis. Die ,,open desk policy“ ermöglicht es mit verschiedenen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Zweimal pro Woche bekommt jede Abteilung einen Obstkorb mit frischem Obst bereitgestellt. Das gefällt mir persönlich gut, weil man dann anstatt zur Schokolade eher zur einer Banane oder einem Apfel greift.

Dazu gab es eine neue Regelung bezüglich des Dresscodes für ganz PwC UK – die sog. ,, dress-down policy“. Der ,,casual friday“ wird zu ,,casual everyday“. Dies gilt natürlich aber nur sofern man sich im office aufhält und keinen Mandaten besucht oder Mandantenbesuch erwartet.

Vor 2 Wochen durfte ich außerdem an einem tax training in London teilnehmen. London liegt nur 2 Zugstunden von Bristol entfernt. Das tax training empfand ich als sehr spannend und informativ, da einem erklärt wurde, was einen erwartet, aber auch was von einem erwartet wird, wenn man im Bereich tax arbeitet.

Letzte Woche durfte ich mit auf ein großes Prüfungsmandat und als Prüfungsassistent für den Bereich UK Steuerrecht mitagieren. Ich empfand dies als sehr interessant und lehrreich, da man zum einen alles mal aus der Perspektive eines Unternehmens sieht, weil man eben vor Ort im Unternehmen ist. Zum anderen bekommt man aber auch einen Einblick in das Leben als Prüfungsassistent. Die Woche vorher gab es ein sog. kick off meeting dazu, wo uns allen das Prüfungsmandat vorgestellt wurde. Im Anschluss an das kick off meeting gab es am Abend dann ein PwC social event. Das ganze Team, das an dem Prüfungsmandat mitwirkt, ging gemeinsam zum Bowling. Dazu gab es auch kostenlos Pizza und Getränke.

Generell legt PwC Bristol viel Wert auf solche social events. So findet gewöhnlich mindestens einmal pro Monat solch ein Event statt. Man spielt gemeinsam in Gruppen Spiele, bspw. ein Quiz über allgemeines Grundwissen, begleitet von kostenlosen Speisen und Getränke.

Die Stadt Bristol und Umgebung

Die Stadt Bristol gefällt mir wirklich sehr gut und ich kann sie jedem nur ans Herz legen. Rund um den Hafen gibt es unglaublich viele Restaurants. Eins meiner Favoriten ist das ,,Grain Barge“, das ihr auf dem Foto links unten seht. Es ist sehr gemütlich und die Burger sind wirklich sehr lecker. Vom Deck aus hat man einen schönen Blick auf das Wasser und an klaren Tagen kann man dort auch sehr gut den Sonnenuntergang bewundern.

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Bristol ist aber auch für seine Livemusik Szene bekannt. In den meisten Restaurants wird Livemusik gespielt, von Piano bis hin zum Akkordeon ist alles zu finden.

Man sieht auch sehr viel Street Art. Eines der bekanntesten Künstler aus Bristol ist ,,Banksy“, der weltweit für seine Graffitis bekannt ist. Man kann auf eigene Faust eine ,,Walking Tour“ machen und nach seinen Graffitis suchen, die rund um das Stadtzentrum verteilt sind.

Bath

 

 

Bristol liegt ebenfalls auch nur 15 Minuten mit dem Zug von Bath entfernt. Bath ist eine süße kleine Stadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Eines der Hauptattraktionen in Bath ist das römische Bad, das man im ,,The Roman Baths“ Museum bestaunen kann.

 

 

 

Belfast und Dublin

 

Vor knapp 3 Wochen habe ich außerdem Lydia, eine andere Stairway Praktikantin, besucht. Belfast liegt nur eine Flugstunde von Bristol entfernt und die Flüge sind relativ günstig. Belfast hat mir sehr gut gefallen, da es geschichtlich und kulturell viel zu bieten hat. Von dort aus haben wir dann einen Tagesausflug nach Dublin gemacht, das auch in nur ca. 2 Stunden mit dem Bus zu erreichen ist.

 

 

 

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick über mein Leben hier in Bristol verschaffen.

Cheers,

(Verwenden die Engländer, um unter anderem auch auf Wiedersehn zu sagen)

Alana

¡Bon dia aus Barcelona!

Ankunft und erste Tage

Die ersten beiden Wochen in meiner neuen Heimat auf Zeit sind wie im Flug vergangen. Nachdem es kurz vor meiner Ankunft nochmal ein kleines Problem mit meiner Unterkunft gab und ich jetzt eine Bleibe direkt an der weltweit bekannten Rambla habe, war es für die erste Zeit der perfekte Ausgangspunkt um Barcelona zu erkunden. Denn direkt neben der Rambla liegt bspw. mit dem gotischen Viertel eine der schönsten Ecken Barcelonas direkt vor meiner Haustür. Was mir an dieser Stadt bisher am besten gefällt, ist die Vielseitigkeit der verschiedenen Stadtteile. Mein persönliches Highlight der Stadt ist der Kontrast der umliegenden Berge und dem Meer direkt vor der Haustür. Besonders vom Montjuïc und dem Tibidabo hat man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt.

Miró Museum Montjuïc

Blick über die Stadt vom Tibidabo

Der Arbeitsalltag

Am 01. September ging es bei mir auch schon direkt mit meinem ersten Arbeitstag los. Zuerst wurde ich von einer netten Kollegin aus dem HR Bereich am Empfang abgeholt, mit der nötigen IT ausgestattet und danach in meine Abteilung gebracht. Da der August in Spanien die traditionelle Urlaubszeit ist und der 01.09. auf einen Freitag fiel, habe ich zunächst nur knapp die Hälfte meiner Abteilung kennengelernt. Trotzdem wurde ich herzlich empfangen und konnte mich in angenehmer Arbeitsatmosphäre eingewöhnen. Bis Ende November werde ich im Bereich internationale Verrechnungspreise der Service Line Tax arbeiten. Dabei geht es um die Preisgestaltung von grenzüberschreitenden Produkttransaktionen und Serviceleistungen zwischen Konzerngesellschaften und deren Fremdüblichkeit. Neben der hohen Aktualität dieses Themenbereichs ist es für mich als Praktikanten auch deshalb spannend, weil hierfür keine detaillierten Kenntnisse über das spanische Steuerrecht benötigt werden.

Der größte Unterschied im Arbeitsalltag im Vergleich zu PwC in Deutschland ist, dass hier vom Praktikanten bis hin zum Senior Manager jeder im Open Space arbeitet und lediglich die Directoren und Partner ein eigenes Büro haben. Das mag für den ein oder anderen vielleicht gewöhnungsbedürftig sein, fördert aber auf jeden Fall den Austausch mit den Kollegen.

Ein toller Nebenaspekt meines Starts während der Urlaubszeit war, dass das normale Arbeitsende bis zum 15.09. um 15:00 Uhr war.  Das war für mich natürlich perfekt, um die Stadt und ihr Flair kennenzulernen, oder um einfach den Tag am Strand ausklingen zu lassen.

Viele Grüße aus Barcelona!

مرحبا – ein Hallo aus Abu Dhabi!

Hallo aus Abu Dhabi,

mein Name ist Nora. Ich bin 28 Jahre alt, studiere BWL im Master an der Universitaet Potsdam und fuer die Zeit vom 03.September bis 31.Oktober 2017 verlasse ich meine geliebte Heimatstadt Berlin und mache mich auf ins sonnige Abu Dhabi (UAE).

Auf mich wartet ein spannendes 2-monatiges Praktikum bei PwC im Abu Dhabi Office. Ich werde in der LoS Tax die Arbeit des transfer pricing Teams kennenlernen und unterstuetzen. Von meinen Erfahrungen, Erlebnissen und Herausforderungen moechte ich euch in diesem Blog berichten.

Lets start from the beginning…

Reise nach Abu Dhabi

Am Sonntag den 03. September ging es fuer mich von Berlin nach Abu Dhabi. Die 6-stuendige Reise verging “wie im Flug” und der Transfer vom Flughafen zum Hotel verlief ohne Probleme.

Ankunft & die ersten Tage in Abu Dhabi

Im Hotel angekommen durfte ich sogleich mein sehr geraeumiges Apartment beziehen. Das Apartment ist mit Wohnzimmer inkl. Schreibtisch, einer Kuechenzeile, einem grossen Badezimmer und einem noch groesseren Schlafzimmer komplett ausgestattet. Dazu kommt der Housekeeping-Service und die Moeglichkeit das Fitnessstudio, sowie den Pool in der obersten Etage zu nutzen.

Mein erster Arbeitstag begann gleich am naechsten Tag. Puenktlich um 8 Uhr machte ich mich mit dem Taxi auf den Weg zum PwC Office. Dort wurde ich vom transfer pricing Team empfangen. Anschliessend wurde ich von Sara aus der HR-Abteilung (sogar teilweise auf deutsch) durch das PwC Office gefuehrt. Im Verlauf meiner ersten Arbeitswoche durfte ich mich in die theoretischen Grundlagen des Transfer Pricing einarbeiten und mich mit dem Arbeitsablauf im PwC Office vertraut machen.

Arbeitsalltag in Abu Dhabi

Fuer mich ist es das erste Praktikum mit PwC, mein erstes Mal in den Vereinigten Arabischen Emiraten – und auch sonst gibt es viele “das-erste-Mal-Erlebnisse”: z.B. das erste Mal im business dress ins Office, das erste Mal arbeiten in einem Grossraumbuero, das erste Mal an einer Telefonkonferenz in englisch teilnehmen und last but not least das erste Mal im Bereich transfer pricing arbeiten.

Die Arbeitswoche hier in den UAE beginnt am Sonntag und endet folglich am Donnerstag (somit wird aus dem “casual Friday” ein “casual Thursday”). Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr und endet meist gegen 18 Uhr. Ich habe hier viele nette Kollegen und werde von ihnen in verschiedene Projekte mit eingebunden. Bisher durfte ich bei der Erstellung von Angemessenheitsdokumentationen (“Local File”) und den damit verbundenen Benchmarkings mitarbeiten. Außerdem durfte ich an zwei Telefonkonferenzen/-interviews teilnehmen.

In meinem naechsten Blogbeitrag werde ich euch mehr ueber das alltaegliche Leben in Abu Dhabi und die Sehenswuerdigkeiten der Stadt berichten.

Bis dahin sende ich euch sonnige Gruesse aus Abu Dhabi!

Nora

Hello and Welcome to beautiful Bristol

Induction Week mit Welcome Day in London

Mein erster Tag begann am Montag in London mit dem “Welcome day“, der für alle PwC Neueinsteiger gedacht ist. Es war ein toller Tag, da ich bereits die ersten Kollegen aus meinem Office in Bristol kennen lernen durfte. Die restliche Woche gab es dann eine Einführung im Office in Bristol. Das hat mir richtig gut gefallen, da man spielerisch in Gruppenarbeiten all die “Newjoiners“ aus den verschiedenen Service Lines kennen gelernt hat. Zudem hat man auch eine gute Einführung in die verschiedenen Tools erhalten mit denen PwC arbeitet. Ebenso wurden einem die Unternehmenskultur und die Werte des Unternehmens nähergebracht. Ich wurde damit vom ersten Tag an nicht als Praktikantin, sondern als Neueinsteiger wie all die anderen behandelt, was ich als sehr positiv empfunden habe.

Zu der Einführungswoche gehörte auch ein ,,Environmental Volunteering day“. Unser diesjähriges Projekt bestand darin gemeinsam Bäume zu pflanzen. Wir verbrachten den ganzen Tag im Freien und konnten dabei auch die anderen Neuanfänger besser kennen lernen.

PwC Bristol Office

Das Bristol Office liegt sehr schön am Wasser gelegen. Das Gebäude ist super modern und super gut zu Fuß zu erreichen. Es ist etwa 20 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt. Im obersten Stockwerk gibt es ein Loft mit Billardtisch und Dachterrasse. Dort wird gemeinsam mit den Kollegen zu Mittag gegessen und ab und zu auch mal eine Partie Billard gespielt.

Die Kollegen selbst im Office sind unheimlich nett, offen und hilfsbereit. Es herrscht ein sehr kollegiales und freundschaftliches Verhältnis unter den Kollegen.

Ich selbst gehöre zur Service Line “Corporate Tax“. Während meines 5 monatigen Praktikums werde ich aber auch Einblicke in die anderen Tax Bereiche erhalten, wie bspw. VAT, International Tax und Tax Audit, worauf ich auch schon sehr gespannt bin.

 

Die Stadt Bristol

Die Stadt Bristol ist wirklich sehr schön. Es gibt unheimlich viele Bars, Restaurants und Cafés im Stadtzentrum. Die Sehenswürdigkeiten sowie der Hafen sind ebenfalls im Zentrum gelegen. Dort liegt auch mein Apartment, sodass ich alles sehr gut zu Fuß erreichen kann. Der Hafen ist bisher mein persönliches Highlight der Stadt. Man kann dort sehr gut joggen gehen oder auch einfach nur den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang genießen.

 

Kulinarisch ist hier auch alles geboten von indisch, amerikanisch, italienisch, japanisch bis hin zur deutschen Küche. An den britischen Dialekt und den Linksverkehr gewöhnt man sich ebenfalls schnell.

 

 

Eines der Hauptattraktionen in Bristol ist neben dem Hafen die „ Clifton Suspension Bridge“, die sich im schönen Stadtteil Clifton befindet.

 

 

 

 

Bristol ist auch super für Ausflüge gelegen, da Cardiff, Bath, Oxford und London sehr gut und sehr schnell mit dem Zug zu erreichen sind.

Ich hoffe ich konnte euch einen ersten Eindruck von der Stadt Bristol sowie der Arbeit bei PwC vermitteln. Ich freue mich sehr auf meine kommende Zeit in Bristol und hoffe, dass sie nicht zu schnell vergehen wird.

Alana

¡Hola y Bienvenido a Madrid!

Hola a todos,

mein Name ist Max, ich bin 24 Jahre alt und einer der glücklichen PwC-Stairway-Praktikanten in diesem Jahr. An dieser Stelle werde ich euch in den nächsten vier Monaten von meinen Erfahrungen rund um mein Stairway-Praktikum in Madrid berichten.

Ankunft & Unterkunft

Cuatro Torres Business Area mit dem Torre PwC

Nach meiner Bewerbung im Februar, dem drauf folgenden Auswahlworkshop sowie eines interkulturellen Trainings ging es für mich am 30. August von Frankfurt aus endlich los in Richtung Spanien. Während sich in Deutschland die warmen Tage zu Ende neigten, fand ich mich, nach einer vergleichsweise kurzen Anreise, im 30ºC warmen Madrid und in dem von PwC organisierten Apartment wieder.

 

Dieses ist voll ausgestattet und liegt quasi nur einen Steinwurf vom Torre PwC, eines der höchsten Gebäude Europas und meinem Arbeitsplatz entfernt. Die Cuatro Torres Business Area, auf die ich von meinem Balkon aus einen direkten Blick habe, befindet sich etwas außerhalb des Stadtzentrums. Jedoch verfügt Madrid über ein hervorragendes Metro-Netz, so dass dieses von meinem Apartment aus, ebenfalls einfach und schnell zu erreichen ist.

 Büro & Arbeitsumfeld

Blick aus dem 39. Stock auf den Torre Cristal und den Madrider Norden

Mein erster Arbeitstag begann direkt mit einer kleinen Vorstellungsrunde mit meinen neuen Kollegen sowie dem für mich zuständigen Partner. Die nächsten vier Monate werde ich hier in der Service Line Tax in der Transfer Price Abteilung arbeiten. Dort werde ich vor allem mit Mandanten aus dem  Banken und Versicherungsbereich zu tun haben. Zwar konnte ich als Werkstudent und in Praktika schon Erfahrungen in der Steuerberatung sammeln, jedoch stellen praktische Verrechnungspreissachverhalte, ausserhalb der Vorlesung, ein absolutes Neuland für mich dar. Deshalb verbrachte ich die ersten Tage vor allem damit, mich in die Materie sowie die relevanten Normen und das dafür notwendige spanische Vokabular einzuarbeiten. Nach der ersten Orientierungsphase helfe ich momentan bei der Erstellung der notwendigen Verrechnungspreisdokumente für eine der grössten spanischen Banken.

Die Arbeitssprache in meiner Abteilung ist Spanisch, so dass ich meine Sprachkenntnisse auch im professionellen Umfeld verbessern kann. Anders als ich es aus Deutschland gewohnt bin, wird hier auf jeder Etage in drei großen Open Spaces,  sogenannten Cajas, gearbeitet. Dies wird  jedoch durch die einmaligen Aussicht aus dem 39. Stock auf Madrid und dessen Umland entschädigt. Mein Team ist vergleichsweise  jung und besteht zu meiner Überraschung mehrheitlich aus Anwälten.

Freizeit

Blick auf den Palacio Real

Da ich die meisten Sehenswürdigkeiten Madrids schon während meines Auslandssemesters in San Sebastián „abgearbeitet“ habe, konnte ich meine Freizeit bislang dazu nutzen die sonnigen Tage in den unzähligen Parks der Stadt zu genießen.

La Visage du Grand Masturbateur von Salvador Dalí

Zudem habe ich das Museo Nacional de Arte Reina Sofia besucht um dort unter anderem die Kunstwerke von Picasso und Salvador Dalí zu bewundern. Mein bisheriges Highlight war jedoch die finale Etappe der La Vuelta de España, das spanische Pendent zur Tour de France. Die Radprofis drehten hierbei mehrere Runden bis zum finalen Sprint durch die Madrider Innenstadt und lockten mich sowie tausende weitere Zuschauer an die Rennstrecke.

Finale Etappe der „La Vuelta“ am Plaza de Cibeles

Mit diesen ersten Eindrücken möchte ich mich vorerst von euch verabschieden. ¡Hasta la próxima!

Max