Update aus Belfast

Hallo

Mittlerweile bin ich schon seit fast 5 Monaten in Belfast und habe einiges erlebt und gelernt und wollte euch mit einem Update gerne an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Work @PwC Belfast 

Ich arbeite hier in Belfast im Large Corporate Tax Team und dieser Bereich deckt verschiede Consulting Bereiche ab. Dadurch habe ich die Möglichkeit verschiedene Bereiche wie Due Diligence oder Transfer Pricing  kennenzulernen.

Die meisten Projekte an denen ich mitarbeite sind Tax Due Diligence. Dabei geht es darum die Risiken im Steuerbereich für ein Unternehmen im Falle einer Akquisition zu überprüfen. Hierbei überprüfen wir Steuererklärungen und die grundsätzliche Einhaltung der Regelungen. Das spannende an Due Duíligence Projekten ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Teams. So arbeitet man mit anderen Steuer Teams wie VAT und Employment Tax aber auch mit mit Legal, Finance und Deals Teams. Was ich an der Arbeit besonders mag ist das kein Projekt dem vorherigen gleicht und man mit jedem Projekt dazulernt.

Seit Januar arbeite ich außerdem an einem Transfer Pricing Projekt. Hierzu zählt zu meinen Aufgaben die erforderlichen Reports aufzusetzen und die relevanten Informationen zusammenzutragen.

Neben größeren Projekten fallen auch kleinere Aufgaben wie Angebote erstellen, Rechnungen vorbereiten oder Recherche Tätigkeiten an.

In den vergangenen Wochen haben auch einige Teamveranstaltungen stattgefunden. So haben wir uns einmal in einem Escape Room einsperren lassen und sind auch alle rechtzeitig rausgekommen. Des Weiteren hat am 1 Dezember das PwC Annual Dinner im Hotel Europa stattgefunden. Das war ein recht großes Event und es hat Spaß gemacht alle in Abendgarderobe zu sehen.

Travel in UK and Ireland

Natürlich habe ich auch meine Wochenenden in den letzten Monaten intensiv genutzt.

Belfast

Auch in Belfast gab es noch einiges zu entdecken für mich. Im November und Dezember gab es eine Weihnachtsmarkt an der Cityhall . Neben deutschen Bier und Currywurst wurden dort verschiedene internationale Spezialitäten angeboten. Aber auch sonst habe ich die letzte Zeit genutzt um verschiedene Lokale und Pubs zu testen. Neben Restaurants gibt es natürlich auch andere Dinge in belfast zu entdecken. So habe ich die vergangenen Wochen das Ulster Museum und den botanischen Garten besucht. Vor Allem die Kunstabteilung im Ulster Museum hat mir gut gefallen. Und da staatliche Museen in der UK frei sind definitiv einen Besuch wert.

Was allerdings definitiv das größte Highlight ist in Nordirland sind die tollen Landschaften.

Ob nun an einem spontanen Wanderausflug mit einer Arbeitskollegin oder einem Ausflug nach Portrush und Portstewart um Strand und Meer zu genießen. Grundsätzlich hat die Nordküste auf einer relativ kurzen Strecke wahnsinnig viele und abwechslungsreiche Landschaften Strände und Ruinen zu bieten. Und ich bin wahnsinnig gerne an der Nordküste. Hier also ein  paar kurze Empfehlungen falls ihr einen trip planen solltet. Für mich zählen der Whitepark beach und der Strand in Portstewart zu den schönsten Stränden in Nordirland. Dunluc Castle und Kinbale Castle sind Ruinen mit einer klasse Landschaftskulisse. Giants Causeway kann ich euch am frühen morgen empfehlen bevor alle Touribusse kommen und Mussenden Temple bietet eine tolle Aussicht. Essenstechnisch kann ich vor allem Harrys Shack am Strand in Portstewart empfehlen.

 

Dublin

 

Da Dublin nur 2h mit dem Bus von Belfast entfernt ist war ich mittlerweile einige Male in Dublin. Das erste Mal habe ich Dublin mit Alana der Stairway Praktikantin aus Bristol erkundet. Neben dem Trinity College und den Whiskey Destillerien ist aber auch definitiv das Guinness Storehouse zu empfehlen. gehört vielleicht nicht zu den Museum wo man am meisten wissenswertes mitnimmt aber dafür jede Menge Spaß. Von Dublin aus werden auch Bustouren anch Galway und zu den Cliffs of Moher angeboten. Galway is ein super schönes musikalisches Städtchen und auch die Cliffs of Moher waren trotz schlechten Wetter spektakulär.

 

 

Bristol

Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen Alana in Bristol auch zu besuchen. Gemeinsam haben wir uns aufgemacht um Cardiff zu besuchen. Einer von Alanas Kollegen war so nett uns durch die Stadt zu führen und uns ein paar nette Ecken in Cardiff zu zeigen. Natürlich durfte auch ein wenigen shoppen nicht fehlen bevor es für uns zurück nach Bristol ging. Am nächsten Tag haben wir das meisten Sightseeing in bristol mit einer joggingrunde verbunden was ziemlich cool war. Bristol hat eine ganz tolle Atmosphäre und einen tollen Hafen mit vielen Cafes und Bars. Da hat allerdings Alana einige Empfehlungen in ihren Beiträgen für euch.

 

Edinburgh and Scotland

Als letztes UK Capital hat natürlich Edinburgh noch auf der Travel Liste gefehlt. Zum Glück konnte ich dieses Wochenende auch mit meinem Travalbuddy der Alana verbringen. Und das Wochenende in Edinburgh ist auf alle Fälle eines meiner Highlights in meiner Zeit hier. Die Stadt ist einfach nur wunderschön und ich würde jederzeit wieder hinfliegen. Um einen guten Überblick über die Stadt zu bekommen haben wir an einer Free Walking tour teilgenommen die wir auch definitiv empfehlen können. Gute Ausblicke auf die Stadt bekommt man von Calton Hill und Arthur Seat. Auch ein Muss in Edinburgh sind die Museen. Wir waren in Nationalmuseum und im etwas skurillerem Surgeons Museum. Mit einer Bustour ging es für uns in die Highlands und zu Loch Ness. Wir hatten wahnsinniges Glück mit dem Wetter und konnten so die Kälte, Schnee und die atemberaubend schöne Landschaft mit ganz viel Sonne genießen.

 

Die Zeit hier habe ich bisher wirklich gut genutzt und bin wahnsinnig dankbar die Möglichkeit zu haben so viel zu lernen, zu sehen und zu erleben.

Ich hoffe euch hat das Update von mir gefallen

Liebe Grüße aus Belfast und bis bald

Lydia

Madrid en Otoño

Rey Carlos III und meine Wenigkeit

Die Zeit in Madrid vergeht wie im Flug. Jetzt habe auch ich etwas Zeit gefunden, um meine Erlebnisse seit meinem letzten Blog-Beitrag in Worte zu fassen.

 

 

Arbeitsalltag

In den vergangenen zwei Monaten konnte ich mich, dank meiner netten Kollegen, sehr gut integrieren. Mittlerweile fühle ich mich als fester Teil des Teams. Auch meine Aufgaben unterscheiden sich kaum von denen eines Assistants.

In den letzten Wochen erstellte ich unter anderem für verschiedene Mandanten Industrieanalysen oder ermittelte im Rahmen der sogenannten ökonomischen Analyse, ob konzerninterne Gewinnmargen oder Zinssätze dem Fremdvergleichsgrundsatz standhalten und somit gerechtfertigt sind.

 

Da meine Projektteams meistens in der Zusammensetzung variieren, komme ich mit vielen Kollegen der Transfer Pricing Abteilung in direkten Kontakt. Wir sind zudem eine sehr internationales Team, so dass ich neben den verschiedensten spanischen Dialekten auch noch lateinamerikanisches Spanisch aus beispielsweise Argentinien, Venezuela oder Peru zu hören bekomme.

 

Freizeit

Nach dem nun wohl längsten Sommer meines Lebens, mit noch bis zu 30 °C Ende September, hat

Pfau im „El Campo del Moro“

mittlerweile auch der Herbst in Zentralspanien Einzug gefunden. Während ich auf dem Weg ins Büro vor gut zwei Wochen in meinem Anzug noch fast ins Schwitzen gekommen bin, ist jetzt jedoch Wintermantel und Schal angesagt.

Aber auch für diese Jahreszeit hat Madrid mit seinen unzähligen Kaffees, Bars, Museen und nun in orange leuchtenden Parks einiges zu bieten. Vor allem der Park namens Campo de Moro, direkt unter dem Palacio Real gelegen, ist mit den dort freilaufenden Pfauen und grünen Papageien auf alle Fälle ein Besuch wert.

Das Stadtviertel Malasaña mit seinen hippen Bars und Lokalen ist vor allem für junge Leute ein guter Anlaufspunkt für Tapas und Cañas. Sonntags scheint sich ganz Madrid dagegen im Viertel La Latina auf dem El Rastro, einem riesigen Flohmarkt zu versammeln. Menschenmengen strömen hier Woche für Woche durch die Straßen und erstehen vor allem Secondhand-Kleidung, Handgemachtes und Antikes.

Besonderheiten

Ein Highlight im vergangenen Monat stellte die Luna de Octubre dar, eine Veranstaltung bei der verschiedene Künstler Lichtinstallationen und beleuchtete Skulpturen an bekannten Plätzen wie dem Retiro Park, dem Paseo del Prado oder der Puerta de Alcala anbrachten und damit tausende Besucher wie magisch anzogen.

Teile der Flugshow am Nationalfeiertag

Eine weitere Besonderheit war der Nationalfeiertag am 12. Oktober, der unter anderem mit einer Parade begleitet von einer Flugshow aus Militärflugzeugen und Helikoptern gefeiert wurde.

 

Des Weiteren stand für mich der Besuch einer traditionellen Flamenco Show in der Villa Rosa auf dem Programm.

   

Das soll es mit meinem Zwischenbericht gewesen sein. Im nächsten Beitrag werde ich euch dann neben dem Arbeitsalltag vor allem von meinen Ausflügen ins Madrider Umland berichten.

Saludos,

Max

¡Bon dia aus Barcelona!

Ankunft und erste Tage

Die ersten beiden Wochen in meiner neuen Heimat auf Zeit sind wie im Flug vergangen. Nachdem es kurz vor meiner Ankunft nochmal ein kleines Problem mit meiner Unterkunft gab und ich jetzt eine Bleibe direkt an der weltweit bekannten Rambla habe, war es für die erste Zeit der perfekte Ausgangspunkt um Barcelona zu erkunden. Denn direkt neben der Rambla liegt bspw. mit dem gotischen Viertel eine der schönsten Ecken Barcelonas direkt vor meiner Haustür. Was mir an dieser Stadt bisher am besten gefällt, ist die Vielseitigkeit der verschiedenen Stadtteile. Mein persönliches Highlight der Stadt ist der Kontrast der umliegenden Berge und dem Meer direkt vor der Haustür. Besonders vom Montjuïc und dem Tibidabo hat man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt.

Miró Museum Montjuïc

Blick über die Stadt vom Tibidabo

Der Arbeitsalltag

Am 01. September ging es bei mir auch schon direkt mit meinem ersten Arbeitstag los. Zuerst wurde ich von einer netten Kollegin aus dem HR Bereich am Empfang abgeholt, mit der nötigen IT ausgestattet und danach in meine Abteilung gebracht. Da der August in Spanien die traditionelle Urlaubszeit ist und der 01.09. auf einen Freitag fiel, habe ich zunächst nur knapp die Hälfte meiner Abteilung kennengelernt. Trotzdem wurde ich herzlich empfangen und konnte mich in angenehmer Arbeitsatmosphäre eingewöhnen. Bis Ende November werde ich im Bereich internationale Verrechnungspreise der Service Line Tax arbeiten. Dabei geht es um die Preisgestaltung von grenzüberschreitenden Produkttransaktionen und Serviceleistungen zwischen Konzerngesellschaften und deren Fremdüblichkeit. Neben der hohen Aktualität dieses Themenbereichs ist es für mich als Praktikanten auch deshalb spannend, weil hierfür keine detaillierten Kenntnisse über das spanische Steuerrecht benötigt werden.

Der größte Unterschied im Arbeitsalltag im Vergleich zu PwC in Deutschland ist, dass hier vom Praktikanten bis hin zum Senior Manager jeder im Open Space arbeitet und lediglich die Directoren und Partner ein eigenes Büro haben. Das mag für den ein oder anderen vielleicht gewöhnungsbedürftig sein, fördert aber auf jeden Fall den Austausch mit den Kollegen.

Ein toller Nebenaspekt meines Starts während der Urlaubszeit war, dass das normale Arbeitsende bis zum 15.09. um 15:00 Uhr war.  Das war für mich natürlich perfekt, um die Stadt und ihr Flair kennenzulernen, oder um einfach den Tag am Strand ausklingen zu lassen.

Viele Grüße aus Barcelona!

مرحبا – ein Hallo aus Abu Dhabi!

Hallo aus Abu Dhabi,

mein Name ist Nora. Ich bin 28 Jahre alt, studiere BWL im Master an der Universitaet Potsdam und fuer die Zeit vom 03.September bis 31.Oktober 2017 verlasse ich meine geliebte Heimatstadt Berlin und mache mich auf ins sonnige Abu Dhabi (UAE).

Auf mich wartet ein spannendes 2-monatiges Praktikum bei PwC im Abu Dhabi Office. Ich werde in der LoS Tax die Arbeit des transfer pricing Teams kennenlernen und unterstuetzen. Von meinen Erfahrungen, Erlebnissen und Herausforderungen moechte ich euch in diesem Blog berichten.

Lets start from the beginning…

Reise nach Abu Dhabi

Am Sonntag den 03. September ging es fuer mich von Berlin nach Abu Dhabi. Die 6-stuendige Reise verging “wie im Flug” und der Transfer vom Flughafen zum Hotel verlief ohne Probleme.

Ankunft & die ersten Tage in Abu Dhabi

Im Hotel angekommen durfte ich sogleich mein sehr geraeumiges Apartment beziehen. Das Apartment ist mit Wohnzimmer inkl. Schreibtisch, einer Kuechenzeile, einem grossen Badezimmer und einem noch groesseren Schlafzimmer komplett ausgestattet. Dazu kommt der Housekeeping-Service und die Moeglichkeit das Fitnessstudio, sowie den Pool in der obersten Etage zu nutzen.

Mein erster Arbeitstag begann gleich am naechsten Tag. Puenktlich um 8 Uhr machte ich mich mit dem Taxi auf den Weg zum PwC Office. Dort wurde ich vom transfer pricing Team empfangen. Anschliessend wurde ich von Sara aus der HR-Abteilung (sogar teilweise auf deutsch) durch das PwC Office gefuehrt. Im Verlauf meiner ersten Arbeitswoche durfte ich mich in die theoretischen Grundlagen des Transfer Pricing einarbeiten und mich mit dem Arbeitsablauf im PwC Office vertraut machen.

Arbeitsalltag in Abu Dhabi

Fuer mich ist es das erste Praktikum mit PwC, mein erstes Mal in den Vereinigten Arabischen Emiraten – und auch sonst gibt es viele “das-erste-Mal-Erlebnisse”: z.B. das erste Mal im business dress ins Office, das erste Mal arbeiten in einem Grossraumbuero, das erste Mal an einer Telefonkonferenz in englisch teilnehmen und last but not least das erste Mal im Bereich transfer pricing arbeiten.

Die Arbeitswoche hier in den UAE beginnt am Sonntag und endet folglich am Donnerstag (somit wird aus dem “casual Friday” ein “casual Thursday”). Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr und endet meist gegen 18 Uhr. Ich habe hier viele nette Kollegen und werde von ihnen in verschiedene Projekte mit eingebunden. Bisher durfte ich bei der Erstellung von Angemessenheitsdokumentationen (“Local File”) und den damit verbundenen Benchmarkings mitarbeiten. Außerdem durfte ich an zwei Telefonkonferenzen/-interviews teilnehmen.

In meinem naechsten Blogbeitrag werde ich euch mehr ueber das alltaegliche Leben in Abu Dhabi und die Sehenswuerdigkeiten der Stadt berichten.

Bis dahin sende ich euch sonnige Gruesse aus Abu Dhabi!

Nora