Hoi 2020 en tot ziens Amsterdam!

Hoi hoi,

wie für viele andere Stairway-Praktikanten ist es letztendlich kaum zu glauben,wie schnell die Zeit verflogen ist und nun heißt es auch für mich langsam Abschied nehmen. Gemeinsam mit Euch werde ich in diesem Blogeintrag von meinen letzten Wochen berichten und mich dann aus Amsterdam und von Euch verabschieden.

1.             Aktuelle Projekte

Der Dezember und Januar waren spannende Monate. Wir hatten regelmäßige Meetings mit den Geschäftsführern der Social Enterprise, um unser Partnerschaftsmodell zu entwickeln. Die Informationen aus diesen Gesprächen haben wir zusätzlich zur Vorbereitung unserer Präsentation vor dem PwC Management verwendet. In der Präsentation hat jedes Teammitglied einen Teil präsentieren können und das Management war sehr beeindruckt von unserem Konzept. Ich bin sehr gespannt auf die weitere Zusammenarbeit und freue mich für alle Kollegen, die zukünftig diese Initiative unterstützen können.

Auch das zweite Projekt, in welchem ich von der Ideenfindung involviert gewesen bin (vgl. zweiter Blogeintrag), geht in eine entscheidende Phase über. Wir konnten unser Konzept dem FS Insurance Partner vorstellen und haben wertvolles Feedback erhalten. Um unser Konzept für den Prototypen zusätzlich weiterzuentwickeln, haben wir einen Plan für „User Interviews“ gestaltet, die in meiner letzten Woche bei PwC gestartet sind. Das aktuelle Projektteam und meinen bevorzugten Arbeitsplatz seht ihr hier:

Für das dritte Projekt des Financial Services Accelerators haben wir im November die „User Story“ final konzeptioniert (vgl. dritter Blogeintrag). Ende Dezember folgte dann die Entwicklung eines ersten Prototypes. Dabei haben wir regelmäßig in verschiedenen Calls mit den User Experience-Designern abgestimmt. Dabei wird in Iterationsstufen gearbeitet, d.h. nach der Entwicklung bestimmter Funktionen gibt es eine Feedbackrunde. Anschließend werden die Informationen aus den Feedbackgesprächen integriert und es gibt eine erneute Feedbackrunde usw. bis alle gewünschten Funktionen enthalten sind. Aktuell arbeiten wir an unterschiedlichen Prototypen für Versicherungsunternehmen sowie Banken und an der weiteren Konzeption basierend auf dem Feedback lokaler und internationaler Kollegen.

2.            Sinterklaas im Büro

Im Dezember gab es viele Deadlines und teilweise auch lange Abende. Im Team haben wir jedoch die Zeit genommen und zusammen Sinterklaas gefeiert (ich berichtete davon bereits im letzten Blog-Artikel). Es wurden Peppernotten und sogar Peppernotten-Cheesecake gegessen, viele lustige Gedichte vorgelesen und Geschenke ausgepackt. Ich habe unsere Direktorin mit einem selbstgemalten „PwC Glücksmomente“-Glas sowie einem Armband beschenkt. Ich persönlich habe ein spannendes Buch, mein eigenes Gedicht sowie ein selbstgebasteltes Himmel und Hölle-Spiel geschenkt bekommen. Das Gedicht über mich möchte ich Euch nicht vorenthalten, genauso wie ein Geschenk von einer besonder lieben anderen Kollegin in Form eines Thermobecher für unsere Kaffeebar:

3.            Weihnachtsmärkte und Silvester in Straßburg und Amsterdam

Alle Niederländer und meine internationalen Kollegen sind total verrückt nach den deutschen Weihnachtsmärkten. Also bin ich im Dezember mit zwei Arbeitskollegen nach Aachen gefahren, um einige Stunden dort zu verbringen. Niemals hätte ich gedacht, dass man extra für einen Weihnachtsmarktbesuch zwei Stunden Auto fährt. Als wir dann vor Ort angekommen sind, ist mir erst aufgefallen wie sehr ich die deutschen Weihnachtsmärkte vermisse. Also habe ich beim Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern die Chance genutzt und war in Offenburg und Straßburg auf dem Weihnachtsmarkt. In Straßburg habe ich zusätzlich die Kathedrale besucht und die Sonne sehr genossen.

Nachdem ich über Weihnachten meine Eltern besucht habe, bin ich pünktlich zu Silvester wieder nach Amsterdam gefahren. Das neue Jahr wollte ich unbedingt hier begrüßen. Ich war mit meinen Kollegen und anderen Bekannten schon auf einigen Partys und Clubs doch Silvester ist immer wieder etwas Besonderes. Pünktlich zu Mitternacht wurde der Sekt aufgemacht und angestoßen. Kurz vorher ist plötzlich eine Nebelwand über Amsterdam gezogen, sodass wir vom Feuerwerk leider nicht so viel sehen konnten. Danach ging es los in die Stadt und ins Casco. Das Besondere dabei war, dass man dort am einfachsten von Centraal mit der Fähre über die Amstel hinkommt. Auch eine Kollegen von PwC habe ich dort mit ihrem Mann getroffen.

4.           De Pijp, Haarlem und die Intercompany Gala

Die letzten Wochen in Amsterdam habe ich noch für einige Freizeitaktivitäten nutzen können. Endlich konnte ich die Chance nutzen und „De Pijp“, einen Stadtteil in Amsterdam mit vielen tollen Cafés und dem Albert Cuyp Markt (benannt nach einem bekannten Maler aus dem 17. Jhd.) entdecken.

An einem Wochenende im Januar bin ich mit einem Arbeitskollegen nach Haarlem gefahren. Haarlem hat mich stark an Amsterdam erinnert, nur dass es viel ruhiger und weniger touristisch gewesen ist. Wir haben die St.-Bavo Kirche (auch „Grote Kerk“) und die Windmühle „Molen de Adriaan“ besichtigt.

Ein Highlight in den letzten Wochen war die Intercompany Gala. YoungPwC hat gemeinsam mit zwölf anderen Unternehmen eine Gala für Young Professionals organisiert, um sich gegenseitig zu vernetzen und zusammen zu feiern. Ich hatte Glück kurzfristig noch eine Karte zu bekommen und innerhalb weniger Stunden ein passendes Outfit für den Dresscode Black Tie zu finden, sodass ich mit meinen lieben Kollegen zusammen feiern konnte. Die offiziellen Fotos sind leider noch nicht verfügbar, sodass ich nur dieses Fotos mit Euch teilen kann:

5.            Opportunity of a lifetime -time to say goodbye

Nach sechs Monaten geht es für mich nun in wenigen Tagen zurück nach Wiesbaden. Ich kann es jedem empfehlen einige Zeit im Ausland zu arbeiten und leben. Ich konnte so meine persönliche (Arbeits-)Kultur kennenlernen. Jetzt weiß ich, dass Deutsche verrückt nach Bargeld sind. Ich habe in meiner Zeit hier nicht ein einziges Mal Bargeld abgehoben. Ich freue mich wieder nicht jeden Tag eine Regenjacke mitnehmen zu müssen, weil das Wetter beständiger ist und auf einen ausgiebigen Einkauf in der Drogerie. In Deutschland werden viele Filme und Interview synchronisiert. Hier laufen im Kino meist die Originalversionen, weil die Englischkenntnisse sehr gut sind. Zusätzlich sind die niederländischen und internationalen Kollegen lockerer als die Deutschen, so ist der Dresscode im Büro entspannter und Sneaker nahezu jeden Tag präsent.

Abschließend freue ich mich in diesem Jahr mein Masterstudium zu beenden und dabei mein erlerntes Wissen hier auch in Deutschland nutzen. Besonders das richtige Storytelling und das Halten von Präsentationen werden mir in den letzten Semestern hoffentlich leichter fallen. Ich werde eigenständiger und agiler arbeiten sowie die Prioritäten richtig setzen. Danach freue ich mich auf spannende berufliche Perspektiven und Herausforderungen, wie ich sie hier bei PwC in Amsterdam im FS Technology Team und Accelerator erleben durfte.

Ich habe mich sehr über Eure Anteilnahme und über die Unterstützung aller PwC Kollegen aus Deutschland und den Niederlanden gefreut und bedanke mich zum Abschied herzlich bei allen Beteiligten aus Deutschland und den Niederlanden.

Tot ziens,

Kim